UFC Schwarze Kämpfer Liste: Ein Überblick

Die Ultimate Fighting Championship (UFC) ist die weltweit führende Organisation für Mixed Martial Arts (MMA). Im Laufe der Jahre haben zahlreiche talentierte Kämpfer unterschiedlicher Herkunft in der UFC gekämpft und den Sport geprägt. Dieser Artikel beleuchtet einige der bemerkenswertesten schwarzen Kämpfer, die in der UFC Erfolge gefeiert haben.

Bekannte UFC Kämpfer

Anderson Silva

Anderson Silva wurde am 14. April 1975 in São Paulo, Brasilien, geboren. Er ist bekannt für seine beeindruckenden Fähigkeiten im Standkampf und gilt als einer der besten MMA-Kämpfer aller Zeiten. Zu seinen größten Erfolgen im Kampfsport zählt der Gewinn des UFC-Titels im Mittelgewicht, den er von Oktober 2006 bis Juli 2013 hielt. Silva hat zahlreiche Auszeichnungen und Rekorde im MMA gewonnen, darunter den längsten Titelgewinn in der Geschichte der UFC und die meisten Siege in Folge. Silva hat seine aktive Karriere beendet, ist aber immer noch eine einflussreiche Figur im Sport. Abseits des Oktagons hat Silva auch in der Unterhaltungsindustrie Erfolge gefeiert, darunter Rollen in Filmen und Fernsehserien.

Jonathan Dwight Jones (Jon Jones)

Jonathan Dwight Jones, besser bekannt als Jon Jones, wurde am 19. Juli 1987 in Rochester, New York geboren. Er ist ein US-amerikanischer Mixed-Martial-Arts-Kämpfer, der derzeit bei der Ultimate Fighting Championship (UFC) unter Vertrag steht. Jones hat eine beeindruckende MMA-Bilanz mit 27 Siegen und nur einer Niederlage. Er war zwischen dem 29. Dezember 2018 und dem 17. August 2020 UFC-Titelträger im Halbschwergewicht, nachdem er den Gürtel bereits zwischen 2011 und 2015 gehalten hatte. Am 4. Jones ist bekannt für seine Dominanz im Octagon und seine Fähigkeit, Kämpfe auf unterschiedliche Weise zu gewinnen, sei es durch K.o., Aufgabe oder Punkte. Abseits des Rings hatte Jones jedoch auch mit Kontroversen zu kämpfen, darunter mehrere positive Dopingtests und rechtliche Probleme. Privat hat Jones mit seiner Lebensgefährtin drei Töchter. Seine beiden Brüder Arthur und Chandler Jones sind ebenfalls erfolgreiche Sportler und spielen American Football in der National Football League.

Demetrious Khrisna Johnson

Demetrious Khrisna Johnson, besser bekannt als „Mighty Mouse„, wurde am 13. August 1986 in Madisonville, Kentucky, USA geboren. Er ist ein US-amerikanischer Mixed-Martial-Arts-Kämpfer im Fliegengewicht der ONE Fighting Championship. Johnson wuchs in Parkland, Washington, auf und zeigte schon früh Talent für verschiedene Sportarten. Er war ein hervorragender Leichtathlet, Ringer und Langstreckenläufer. Nach seinem High-School-Abschluss im Jahr 2007 begann Johnson seine Karriere als Kampfsportler. Seinen ersten Amateurkampf in Mixed Martial Arts bestritt er am 29. Juli 2006 und gewann durch technischen K.o. in der ersten Runde gegen Oren Ulrich. Neun Monate später gab er sein Profidebüt und besiegte Brandon Fieds durch K.o. Am 24. April 2010 debütierte Johnson in der World Extreme Cagefighting (WEC), musste aber nach zehn Siegen in zehn Profikämpfen seine erste Niederlage durch einstimmige Punktentscheidung zugunsten seines Gegners Brad Pickett hinnehmen. Nach drei Kämpfen für die WEC wechselte Johnson zur Ultimate Fighting Championship (UFC), als diese die WEC übernahm. Am 22. September 2012 gewann er in einem Kampf gegen Joseph Benavidez den neu geschaffenen Titel im Fliegengewicht, den er acht Mal erfolgreich verteidigen konnte. Erst am 4. Johnson hat bisher insgesamt 30 Kämpfe im Mixed Martial Arts bestritten (darunter zwei Amateurkämpfe). Dabei ging er 27 Mal als Sieger und drei Mal als Verlierer hervor.

