Die Eigenschaften eines lupenreinen 1-Karat-Diamanten

Diamanten üben seit jeher eine besondere Faszination auf die Menschen aus. Ihre Schönheit, Seltenheit und Unvergänglichkeit machen sie zu begehrten Schmuckstücken und einer stabilen Wertanlage. Besonders ein lupenreiner 1-Karat-Diamant steht für puren Luxus und zeitlose Eleganz.

Was macht einen 1-Karat-Diamanten so besonders?

Ein 1 Karat Verlobungsring ist besonders wegen seiner perfekten Balance zwischen Größe und Eleganz. Der Diamant hat eine beeindruckende Präsenz, die sofort ins Auge fällt, ohne übermäßig extravagant zu wirken. Seine klassische Größe macht ihn vielseitig und zeitlos, passend zu verschiedenen Stilrichtungen und persönlichen Vorlieben.

Die Klarheit und der Schliff eines Einkaräters verstärken seinen brillanten Glanz, wodurch der Ring im Licht spektakulär funkelt. Außerdem ist ein 1,0 Karat Diamant oft eine wertbeständige Investition, die über Generationen hinweg geschätzt wird. Diese Eigenschaften machen den Einkaräter zu einem idealen Symbol für dauerhafte Liebe und Hingabe.

Die Qualitätskriterien: Die 4C

International hat es sich durchgesetzt, dass sich der Wert eines Diamanten im Wesentlichen an den 4C bemisst:

  • Clarity - die Reinheit
  • Colour - die Farbe
  • Cut - die Schliffqualität
  • Carat - das Gewicht

Diese und weitere qualitative und quantitative preisbestimmenden Merkmale eines Diamanten müssen in einem Zertifikat dokumentiert sein. Entscheidend dabei ist, wer dieses Zertifikat ausstellt. Die Grundvoraussetzung ist eine nachhaltige Fachexpertise und höchste Sorgfalt bei der Qualitätsbestimmung.

Lesen Sie auch: Eigenschaften und Wert lupenreiner Diamanten

Für den Wert des Diamanten ist es heute neben den 4Cs ein wichtiges Kriterium, wie hoch die internationale Reputation des prüfenden Diamantlabors bewertet wird. Man spricht daher heute schon bei der Wertfeststellung eines Diamanten vom 5. C = Certificate.

Clarity - Reinheit

Die Reinheit bestimmt sich nach dem Grad der inneren Kristallisationsmerkmale (Einschlüsse), die beim natürlichen Wachstum entstehen. Flawless (FL) und internally flawless (IF) sind die höchsten Stufen, hier sind keine Merkmale erkennbar - früher sagte man auch lupenrein dazu.

Bei den Reinheitsgraden Very very small inclusion (VVS), very small inclusion (VS) und small inclusion (SI) sind kleinere Einschlüsse mit einer Lupe erkennbar.

Ein lupenreiner Diamant, der unter 10-facher Vergrößerung keine Einschlüsse oder Unreinheiten aufweist, ist, verglichen zu einem Diamanten mit sichtbaren Unreinheiten, sehr viel mehr wert.

Colour - Farbe

Die beste Farbe für Diamanten für Eheringe sind absolute Farblosigkeit. Bei einem völlig farblosen Diamant im Trauring kann weißes Licht den Stein mühelos durchdringen und tritt als Regenbogenfarbe wieder aus.

Lesen Sie auch: Karat und Preis

Die Farbskala reicht von D (farblos) bis Z (gelblich). Farbgrad D gilt als der qualitativ hochwertigste, sodass der Stein in einem sehr feinen Weiß strahlt.

Cut - Schliff

Nicht die Größe, sondern die Qualität des Schliffs. Ausschlaggebend ist wie ein Diamant für Trauringe poliert und geschliffen wurde. Diese Faktoren bestimmen das Leben und die Brillanz des Diamanten.

Der Schliff ist ein wichtiges Kriterium und die Möglichkeit ist, aus einem Stein das Optimum herauszuholen. Er beeinflusst die Lichtreflexion, Farbzerstreuung, durch die sich eine hohe Lichtbrechung entwickelt.

Allerdings beeinflusst der Schliff auch der Gewichtsverlust bei einem Rohdiamanten.

Carat - Karatgewicht

Das Gewicht eines Diamanten wird in Carat gemessen. Ein Carat hat 0,2 Gramm und besteht aus 100 Punkten. So entspricht das Gewicht eines Diamanten von 50 Punkten 1/2 oder 0,50 Carat.

Lesen Sie auch: So wählen Sie die perfekten Diamant Ohrstecker für Herren aus

Im Vergleich zum Goldpreis, der pro Gramm oder Unze berechnet wird und derzeit bei 50-60€ liegt, kann ein Einkaräter mit einem Gewicht 0,2 Gramm (= 1 Karat) je nach preisbestimmenden Kriterien (4C's) mehrere tausend Euro Wert sein.

Der Wert eines 1 Karat Diamanten als Wertanlage

Die Investition in Diamanten erfolgt rein physisch, d.h. wer einen Diamanten als Wertanlage kauft, erwirbt ihn auch körperlich. Diamanten gelten als mobilster Sachwert mit höchster Wertkonzentration („Wertspeicher“): So entspricht z.B. der Wert eines lupenreinen Fünfkaräters in bester Qualität (1 Karat = 0,2 Gramm) dem Wert von etwa 10 Kilogramm Gold.

Der Preis für Diamanten hat sich in den vergangenen 25 Jahren positiv entwickelt. Die Prognosen für die nächsten Jahre gehen bei steigender Nachfrage vor allem aus den asiatischen Ländern bei gleichzeitiger Stagnierung der Fördermengen von einem langfristig steigenden Diamantpreis aus.

