Islam Dulatov: Vom OKTAGON MMA-Talent zum UFC-Star mit K.o.-Power

Islam Dulatov, geboren am 2. August 1998 in Urus-Martan, Tschetschenien, ist ein aufstrebender Mixed-Martial-Arts-Kämpfer, der derzeit im Weltergewicht antritt. Seit 2024 gehört der Düsseldorfer zum Kader der weltweit führenden Kampfsportorganisation, der Ultimate Fighting Championship (UFC), nachdem er sich in der renommierten Dana White‘s Contender Series durchsetzen konnte.

Zuvor beeindruckte Dulatov durch seine Leistungen in verschiedenen deutschen und europäischen Organisationen wie OKTAGON MMA, in denen er eine beeindruckende Siegesserie von zehn Kämpfen aufbaute.

Probleme in frühen Jahren und Flucht nach Deutschland

Dulatov wurde in einer kleinen Stadt im kriegsgebeutelten Tschetschenien geboren und wuchs in einer großen Familie mit mehreren Brüdern auf. Im Jahr 2007 entschied sich die Familie, aufgrund des anhaltenden Konflikts in ihrer Heimat nach Deutschland zu fliehen. Für Dulatov und seine Brüder war die Eingewöhnung in die neue Heimat anfangs schwierig, besonders der Schulalltag stellte aufgrund der Sprachbarriere eine große Herausforderung dar.

Doch die Leidenschaft für den Kampfsport, insbesondere das Training in Mixed Martial Arts (MMA), half ihnen, diese Hürden zu überwinden und sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden.

Der Start einer vielversprechenden Karriere: Vom Laufsteg in die UFC

Im Jahr 2019 begann Islam Dulatov seine professionelle Karriere im MMA, nachdem er eine Amateurbilanz von 4-1 erreicht hatte. Sein Profidebüt gab er in der German MMA Championship (GMC), wo er jedoch seine erste und bislang einzige Niederlage als Profi gegen Gjoni Palokaj hinnehmen musste. Dieser Rückschlag hinderte ihn jedoch nicht daran, sich schnell wieder zu erholen und eine beeindruckende Siegesserie zu starten.

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In den darauffolgenden Kämpfen gewann Dulatov jeden Kampf vorzeitig - entweder durch K.o. oder durch Aufgabe des Gegners. Der Durchbruch gelang ihm schließlich im Jahr 2024 in der achten Staffel der Dana White‘s Contender Series. In einem dominanten Auftritt besiegte er den Brasilianer Vanilto Antunes in der ersten Runde durch K.o. und sicherte sich damit einen begehrten Vertrag bei der UFC.

Dieser Sieg unterstrich nicht nur Dulatovs außergewöhnliche Fähigkeiten, sondern auch sein Potenzial, sich in der härtesten MMA-Organisation der Welt durchzusetzen.

Neben seiner Karriere im MMA hat sich Dulatov auch privat weiterentwickelt. Seit wenigen Monaten ist er glücklich mit seiner Frau verheiratet. Diese neue Lebensphase gibt ihm zusätzliche Motivation und Stabilität, sowohl im sportlichen als auch im privaten Bereich. Neben seinen sportlichen Erfolgen hat Dulatov auch als Model in der Modebranche Fuß gefasst.

Er arbeitete für Luxusmarken wie Gucci und Versace, was zeigt, dass er auch abseits des Oktagons eine beeindruckende Figur macht. Dieser Erfolg auf mehreren Ebenen unterstreicht seine Vielseitigkeit und Ausstrahlung.

UFC-Debüt bei UFC 318: Islam Dulatov siegt eindrucksvoll durch T.K.o. in Runde eins

Sein offizielles UFC-Debüt gab Islam Dulatov am 20. Juli 2025 bei UFC 318 in New Orleans, Louisiana. In der Weltergewichtsklasse traf er auf den US-Amerikaner Adam Fugitt und gewann den Kampf durch technischen Knockout (T.K.o.) in der ersten Runde nach 4 Minuten und 6 Sekunden.

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Was für ein Einstand in der Königsklasse des MMA! Bei UFC 318 in New Orleans gelingt Islam Dulatov ein spektakulärer Auftritt. Der Deutsche hinterlässt im Oktagon nicht nur Eindruck - er setzt gleich ein Ausrufezeichen. Bereits nach wenigen Minuten ist alles vorbei. Ein Kampf, der nachhallt.

