UFC (Ultimate Fighting Championship) und Boxen sind zwei äußerst körperbetonte Sportarten, die bei Zuschauern und Wettenden gleichermaßen beliebt sind. Während Boxen eine lange Tradition hat und fest bei Buchmachern verankert ist, gehört UFC zu den jüngeren Sportarten im Bereich der Mixed Martial Arts (MMA).
Was ist UFC?
UFC steht für Ultimate Fighting Championship und ist Teil der MMA-Szene (Mixed Martial Arts). Dabei ist der Kampfsport deutlich stärker reglementiert, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Beim UFC werden nicht nur die Gewichtsklassen vorgegeben, es gelten auch Kleidervorschriften.
MMA steht für Mixed Martial Arts, zu Deutsch „Gemischte Kampfkünste“, und vereint die unterschiedlichsten Kampfsportarten. Unter anderem Boxen, Muy-Thai und Karate.
Regeln und Richtlinien im UFC
Die Ansicht, dass alles im MMA erlaubt ist, dürfte sich damit als falsch herausstellen. Auch im MMA-Bereich gelten sehr strenge Regeln. Ein UFC-Kampf geht über 3 Runden je 5 Minuten. Kämpfe um große Titel gehen hingegen über 5 Runden zu je 5 Minuten. Showkämpfe können in der Theorie auch über mehr Runden gehen. Zwischen den Runden gilt eine „rest period“ von einer Minute. Gekämpft wird in einem Oktagon, einem Feld mit acht Ecken. Je nach UFC-Regel hat er einen Durchmesser von knapp 10 Metern. Das Oktagon wird in der Umgangssprache auch „Cage“ oder „Käfig“ genannt.
Mixed Martial Arts Kämpfer können entweder nach Punkten, durch Knock-Out (K.O.) oder Technischen K.O. gewinnen. Die Männer kämpfen barfuß, mit nacktem Oberkörper sowie einem Zahnschutz, einem Tiefschutz und einem 110 Gramm schweren Faustschutz. Hält sich ein MMA Kämpfer nicht an die Kampftechnik, droht die Disqualifikation durch die Kampfrichter.
UFC Regel Verbote
- Keine Angriffe auf Wirbelsäule, Hinterkopf oder Nieren. Auch Angriffe auf Geschlechtsteile sind tabu.
- Ebenso sind beim UFC heute Kopfstöße, Schläge und Griffe an die Kehle bzw. Schlüsselbein verboten.
- Als Foul gelten unter anderem Beleidigung, Spucken, Kratzen, Kneifen, Hose festhalten und Angriffe in der Pause.
Rolle der Kampfrichter - MMA Punktesystem
Für professionelle MMA-Duelle stehen drei Kampfrichter zur Verfügung, vergleichbar mit Schiedsrichtern im Fußball. Als Regelwerk dient die "Unified Rules of Mixed Martial Arts".
Eine gewonnene Runde bringt dem Sieger zehn Punkte ein, während der Verlierer neun Punkte erhält. Bei Verstößen oder schwachen Leistungen können es weniger Punkte sein. Bei einem Unentschieden in der Runde bekommen beide Kämpfer zehn Punkte.
Die Kampfrichter richten sich nach Richtlinien der "Association of Boxing Commissions". Dabei geht es um die Effizienz der Angriffe, Regelkonformität und mögliche K.O.-Situationen. Zudem soll beurteilt werden, welcher Kämpfer intensiver auf einen Knockout hingearbeitet hat.
Geht ein Duell über die komplette Kampfzeit, gibt jeder Kampfrichter sein individuelles Punkteergebnis für die Kämpfer ab. Der Sieger ist derjenige, der die höchste Punktzahl von den Kampfrichtern bekommt. Ein Unentschieden ist möglich, wenn beispielsweise einer der Kampfrichter den Fight als gleichwertig einstuft und die anderen beiden jeweils unterschiedliche Favoriten benennen.
Verschiedene Arten von Siegen nach Punkten
- Einstimmiger Sieg nach Punkten: Alle drei Kampfrichter haben den gleichen Gewinner.
- Mehrheitlicher Sieg nach Punkten: Zwei Kampfrichter haben den gleichen Gewinner und ein Kampfrichter wertet den Kampf unentschieden.
- Split decision win: Zwei Kampfrichter werten für den gleichen Sieger und ein Kampfrichter wertet für einen anderen Sieger.
- Unanimous draw: Alle drei Kampfrichter werten den Kampf unentschieden.
- Majority draw: Zwei Kampfrichter werten den Kampf unentschieden, der andere Kampfrichter hat einen Gewinner.
- Split draw: Ein Kampfrichter wertet den Kampf unentschieden und zwei Kampfrichter haben unterschiedliche Gewinner.
