Viele Menschen fragen sich, ob es mit 30 Jahren noch möglich ist, mit Kampfsportarten wie MMA oder Boxen zu beginnen. Die Antwort lautet: Ja, es ist durchaus möglich, aber es gibt einige Aspekte zu beachten.
Kann man mit 30 noch mit Kampfsport anfangen?
Grundsätzlich ist es nie zu spät, um mit Kampfsport zu beginnen. Ob Boxen oder MMA, beides ist möglich. Viele Leute fangen nach dem 30. Lebensjahr mit MMA an. Zum Trainieren ist es sowieso nie zu spät. Die Frage ist, welche Ziele man verfolgt.
Es kommt natürlich auf das Niveau an, das du anstrebst. Natürlich kannst du anfangen und auch an Turnieren teilnehmen. Die Frage ist eben, wie erfolgreich du dort abschneidest, da die meisten deiner Gegner wesentlich mehr Erfahrung haben werden. Die körperliche Beschaffenheit sollte da aber kein Problem sein.
Allerdings wirst du wahrscheinlich nicht viele Kämpfe gewinnen oder viel erreichen. Aber vielleicht gibt es ja auch Wettkämpfe für Ü40 oder Ü50, auf die du hintrainieren könntest.
Boxen vs. MMA
Boxen hat weniger Technik und ist deshalb schneller zu lernen. Ich würde eher Boxen nein sagen, aber eigentlich geht beides. Es gibt Leute, die nach 30 MMA angefangen haben und UFC Champion geworden sind.
Lesen Sie auch: Kampfsport ab 35
Was bedeutet "gut" sein?
Was "gut" ist, ist natürlich auch sehr subjektiv. Was heißt gut? Du kannst für dich besser werden. Du kannst schauen, wie viel du von deinem Potential erreichst. Vielleicht findet sich sogar ein passender Gegner für einen Fight im Ring. Aber du wirst natürlich nicht in Ring steigen können und Leute besiegen die schon seit sie 20 sind in Ring steigen.
Profi wirst du aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr. Aber ein guter Amateur könntest du mir Talent und Disziplin durchaus noch werden. Als Hobby könntest du auch noch mit 60+ anfangen.
Profi wirst du rein biologisch wohl nicht mehr, der Muskelabbau beginnt ca. Du wirst nicht in der UFC oder auf Platz 1 von Turnieren landen. Aber du wirst natürlich nicht in Ring steigen können und Leute besiegen die schon seit sie 20 sind in Ring steigen. EU wirst keinen 24 jährigen in seiner Prime besiegen.
Wettkämpfe
Wenn du diesen Sport schon machst, möchtest du auch die Möglichkeit haben, dich in Wettkämpfen zu messen. Es ist eigentlich alles gesagt! Bin um einiges älter, aber wenn Du mit dem Boxen ernsthaft anfangen willst, hast Du Dir was vorgenommen. Hab Geduld mit Dir und wirst noch bis zum 55 Lebensjahr Spaß haben.
Um mit dem Boxen zu beginnen, ist man eigentlich nie zu alt. Das mit den Wettkämpfen ist schon etwas komplizierter. Ich kenne mich mit den österreichischen Regeln nicht aus, gehe aber mal davon aus, dass es dort den deutschen ähnliche Regeln gibt. Bei uns könntest du es mit an Sicherheit grenzender wahrscheinlich vergessen.
Lesen Sie auch: Selbstbewusstsein und Disziplin
Zitat aus den Wettkampfbedingungen: "...Boxanfänger dürfen bei ihrem ersten Wettkampf das 30. ich würde an deiner Stelle, die Idee mit den Wettkämpfen vergessen. solltest du kein absolutes Ausnahmetalent sein, ist es ohnehin zu spät. von heute auf morgen kann man das Boxen nicht erlernen, es erst recht nicht zur Wettkampfreife bringen. geh´mal davon aus, dass du als Anfänger mit durchschnittlichem Talent, Trainingshäufigkeit usw. allermindestens 1 Jahr bräuchtest, um überhaupt an Wettkämpfe denken zu können. trotzdem kannst es ja sehr intensiv betreiben und wenn du erst mal soweit bist, es auch mit wettkampfnahem Sparring versuchen.
Vorteile des Kampfsports
Kampfsport bietet nicht nur zahlreiche Vorteile für deine körperliche Fitness, sondern auch für deine mentale Gesundheit. Mittels unserer Workouts wollen wir dir dabei helfen, deine körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern. Dabei steigern wir deine Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer, Balance und Kondition.