Dulatov dominiert von Beginn an und siegt eindrucksvoll nach nur vier Minuten. Kaum hat der Ringrichter das Duell freigegeben, geht Islam Dulatov auch schon in die Offensive. Es dauert keine halbe Minute, da sitzt der erste Volltreffer. Ein rechter Schwinger trifft Adam Fugitt am Kopf - der Amerikaner taumelt, versucht, sich zu sortieren. Doch Dulatov bleibt konsequent, dominiert mit Präzision und Kraft.

Nach exakt 4:06 Minuten ist der Kampf vorbei: Eine harte Linke erwischt Fugitt erneut am Kinn, der US-Kämpfer geht zu Boden. Dulatov nutzt die Gelegenheit, setzt zwei weitere Schläge hinterher - dann schreitet der Referee ein. Technischer Knockout in Runde eins. Ein Auftakt, wie er für einen UFC-Neuling kaum beeindruckender ausfallen könnte.

Dulatov übernahm von Beginn an die Kontrolle, setzte früh klare Treffer und beendete das Duell mit einer harten linken Schlaghand, gefolgt von zwei Schlägen am Boden. Der Ringrichter brach das Duell ab. Mit diesem Auftritt bestätigte Dulatov seinen Ruf als gefährlicher Finisher.

Der 26-Jährige aus Düsseldorf bleibt seiner Linie treu. Schon im Vorfeld hatte er angekündigt, auch in der größten MMA-Organisation der Welt auf ein vorzeitiges Ende zu setzen. Sein Kampfrekord ist eindeutig. Zwölf Kämpfe, zwölf Siege - alle durch K.o. oder Aufgabe. Bereits im Oktober 2024 hatte er sich bei „Dana White’s Contender Series“ mit einem spektakulären Finish seinen Vertrag für die UFC gesichert. UFC-Präsident Dana White war damals hellauf begeistert - und dürfte nun erneut bestätigt worden sein.

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Seine ersten Schritte im MMA machte Dulatov noch bei kleineren regionalen Veranstaltungen. Später kämpfte er bei Europas erfolgreichster Organisation OKTAGON MMA, wo er sich mit konstant starken Leistungen einen Namen machte. Sein schneller Aufstieg überrascht selbst eingefleischte Kenner der Szene. Erst seit fünf Jahren steht der Düsseldorfer im professionellen Käfig. Dass er nun auf dieser Bühne gegen erfahrene Kämpfer wie Fugitt dominiert, ist ein starkes Zeichen.

Dulatovs Ambitionen sind klar formuliert - und das schon länger. Bereits vor zwei Jahren erklärte er in einem Interview mit der BILD, er wolle nicht nur in der UFC kämpfen, sondern dort Champion werden. Auf Social Media genießt Dulatov längst Star-Status. Knapp 450.000 Follower auf Instagram, YouTube-Videos mit Millionenaufrufen - die mediale Aufmerksamkeit wächst rasant. Mit dem K.o.-Sieg in New Orleans ist auch sportlich ein Meilenstein erreicht.

Wer es in die UFC schaffen will, der muss spektakulär kämpfen - und gewinnen. Islam Dulatov erfüllt diese Voraussetzungen. An seinem Stil will der 26-Jährige auch festhalten, das Debüt des Düsseldorfers ist dennoch untypisch für einen Newcomer in der Eliteorganisation. In der Champions League des Kampfsports sind Athleten aus Deutschland eine Seltenheit.

Mit Islam Dulatov steht nun ein Düsseldorfer MMA-Kämpfer vor seinem großen Debüt in der Königklasse. Er trifft bei UFC 318 (Sonntag ab 0.15 Uhr/DAZN) in New Orleans auf den Amerikaner Adam Fugitt. An seiner Marschroute wird der 26-Jährige trotz der größtmöglichen Bühne nicht viel ändern, wie er im Interview mit ntv/RTL sagt.

"Ich werde bedachter in den Kampf gehen, entspannter und ruhiger sein", sagt Dulatov. An seiner Aggressivität werde er aber festhalten. Das hat ihn erst in die UFC gebracht. Alle seine elf Siege konnte er vorzeitig einfahren. So auch zuletzt bei der Dana White Contender Series im Oktober 2024, als er den Brasilianer Vanilto Antunes in der ersten Runde durch K.o. besiegte.

"Ich werde da nicht mit meinem Gegner drei Runden rumtänzeln und versuchen, das Ding nach Punkten zu holen", ergänzt Dulatov, der einem Motto folgt, das ganz im Sinne der UFC ist: "Ich gehe nicht auf Punktesieg, sonst mache ich mich unbeliebt."

Mit Fugitt (Bilanz 10 Siege, 4 Niederlagen) bekommt Dulatov gleich zu Beginn einen Mann gestellt, der bereits vier Kämpfe in der UFC absolviert hat. "Das ist ein solider Junge", betont der im Düsseldorfer Stadtteil Rath groß gewordene Dulatov. "Er ist nicht der schlechteste, aber auch kein Champion. Irgendwas dazwischen. Aber auf jeden Fall jemand, an dem ich vorbeimuss."