Unterschiede zwischen UFC und MMA
MMA ist eine Kampfsportart (Mixed Martial Arts) und UFC ist die Organisation (Ultimate Fighting Championship). Dementsprechend ist MMA wesentlich älter als die UFC, da die UFC aufgrund der Kampfsporttechnik entstand. Die UFC hat es sich zur Aufgabe gemacht, einheitliche Regeln beim UFC zu schaffen und Kämpfe zu promoten sowie die Sportart über die Grenzen der USA bekannt zu machen.
UFC und MMA Gewichtsklassen
In der UFC werden die Kämpfe in verschiedenen MMA Gewichtsklassen ausgetragen. Diese Klassen tragen zur Wahrung der Chancengleichheit bei und sind sowohl für Männer als auch für Frauen definiert.
Unsere Übersicht enthält die 15 anerkannten Gewichtsklassen. Derzeit gibt es neun offizielle MMA Gewichtsklassen, die vom Fliegengewicht bis zum Superschwergewicht reichen, wobei die Kategorien Super Leicht-, Super Welter- und Cruisergewicht nicht genutzt werden. Die UFC nutzt ebenso neun Gewichtsklassen, allerdings beginnen diese beim Strohgewicht und enden beim Schwergewicht. Die UFC Frauenmeisterschaften finden ausschließlich in den Gewichtsklassen Stroh-, Fliegen-, Bantam- und MMA Federgewicht sowie MMA Weltergewicht statt. Hierbei ist das Strohgewicht ausschließlich den Damen vorbehalten.
MMA / UFC Gewichtsklassen
| Gewichtsklasse | Gewicht (KG) |
|---|---|
| Atomweight / Atomgewicht | 47,6 |
| Strawweight / Strohgewicht | 52,2 |
| Flyweight / Fliegengewicht | 56,7 |
| Bantamweight / Bantamgewicht | 61,2 |
| Featherweight / Federgewicht | 65,8 |
| Lightweight / Leichtgewicht | 70,3 |
| Super Lightweight / Super Leichtgewicht | 74,8 |
| Welterweight / Weltergewicht | 77,1 |
| Super Welterweight / Super Weltergewicht | 79,4 |
| Middleweight / Mittelgewicht | 83,9 |
| Super Middleweight / Super Mittelgewicht | 88,5 |
| Light heavyweight / Halbschwergewicht | 93,0 |
| Cruiserweight / Cruisergewicht | 102,1 |
| Heavyweight / Schwergewicht | 120,2 |
| Super Heavyweight / Super Schwergewicht | kein Limit |
Info: Die MMA Gewichtsklassen beziehen sich jeweils auf das maximale Gewichts-Limit, um an der angegebenen UFC Gewichtsklasse teilnehmen zu dürfen.
MMA Kampftechniken beim UFC
In der MMA geht’s mächtig zur Sache. UFC Kämpfer aus verschiedenen Kampfsportarten treten gegeneinander an, so kommt der Großteil aus dem Thai-Boxen, Karate oder dem Brazilian- Jio-Jitsu zum Mixed Martial Arts.
Was ist im MMA verboten?
Gekämpft wird im „Stand Up“, jeder Kampf beginnt dementsprechend im Stehen. Im Verlauf der UFC Kämpfe kommt es meistens zum Clinch, das bedeutet, dass sich beide Kämpfer mit Faustschlägen oder Tritten duellieren. Des Weiteren wird ebenfalls am Ground / Boden gekämpft. Eine Position, in der die meisten UFC Kämpfe durch K.O. beendet werden. Die Kombination verschiedener Sportarten macht die UFC besonders attraktiv.
Bekannte Kampfstile
- STAND UP: Boxen, Judo, Judo, Kickboxen, Freestyle
- CLINCH: Brazilian Jiu-Jitsu, Muay Thai, Ringen, Catch Wrestling
- GROUND: Karate, Sambo, Sambo, Taekwondo, San Shou, Submission Wrestling, Capoeira, Muay Thai-Combat Sambo, Savate, San Shou
Die richtige Kampfhaltung
Egal ob Conor McGregor, Khabib Nurmagomedov, oder Jon Jones. Für sie alle gilt: Ohne die richtige Grundhaltung haben sie im Käfig keine Chance! Für jeden Kampfstil gibt es eigene Richtlinien zur Haltung, die sich aus den Regeln und Zielen des jeweiligen Stils ergeben. Auch wenn die Haltung zweier Kampfsportler in der gleichen Disziplin recht unterschiedlich aussehen kann, befolgen beide doch dieselben Grundregeln.
MMA-Tipps zur Kampfhaltung:
- MMA-Tipp Nr. 1: Wenn ihr die Kampfhaltung einnehmt, sollten eure Füße etwa schulterbreit auseinander stehen.
