Kingston feierte sein Wrestling-Debüt bei der Millennium Wrestling Federation und wechselte dann zu New England Championship Wrestling, der Eastern Wrestling Alliance und Chaotic Wrestling. Im Jahr 2006 unterschrieb Kingston einen Vertrag bei der WWE.
Titel und Erfolge
- 1 x WWE World Tag Team Championship mit CM Punk
- 4 x WWE Intercontinental Championship
- 2 x WWE Tag Team Championship (je 1 x mit Evan Bourne & R-Truth)
- 3 x WWE United States Championship
Sein TV-Debüt bei ECW gab Kofi Kingston am 22. Januar 2008. In den folgenden Wochen gewann er in weiteren Singles-Matches, ohne direkt in eine Fehde eingebunden zu werden. Seinen ersten PPV Auftritt absolvierte er bei der 24 Man Battle Royle bei Wrestlemania 24. In der ECW-Ausgabe vom 24. Juni gewann Kingston gegen Shelton Benjamin und beendete die Fehde somit als Sieger.
Beim PPV Night of Champions trat er gegen Chris Jericho um die WWE Intercontinental Championship an und konnte das Match auch für sich entscheiden, um sich somit erstmalig Intercontinental Champion nennen zu dürfen. Beim Summerslam 2008 fand ein Intergender Tag Team „Winner Takes All“ Match statt. Somit verlor Kingston durch die „Winner takes all“-Stiplulation seine WWE Intercontinental Championship an Beth Phoenix-Tag Team Partner Santino Marella, ohne von diesem gepinnt worden zu sein.
Bei Unforgiven 2008 kam er CM Punk zu Hilfe, welcher von der Legacy (Cody Rhodes und Ted DiBiase jr.) attackiert wurde. Bei der RAW-Ausgabe nach Cyber Sunday bestritten er und CM Punk ein WWE World Tag Team Championship Match gegen Cody Rhodes und Ted DiBiase jr.. Dieses gewannen Kingston und Punk und somit konnte Kingston seinen zweiten Titel in der WWE gewinnen.
Am 1. Juli konnte Kofi Kingston diese Chance nutzen und gewann gegen den amtierenden Champion MVP, um neuer Champion zu werden, wodurch er seinen dritten Titel in der WWE erringen konnte. Bei Night of Champions 2009 verteidigte er seinen United States Championship gegen Primo, Carlito, Jack Swagger, MVP und The Miz in einer so genannten Six-Pack Challenge. In der RAW-Ausgabe vom 5. Oktober verlor er den Titel an The Miz.
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Kingston konterte dies durch das Zerstören von Ortons heißgeliebten Auto. Am 16. November rettete Kingston Guest Host Roddy Piper vor einer Attacke Ortons und zeigte im Anschluss noch einen Boom Drop durch einen Tisch gegen Orton. Am 30. November sollte Kingston bei RAW gegen Randy Orton antreten, wurde jedoch im Vorfeld von der restlichen Legacy attackiert. Beim PPV TLC: Tables, Ladders & Chairs, wo Randy Orton der Sieg über Kingston gelang.
Am 26. April wurde Kingston im Rahmen des 2010er Drafts zu Smackdown gedraftet. Im dort stattfindenden Titelmatch konnte sich Kingston schließlich gegen Drew McIntyre durchsetzen und den Titel auch offiziell ein zweites Mal gewinnen. Am 18. Juli 2010 fand ein weiteres Money in the Bank-Match beim ersten gleichnamigen PPV statt. Nachdem er in einem Non-Title Match gegen Dolph Ziggler verloren hatte, gelang es diesem auch im am 6. August stattfindenden Titelmatch Kingston zu besiegen und neuer Intercontinental Champion zu werden.
Am 7. Januar 2011 fand ein weiteres Titelmatch zwischen Kingston und Ziggler statt, welches Kingston für sich entscheiden konnte und somit ein drittes Mal den Titel gewann. Unmittelbar danach löste Ziggler seine Rematch-Klauses ein und trat erneut gegen Kingston an, doch dieser konnte ihn schnell ein zweites Mal pinnen und seinen Titel verteidigen. Seine Titelregentschaft fand ebenfalls ein jähes Ende, da er von Wade Barrett in der Smackdown-Ausgabe vom 1. April besiegt wurde. Am 26. April 2011 wurde Kingston durch den 2011er Supplemental Draft w...
Es war die große Feel-Good-Story des Wrestling-Jahres 2019: Nach jahrelanger harter Arbeit erringt Kofi Kingston bei Wrestlemania 35 die WWE Championship gegen Daniel Bryan. Ein fantastisches Match, das von der Geschichte, dem Talent und den Emotionen lebte.
Der Weg zum Titel
Kofi Kingston arbeitete für Staples als Korrekturleser. “Sie hatten einen 900-Seiten-Katalog”, berichtete er im Frühjahr 2019: “Meine Aufgabe war, ihn auf Rechtschreibfehler zu prüfen, auf die richtige Zeichensetzung zu achten, die Abstände zwischen Wörtern und Satzzeichen.”
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Kingston erfüllte sich den größten aller Träume im April 2019: Bei WrestleMania 35 errang er mit einem Sieg über Daniel Bryan erstmals den historisch bedeutsamsten Titel der Showkampf-Liga, als erster in Afrika geborener Wrestler.
Kingston gewann das Publikum mit einem innovativen Spektakel-Stil schnell für sich, er schien dabei jedoch an Grenzen zu stoßen. Zwar half ihm die 2015 gegründete Formation The New Day wurde mit seinen Partnern und Freunden Xavier Woods und Big E, auch außerhalb des Rings als unterhaltsamer Charakter zu sich zu finden. Nach so vielen Jahren gönnten Fans und Kollegen dem als Musterprofi geltenden Kingston den späten Aufstieg einfach von Herzen, nachdem er sich so lange in insgesamt fast 1800 Matches für WWE aufgerieben hatte.
Das bittere Ende
Müde Fehden und die ständig gleichen Promos und schließlich der Titelverlust in einem Squash-Match gegen Brock Lesnar. Die Szenerie kam herüber wie eine klare Botschaft von WWE-Boss Vince McMahon, wen er für den eigentlichen Star hielt und sorgte auch für offene Kritik von Kollegen.
Kingston beklagte sich nicht, trug seine Demontage als Champion ebenso mit Fassung wie sein langes Warten zuvor. Niemals im Lauf seiner Karriere fiel er durch öffentliche Beschwerden in eigener Sache auf, Position bezog er lieber bei größeren Anliegen wie seiner Unterstützung für die Black-Lives-Matter-Bewegung.
Ex-Champion Kofi Kingston besiegte bei WWE RAW überraschend den Titelträger Bobby Lashley. Kingston - zuvor noch siegreich über seinen alten Rivalen Randy Orton - wollte dennoch die Gelegenheit nutzen, sich mit einem Sieg für ein richtiges Titelmatch zu empfehlen. Kingston rollte Lashley dann ein und pinnte ihn.
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Von einer Wiederauferstehung von "Kofimania", die zu Kingstons spätem Titelgewinn bei WrestleMania 35 gegen Daniel Bryan geführt hatte, kann trotz des Siegs eher nicht die Rede sein.
