Die Welt des Mixed Martial Arts (MMA) ist vielfältig und dynamisch, geprägt von Athleten unterschiedlicher Herkunft und Glaubensrichtungen. In den letzten Jahren haben muslimische Kämpfer in diesem Sport zunehmend an Bedeutung gewonnen und sowohl im sportlichen als auch im gesellschaftlichen Kontext für Aufsehen gesorgt.
Die Dulatov-Brüder: Vom Flüchtlingsheim zu internationalen Erfolgen
Eine bemerkenswerte Geschichte ist die der Dulatov-Brüder. Djibril, Islam, Sulumbek und Tamerlan Dulatov flüchteten 2007 aus dem Tschetschenienkrieg nach Deutschland. Heute sind sie gefeierte Männermodels, Kampfsportler und Jungunternehmer.
Im Düsseldorfer Bahnhofsviertel gibt es keinen Zweifel, wer das Sagen hat. Die Nacht ist lau, die Dulatovs tragen ihre Designertaschen auf dem Rücken, und auf dem 200 Meter langen Fußweg vom Gym zum türkischen Restaurant werden die vier Brüder fünfmal gegrüßt. Bei jedem „Salam Aleikum“ der Grüßenden schwingt eine kleine Verbeugung mit, jedem „Aleikum Salam“ der Brüder folgt eine Handbewegung zum Herzen. Respekt ist hier ein Wert, der in Gesten gehandelt wird.
Vier MMA-Kämpfer, vier Models, viermal der deutsche Traum vom sozialen Aufstieg. Und seit Djibril, der Älteste, Anfang der 2010er Jahre mit dem Modeln begann, träumen sie von der ganz großen Karriere. Im Sport, im Modelbusiness, ja, eigentlich überall, wo sich Geld, Reichweite und Respekt verdienen lassen.
Die Brüder sagten der "Rheinischen Post", sie wollen größer als die Kardashians werden, „weil wir Talent haben“. Deswegen soll bald der Umzug nach L. A. kommen, dann die Aufnahme in die wichtigste MMA-Liga der Welt und damit der Aufstieg zu Popstars. Manchmal klingen die Ambitionen der Brüder größenwahnsinnig. Aber es gehört zum Geschäftsmodell der Dulatovs, die Grenzen des scheinbar Möglichen zu ignorieren. Warum auch nicht, bisher hat das wunderbar funktioniert.
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Bei unserem ersten Treffen im Düsseldorfer Gym sind Djibril, 27, und Islam, 23, bereits im Käfig und üben Bodenkampf mit den anderen Profis. Im Kampfsportstudio ist alles in Schwarz und Rot gehalten, Scheinwerfer leuchten den Raum aus, es ist stickig und riecht nach Männern, die sich an anderen Männern reiben.
Die Dulatovs gehören zu den Shootingstars der deutschen MMA-Szene. Aber weil der Sport hierzulande wenig profitabel ist, wollen die vier ihre Kampfzone ausweiten. Dazu gehört natürlich ein Marketingkonzept. Jeder hat seine Rolle.
Djibril ist der Chef der Brüder. Er ist so etwas wie der Wegbereiter der Familie. Das erste Model, der erste MMA-Kämpfer, der Manager und manchmal auch das Kindermädchen für die kleinen Brüder.
Islam ist der Star der Familie. Der 23-Jährige ist der sportlich Vielversprechendste und hat die größten Modedeals an Land gezogen. Er lief für Gucci, Prada, Dior und galt eine Zeit lang wohl als Muse von Donatella Versace. Aber irgendwie hat Islam die Ausstrahlung von einem, über den man solche Geschichten erzählt. Optisch ein Cristiano, charakterlich eher Zlatan.
Und dann ist da noch Sulumbek, 25 Jahre alt, der Ruhigere, der gerne liest. Seine aktuelle Lektüre heißt: „Ich könnte alles sein, wenn ich nur wüsste, wer ich bin“. Und Tamerlan. Mit 21 Jahren der jüngste der vier Brüder und der mit dem schnellsten Mundwerk, dem frechen Grinsen und den Rapper-Ambitionen.