Matt Hughes

Matt Hughes, geboren am 13. Oktober 1973, ist ein ehemaliger amerikanischer Mixed-Martial-Arts-Kämpfer, der ursprünglich aus dem Wrestling kommt. Er gilt als einer der größten Kämpfer in der Geschichte des MMA. Er ist zweifacher UFC-Champion im Weltergewicht und Mitglied der UFC Hall of Fame und der NJCAA Hall of Fame. Während seiner Zeit bei der Ultimate Fighting Championship stellte Hughes zwei separate Siegesserien über sechs Kämpfe auf, besiegte alle verfügbaren Gegner im Weltergewicht und verteidigte seinen Gürtel sieben Mal, was zu dieser Zeit einen Rekord darstellte. Während seiner Regentschaft galt Hughes als der beste Mixed-Martial-Arts-Kämpfer der Welt. Er wurde auch von vielen Analysten und verschiedenen Medien als einer der größten Weltergewichtskämpfer aller Zeiten und einer der größten Kämpfer in der Geschichte des Sports angesehen. Hughes ist langjähriges Mitglied von Miletich Fighting Systems und veröffentlichte 2008 seine Autobiografie „Made in America“, die es auf die Bestsellerliste der New York Times schaffte. Im Jahr 2011 wurde Hughes Moderator der Fernsehsendung Trophy Hunters des Outdoor Channels.

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Chuck Liddell

Charles David „Chuck“ Liddell, geboren am 17. Dezember 1969 in Santa Barbara, Kalifornien, USA, ist ein ehemaliger US-amerikanischer Mixed-Martial-Arts-Kämpfer. Sein MMA-Debüt gab Liddell am 15. Mai 1998 bei der Ultimate Fighting Championship (UFC). Nach Siegen über verschiedene Kämpfer und Kämpfen bei Veranstaltern wie der International Fighting Championship und Pride FC kämpfte er am 6. Juni 2003 bei UFC 43 gegen Randy Couture um den Titel des Light Heavyweight Champion. Diesmal setzte er sich am 16. In der Folge verteidigte er seinen Titel gegen Jeremy Horn, Couture, Renato Sobral und Ortiz, bevor er ihn bei UFC 71 am 26. Mai 2007 an Quinton Jackson abgeben musste. Danach verlor er gegen Keith Jardine, Rashad Evans und Mauricio Rua und gewann gegen Wanderlei Silva. Am 12. Juni 2010, nach dem verlorenen Hauptkampf bei UFC 115 gegen Rich Franklin, gab UFC-Chef Dana White bekannt, dass Liddell nicht mehr für die UFC antreten werde. Dies bedeutete das Ende seiner aktiven MMA-Karriere. Liddell war Trainer in der ersten und elften Staffel der Reality-TV-Serie The Ultimate Fighter. Er wurde in die UFC Hall of Fame aufgenommen. Seit 2001 ist Liddell auch in Film und Fernsehen zu sehen. So hatte er einen Gastauftritt in der zweiten Staffel der Serie Blue Mountain State sowie in Staffel 9, Folge 5 von Bones - Die Knochenjägerin. 2019 war er in Acceleration - Gegen die Zeit zu sehen.

B.J. Penn

Jay Dee „B.J.“ Penn, geboren am 13. Dezember 1978, ist ein US-amerikanischer Mixed-Martial-Arts- und Brazilian-Jiu-Jitsu-Kämpfer. Er war Weltergewichts- und Leichtgewichtsmeister der Ultimate Fighting Championship (UFC) und Weltmeister der International Brazilian Jiu-Jitsu Federation. Penn wurde auf Hawaii geboren und wuchs in Hilo auf. Er begann als Teenager mit Brazilian Jiu-Jitsu, trainierte unter Ralph Gracie aus der Gründerfamilie des BJJ und gewann im Jahr 2000 als erster Nichtbrasilianer eine Goldmedaille in der Schwarzgurt-Kategorie bei den Weltmeisterschaften der International Brazilian Jiu-Jitsu Federation. Danach wechselte er zum MMA und debütierte am 4. Mai 2001 bei Ultimate Fighting Championship 31. Nachdem der UFC Lightweight Champion Sean Sherk seinen Titel wegen Steroidmissbrauchs verloren hatte, trafen Penn und Joe Stevenson bei UFC 80 am 19. Januar 2008 in einem Titelkampf aufeinander. Stevenson musste in der zweiten Runde aufgeben und Penn wurde neuer Lightweight Champion. Penns Karriere war von Höhen und Tiefen geprägt, darunter mehrere Rücktritte und Comebacks.