Dazu ist Dulatov auf einer PPV-Veranstaltung platziert, also einem großen Event der UFC. "Für mich ist das eine Art Wertschätzung", sagt der in Tschetschenien geborene Athlet. "Andere bekommen viel leichtere Gegner zum Start. Dazu stehe ich auf einer großen Fightcard. Die UFC sieht in mir großes Potenzial, sagt sich: Der Junge kann mal ein Star werden, wenn er die Prüfungen besteht. Fugitt ist so eine Prüfung. Der Kampf kann ein Türöffner für mich sein."

Und für diesen nächsten Schritt in seiner Karriere investiert Dulatov viel. In Louisiana hat er sein Trainerteam dabei, einen Spezialisten für Striking und einen für den Bodenkampf. Bereits seit Monaten bereitet er sich in den USA im American Top Team Gym vor. "Die beste Vorbereitung seines Lebens", sagt er. "Ich habe mich mit den Besten der Welt vorbereitet, wie Marvin Vettori, Abus Magomedov oder Johnny Eblen.

Er hat ein Haus angemietet für sich und seine Entourage. Mehrere Tausend Dollar kostet die Herberge. Ohne seine anderen Geschäfte in Deutschland, wie seine eigene Modemarke, wäre das nicht möglich. Den reinen Profi-Sportler Islam Dulatov könnte es geben, sagt Dulatov, vorstellen wolle er sich das aber nicht. "Ich habe dem Drumherum viel zu verdanken. Mit Kämpfen alleine wäre das nicht möglich."

So richtig kann der 26-Jährige noch nicht realisieren, dass er in der absoluten Elite des Sports angekommen ist. "Von der Euphorie in Deutschland bekomme ich hier nicht so viel mit. Ich bin voll fokussiert auf den Kampf. Nach meinem Sieg werde ich das erst alles wirklich realisieren."

Pures Selbstvertrauen - auch das ist neben seiner Explosivität, eine der großen Stärken von Islam Dulatov. "Mental war ich schon immer stark", sagt er. Über vorzeitige Siege würden viele nur reden, er setze es dann auch um. "Das macht natürlich auch was mit deinem Kopf: Ich beweise mir immer wieder selbst, dass ich es draufhabe. Ich kann natürlich nicht hellsehen und garantieren, dass es jedes Mal so kommt.

Islam Dulatov, 26 Jahre alt, steht zum ersten Mal im Oktagon der UFC, der Champions League des MMA. Viele Neulinge brauchen mehrere Runden, um in dieser Liga anzukommen. Bei „UFC 318“ trifft er auf den erfahrenen Amerikaner Adam Fugitt und liefert eine Performance, die man sich kaum eindrucksvoller hätte ausmalen können. Es ist eine blitzschnelle Linke, mit der Dulatov seinen Gegner erwischt. Fugitt geht schwer getroffen zu Boden, Dulatov setzt sofort nach und landet zwei weitere Schläge. Dann greift der Ringrichter ein - der Kampf ist beendet. Nach exakt 4 Minuten und 6 Sekunden steht fest: Der Düsseldorfer hat sein UFC-Debüt mit einem krachenden Knockout gewonnen. Ich gehe immer auf den Knockout. 12 Kämpfe, 12 Finishes.

Sein Durchbruch begann im Oktober 2024, als er sich in der renommierten „Dana White’s Contender Series“ mit einem spektakulären K.o.-Sieg einen Vertrag bei der UFC sicherte. Was diesen Aufstieg so bemerkenswert macht: Erst fünf Jahre ist es her, dass Dulatov sein professionelles MMA-Debüt gab. Ein vergleichsweise kurzer Zeitraum in einem Sport, der absolute Hingabe und jahrelange Erfahrung verlangt. Doch Dulatov ist nicht nur ein Athlet, er ist längst auch eine Marke. In den sozialen Medien folgen ihm fast eine halbe Million Menschen.

Gemeinsam mit seinen drei Brüdern produziert er regelmäßig Inhalte auf YouTube - einige seiner Videos erzielen Millionenaufrufe. Schon vor dem Kampf war Islam Dulatov bewusst, welche Bedeutung dieses Duell für seine noch junge UFC-Karriere haben könnte. Fugitt, ein erfahrener Weltergewichtler aus den USA, hatte bereits vier UFC-Kämpfe auf dem Konto, als er in New Orleans auf Dulatov traf. Ein Aufbaugegner sieht anders aus. „Andere bekommen viel leichtere Gegner zum Start“, sagte er offen. „Aber ich bin auf einer großen Fightcard, und die UFC sieht etwas in mir.