Anlagediamanten wie der 1 Karat Diamant sollten als Brillanten geschliffen sein, dem runden Klassiker mit 56 Facetten. Mit einem Anteil von über 96 % an allen geschliffenen Diamanten ist er am weitesten verbreitet.

Das Zertifikat: Der 5. C

Ein lupenreiner Diamant zur Wertanlage muss unbedingt über ein Zertifikat des international renommiertesten Diamantprüflabors GIA (Gemological Institute of America) verfügen - eine unabhängige Stiftung mit großer Tradition. Auf diese Beurteilungen verlassen sich Diamantprofis auf der ganzen Welt. Kein anderes Zertifikat reicht an die Bedeutung von GIA heran.

Zur Identifikation des Diamanten mit seinem GIA-Zertifikat sind die jeweilige Zertifikats-Nummer und das GIA-Logo direkt mit Laser auf dem Diamanten angebracht. Aber nicht nur beim Kauf spielt das Zertifikat eine bedeutende Rolle, ebenso wichtig ist es für den Wiederverkauf. Mit der unbestrittenen Reputation von GIA-Zertifikaten sind beim Wiederverkauf für Diamanten zur Geldanlage optimale Preise auf den wichtigsten Nachfragemärkten zu erzielen.

Jeder gekaufte Diamant sollte mit einer handschriftlich unterschriebenen Bestätigung versehen sein, dass dieser Stein aus ethisch einwandfreien Quellen stammt und in vollem Umfang in Übereinstimmung mit den Compliance-Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft und den entsprechenden UN-Regulationen steht.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

In der Welt der Diamanten haben Erfahrung und Fachwissen höchste Priorität. Schon kleinste, kaum wahrnehmbare Nuancen haben einen großen Einfluss auf den Preis und auch auf die Wiederverkäuflichkeit eines Diamanten. So sollten Diamanten auch nur bei Spezialisten erworben werden, die über eine langjährige Erfahrung in diesem speziellen Metier verfügen.

Diamanten zur Wertanlage sollten ausschliesslich in diesen exklusiven Qualitäts-Kategorien angeboten werden:

  • lupenreine Diamanten
  • in den höchsten Farben
  • in exzellentem Schliff
  • mit GIA-Zertifikat und Expertisen von HRD und PREMIUM VALUE
  • nur in den gesuchten Größen

Der Verkauf von Einkarätern

Diamanten werden als Sachwerte gekauft, um als mobiler Wertspeicher einem breit aufgestellten Vermögens-Portfolio beigemischt zu werden, oft sogar als Familienschatz für Generationen. Diamanten sind nicht geeignet für kurzfristiges „Parken“ liquider Mittel oder gar als Spekulationsobjekte.

Wie auch bei vielen anderen Sachwerten gibt es für Diamanten keinen geregelten Zweitmarkt. Bitte berücksichtigen Sie auch, dass aufgrund der geltenden Umsatzsteuergesetze bei einem Verkauf an gewerbliche Unternehmen die beim Erwerb gezahlte Mehrwertsteuer nicht ersetzt werden kann.

Bei dem Verkauf Ihrer Diamanten kommt dem Thema Mehrwertsteuer eine wichtige Rolle zu: Bei dem Verkauf an gewerbliche Unternehmen kann Ihnen aus umsatzsteuerrechtlichen Gründen die ehemals gezahlte Mehrwertsteuer nicht vergütet werden.

Anders verhält es sich, wenn Sie Ihre Diamanten an Privatpersonen verkaufen: Auf der Ebene der Anleger und Konsumenten verhält sich die Mehrwertsteuer bei Kauf und Verkauf neutral, weil der Diamantpreis in jedem Falle die Mehrwertsteuer enthält.

Lupenreine 1 Karat Diamanten in Schmuck verarbeiten

Oft wird uns die Frage gestellt, ob man Anlagediamanten auch in Schmuck verarbeiten kann. Wenn es sich um eine fachgerechte und vertrauenswürdige Schmuckanfertigung handelt, ist das überhaupt kein Problem. Der Wert eines Diamanten bleibt bei sachgerechter Behandlung und pfleglichem Umgang auch dann in vollem Umfang erhalten, wenn er in einen Ring oder ein anderes Schmuckstück fachkundig eingefasst wird.

Die Reise eines Diamanten

Wenn ein Diamant in einem Schmuckstück verarbeitet wird, hat er eine sehr lange Reise hinter sich. Von der Mine bis zu uns legt er im Schnitt 40.000 km zurück - das ist die Strecke einer Erdumrundung. Dafür benötigt der Diamant ungefähr 3 Jahre.

Brillantschliff - Spiel mit dem Licht

Der beliebteste Schliff ist der Brillantschliff, den Louis de Berquem 1456 erfand. Dieser ursprüngliche Schliff wurde in den Jahrhunderten immer weiter perfektioniert - heute ist ein Brillant, ein rund geschliffener Diamant mit mind. 57 Facetten. Das Oberteil hat eine Tafel und 32 Facetten, das Unterteil 24 Facetten.

Dieser Schliff bringt die Eigenschaften eines Diamanten besonders gut zur Geltung - die Lichtreflexion (Brillanz), den Bewegungseffekt (Funkeln) und die Spektralfarben der Lichtbrechung (Feuer). Ein Diamant hat Zeit mit dem Licht zu spielen, in ihm wurde die langsamste Lichtgeschwindigkeit gemessen (124.000 Km/S). In der Luft oder in einem Vakuum beträgt die Lichtgeschwindigkeit 300.000 Km/S.

Allerdings verliert der Diamant durch den Brillantschliff 53 % seines ursprünglichen Gewichts.