Conor McGregor

Conor Anthony McGregor, geboren am 14. Juli 1988 in Dublin, ist ein irischer UFC-Mixed-Martial-Arts-Kämpfer. Er ist ehemaliger UFC Lightweight Champion und UFC Featherweight Champion sowie ehemaliger Cage Warriors Featherweight und Lightweight Champion. McGregor wurde im Dubliner Stadtteil Crumlin als Sohn von Tony und Margaret McGregor geboren. Als Kind begeisterte er sich für Fußball und spielte bis zum Alter von 12 Jahren für den örtlichen Lourdes Celtic Football Club. Nach seinem Schulabschluss hielt sich McGregor zunächst mit Gelegenheitsjobs über Wasser, bevor er eine feste Anstellung als Klempner fand. Im Jahr 2006 lernte er den UFC-Kämpfer Tom Egan kennen, mit dem er sich anfreundete und mit dem MMA-Training begann. Obwohl er bis zu 12 Stunden am Tag arbeitete, schaffte er es, mehrmals pro Woche mehrere Stunden zu trainieren. Am 17. Februar 2007 debütierte er im Alter von 18 Jahren in einem Amateurkampf gegen Kieran Campbell, den er durch technischen K.o. gewann. Nach dem Kampf unterbreitete ihm die irische MMA-Organisation Irish Cage of Truth Promotion ein Vertragsangebot, das McGregor annahm.

  • Conor McGregor ist seit 2008 mit der Irin Dee Devlin zusammen.
  • Conor McGregor hat in seiner Karriere 22 Profi-Kämpfe gewonnen, darunter 19 per K.o. bzw.
  • Conor McGregor hat in seiner Karriere sechs Profi-Kämpfe verloren, darunter zwei durch K.o. bzw.
  • Conor McGregor hat bislang zwei Titel in der UFC gewonnen.
  • Den ersten, den Federgewichtstitel, sicherte er sich im Dezember 2015, als er innerhalb von 13 Sekunden José Aldo besiegte.
  • Bereits im November 2016 schaffte McGregor dann Historisches, als er Eddie Alvarez besiegte und Leichtgewicht-Champion wurde.

Er war damit der erste UFC-Kämpfer, der zwei Titel gleichzeitig hielt. Conor McGregor hat bislang einmal gegen Khabib Nurmagomedow gekämpft - und verloren. Der Kampf zwischen den beiden fand im Oktober 2018 statt. Conor McGregor stieg das letzte Mal im Juli 2021 ins Octagon.

Conor McGregor erklärte bereits drei Mal seinen UFC-Rücktritt: 2016, 2019 und zuletzt 2020. Jedoch kehrte McGregor jedes Mal zurück. Es könnte das Comeback des Jahres werden: Der ehemalige MMA-Star Conor McGregor ist aktuell in fortgeschrittenen Gesprächen mit dem Lager des Briten KSI über einen potenziellen Boxkampf. Die Gerüchte über ein Kampf-Comeback von McGregor sind indes nicht neu: In der Vergangenheit wurde ihm immer wieder nachgesagt, in einem 250-Millionen-Dollar-Kampf in Indien gegen Internet- und WWE-Superstar Logan Paul anzutreten. Conor McGregor ist mit Michael Chandler einer der Hauptprotagonisten der 31. Staffel "The Ultimate Fighter". In der Serie werden MMA-Talente, die sich für die UFC empfehlen wollen, in zwei Teams von den beiden trainiert. Die beiden Teams treten gegeneinander an. Am Ende treffen McGregor und Chandler aufeinander. Die erste Folge erschien am 31. Mai auf DAZN. McGregor hat auch einige geschäftliche Unternehmungen, darunter eine Modepartnerschaft mit dem Modelabel David August namens „August McGregor“ und eine eigene Whiskey-Marke namens Proper No. Twelve Irish Whiskey.

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Georges St-Pierre

Georges St-Pierre, auch bekannt als GSP, wurde am 19. Mai 1981 in Saint-Isidore, Quebec, Kanada geboren. Er ist ein ehemaliger professioneller Mixed-Martial-Arts-Kämpfer und war UFC-Champion im Mittelgewicht und Weltergewicht. Sein UFC-Debüt gab St-Pierre bei UFC 46, wo er Karo Parisyan nach Punkten besiegte. Nach einigen weiteren Siegen erhielt er die Chance auf den UFC Welterweight Titel gegen Matt Hughes, den er jedoch verlor. Nach dieser Niederlage erholte er sich jedoch und gewann mehrere Kämpfe, unter anderem gegen Jason Miller und Frank Trigg. Den Weltergewichtstitel verlor er an Matt Serra, konnte ihn aber später zurückerobern und gegen mehrere Herausforderer erfolgreich verteidigen. Nach einer Verletzung und einer 19-monatigen Pause kehrte er 2012 in den Sport zurück und gewann den Titelvereinigungskampf gegen Carlos Condit. Er verteidigte seinen Titel erfolgreich gegen mehrere Herausforderer, bevor er 2013 seinen Rücktritt vom Boxsport bekannt gab und seinen Titel vakant machte.

