Phoenix Kickboxen Tübingen: Erfahrungen und Erfolge

Sarah Köder war bei der Weltmeisterschaft der WKU (World Kickboxing and Karate Union) im Kickboxen in Orlando, Florida, erfolgreich. Im Leichtkontakt und im Teamfight war sie nicht aufzuhalten und wurde Doppelweltmeisterin.

Nachdem sie sich auf den deutschen Qualifikationsturnieren der Saison 2015/2016 durch hervorragende Fights für diese WM qualifizieren konnte, zeigte sie nun, dass sich die harte Vorbereitung gelohnt hat und dass sie in Topform ist.

Im Vollkontakt konnte sie durch harte Kicks und lange Boxtechniken glänzen. In einem harten Finale siegte schließlich die russische Gegnerin Elina Gismeeva nach Punkten.

Im Leichtkontakt war Köder absolut in ihrem Element. Ihre schnellen und sauberen Bein- und Boxtechniken, Beweglichkeit und ihre Entschlossenheit lieferten dem Publikum Kämpfe auf höchstem Niveau in der international stark besetzten Gewichtsklasse.

Selbst K1-Weltmeisterin Yulia Guseva aus New York konnte sie im Halbfinale nicht aufhalten. Aufgrund der außerordentlichen Leistungen wurde sie vom Chefbundestrainer Harald Rögner zusätzlich als eine von nur vier Damen der gesamten Nationalmannschaft für die Teamfights nominiert.

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Auch dort waren sie und ihre Teamkolleginnen unschlagbar und so sicherte sich Köder ihre zweite Goldmedaille in diesem Jahr. „Der Teamfight ist etwas ganz Besonderes, denn man kämpft nicht nur für sich, sondern für das ganze Team, die gesamte Nationalmannschaft - Einer für Alle.

Das Gefühl beim Finale gegen Kanada war unbeschreiblich. Die Mannschaft brüllte mit voller Energie. Dieser Adrenalinschub hat mich auch hier zum Sieg gepusht.“

Ein Blick auf die Kämpferkarriere verrät, dass sie seit Jahren zur Weltspitze in ihren Kategorien zählt. Insgesamt 17 Weltmeistermedaillen sind inzwischen im Besitz von Köder.

Die nun fünffache Weltmeisterin blickt mit Stolz zurück: „Die Grundlagen für meine Erfolge wurden in den Jahren 1998-2006 im FSC Ellwangen durch das Erlernen der Kampfkunst Taekwondo gelegt.

Dabei habe ich nicht nur die saubere Ausführung der Techniken gelernt, sondern verinnerlichte auch die Werte Bescheidenheit, Disziplin, Respekt und Beharrlichkeit. Im Herbst des Jahres 2006 entdeckte ich das Kickboxen für mich.“

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Stetige Entwicklung

Im Dukes Gym Sportstudio Neumeier konnte Sarah Köder auf dieses stabile Fundament aufbauen. Noch im selben Jahr holte sie sich auf ihrem ersten Wettkampf den Sieg. Bereits im Jahr 2007 wurde sie Mitglied des deutschen Nationalteams.

„Ich bin erfahrener geworden und habe ein gutes Auge entwickelt - das hilft mir heute.“ Mit jeder Menge Durchhaltevermögen und Ehrgeiz kämpfte sie sich seitdem immer wieder an die Spitze. Auch während des Studiums hörte sie nicht auf zu trainieren.

Beim MBC Ludwigsburg sowie beim Kickboxing Club Phoenix Tübingen sammelte sie in dieser Zeit wertvolle Erfahrungen, die Köders Kampfstil zu dem gemacht haben, was er heute ist.

Am vergangenen Wochenende fand in Lünen die Deutsche Meisterschaft Tatami statt. Die Nationalkader-Schützlinge machen sehr viel Freude, weil sie nach dem Jahresrahmentrainingsplan arbeiten und auch sehr viel Eigeninitiative einbringen.

Die B-Lizenz Leistungssport Kickboxen beginnt am 25. und 26. September 2021 mit dem ersten Ausbildungswochenende. Zwei weitere folgen, eines am 30. und 31. Oktober und ein weiteres am 20. und 21.

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Die Gesamtdauer der Ausbildung umfasst 60 Lerneinheiten (LE). Inhalte sind unter anderem die Talentsichtung, Talentförderung und Talentbindung.