Im Vordergrund unseres Kampfsport-Workouts steht der Spaß an der Bewegung.
Am Ende des Trainings wird dein Puls ganz bewusst nochmal in die Höhe getrieben. Ganzkörperworkouts Am Ende des Trainings wird dein Puls ganz bewusst nochmal in die Höhe getrieben. Dafür sorgt das Ganzkörperworkout, das am Ende einer jeden Einheit steht. Arme, Beine, Schultern, Rücken, Bauch - wenn du nach Hause gehst, kannst du sicher sein, dass du deinem Körper unter kompetenter Anleitung etwas Gutes getan hast.
Wie man anfängt
Zuerst solltest du dir überlegen, mit welcher Kampfsportart du anfangen willst. Die Wahl des richtigen Kampfsports oder der richtigen Kampfkünste hängt von verschiedenen Faktoren ab: deinen persönlichen Zielen, körperlichen Fähigkeiten und Vorlieben.
Lesen Sie auch: Kampfsportarten ab 50 entdecken
Kampfsportarten im Überblick
- Mixed Martial Arts (MMA): Vereint Elemente aus allen Kampfsportarten und ist die Königsdisziplin des Vollkontakts.
- Grappling: Eine Kampfsportart ohne Schlag- und Tritttechniken, die sich auf den Bodenkampf konzentriert.
- Brazilian Jiu-Jitsu: Ähnelt dem Grappling in seiner Form.
- Thaiboxen/Kickboxen: Eine Kampfkunst, die Techniken aus Boxen, Karate, Muay Thai und Taekwondo vereint.
- Boxen: Der klassische Zweikampfsport im Ring mit den Fäusten.
- Ringen: Eine der ältesten olympischen Sportarten, die körperliche Stärke, Schnelligkeit und taktisches Geschick erfordert.
- Taekwondo: Eine Kampfsportart aus Korea, bei der schnelle und kraftvolle Tritte eingesetzt werden.
- Karate: Eine japanische Kampfsportart, die schnelle und kraftvolle Techniken wie Schläge, Tritte und Blockaden nutzt.
- Judo: Eine japanische Kampfsportart, die für ihre Würfe und Bodentechniken bekannt ist.
Tipps für Anfänger
- Du kannst, wie fast jede andere Sportart, Kampfsport ohne Vorerfahrung anfangen.
- In einem guten Gym wird das Training zwischen Anfänger:innen und Fortgeschrittenen differenziert.
- Anfänger:innenkurse sind methodisch aufgebaut und die Techniken werden von Grund auf vermittelt.
- Das Training ist konditionell sehr anspruchsvoll und Konditionseinheiten sind in der Regel fester Bestandteil der Trainingseinheiten.
- Bevor du mit dem Kampfsporttraining anfängst, ist es ratsam, eine gewisse Grundlagenausdauer aufzubauen (beispielsweise durch regelmäßiges Joggen).
- Du solltest ab einem gewissen Alter darauf achten, zu Beginn nichts zu überstürzen. So vermeidest du Zerrungen, Überdehnungen und andere Verletzungen.
- In den meisten Studios für Kampfkünste oder Kampfsport kannst du ein kostenloses Probetraining durchführen - so hast du die Möglichkeit, dir in mehreren Trainingseinheiten ein Bild vom Gym zu machen.
- Bei der Auswahl des passenden Studios solltest du zuerst darauf achten, ob das angeboten wird, was du suchst.
- Weiterhin ist es wichtig, dass dir die Kampfsportart Spaß macht.
Wo kann man trainieren?
Viele Studios bieten Probetrainings an, um verschiedene Kampfsportarten auszuprobieren. Mit einer Urban Sports Club Mitgliedschaft kannst du beispielsweise auch ganz einfach verschiedene Kampfsportanbieter ausprobieren - und das mit nur einer Mitgliedschaft! So hast du ein Probetraining in jeder Kampfsportart, die du lernen möchtest.
Weitere Aspekte
Trainingszeiten:
- Dienstag: 19:30 - 20:30 Uhr
- Donnerstag: 19:30 - 20:30 Uhr
Bei uns trainiert niemand allein. Entweder nimmst du einen deiner Freunde mit zum Training oder du lernst bei uns neue nette Leute kennen. Innerhalb des Schlagpolstertrainings und des Ganzkörperworkouts helfen wir uns gegenseitig, die eigene Leistung zu verbessern. Dieses macht nicht nur mehr Spaß, sondern vereinfacht es auch, schneller fit zu werden.
Brauche ich Vorerfahrung? Nein, unser Kurs ist perfekt für Einsteiger:innen geeignet.
