Viele Vertreter der Generation „30+“ saßen an Abenden vor dem TV-Gerät, um bei Tele 5 und RTL 2 zu den Wrestling-Shows der damaligen WWF (heute WWE) einzuschalten. Wer erst später, etwa durch die Attitude-Ära, auf die heute WWE genannte Wrestling-Liga gestoßen ist, wird ebenfalls kaum an den Legenden der 80er und 90er vorbeikommen.
Die 90er-Jahre waren ein goldenes Jahrzehnt für Wrestling-Fans. Das WWF Wrestling Magazin war ein Muss für jeden Wrestling-Fan in den 90er Jahren. Herausgegeben von der World Wrestling Federation (WWF), enthielt das Magazin detaillierte Informationen über die WWF-Storylines, Wrestler und Ereignisse. Das WWF Magazin begleitete die Stars dieser Ära mit exklusiven Reportagen, Interviews und legendären Coverbildern.
Die goldene Ära des Wrestlings
Die 90er Jahre waren eine wichtige Zeit für die Wrestling-Industrie, insbesondere die „Attitude Era“ der World Wrestling Federation (WWF) und die „Monday Night Wars“ mit der World Championship Wrestling (WCW). In der Attitude Era setzte die WWF auf eine düstere und unkonventionelle Darstellung von Wrestling, die Fans jeden Alters anzog.
Die WWF New Generation war eine bahnbrechende Ära in der Geschichte des Wrestling. Die WWF New Generation war geprägt von Wrestlern wie Bret „Hitman“ Hart, Shawn Michaels, Razor Ramon und Diesel, die sich durch ihre technischen Fähigkeiten und ihre charismatischen Persönlichkeiten auszeichneten. In dieser Ära wurden auch neue Arten von Storylines eingeführt, die die Fans fesselten und begeisterten.
Die WWF Attitude Era war eine der einflussreichsten und aufregendsten Epochen in der Geschichte des professionellen Wrestlings. Die WWF Attitude Era war geprägt von ikonischen Wrestlern wie Stone Cold Steve Austin, The Rock, Triple H, und Mick Foley, die sich durch ihre unverwechselbaren Persönlichkeiten, charismatischen Auftritte und atemberaubenden Stunts auszeichneten.
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WWF in den 90ern
Die World Wrestling Federation (WWF) war in den 90er Jahren eine der führenden Wrestling-Promotionen und ein wesentlicher Bestandteil der Popkultur. In den 90er Jahren war die WWF bekannt für ihre spektakulären Shows und ihr starkes Engagement für Charakterentwicklung und Storytelling. Die Show war von Wrestling-Legenden wie Hulk Hogan, Stone Cold Steve Austin, The Rock, Triple H und The Undertaker geprägt. Obwohl die WWF inzwischen ihren Namen geändert hat und nun unter dem Namen WWE bekannt ist, bleibt ihr Einfluss auf den Wrestling-Sport und die Popkultur bis heute spürbar.
Die World Wrestling Federation (WWF) war jahrzehntelang der Name der bekanntesten Wrestling-Organisation der Welt. In den frühen 2000er Jahren wurde der Name jedoch aufgrund von Rechtsstreitigkeiten mit der World Wildlife Fund in World Wrestling Entertainment (WWE) geändert. Obwohl sich der Name geändert hat, hat sich die WWE als die unangefochtene Nummer eins im Wrestling-Unterhaltungsgeschäft etabliert.
Was machen die Wrestling-Stars heute?
Anders als etwa beim Fußball hört die Wrestler-Karriere nicht in einem Alter zwischen 30 und 40 auf. Viele Wrestling-Stars der 90er waren bis vor kurzem noch aktiv im Ring. Andere Wrestling-Legenden sind hingegen leider viel zu früh verstorben. Doch was machen die damaligen Wrestling-Stars heute eigentlich?
Top-Stars der 90er
Unsere Auswahl der zehn bekanntesten Wrestler der 90er stützt sich auf Titelgewinne, TV-Präsenz, Magazinauftritte und ihre Popularität bei den Fans:
- Bret Hart war das Aushängeschild der WWF in den 90ern.
- Der „Deadman“ prägte das Jahrzehnt mit seiner mystischen Aura und unvergesslichen Matches.
- „The Heartbreak Kid“ war für viele Fans der spektakulärste Wrestler der 90er.
- Mit seiner rebellischen Attitüde revolutionierte Austin das Wrestling.
- Dwayne „The Rock“ Johnson startete Mitte der 90er als Rocky Maivia.
Hulk Hogan war zu dieser Zeit der bekannteste und beliebteste Wrestler. Er hatte bereits in den 80er Jahren seinen Platz als Ikone gefunden, aber seine Rolle als Teil der nWo (New World Order) in der WCW gab ihm in den 90er Jahren einen neuen Schub.
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Besonders in den Neunzigern waren die Wrestling-Superstars stark auf „Gimmicks“ und teils unrealistische Rollen ausgelegt. Heute wird das Geschehen zwar etwas ernsthafter aufgezogen, dennoch steht immer noch der Kampf zwischen den „Guten“ („Faces“) und „Bösen“ („Heels“) im Ring im Mittelpunkt. Eine passende Story, die erklärt, warum es überhaupt zur Auseinandersetzung im Ring kommt, darf früher wie heute nicht fehlen.
Ein Blick zurück: Shawn Michaels
Platz eins, Shawn Michaels: Den Sieg beim Royal Rumble 1995 von Shawn Michaels habe ich als Zwölfjähriger gesehen - und er hat mich nachträglich beeindruckt. Als Erster von 30 Wrestlern kam er in den Ring, als Letzter stand er noch. Auch das selbstbewusste Auftreten , das jeder normale Mensch als arrogant bezeichnen würde, hat mich an der Figur, von der ich damals noch nicht wusste, dass es eine Figur war, beeindruckt. Ein großes Ego soll nicht nur seine Figur gehabt haben.
Michael Shawn Hickenbottom gehörte in den Neunzigern zu den Wrestlern der neuen Generation, die weniger groß und muskulös, dafür aber technisch versiert waren. Mit Bret Hart verband ihn eine persönliche Abneigung, die im als »Montreal Screwjob« bekannten Vorfall ihren Höhepunkt erreichte. Hart stand damals kurz vor einem Wechsel zu einer Konkurrenzorganisation und sollte seinen Titel im letzten WWF-Kampf auf kanadischen Boden laut Absprache gegen Shawn Michaels nicht verlieren. Nach einer geheimen Absprache zwischen WWF-Chef Vince McMahon, dem Ringrichter des Kampfes und Shawn Michaels kam es aber zu einer Niederlage von Hart.
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