Individuelle Kampfkonzeption, Blockperiodisierung und unmittelbare Wettkampfvorbereitung gehören ebenfalls zu den Ausbildungsbausteinen, genau wie differenzielles Lernen, der langfristige Leistungsaufbau, Leistungsdiagnostik, Mentaltraining, Coaching, Analysen sowie Ernährung und Doping.

Die Module Tatami und Ringsport mit den entsprechenden Wettkampfdisziplinen runden die Aus- und Weiterbildung B-Lizenz Leistungssport ab, zu der auch die Leistungssportkonferenz am 20.

Die Ausschreibung für die B-Lizenz Leistungssport mit den Zulassungsvoraussetzungen ist auf wako.sportsID.org hinterlegt. Eine Anmeldung ist bis Mittwoch, den 22. September 2021, möglich.

Über die beiden Wettkampftage überzeugte die Veranstaltung - wie schon die German Open in Hamburg rund einen Monat zuvor - durch ihre Qualität. So sorgten die deutschen Leistungsträgerinnen und -träger für hochklassige Kämpfe.

„Alle Athletinnen und Athleten haben gezeigt, dass sie sich auf dem richtigen Leistungsstand im Hinblick auf die Vorbereitung auf das Jahreshighlight - die WM in Jesolo - befinden.

Dass Erfahrung wichtig ist, um erfolgreich zu sein, ist hinlänglich bekannt - und lässt sich am Beispiel Timo Herzbergs sehr gut verdeutlichen.

Seit 2011 gibt Herzberg - zunächst im Landesverband Schleswig-Holstein, mittlerweile auch im Bundesfachverband - sein Wissen als Coach weiter und hat auch hier Erfolg: „Ein Highlight war, als ich meine Frau Yvonne zur Deutschen Meisterin gemacht habe und sie sich gegen zwei Favoritinnen durchsetzen konnte.

Warum er auch als Trainer erfolgreich ist, erklärt der leidenschaftliche Kampfkünstler wie folgt: „Ich kann mich gut in die Lage der Athletinnen und Athleten versetzen.

Da ich selbst jahrelang in deren Situation war, weiß ich, was sie fühlen und durchmachen und auch auch, worauf es im Leistungssport, vor allem innerhalb der Ringseile, ankommt.

In der sportlichen Ausbildung legt der hauptberufliche Martial Arts Instruktor, studierte Gesundheitsmanager und Unternehmer den Fokus vor allem auf die Grundschule. „Sie ist das Fundament. Wenn die Basis nicht gut ist, kommt man irgendwann nicht mehr weiter.“

Allerdings ist der Norddeutsche auch der Meinung, dass man Kämpfen nur lernt, indem man viel kämpft. Für die Zukunft hat der Buchautor (“Kickboxen - Kampf der Gerechtigkeit”) ebenfalls klare Ziele.

Dabei hat Authentizität für ihn oberste Priorität. „Der Weg muss immer mit meinen persönlichen Werten vereinbar sein,“ erklärt der Bundestrainer.

Für seinen Sport - und hier vor allem das Vollkontakt - malt der Profi eine positive Zukunft: „Vollkontakt hat das Potenzial, olympische Disziplin zu werden. Es ist die ästhetischste Form des Kämpfens und überschreitet die gewisse Schwelle nicht.

Am 28. August 2021 fand in Tübingen das 2. Erstes großes Schwerpunktthema des Lehrgangs war der erfolgsversprechende Einsatz von Hakentechniken im Leichtkontakt.

Den zweiten Schwerpunkt bildete das Wettkampfsparring im Hinblick auf die Deutschen Meisterschaften am 11./12. „Alle Aktiven haben ein sehr hohes sportliches Niveau gezeigt und sich trotz der hohen Herausforderungen im Umgang miteinander sehr partnerschaftlich präsentiert.

Die Deutsche Vollkontakt-Nationalmannschaft ist hochdekoriert von den Scandinavian Open, die vom 27. bis 28.

Ndiyae hielt seinen Kontrahenten zu Beginn des Fights mit strammen Sidekicks auf Distanz und schaffte es immer wieder, seine Schnelligkeit auszuspielen. Über Silber konnten sich Tatjana Obermeier und Reza Rezaei freuen.