Wie kann ich ein Probetraining vereinbaren? Du kannst ein Probetraining hier vereinbaren.
Was braucht man zum Probetraining mitnehmen? Sportkleidung und Wasser sind erforderlich. Für das Probetraining musst du keine eigene Ausrüstung kaufen.
Wie oft kann man zum Training kommen? Im Anfängerprogramm stehen dir drei Trainingseinheiten pro Woche zur Verfügung, und du kannst flexibel an den Terminen teilnehmen, die in deinen Zeitplan passen.
MMA: Der Weg zum Profi
Angesichts der Popularität der Mixed Martial Arts, insbesondere der UFC, wollen viele in diesen Sport einsteigen und ihn professionell betreiben. Es ist zwar nicht schlecht, mit Mitte bis Ende 20 andere Sportarten zu betreiben, aber um auf höchstem Niveau mithalten zu können, sollte man früher gezielt mit Kampfsporttraining anfangen. Daher ist das beste Alter, um mit MMA anzufangen, ein Alter von 14 bis 16 Jahren, wenn man schon mit 18 Jahren antreten möchte. Deshalb ist ein schneller Einstieg enorm wichtig, um ein professioneller Kämpfer zu werden.
Aber man muss mindestens 2 Jahre lang regelmäßig trainieren, und zwar am besten an fünf Tagen pro Woche. Danach kannst Du an Amateurkämpfen teilnehmen.
Gehalt im MMA
Es gibt keine allgemeingültige Gehaltstabelle für alle Kämpfer, da das Gehalt jedes einzelnen Kämpfers von den Bedingungen des von ihm unterzeichneten Vertrags abhängt. Aus diesem Grund verdienen zwei verschiedene Kämpfer mit exakt denselben Kampfrekorden nicht unbedingt gleich viel Geld. Spitzenkämpfer erhalten zusätzlich zu ihrer Grundvergütung noch Pay-per-View-Zuschläge. Die UFC Kämpfer am unteren Niveau verdienen ca. 10.000 - 30.000 US Dollar pro Kampf.
Die richtige Kampfkunst wählen
Wenn Du Dich für bestimmte Kampfsportarten entscheidest, solltest Du sie so weit wie möglich auseinanderhalten. Wenn Du Zeit in eine Kampfkunst investierst, solltest Du auch darauf achten, dass Du nicht eine wählst, die viele Stile vermischt, wenn Du nur den einen willst. Du kannst als professioneller Kämpfer nicht erfolgreich sein, ohne BJJ zu lernen, denn BJJ ist die effektivste Kunst für den Bodenkampf.
Gesundheit und Fitness
Es ist wichtig, im eigenen Leben gesund zu sein, als Kämpfer ist dies jedoch besonders wichtig, vor allem wenn Du professionell kämpfen möchtest. Wichtig ist eine gesunde, ausgeglichene Ernährung, um immer Gewicht zu machen. Auch die richtige Fitness ist wichtig. Dazu gehört, dass Du Deinen Trainingsplan so zusammenstellst, dass er zu deinem spezifischen Stil passt. Du solltest immer dafür sorgen, dass Dein Körper ein allgemein hohes Fitnesslevel hat.
Das richtige Gym finden
Die besten MMA-Gyms auf der ganzen Welt sind eigentlich für die Öffentlichkeit zugänglich. Achten auch auf erreichte Erfolge und Zertifizierungen. Richtige Trainer MÜSSEN zum Beispiel einen schwarzen Gürtel ersten Grades oder höher in ihrer spezifischen Kampfkunst haben. Im Idealfall sollten Sie einen 3. Dan oder einen schwarzen Gürtel des 3. Es ist auch gut, wenn das Kampfsportstudio Mitglied in einer oder mehreren spezifischen Ligen oder Organisationen ist.
Der Weg in die UFC
In die UFC zu kommen, ist wahrscheinlich der schwierigste Teil. Im Normalfall musst Du Dir erst einmal einen Namen in der Szene gemacht haben. Die meisten Kämpfer, die verpflichtet werden, werden von der UFC unter Vertrag genommen, nachdem sie anderswo großartige Erfolge gehabt haben. Wenn das der Fall ist, kannst du dich direkt bei der UFC bewerben.
Fazit
Es ist nie zu spät, mit Kampfsport anzufangen. Auch mit 30 Jahren kann man noch erfolgreich sein, wenn man die richtigen Voraussetzungen mitbringt und hart trainiert. Wichtig ist, realistische Ziele zu setzen und den Spaß am Sport nicht zu verlieren.