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Dass die Brüder so hungrig auf Erfolg sind, liegt zu einem gewissen Teil auch an ihrer Herkunft. „Früher haben wir viel Zeit damit verbracht, uns an anderen zu orientieren“, sagt Djibril nach dem Training auf einer Bank vor dem Käfig. „Heute versuchen wir, uns nur mit uns selbst und unserer Vergangenheit zu motivieren.“
Im Dezember 2007 flüchteten sie aus Tschetschenien. Djibril war damals 13. Er kann sich noch an die Panzer in seiner Heimat nahe der Hauptstadt Grosny erinnern, an die Munition und die leeren Patronenhülsen, mit denen er als Kind gespielt hat. „Für mich fühlt sich das manchmal an wie ein Traum, als ob das nie passiert wäre“, sagt er „aber ich weiß, dass es da war.“
Aufgewachsen sind die Brüder im Düsseldorfer Problemviertel Rath. Die Perspektiven für vier Jungs aus dem Asylbewerberheim waren begrenzt. „Ich kenne alle Drogendealer aus meinem Stadtteil“, sagt Djibril, „wir hätten die Möglichkeit gehabt, viel Geld zu verdienen, aber das wäre kein schönes Geld gewesen“. Die Brüder entschieden sich für den Sport. Auch weil sie die ersten Jahre in Deutschland zu den Außenseitern gehörten. „Die coolen Leute haben dich ausgeschlossen, weil du kein Deutsch konntest“, sagt Djibril. Allein in der ersten Woche in Deutschland habe er sich zweimal geprügelt und sollte auf die Sonderschule geschickt werden. Inzwischen setzen sich die Brüder selbst gegen Mobbing an Schulen ein. „Die Kinder sehen in uns eher eine Autoritätsperson als in den Lehrern. Zuckerbrot und Peitsche. Wir machen dann auch mal eine Challenge, und wer die gewinnt, kriegt drei Euro für einen Döner. Da gehen die Kids drauf ab.“
Das sportliche Ziel der Brüder ist die UFC. Der größte MMA-Verband der Welt, durch den Kämpfer wie Conor McGregor oder Khabib Nurmagomedov berühmt und sagenhaft reich wurden. Noch treten Islam und Djibril in der GMC an. Der German MMA Championship. „Die jüngeren Brüder kämpfen noch im Amateurbereich, trainieren aber bereits auf Profiniveau“, sagt Djibril.
Beim Modeln sind die Klassenunterschiede zwischen ihnen kleiner. Alle vier stehen bei der internationalen Modelagentur IMG unter Vertrag, die auch Kate Moss, Gigi Hadid oder Gisele Bündchen betreut. In Deutschland werden sie von der renommierten MINT-Agentur vertreten. Wegbereiter war auch hier Djibril.
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„Ich wurde im Gucci-Store auf der Düsseldorfer Kö angesprochen“, sagt er. Dort wollte sich der damals 16-Jährige einen Gürtel kaufen, auf den er zuvor durch seinen Nebenjob bei Netto gespart hatte. „Am Anfang dachte ich, die wollen mich reinlegen, aber zwei Monate später lief ich für Gucci, Alexander McQueen und Lanvin auf der Pariser Fashion Week.“
Seitdem haben sich alle vier Brüder als Models einen Namen gemacht. Nicht nur, aber sicherlich auch, weil die Modebranche gerne provoziert. Vier gut aussehende Brüder, die erfolgreich Kampfsport betreiben und dann auch noch aus einer der konservativsten Regionen der muslimischen Welt kommen, machen Schlagzeilen. Von der BBC über Netflix bis hin zur „Vogue“ haben sich schon viele Medienhäuser für sie interessiert. Das bringt Aufmerksamkeit für alle Beteiligten.
Manche Angebote lehnen sie aus religiösen Gründen ab. „Ich hätte mit J.Lo und Kendall Jenner shooten sollen“, erzählt Islam, „aber das war mir zu freizügig.“ Das Geld aus den übrigen Bookings reinvestieren sie. „Wir haben eine Shisha-Bar, einen Friseursalon und ein Modelabel gegründet“, sagt Djibril. Die letzten Monate betrieben sie auch ein Corona-Testzentrum. Diversifizierung, Dulatov-Style.
Durch die Pandemie gingen die internationalen Bookings zurück und auch der Kampfsport wurde hart getroffen. Während für die Fußballprofis das Programm einigermaßen unproblematisch weiterging, blieben die meisten MMA-Studios geschlossen. Islam hätte eigentlich Ende letzten Sommers in der Kölner Lanxess-Arena vor mehreren Tausend Zuschauern kämpfen sollen. Daraus wurde nichts. Den ersten Kampf seit Beginn der Pandemie hatte er erst im Frühjahr 2021. Ohne Publikum versteht sich.
Ein Samstagabend im April in einem Gelsenkirchener Industriegebiet. Der Kampf findet auf einem Indoorspielplatz statt, der kurzerhand zum Fightclub umfunktioniert wurde. Keine 15.000 Zuschauer, aber Prügel gibt’s trotzdem.
Der achteckige Käfig steht unter einer Empore, von der die Angehörigen der Kämpfer zuschauen wie in einer Gladiatoren-Arena. Ein Stream überträgt das Event. 13 Kämpfe stehen an. Die meisten dauern nicht lange. In den Pausen werden die Blutspritzer vom Boden gewischt.