- MMA-Tipp Nr. 2: Die Fußstellung ist sehr wichtig. Wenn ihr es richtig macht, zeigen die Zehen des vorderen Fußes auf den Gegner und die des hinteren Fußes im Winkel von 45 Grad zur Seite.
- MMA-Tipp Nr. 3: Sowohl Anfänger als auch Profis sollten nie plattfüßig dastehen. Wenn die Fersen auf der Matte aufliegen, ist die Balance beeinträchtigt und die Bereitschaft zu explosiven Attacken eingeschränkt. Außerdem ist es schwieriger, den Angriffen des Gegners zu entgehen.
- MMA-Tipp Nr. 4: Lasst die Knie immer leicht gebeugt. Genau wie beim Stehen auf den Fußballen wird hier ein Sprungfedereffekt erzeugt, der euch blitzschnelle Attacken oder Ausweichmanöver erlaubt. Sind die Knie durchgedrückt, ist das Gleichgewicht gefährdet, und die Beine können leichter durch Tritte oder Takedowns verletzt oder gebrochen werden.
- MMA-Tipp Nr. 5: Dieser ist von allen Tipps der wichtigste. Indem ihr die Hände auf Augenhöhe haltet, schafft ihr eine Barriere, die der Gegner auf dem Weg zu eurem Gesicht erst mal durchdringen muss.
- MMA-Tipp Nr. 6: Die Arme solltet ihr nicht nur hoch, sondern auch ausreichend weit von euch weg halten. Wenn ihr sie zu nah am Gesicht habt, könnt ihr nicht gut blocken, außer durch die Boxerdeckung, die aber bei MMA wegen der kleineren Handschuhe eher schlecht funktioniert. Habt ihr die Arme dagegen zu weit vom Körper weggestreckt, könnt ihr nicht mit Wucht zuschlagen - es sei denn, ihr beherrscht Bruce Lees 1-Zentimeter-Faustschlag.
- MMA-Tipp Nr. 7: Die Ellbogen dürfen nie zur Seite abstehen. Indem ihr sie beim Schlagen eng am Körper haltet, könnt ihr die Energie eurer Füße und Hüften durch die Arme auf den Gegner übertragen.
- MMA-Tipp Nr. 8: Ob ihr stehend oder liegend kämpft - das Kinn sollte immer eingezogen sein. Wenn ihr in Rückenlage seid, hindert es euren Gegner daran, euren Kopf wie einen Basketball auf die Bretter zu dribbeln und euch dadurch schwere Schäden zuzufügen.
MMA Begriffe
UFC steht für „Ultimate Fighting Championship” und hat seinen Hauptsitz in Nevada / USA. Ziel der Organisation ist die Durchführung von kommerziellen MMA-Kämpfen. Um Ihnen die UFC etwas näherzubringen, haben wir einige wichtige Begriffserklärungen bereit:
- Submission: In der Submission nutzt ein Kämpfer bestimmte Griffe, um den Gegner kampfunfähig zu machen. Unter anderem werden bestimmte Hebelgriffe im Bereich der Arme, der Beine oder der Schultern angewendet. Nicht selten beendet der Schiedsrichter den Wettkampf nach einer erfolgreichen Submission.
- Knockout: Bei einem Knockout stoppt der Schiedsrichter den Kampf aufgrund Kampfunfähigkeit von einem der Kämpfer. Beispielsweise dann, wenn ein Kämpfer nach einem Schlag oder einem Kick zu Boden gestreckt wird. Als technischer Knockout (K.O.) wird die Situation beschreiben, wenn der Schiedsrichter den Kampf aufgrund eines zu großen Schadens bzw. einer zu großen Verletzung bei einem der Kämpfer abbrechen muss.
- Takedown: Als Takedown wird eine Kampftechnik bezeichnet, die den gegnerischen Kämpfer zu Boden bringt. Beim MMA setzen die Kämpfer in der Regel dann zum Takedown an, wenn sie den Gegner überraschen können.
- Ground and Pound: Als Ground and Pound werden Schläge von oben herab bezeichnet, wenn der Gegner bereits auf dem Rücken liegt. Nicht selten werden Wettkämpfe mit einem Ground and Pound beendet.
- Judges: Als Judges werden die drei Punktrichter genannt, die neben dem Oktagon sitzen. Die Judges bewerten die Kämpfer und ihre Runden. Sollte ein Wettkampf nicht nach K.O. entschieden werden, entscheiden die Judges.
- Decision (Unanimous & Split): Die Decision wird in Unanimous decision und in Split decision unterteilt. Bei der Unanimous decision haben alle drei Judges für den gleichen ...