Islam Dulatov

Auf Islam Dulatov (26) wartet jetzt die ganz große Kampfsport-Bühne! Der Düsseldorfer hat den wohl wichtigsten Käfig-Fight in seiner Karriere gewonnen und sich einen Platz in der UFC erkämpft. In der „Dana White‘s Contender Series“ sicherte er sich mit einem K.o. in der ersten Runde einen Vertrag in der MMA-Champions-League.

Mitten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (deutsche Zeit) hat Dulatov seinen Gegner Vanilto Antunes (29/früher Champion bei der MMA-Organisation LFA) überrollt und ihn mit seinen Granitfäusten und harten Ellbogenschlägen in nur einer Runde K.o. geschlagen.

Der Hammer-Knockout brachte auch UFC-Boss Dana White (55) zum Ausrasten. Nach dem Kampf klatschte er begeistert in die Hände - und belohnte Dulatov mit einem Vertrag in der UFC. Dazu schwärmte er: „Es macht Spaß, dich kämpfen zu sehen. Es macht echt Spaß. Ich kann es kaum erwarten, dich wieder kämpfen zu sehen.“

Aleksandar Rakić

Aleksandar Rakić, geboren am 6. Februar 1992 in Wien, ist ein österreichisch-serbischer Mixed Martial Arts (MMA)-Kämpfer, der in der renommierten US-amerikanischen Organisation Ultimate Fighting Championship (UFC) antritt. Seine sportliche Laufbahn begann im Jahr 2005, als er im Alter von nur 13 Jahren mit dem Kickboxen in die Welt des Kampfsports eintrat. Doch trotz erster Erfolge suchte er bald nach neuen Herausforderungen.

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Sein offizielles Debüt in der Ultimate Fighting Championship (UFC) feierte er am 2. September 2017. Seither hat sich Aleksandar Rakić kontinuierlich einen Namen gemacht und sich unter den besten Kämpfern der Welt etabliert. Mit bislang 13 Siegen in seiner Profikarriere hat er sich einen festen Platz in der Elite des Sports gesichert. Neben seinen Erfolgen im Oktagon hat sich Rakić auch abseits des Käfigs als Marke etabliert. So zählt unter anderem seine eigene Merchandising-Kollektion zu seinen unternehmerischen Errungenschaften. Seit 2021 ist er zudem als spielbarer Charakter in der bekannten EA-Sports-Videospielreihe Ultimate Fighting Championship (UFC) vertreten - ein Zeichen für seinen wachsenden Einfluss sowohl in der Sportwelt als auch in der Gaming-Community.

Gehälter von UFC-Kämpfern

Es gibt keine allgemeingültige Gehaltstabelle für alle Kämpfer, da das Gehalt jedes einzelnen Kämpfers von den Bedingungen des von ihm unterzeichneten Vertrags abhängt. Aus diesem Grund verdienen zwei verschiedene Kämpfer mit exakt denselben Kampfrekorden nicht unbedingt gleich viel Geld. Spitzenkämpfer erhalten zusätzlich zu ihrer Grundvergütung noch Pay-per-View-Zuschläge. Der beste Weg, um eine allgemeine Vorstellung davon zu bekommen, wie viel Geld professionelle MMA-Kämpfer verdienen, ist ein Blick auf die Liste der Auszahlungen der Kämpfer. Die UFC Kämpfer am unteren Niveau verdienen ca. 10.000 - 30.000 US Dollar pro Kampf.

Kämpfer Bemerkenswerte Erfolge
Anderson Silva UFC-Mittelgewichtschampion, längster Titelgewinn in der UFC-Geschichte
Jon Jones Mehrfacher UFC-Halbschwergewichtschampion
Demetrious Johnson Ehemaliger UFC-Fliegengewichtschampion
Matt Hughes Zweifacher UFC-Weltergewichtschampion, UFC Hall of Fame
Chuck Liddell Ehemaliger UFC-Halbschwergewichtschampion, UFC Hall of Fame
B.J. Penn Ehemaliger UFC-Weltergewichts- und Leichtgewichtschampion
Conor McGregor Ehemaliger UFC-Leichtgewichts- und Federgewichtschampion
Georges St-Pierre Ehemaliger UFC-Mittelgewichts- und Weltergewichtschampion

Diese Kämpfer haben nicht nur durch ihre sportlichen Leistungen beeindruckt, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Popularität und Akzeptanz des MMA-Sports geleistet. Ihre Geschichten und Erfolge inspirieren weiterhin viele junge Athleten weltweit.