Für Sportbegeisterte und Leute, die ihr Französisch gezielt verbessern möchten, kann es hilfreich sein, die Namen der verschiedenen Sportarten auf Französisch zu lernen. Ob Fußball, Basketball, Tennis oder eine andere Sportart - es gibt zahlreiche französische Begriffe, die du kennen solltest, um dich besser verständigen zu können.
In diesem Beitrag sehen wir uns an, wie man die unterschiedlichen Sportarten auf Französisch nennt.
Viele Hobbyboxer holen sich ihre Kondition beim Boxen auf einem Boxsack. Bei diesem Kampfsport sind den meisten Menschen die Regeln wohl vertraut.
Die Kampfsportarten Liste ist sortiert nach dem ABC, soweit dies sinnvoll möglich ist. Die Kampfsportarten mit Links verweisen alle auf einen Text auf dieser Homepage.
Bekannte Kampfsportarten und ihre Merkmale
- Aikido: Die einst blutigen japanischen Kampfsportarten wurden im Aikido zu einer pazifistischen Körperkunst umgewandelt. Das Ziel ist nicht mehr der Sieg.
- Amarok: Ist ein sehr junger Kampfsport aus der Türkei, dessen Übungen zusammengestellt wurden aus den Kampftechniken der Turkvölker. Verschiedenste Techniken wurden zu einem System geformt.
- Anti Terror Combat: Ist ein sehr moderner Kampfsport. Er enthält Kampftechniken aus der ganzen Welt, die wissenschaftlich erprobt und ausgesucht wurden.
- Arnis: Ein besonderer Kampfsport von den Philippinen. Zuerst wird der Kampf mit Waffen gelernt, dann erst mit der Hand.
- Baguazhang: Der Kämpfer im Baguazhang steht nie still. Er kann es mit mehreren Gegnern gleichzeitig aufnehmen. Die Kraft holt er der gespeicherten Bewegungsenergie. Jeder Angriff ist eine Drehung, die gleichzeitig ein Ausweichen und den Angriff enthält. Jahrelanges im Kreis laufen ist die Grundlage für das unglaubliche Können.
- Baji Quan: Ist die chinesische Kampfkunst „Faust der acht Extreme“. Ziel des Trainings ist es, einen Gegner mit einem einzigen Schlag besiegen zu können.
- Bak Mei: Blitzschnelle Arme und Hände sind das Markenzeichen für diesen chinesischen Kampfsport. Die flinke Fußtechnik ist angelehnt an den dem Affenstil.
- Boxen: Bei diesem Kampfsport sind den meisten Menschen die Regeln wohl vertraut. Viele Hobbyboxer holen sich ihre Kondition beim Boxen auf einem Boxsack.
- BJJ (Brazilian Jiu-Jitsu): Brasilianischer Ringkampfsystem zwischen dem Ringen und Judo. Der Gegner wird zu Boden gebracht und zur Aufgabe gezwungen.
- Capoeira: Regelrecht akrobatische Übungen. Ein Kampfsport voll Rhythmus und Lebensfreude.
- Chaquan: Oberbegriff für die nördlichen chinesischen Kampfkünste. Auch bekannt unter der Bezeichnung „Bein des Nordens“.
- CFC (Close Fight Combat): Ist ein Kampfsportsystem aus 16 Kampfsportarten. Ursprünglich ein Nahkampfsystem für Armee und Polizei in England.
- Crane Style Kung Fu: Gerade in Asien gibt es viele Kampfsportarten, die den Kranich zum Symbol haben. Der Kranich kann endlos warten, um in einem günstigen Moment zuschlagen zu können.
- Ditang Quan: Ditang Quan (Bodenfauststil) ist ein alter chinesische Kampfstil in der Shaolin Tradition. Das heutige Ditang Quan enthält Techniken aus dem Affen Kung Fu und dem Betrunkenen Boxen.
- Dragon Style Kung Fu: Der Drache ist in China ein Symbol für geistige Stärke. Der Kämpfer ist gewandt und flexibel.
- Enshin Karate: Ist ein Karatestil im Vollkontakt. Diese Kampfsportart ist wegen des harten Trainings eine der härtesten Karatearten.
- Eskrima: Ein besonderer Kampfsport von den Philippinen. Zuerst wird der Kampf mit Waffen gelernt, dann erst mit der Hand.
- Fu Lung Pai: Fu Lung Pai ist ein chinesischer Kung Fu Stil in der Shaolin Tradition. Die Wurzeln dieses Kampfsportes liegen im Tigerstil und Drachenstil.
- Gatka: Ist der Kampfsport der indischen Sikhs.
- Hapkido: Koreanischer Kampfsport mit dem Schwert. Ist weniger der Name für einen Stil als mehr der Name für koreanische Kampfkunstverbände. Dieser Kampfsport hat seine Wurzeln im japanischen Daito-Ryu Aiki Ju-Jutsu. Er hat sich dann aber in Korea selbständig und stilübergreifend weiterentwickelt.
- Hwa Rang Do: Dieser Kampfsport hat seine Wurzeln im japanischen Daito-Ryu Aiki Ju-Jutsu. Er hat sich dann aber in Korea selbständig und stilübergreifend weiterentwickelt.