UFC Wetten
Wetten auf Kampfsport erfreuen sich seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit. Angesichts der Beliebtheit haben in den letzten Jahren viele Buchmacher diese Wettart ins Programm aufgenommen. Damit Sie beim live Wetten keine Fehler machen, verlassen Sie sich nicht allein auf die Kurzzusammenfassung der Buchmacher. Am besten schauen Sie sich den Kampf selbst an.
Beim Boxen und UFC entscheiden viele Aspekte darüber, wer den Sieg davonträgt. Einige Kampfsportler stechen zwar heraus - und gelten als Top-Favoriten. Lassen Sie sich von deren Siegserie vergangener Tage nicht blenden. Liegt der Austragungsort höher, könnte die dünnere Luft (der niedrige Sauerstoffgehalt) die Leistung der Athleten beeinflussen. Ein Underdog, der sich früh darauf vorbereitet hat, ist im Vorteil. Beachten Sie aber auch, dass Kraft nicht alles ist.
Auch beim UFC können Sie mit Over/Under die Rundenzahl tippen. Oder geben beim UFC Prognosen auf die Siegart ab. Um diese Wetten mit hoher Sicherheit vorherzusagen, müssen Sie sich informieren.
Einige Tipps für UFC Wetten:
- Boxen Wetten Strategie: K.O.: Entsprechend des Ablaufs eines Boxkampfs über mehrere Runden sehen die Möglichkeiten für Boxen Wetten Tipps aus. tippen. Die Rundenwette bedeutet, dass Sie hier auf ein bestimmtes Ereignis - wie den K.O.
- Die Über/Unter Strategie: ist bei den Boxen Wetten Tipps nicht auf die Zahl der Richterpunkte bezogen, sondern wie lange der Kampf geht.
- Livewettenstrategie: Eine Livewettenstrategie zahlt sich bei Kampfsportarten aus.
Wie schlägt man beim Boxen härter zu?
- Wenn Ihre Technik schlecht ist, haben Sie kaum eine Chance, hart zuzuschlagen. Benutzen Sie beim Schlagen Ihren gesamten Körper, nicht nur Ihre Schultern und Arme. Technik ist ein Aspekt, den Sie jeden Tag verbessern müssen.
- Wenn Sie Ihren Schlag zu weit ausdehnen, wird er keinen großen Schaden anrichten. Trainieren Sie Ihre Distanz: Wenn Sie Anfänger sind, arbeiten Sie daran, für jeden Schlag die ideale Distanz zu ermitteln.
- Welchen Einfluss hat der Schwerpunkt auf die Schlagkraft? Das Einzige, was Sie tun müssen, ist, Ihren Schwerpunkt zu senken, indem Sie die Knie beugen.
- Denken Sie daran, sich auf den Gegner zu konzentrieren, während Sie Ihre Schultern und Arme entspannen. Wenn Sie einen Schlag ausführen, sollte Ihr Arm entspannt bleiben, bis Ihr Schlag nur wenige Zentimeter vom Ziel entfernt ist.
- Eine gute Boxposition ist für einen kraftvollen Schlag unerlässlich.
- Um Ihre Kraft erheblich zu verbessern, gibt es tatsächlich einen sehr einfachen Trick, der es Ihnen ermöglicht, viel mehr Schaden anzurichten, ohne irgendein Element Ihrer Technik zu ändern. Stellen Sie sich vor, Sie müssen das Tor überqueren, wenn Sie treffen! Ihr Ziel sollte nicht sein, das Gesicht oder den Körper Ihres Gegners zu erreichen, sondern durch ihn hindurchzugehen. Sie werden sehen, dass dies einen erheblichen Unterschied macht.
- Jeder Kämpfer muss sich gut bewegen können.
- Bei defensiven Boxern mit starken Nerven ist das Kontern entscheidend. Alles, was Sie tun müssen, ist sich zu entspannen, geduldig zu sein und auf Ihre Gelegenheit zu warten.
- Machen Sie explosive Übungen, springen Sie Seil, laufen Sie Intervalle, machen Sie Sprints ... Burpees für 10 Sekunden, Schattenboxen für 10 Sekunden, kräftige Schläge auf den Boxsack für 10 Sekunden, sechsmal ohne Unterbrechung wiederholen.
- Jeder Boxer braucht starke Muskeln. Das Gleiche gilt für Ihre Beine, die sowohl dazu dienen, Ihr Gleichgewicht zu halten als auch Ihre Angriffe zur Verstärkung Ihrer Schläge auszunutzen. Daher ist es wichtig, diese Körperteile zu stärken.
- Führen Sie im Fitnessstudio so viele Handstreckungs- oder -beugungsbewegungen durch, wie Sie können. Schlagen Sie niemals mit bloßen, ungeschützten Händen auf einen Boxsack, da dies gefährlich sein kann.
