Sportliches Skifahren im Steilhang ist eine Kunst für sich. Wer nicht gerade im Kamikaze-Stil und Schuss den Hang hinunterbrettern möchte, ist in diesem Artikel richtig aufgehoben. Zur Geschwindigkeitsregulierung auf schwarzen Pisten ist eine angepasste Kurzschwung-Technik zu empfehlen.
Warum kleine Radien beherrschen?
Nicht immer sind lang gezogene Schwünge in den Skigebieten möglich. Typischerweise werden Kurzschwünge in Engpassagen, auf steilem Gelände oder auf vollen Pisten gefahren. Skifahren mit engen Radien ist eine Möglichkeit, die Geschwindigkeit auf elegante Art und Weise zu regulieren. Im Gegensatz zu Carvingschwüngen enthalten Kurzschwünge damit auch einen bremsenden Driftanteil. Die Radien liegen dabei etwa zwischen elf und dreizehn Metern.
Mit viel Übung und ausreichend Kondition kann jeder Skifahrer eine saubere Kurzschwungtechnik erlernen. Zur Vorbereitung empfiehlt sich deshalb Ausdauer- und Krafttraining, beziehungsweise Skigymnastik.
Die richtige Technik für Kurzschwünge
- Schulterbreiten Stand einnehmen: Sprunggelenk, Knie und Hüfte sind leicht gebeugt. Der Körperschwerpunkt sollte zentral über den Skiern liegend leicht nach vorne verlagert werden. Das erleichtert das Drehen der Ski. Eine Rücklage ist in jedem Fall zu vermeiden. Der Oberkörper zeigt Richtung Falllinie. Am besten stellt man sich vor, man müsste ein 2-Euro-Stück zwischen Schienbein und Skischuh festhalten, welches beim Skifahren nicht herunterfallen darf.
- Der richtige Rhythmus: Das Wichtigste beim Kurzschwungfahren ist der richtige Rhythmus. Der Stockeinsatz gibt dabei den Startschuss für den Kurvenwechsel und dient als Taktgeber. Auf regelmäßige Stockeinsätze sowie Belastungs- und Entlastungsphasen achten. Dies erleichtert das Skifahren mit kleinen Radien enorm. Um den Rhythmus zu üben, kann ein Partner per Zuruf den Kurvenwechsel einleiten, zum Beispiel auf „Hopp“ erfolgt der Stockeinsatz. Oder der Partner fährt vorneweg, gibt den Takt vor und du fährst in der gleichen Spur hinterher. Es ist zwar anfangs anstrengend, aber in der Kurve die Knie zu beugen, lohnt sich.
- Hoch-Tief-Entlastung: Um den Kurvenwechsel zu erleichtern, werden vor der Kurve die Beine gestreckt und während der Kurve gebeugt. Je besser man wird, desto weniger ausgeprägt muss diese Hoch-Tief-Entlastung ausfallen. Stattdessen bleibt der Körperschwerpunkt konstant tief. Die Beine/Knie pendeln rhythmisch unter dem Oberkörper hin und her. Die richtige Entlastung kann man mit der Zwerg-Riese-Übung trainieren. Vor der Kurveneinleitung werden die Arme nach oben genommen und der Körper gestreckt (Riese).
- Belastung des Außenskis: Für sauber geschnittene und enge Radien ist eine beherzte Belastung des Außenskis wichtig. Das ist zwar sehr anstrengend und erfordert eine hohe Konzentration, so können Kurven und Tempo jedoch optimal kontrolliert werden. Zum Üben empfiehlt sich das Fahren von Halbmondschneiden. In flachem Gelände werden die Ski in leichter Pflugstellung gehalten. Das gesamte Körpergewicht wird nun auf die Innenkante des Außenskis gelegt. Die Kurve wird dabei lediglich durch die Selbststeuerkräfte des Skis gefahren.
Besonders zur Geltung kommt eine gute Kurzschwung-Technik auf steilen, schwarzen Pisten.
Der Einfluss des "Heave" auf Upswing, Körperdrehung und Downswing im Golf
Der „Heave“ ist ein entscheidender Bestandteil des Golfschwungs. Er leitet den Upswing ein, sorgt für eine flüssige Rotation des Körpers und schafft lockere Arme im Downswing. Nachdem sich der Golfer in der Ansprechposition befindet, wird der „Heave“ ausgelöst, um den Körper in Bewegung zu setzen.
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Der Begriff „Takeaway“ ist in diesem Zusammenhang irreführend, da er sich lediglich auf die erste Wegnahme des Schlägers durch die Hände und Unterarme bezieht. Ein korrekter „Heave“ hingegen ist eine abgestimmte Bewegung des gesamten Körpers, die von den Beinen bis hin zu den Core-Muskeln einheitlich in Bewegung gesetzt werden.
Der erste Impuls des „Heaves“ ermöglicht es, dass die Arme, Hände und der Schläger locker im Upswing sind und in die gewünschte Endposition des Rückschwungs gelangen. Ein kraftvoller Impuls ist notwendig, um die Spannung in den Armen, Handgelenken und Schultern ab 7:30-Uhr-Position (siehe Foto unten) freizusetzen.
Viele Golfer haben langsame Rückschwünge, die Fehler verursachen. Das Gehirn erkennt, wenn der „Heave“ nicht genügend Tempo hat und aktiviert die Arme, um den Rückschwung zu vollenden. Dabei werden die Arme angehoben und spannen sich an, um den Schläger in die richtige Position zu bringen.
Das führt dazu, dass der Golfer im Downswing seine angespannten Arme zum Ball nach unten zieht, der Körper nach hinten fällt und die Schwungbahn sich verändert. Der Impuls und das Tempo im „Heave“ muss ausreichend sein, um die Arme und Schultern in die Endposition des Rückschwungs zu befördern, ohne dass man die Arme nach der 7:30-Uhr-Position benutzen muss.
Der Impuls des „Heaves“ muss stark genug sein, sodass die Spannung aus den Armen ab einer Schlägerposition von 7:30 Uhr gelöst wird und der Schläger im Upswing mühelos in die Endposition schwingen kann (sog. ab diesem Punkt setzt der Rhythmus der Beinarbeit ein, den du sehr gut bei dem „weight-transfer-drill“ lernen kannst. Die Anleitung für diese Übung findest du in der Gravity Golf Challenge.
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Eine häufige Ursache für Kräfte, die auf den Schwung einwirken, sind heruntergezogene Arme. Werden die Arme und der Golfschläger im Downswing nach unten gezogen, entsteht tatsächlich eine Gegenkraft, die den Golfspieler zurückzieht.
Der Körper schwankt zurück zum hinteren Fuß und der tiefste Punkt im Schwungkreis bewegt sich ebenfalls nach hinten. Das verändert die Ausrichtung zum Ziel, da der Ball nun im Verhältnis zur rotierenden Körperachse zu weit vorne liegt. Dies führt dazu, dass die Schlagfläche tendenziell geschlossen auf den Ball trifft.
Außerdem wird dadurch die Schwungbahn verändert, was häufig dazu führt, dass Amateurgolfer im Downswing von „außen“ nach „innen“ schwingen. All diese eben genannten Fehler können durch einen korrekten „Heave“ vermieden werden.
Der „Heave“ ermöglicht es, die Spannung aus den Armen im Upswing freizusetzen und den Schläger mühelos in die Endposition zu bringen. Dadurch können die Arme durch die Schwerkraft frei fallen und auf einer perfekten Schwungebene schwingen, ohne entgegengesetzte Kräfte gegen die Körperrotation zu erzeugen.
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