Den vorläufigen Höhepunkt des Abends liefert Islam Dulatov gegen Ibrahim Celik. Der groß gewachsene Dulatov, Kampfname „The Ripper“, läuft mit Bandana ein, hinter ihm seine Brüder, von den Rängen wesentlich mehr Applaus als für den Kontrahenten. Man möchte jetzt nicht Celik sein. 20 Sekunden, 13 Schläge und Islams Gegner liegt am Boden. Für eine ganze Weile sieht auch Celik so aus, als wäre er jetzt nicht gerne Celik. Dulatov hat kurzen Prozess gemacht, anders kann man es nicht sagen.
Nach dem Kampf wird Islam von den Kameras umringt. Gibt hier ein Interview, sagt da was in die Selfiekamera. Die Brüder haben sogar einen eigenen Kameramann dabei, der sie für ihren YouTube- Kanal filmt. Auf Instagram haben sie zusammen eine Reichweite von knapp 140 000 Followern. An die Kardashians reicht das noch nicht heran, für deutsche Kampfsportler ist es trotzdem beachtlich.
Niemand traute vier Jungs aus dem Asylbewerberheim eine internationale Model- und Profisportlerkarriere zu. Und irgendwie scheint es, als wären die Brüder wieder an einem Punkt angekommen, der auf Außenstehende größenwahnsinnig wirkt. Der Sprung in die USA und der Aufstieg zu Superstars.
Während sein Bruder und der Rest der Kämpfer duschen gehen, übernimmt Djibril mal wieder das Reden. „Vermarktung ist das A und O“, sagt er in der grün gekachelten Umkleidekabine. Und es stimmt. Was wäre der Kampfsport ohne die Großmäuler, die Unterwelt und natürlich den Glamour?
Auch die Dulatovs verorten sich mehr in der Popkultur als im Nischensport. „Wenn du die Leute fragst, wen sie aus Düsseldorf kennen, dann sagen sie Kollegah, Farid und die Dulatovs“, sagt Djibril und spielt auf die Deutschrapszene im Rheinland an. Sowieso sei der MMA-Sport stark mit dem Hip-Hop verbunden, beides komme von der Straße. Aufstiegsgeschichten. „Was wir haben, ist so ein klassisches Märchen: von Straßenjungs zu Superstars.“
Noch sind sie das nicht. Bisher hat nur Islam einen blauen Haken auf Instagram. Nur öffentliche Personen bekommen ihn, und eigentlich ist er inzwischen zum internationalen Erkennungszeichen von Prominenz geworden. Wenn man so will, ist er die Eintrittskarte ins Showbusiness, und offenbar scheint er sogar Passschwierigkeiten zu erleichtern. Islam hat schon ein Visum für die USA bekommen, „wir sind die nächsten“, sagt Djibril.
Sobald die Pandemie vorüber ist, wollen die vier nach Los Angeles übersetzen. „Man sagt, wenn du in Amerika etwas werden möchtest, musst du nach L. A. Das ist gar nicht so weit entfernt.“ Ein bemerkenswerter Satz in der Umkleidekabine eines Indoorspielplatzes in Gelsenkirchen.
Islam Makhachev: Ein Champion aus Dagestan
Islam Makhachev ist ein weiterer prominenter muslimischer MMA-Kämpfer. Wie bei vielen anderen MMA-Kämpfern ist auch die Islam Makhachev Herkunft die russische Region Dagestan. Das vorläufige Highlight hat er im Oktober 2022 erreicht, als er Champion im Leichtgewicht wurde.
Islam Makhachev ist Teil der Laken, die fünftgrößte Ethnie in Dagestan, zu der in ganz Russland rund 178.630 Menschen gehören.
Schon in seiner Jugend soll Islam mit dem Kampfsport begonnen haben. Combat Sambo ist eine russisch-sowjetische Kampfsportart, welche eine Mischung aus Judo, Jiu-Jitsu sowie traditionellen Kampf- und Ringerkünsten aus Europa darstellt. Der Sport ist dem MMA sehr ähnlich. Bei der World Combat Sambo Championship 2016 kürte sich Makhachev zum Weltmeister bis 74 KG. Im Finale siegte er 7-0 und holte so Gold.
Im Oktober 2022 erfolgte dann die Krönung: Gegen Charles Oliveira kürte er sich zum Leichtgewicht-Champion und ist damit auch endgültig in die Fußstapfen seines Mentors Khabib Nurmagomedov getreten.
Bekannt ist allerdings, dass er mit dieser verheiratet ist. Von der Hochzeit aus dem Jahr 2021 tauchten auf Social Media aber mehrere Bilder und auch Videos auf.
Apropos Social Media: Islam Makhachev ist regelmäßig mit einem anderen Star des World Wide Web zu sehen: Hasbulla Magomedov.