Auch Fiona Wohlers wurde für ihre imposante Performance mit Silber belohnt. Alles in allem ein Ergebnis, auf das sich laut Stützpunkttrainer Süd Peter Lutzny aufbauen lässt: „Es waren alles spannende Kämpfe.

Wir mussten zunächst den Corona-Rost abklopfen, da bei den ersten internationalen Begegnungen der Kampf-Rhythmus noch nicht da sein konnte.

Am 11.05.2013 wurde in Esslingen am Neckar erneut ein wichtiges Wertungsturnier im Kickboxen (WKU) ausgetragen. Rama Arifani aus Eisenach war einer der ersten Starter des Turniers.

Gleich im ersten Kampf (Pointfighting Kids -35kg) stand er dem Gegner vom letzten Turnier, Nils Rötten, gegenüber, welcher es erneut schaffte, schneller und häufiger als der Eisenacher Kämpfer zu punkten.

Im Leichtkontakt gewann er dann aber zunächst gegen Christian Seibel (Bünde), später gegen Altintas Melih. Dies verschaffte Rama den Einzug ins Finale, aus welchem er als Sieger hervorging.

Frederik Heim aus Unterweid/Geisa stand zunächst bei den Jugendlichen bis 55kg Kümüs Örmer von der Kampfsportakademie Nürtingen gegenüber. Nach 1 min Verlängerung aufgrund eines Unentschiedens wurde dann das Urteil zugunsten seines Gegners getroffen.

In der höheren Gewichtsklasse, bis Leichtkontakt bis 60kg, traf er auf Rosario Falsone (Black Scorpions). Der Kampf wurde von Coach Michael Berk abgebrochen, da Falsone zu hart kämpfte und der Kampfrichter nichts dagegen unternahm.

Schließlich steht die Gesundheit der Sportler an erster Stelle. Jean-Michel Brandt aus Eisenach trat erstmals im Pointfighting an. Er wurde bei den Jugendlichen bis 45kg Dritter, nachdem er gegen Luca Leppla mit 5 Punkten Rückstand verlor.

In der höheren Klasse bis 50kg kam er bis zum Finale, wo er dann dem sehr erfahrenen Andreas Malios (Kenpokan Hannover) gegenüberstand. Hier wurde Michel Zweiter.

Nicole Heiduck aus Dorndorf kam mit insgesamt 4 Zweiten Plätzen nach Hause. Sie trat im Pointfighting und im Leichtkontakt-Kickboxen in den Jugend-Klassen bis 45kg und bis 50kg an.

Tanja Schade (Geisa) trat auch im Pointfighting und im Leichtkontakt-Kickboxen an. Zunächst unterlag sie im Pointfighting bis 55kg Selina Pohl vom Stergi-Team.

Allerdings überzeugte Tanja im Leichtkontakt-Kickboxen: In der Klasse bis 55kg gewann sie ihren ersten Kampf und traf danach auf Alina-Cheyenne Schmidt (Kenpokan Hannover).

Tanja ging als Sieger aus diesem Kampf hervor und schaffte es somit bis ins Finale. Die Gegnerin, Lia Efstathios, wurde von Schade immer wieder getroffen und verlor - Tanja Schade wurde Erste.

Auch in der Klasse bis 60kg im Leichtkontakt schaffte sie dies: Im Finale hielt sie ihre Gegnerin mit sehr guter Beinarbeit immer wieder auf Distanz und traf, ohne dass die Gegnerin viele Treffer setzen konnte.

Somit wurde Tanja erneut Sieger und somit Erste dieser Gewichtsklasse. Lisa Arifani aus Eisenach musste sich im Pointfighting bis 55kg gleich im ersten Kampf geschlagen geben.

Im Kampf danach holte sie sich jedoch den dritten Platz mit 3 Punkten Vorsprung, die sie in der Verlängerungsrunde erzielen konnte. Claudia Kiesler (Geisa) trat bei den Damen im Leichtkontakt an.

Die höhere Klasse bis 65kg war dieses Mal zuerst dran. Hier gewann sie erst gegen Eve Mohren (Hannover), wurde dann im Finalkampf gegen Sarah Köder (Dukes Gym Ellwangen) Zweite.

Bei den Damen bis 60kg gewann Kiesler erst gegen Eve Mohren und gegen Katharina Heck (Phoenix Tübingen), bis sie dann schließlich im Finale Britta Johannsen (Hannover) gewann und Sieger dieser Gewichtsklasse wurde.