Die Ultimate Fighting Championship (UFC) hat sich als eine der führenden Organisationen im Mixed Martial Arts (MMA) etabliert. Sie bietet eine Plattform für Athleten aus aller Welt, um sich in verschiedenen Gewichtsklassen zu messen. In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf die UFC-Mittelgewichtsklasse.
UFC Gewichtsklassen
In der Ultimate Fighting Championship (UFC) gibt es UFC Champions in insgesamt zwölf Gewichtsklassen: Acht für Männer und vier für Frauen.
Die acht UFC Gewichtsklassen der Männer sind:
- Schwergewicht
- Halbschwergewicht
- Mittelgewicht
- Weltergewicht
- Leichtgewicht
- Federgewicht
- Bantamgewicht
- Fliegengewicht
Die Entwicklung der UFC Gewichtsklassen
Im Gründungsjahr 1993 der Ultimate Fighting Championship (UFC) gab es keine Gewichtsklassen. Zunächst gab es aber nur zwei UFC Gewichtsklassen - das Schwergewicht mit allen Kämpfern ab 91 kg (200 Pfund) und das Leichtgewicht mit allen Akteuren bis 90 kg (199 Pfund). Im Jahr 2001 stieg die Gesamtzahl der UFC Ranglisten auf fünf Gewichtsklassen an: Leichtgewicht, Weltergewicht, Mittelgewicht, Halbschwergewicht und Schwergewicht.
Bei den Frauen wurden nach und nach auch eigene Ranglisten erstellt. Begonnen hat es mit der Bantamgewicht-Division. Es folgten danach das Strohgewicht, Federgewicht und zuletzt das Fliegengewicht.
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Aktuelle UFC Champions (Stand Februar 2025)
Stand Februar 2025 sind die aktuellen UFC-Champions: Jon Jones (Schwergewicht), Alex Pereira (Halbschwergewicht), Dricus du Plessis (Mittelgewicht), Leon Edwards (Weltergewicht), Islam Makhachev (Leichtgewicht), Ilia Topuria (Federgewicht), Sean O’Malley (Bantamgewicht) und Alexandre Pantoja (Fliegengewicht).
UFC Mittelgewicht
Die Mittelgewichtsklasse (bis 83,8 kg) ist eine der umkämpftesten Divisionen in der UFC. Zum ersten Mal in der UFC-Geschichte trägt ein Südafrikaner Gold. Bei UFC 297 hat sich Dricus du Plessis (30) mit einem Sieg über Ex-Champ Sean Strickland zum Champ gekrönt (Punktesieg). Der Mittelgewichtler hat in der UFC noch nie verloren, ist seit neun Kämpfen unbesiegt. Bei UFC 305 steigt du Plessis für seine erste Titelverteidigung gegen Ex-Champ und Rivale Israel Adesanya in Australien in den Käfig.
Deutsche UFC-Kämpfer
Mixed Martial Arts (MMA) hat in Deutschland in den letzten Jahren stetig an Popularität gewonnen. Besonders die Ultimate Fighting Championship (UFC) - als größte und prestigeträchtigste MMA-Organisation der Welt - bietet Athleten aus allen Ländern die Möglichkeit, sich auf höchstem Niveau zu messen.
Hier sind einige der erfolgreichsten deutschen Kämpfer, die in der UFC gekämpft haben:
- Dennis Siver: Er trat ab 2007 in der UFC an. Siver fiel durch sein vielseitiges Striking und seine spektakulären Spinning-Kicks auf. Er erzielte mehrere Siege, die ihn zeitweise in die Top-10 der Federgewichtsdivision katapultierten.
- Ottman Azaitar: Sein explosiver Kampfstil und seine Knockout-Power verschafften ihm rasch einen Ruf als gefährlicher Finisher. Gleich in seinem ersten UFC-Kampf gegen Teemu Packalén gewann Azaitar mit einem krachenden K.o. und wiederholte das Kunststück im zweiten Kampf gegen Khama Worthy.
- Nasrat Haqparast: Mit seinem aggressiven Boxstil und soliden Bodenkampf hat er sich in der UFC schnell einen Ruf als harter Gegner erarbeitet. Nachdem er anfangs einige spektakuläre Siege - darunter gegen Marc Diakiese - feiern konnte, wurde er auch als potenzieller Kandidat für einen Platz in den oberen Regionen des Rankings gehandelt.
- Abusupiyan “Abus” Magomedov: Mit einem spektakulären K.o. in der ersten Runde machte er auf seine Ambitionen in der Mittelgewichtsklasse aufmerksam.
- Nick Hein: Mit einem starken Judo-Hintergrund und guten Boxfähigkeiten konnte Hein mehrere Siege einfahren und begeisterte mit seinem Entertainer-Charakter sowohl die deutschen als auch die internationalen Fans.
Obwohl Deutschland bislang keinen UFC-Champion hervorgebracht hat, haben diese Kämpfer bewiesen, dass deutsches MMA-Potenzial auf der größten Bühne des Sports existiert.
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Bedeutende UFC-Kämpfer
Die UFC beherbergt einige der talentiertesten Kämpfer der Welt.
- Conor McGregor
- Jon “Bones” Jones
- Khabib Nurmagomedov
- Georges St-Pierre
- Anderson Silva
- Ronda Rousey
- Amanda Nunes
- Daniel “DC” Cormier
- Stipe Miocic
- José Aldo
Die längsten Titelregentschaften in der UFC
Die längste Regentschaft in einem UFC Ranking hat Anderson Silva. Der Brasilianer regierte insgesamt 2.457 Tage im Mittelgewicht. Das schaffte er mit zehn Titelverteidigungen.
| Kämpfer | Tage | Gewichtsklasse |
|---|---|---|
| Anderson Silva | 2.457 | Mittelgewicht |
| Demetrious Johnson | 2.142 | Fliegengewicht |
| Georges St-Pierre | 2.064 | Weltergewicht |
| Amanda Nunes | 1.981 | Bantamgewicht (Frauen) |
Doppel Champions
Zehn Mal kam es in der UFC-Geschichte bislang vor, dass eine Person zwei Titel in unterschiedlichen Gewichtsklassen gewonnen hat.
Randy Couture war der erste Titelträger in zwei verschiedenen Gewichtsklassen. In der jüngeren Vergangenheit kürten sich Alex Pereira und Ilia Topuria zu UFC Champions in zwei Gewichtsklassen.
- Randy Couture (Schwergewicht, Halbschwergewicht)
- B.J. Penn (Weltergewicht, Leichtgewicht)
- Conor McGregor (Federgewicht, Leichtgewicht)
- Georges St-Pierre (Weltergewicht, Mittelgewicht)
- Daniel Cormier (Halbschwergewicht, Schwergewicht)
- Amanda Nunes (Bantamgewicht, Federgewicht)
- Henry Cejudo (Fliegengewicht, Bantamgewicht)
- Jon Jones (Halbschwergewicht, Schwergewicht)
- Alex Pereira (Mittelgewicht, Halbschwergewicht)
Das UFC-Ranking
Das UFC-Ranking wird von einem Gremium aus Medienvertretern erstellt. Diese bewerten die Kämpfer basierend auf verschiedenen Faktoren wie Bilanz, Gegnerqualität, Aktivität und Siegesart. Aktuelle Leistungen haben dabei mehr Gewicht als ältere Ergebnisse.
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Die Position im UFC-Ranking wird durch Faktoren wie Bilanz, Gegnerqualität, Aktivität, Siegesart und die Organisation, in der gekämpft wurde, beeinflusst.