Kontroversen und politische Verstrickungen
Der Aufstieg muslimischer MMA-Kämpfer ist jedoch nicht ohne Kontroversen. Einige Kämpfer stehen wegen ihrer politischen Ansichten oder Verbindungen in der Kritik.
MMA-Profi Khamzat Chimaev ist ein Gefolgsmann des tschetschenischen Diktators Ramsan Kadyrow und ein Superstar in der Szene. Chimaev versteckt seine Freundschaft zu Kadyrow nicht. Im Gegenteil, in den sozialen Medien zelebriert er sie regelrecht. Die UFC ignoriert das gekonnt. Selbst dann, wenn Chimaev dem Diktator im Käfig öffentlich die Treue schwört.
Auch Khabib Nurmagomedow geriet in die Kritik, nachdem er auf den Mord an dem französischen Lehrer Samuel Paty reagierte.
Islam Dulatov: Vom Laufsteg in die UFC
Islam Dulatov, geboren am 2. August 1998 in Urus-Martan, Tschetschenien, ist ein aufstrebender Mixed-Martial-Arts-Kämpfer, der derzeit im Weltergewicht antritt. Seit 2024 gehört der Düsseldorfer zum Kader der weltweit führenden Kampfsportorganisation, der Ultimate Fighting Championship (UFC), nachdem er sich in der renommierten Dana White‘s Contender Series durchsetzen konnte. Zuvor beeindruckte Dulatov durch seine Leistungen in verschiedenen deutschen und europäischen Organisationen wie OKTAGON MMA, in denen er eine beeindruckende Siegesserie von zehn Kämpfen aufbaute.
Im Jahr 2019 begann Islam Dulatov seine professionelle Karriere im MMA, nachdem er eine Amateurbilanz von 4-1 erreicht hatte. Sein Profidebüt gab er in der German MMA Championship (GMC), wo er jedoch seine erste und bislang einzige Niederlage als Profi gegen Gjoni Palokaj hinnehmen musste. Dieser Rückschlag hinderte ihn jedoch nicht daran, sich schnell wieder zu erholen und eine beeindruckende Siegesserie zu starten.
Der Durchbruch gelang ihm schließlich im Jahr 2024 in der achten Staffel der Dana White‘s Contender Series. In einem dominanten Auftritt besiegte er den Brasilianer Vanilto Antunes in der ersten Runde durch K.o. und sicherte sich damit einen begehrten Vertrag bei der UFC.
Neben seiner Karriere im MMA hat sich Dulatov auch privat weiterentwickelt. Seit wenigen Monaten ist er glücklich mit seiner Frau verheiratet. Diese neue Lebensphase gibt ihm zusätzliche Motivation und Stabilität, sowohl im sportlichen als auch im privaten Bereich. Neben seinen sportlichen Erfolgen hat Dulatov auch als Model in der Modebranche Fuß gefasst. Er arbeitete für Luxusmarken wie Gucci und Versace, was zeigt, dass er auch abseits des Oktagons eine beeindruckende Figur macht.
Sein offizielles UFC-Debüt gab Islam Dulatov am 20. Juli 2025 bei UFC 318 in New Orleans, Louisiana. In der Weltergewichtsklasse traf er auf den US-Amerikaner Adam Fugitt und gewann den Kampf durch technischen Knockout (T.K.o.) in der ersten Runde nach 4 Minuten und 6 Sekunden. Dulatov übernahm von Beginn an die Kontrolle, setzte früh klare Treffer und beendete das Duell mit einer harten linken Schlaghand, gefolgt von zwei Schlägen am Boden. Der Ringrichter brach das Duell ab. Mit diesem Auftritt bestätigte Dulatov seinen Ruf als gefährlicher Finisher.
Liste der bisherigen Profikämpfe von Islam Dulatov
| Ergebnis | Statistik | Gegner | Datum |
|---|---|---|---|
| Niederlage | 0-1 | Gjoni Palokaj | 7. September 2019 |
| Sieg | 1-1 | Kolja Predojevic | 26. Oktober 2019 |
| Sieg | 2-1 | Vladan Maksic | 29. Februar 2020 |
| Sieg | 3-1 | Laith Najjar | 20. März 2021 |
| Sieg | 4-1 | Ibrahim Celik | 22. Mai 2021 |
| Sieg | 5-1 | Giorgi Kankava | 19. Juni 2021 |
| Sieg | 6-1 | Michael Rirsch | 2. April 2022 |
| Sieg | 7-1 | Kleverson Sampaio | 6. August 2022 |
| Sieg | 8-1 | Patrick Spirk | 11. März 2023 |
| Sieg | 9-1 | Will Chope | 7. Oktober 2023 |
| Sieg | 10-1 | John Palaiologos | 10. Februar 2024 |
| Sieg | 11-1 | Vanilto Antunes | 8. Oktober 2024 |
| Sieg | 12-1 | Adam Fugitt | 20. Juli 2025 |
