Tom Budgen, wie Aleister Black mit bürgerlichem Namen heißt, ist Niederländer und in Amsterdam geboren. Mittlerweile lebt er natürlich aufgrund seines zeitraubenden Berufs in den USA, genauer gesagt in Orlando Florida. Der Niederländer hat zudem, wie man unschwer erkennen kann, eine Liebe für Tattoos.
Bereits im jungen Alter von 8 Jahren begann Budgen sich für Okkultismus, Verschwörungstheorien und Teufelsanbetung zu interessieren. Dieses Interesse löste aber auch Angst in ihm aus. Angst ist bis heute ein täglicher Begleiter Blacks. Die angespannte Beziehung zu seinem Vater und dessen Zugehörigkeit in einem religiösen Kult prägte seinen WWE Charakter mit.
Black bündelt die Ängste, die ihm im realen Leben begegnen, und wandelt diese bestmöglich in Kraft und Energie für seinen Auftritt im Ring um. Budgen kann nicht viel mit Religionen anfangen, glaubt an keinen Gott. Er sympathisiert tatsächlich eher mit der Figur des Satan, hält diesen aber ebenfalls für nicht real.
Stattdessen glaubt er allgemein an das Gute und das Böse im Menschen.
Die WWE beschreibt ihr Produkt inzwischen als "Sports Entertainment", also als eine Mischung aus Sport und Unterhaltung. Jeder Wrestler hat ein "Gimmick", also einen Charakter, den er verkörpert. Die "Babyfaces" sind dabei Vertreter guter Eigenschaften während "Heels" zweifelhafte Charaktere spielen. Sogenannte "Tweener" sind in ihren Handlungen unberechenbar.
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Finn Bálor ist ein ehemaliger Wrestler aus dem unabhängigen Bereich und wurde in der WWE sofort mit einem wahrhaft satanischen Auftritt beschmückt. Er hat eine zweite Persönlichkeit (Anspielung auf Mind Control?) und tritt bei wichtigen Matches als "Dämonenkönig" an, der in schwarz-roter Farbe auf dem Körper oftmals die "Mano Cornuta/ El Diablo/ Teufelshörner"-Handgeste zeigt, die tatsächlich im Satanismus beheimatet ist.
Neben diesem Gimmick gibt es in der WWE noch zwei weitere aktuelle Anspielungen auf Dämonen. Die Wrestler Kane (dessen Name sich wohl auf Kain, dem ersten Mörder der Menscheitsgeschichte laut Bibel, bezieht) und Samoa Joe werden ebenfalls dämonisch porträtiert. In der Geschichte der WWE gab es zahlreiche weitere Dämonengimmicks wie z.B: einen Akteur, der als "The Boogeyman" antrat und Würmer verspeiste.
Seth Rollins wird wegen seines Aussehens auch in der WWE offen als "Jesus" belächelt (so geschehen durch Shane McMahon, dem Sohn von WWE Chairman Vince McMahon), da er dem allseits bekannten okkulten Portrait Jesu ähnlich sehe. Der Name Seth kann mit dem "Gott" Set aus der kemetischen Mythologie assoziiert werden, welche auch für den berüchtigten Okkultisten Aleister Crowley sehr wichtig war. Kemetische, babylonische, griechische und römische Mythologie ist für Freimaurer allem Anschein nach von äußerster Wichtigkeit.
Rollins Beiname ist "Der Architekt", was auf einen Beinamen Satans hinweisen könnte. Ein Architekt ist grundlegend natürlich auch leicht mit einem Maurer (Freimaurer? )zu verbinden.
Es ist doch absolut erstaunlich, dass sich auch bei jedem einzelnen Teilnehmer dieses großen Events bestimmte Geheimsymbole finden lassen. Soundtracks zu WWE Events heißen u.a. auch mal "Sympathie For The Devil" (dt. "Sympathie für den Teufel") und werden von auffälligen Bands wie Motörhead eingesungen.
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