Neben seiner Karriere als Kämpfer ist der Düsseldorfer auch als Model international gefragt - und das nicht erst seit gestern. Kurz nach dem Kampf, wurde Islam Dulatov im Octagon nicht nur als MMA-Sieger befragt - sondern auch als Model. Lachend wandte sich der Moderator an den strahlenden Gewinner: „Du hast gesagt, dass du am Montag wieder zur Arbeit musst - zu einem Fotoshooting. Du siehst ja noch immer gut aus. Dulatov, grinste selbstbewusst ins Publikum und reagiert charmant: „Auf jeden Fall. Ein Kämpfer mit Charisma, Körperbeherrschung und einem klaren Stilbewusstsein - das macht ihn nicht nur im Octagon zu einer Ausnahmeerscheinung, sondern auch in der Modewelt. Während andere sich zwischen Sport oder Style entscheiden müssen, lebt Dulatov beides.

Islam Dulatov (24) hat Großes vor! Obwohl das Profi-Debüt des MMA-Kämpfers gerade mal drei Jahre zurückliegt, ist der Düsseldorfer bereits ein Star der Szene. Auf Instagram folgen ihm über 100000 Fans, seine YouTube-Videos, die er zusammen mit seinen Brüdern produziert, haben über 3,4 Mio. Menschen gesehen. Auf der Straße wird der Düsseldorfer täglich nach einem Foto gefragt.

Dulatov gefällt diese Entwicklung. Im Gespräch mit BILD sagt er: „Social Media ist eine große Hilfe, um unseren Sport wachsen zu lassen. Viele Kämpfer nutzen das mittlerweile sehr gekonnt für ihre Karrieren.“Dulatov freut sich riesig auf sein EMC-Comeback: „Das ist die beste Fightcard, auf der ich je gekämpft habe. Die Halle wird explodieren, die Stimmung wird brutal. Ich will zeigen, dass ich mich wieder ein Stück weiterentwickelt habe.“

Heißt: Eigentlich muss am Samstag wieder ein schnelles Finish her. Denn bei sechs seiner sieben Siege war schon in der ersten Runde Schluss. Trotzdem bleibt Dulatov bescheiden, sagt: „Ich bin noch lange nicht da, wo ich sein will.“Sein großes Ziel: UFC, die stärkste und berühmteste MMA-Organsiation der Welt - und noch viel mehr. Dulatov erklärt selbstbewusst: „Ich will dort nicht nur einfach kämpfen, ich will dort Champion werden. Das habe ich jeden Tag im Kopf und glaube fest daran.“

In BILD erklärt er exklusiv seinen Karriere-Plan: „Wenn ich wollen würde, hätte ich schon dort kämpfen können. Aber ich will direkt mithalten können, in den Top20. Noch vier, fünf Kämpfe, dann sollte ich dafür bereit sein.“Damit dieses ambitionierte Ziel nicht in Gefahr gerät, hat Dulatov seine zweite Karriere vorerst hinten angestellt. Der Super-Athlet (1,93m) ist seit Jahren ein gefragtes Model, wurde bereits mehrfach von großen Luxus-Marken wie Gucci oder Versace für Fashion-Shows und Fotoshootings gebucht. „Auf dem Niveau, wo ich jetzt bin, kann man es nicht erlauben für solche Jobs durch die Weltgeschichte zu reisen und nicht richtig zu trainieren.“

Denn sein Fokus gilt dem Kämpf - und dort will Islam Dulatov am Samstag - im Livestream bei BILD - wieder abliefern!

Liste der bisherigen Profikämpfe

Ergebnis Statistik Gegner Datum
Niederlage 0-1 Gjoni Palokaj 7. September 2019
Sieg 1-1 Kolja Predojevic 26. Oktober 2019
Sieg 2-1 Vladan Maksic 29. Februar 2020
Sieg 3-1 Laith Najjar 20. März 2021
Sieg 4-1 Ibrahim Celik 22. Mai 2021
Sieg 5-1 Giorgi Kankava 19. Juni 2021
Sieg 6-1 Michael Rirsch 2. April 2022
Sieg 7-1 Kleverson Sampaio 6. August 2022
Sieg 8-1 Patrick Spirk 11. März 2023
Sieg 9-1 Will Chope 7. Oktober 2023
Sieg 10-1 John Palaiologos 10. Februar 2024
Sieg 11-1 Vanilto Antunes 8. Oktober 2024
Sieg 12-1 Adam Fugitt 20. Juli 2025