Zu Halloween wollen Sie Kinder, Freunde oder Kollegen schocken? Mit der Gehirntorte von Hobby-Bäckerin Jennifer (36) aus Berlin gelingt Ihnen das garantiert.
Einfache Schichttorte
Jennifer: „Der Kuchenköper ist eine simple Schichttorte aus fertigen Tortenböden und einer Mascarpone-Creme.“
Zutaten und Zubereitung:
- Für die Creme zunächst 400 ml Sahne mit Sahnesteif aufschlagen und kühl stellen.
- Die Mascarpone mit dem Joghurt, Zucker und Vanillezucker cremig rühren.
- Nun die Sahnecreme und die Himbeeren unter die Mascarpone-Creme heben.
Schichtdienst:
Abwechselnd einen Tortenboden und Creme übereinander stapeln. Start und Abschluss bildet jeweils ein Boden. Am Ende steht ein kleiner Turm aus vier Doppelschichten vor Ihnen.
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„Die eigentliche Herausforderung kommt zum Schluss. Sie müssen den Kuchenturm mit einem Messer in die leicht ovale Form eines Gehirns schneiden. Dazu den Kuchen an den Seiten abrunden und eine längliche Vertiefung in der Mitte schneiden.“
Den Kuchenkörper bezieht Jennifer mit einer Schicht Buttercreme: „Alternativ geht auch fertiger Fondant. Das geht noch schneller.“
Zutaten und Zubereitung Buttercreme:
- Für die Buttercreme zimmerwarme Butter schaumig schlagen.
- Dann 100 ml Sahne hinzugeben und weiter aufschlagen.
- Zuletzt 2 Packungen Puderzucker unterrühren.
Den kompletten Kuchen mit der Creme einstreichen und mindestens 2 Stunden kühl stellen.
Finale Gehirnwindungen
„Die Gehirnwindungen sind der optische Knaller, dabei ist der Trick simpel. Es ist einfach nur Marzipan“, erklärt die Hobby-Bäckerin.
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Anleitung:
- Rollen Sie das Marzipan in dünne Schnüre und legen Sie diese in engen Windungen auf dem Kuchen aus.
- Achten Sie darauf, die rechte und linke Gehirnhälfte getrennt zu lassen.
„Dieser Arbeitsschritt ist nicht mehr als Fleißarbeit. Hier zählt jede helfende Hand. Einer rollt, einer legt aus. Dann dauert das nicht mehr als 20 Minuten.“
Wenn die Gehirnwindungen aus Marzipan fertig angebracht sind, den gesamten Kuchen mit einer roten Marmelade Ihrer Wahl bestreichen. „Das war es. Meine Gehirntorte ist zeitaufwendig, aber kein Hexenwerk“, schließt Jennifer ab.
„Mein Mann Ben brachte die Torte vor ein paar Jahren an Halloween mit zur Arbeit. Die Torte sah dermaßen realistisch aus, dass seine Kollegen sich zunächst nicht trauten, sie zu essen“, so die Berlinerin.
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