- Jeet Kune Do: Ist der Kung Fu Stil, der von Bruce Lee entwickelt wurde. Es ist eigentlich eine individuelle Zusammenstellung von Techniken.
- Jiu Jitsu: Ein Grundprinzip im japanischen Kampfsport Jiu Jitsu ist: Nachgeben, um zu siegen. Wie verteidige ich mich, wenn ich keine Waffe trage? Nicht mit brachialer Gewalt, sondern mit Technik und Prinzipien.
- Jo-Do: Ist ursprünglich eine Kampfkunst der Samurai. Jo-Do ist ein alter japanischer Kampfsport mit dem Kurzstock, dem „Jo“. Der Kurzstock wird dabei nur zur Verteidigung gegen das Samurai Schwert (Katana) eingesetzt.
- Judo: Der Weg des Judo beginnt mit einer Fallschule. Der Übende muss fallen können, ohne sich zu verletzen, bevor er richtig mit diesem japanischen Kampfsport beginnen kann.
- Ju Jutsu: Ist ein in Deutschland entwickelter Kampfstil. Die Techniken dafür wurden genommen aus den Kampfsportarten Aikido, Judo und Karate. Es ist eine Kombination aus einem modernen Selbstverteidigungssystem mit klassischer Kampfkunst.
- Kalaripayattu: Ist ein südindischer Kampfsport aus Kerala. Die Übungen sind verbunden mit Praktiken aus Yoga und Ayuerveda.
- Karate: Der Kampfsport Karate ist der Weg der „leeren Hand“. In ihm sind chinesische Kung Fu Techniken und japanische Kampftraditionen zu einem neuen System verschmolzen.
- Kendo: Moderner japanischer Schwertkampf. Ist mehr ein Zen Weg des Schwertes.
- Krav Maga: Ein israelisches Nahkampfkonzept. Enthält Techniken aus Boxen, Savate, Ringen und dem europäischen Messerkampf.
- Kickboxen: Dieser Kampfsport verbindet das westliche Boxen mit asiatischen Stilen wie Karate oder Taekwondo. Geschlagen wird mit Händen und Füßen.
- Kyudo: Zen lernen mit einer Bogenzeremonie.
- Lethwei: Ist ein Kampfsport aus Burma. Ist ähnlich dem Thaiboxen.
- MMA (Mixed Martial Arts): Die „Gemischten Kampfkünste“ sind ein moderner Vollkontaktsport. Es werden die Techniken verschiedener Kampfsportarten angewendet wie Boxen, Kickboxen, Ringen, Judo oder Brazilian Jiu-Jitsu. Der Sieg ist errungen, wenn der Gegner durch Abklopfen aufgibt.
- Muay Lao: Ist ein Kampfsport aus Laos. Ist ein rauher Vollkontaktsport mit Schlägen und Tritten. Entspricht dem Muay Thai in Thailand, ist aber (noch) nicht so populär.
- Mudo Mudo kommt aus dem Koreanischen und bedeutet wörtlich übersetzt „Kampfkunstweg“. Freier und damit auch richtiger übersetzt bedeutet es „Weg der Achtsamkeit“. Die Bewegungen stammen alle aus der Kampfkunst Taekwondo.
- Ninjutsu: Ist die Kampfkunst der japanischen Ninja. Die Tradition der Schattenkrieger steht außerhalb der Tradition der Ninja.
- Pencak Silat: Ist ein Kampfsport aus Südostasien (Indonesien, Malaysia, Singapur, Brunei). Es ist eigentlich die Zusammenfassung oder Vereinigung verschiedenster lokaler Stile.
- Piloxing: Ein Fitnesssport, in dem auch Boxtechniken enthalten sind. Gilt als eine der Trendsportarten aus Hollywood und hat zum Ziel, einen Traumkörper zu bekommen. Die Übungen sind ein Mix aus Pilates, Tanzen und eben Boxen. Darum ist es auch hier mit aufgeführt, in dieser Kampfsportarten Liste.
- San Shou: Ist der moderne Karate Stil. Die Betonung liegt auf dem Sport. Es ist das moderne chinesische Wort für Ringen. Es beschreibt ...
- Savate: Ein französischer Kampfsport, der ursprünglich von Matrosen für ihre Raufereien entwickelt wurde. Ähnlich wie in vielen asiatischen Kampfstilen wird mit Schlägen und Tritten gekämpft.
- Shaolin Kung Fu: Das Shaolin Kloster ist eines der großen, legendären Zentren der chinesischen Kampfsportarten. Es gilt als Geburtstätte vieler Kung Fu Stile. Es gibt nicht einen, großen „Shaolin Kung Fu Stil“ sondern viele Stile, die mit dem Shaolin Kloster verbunden werden.
- Shintaido: Ein Kampfsport mit chinesischen Wurzeln. Beeinflusst durch japanische Karate Stile. Dieser Stil entstand in den 1980er Jahren in Japan. Das Ziel war, eine weltweite Kampfsportart zu entwickeln, die aus den effizientesten Techniken anderer Stile zusammengesetzt ist.
Französische Begriffe im Kampfsport
Savate oder französisches Boxen ist ein Kampfsport, der zwischen zwei Gegnern ausgeübt wird und der darin besteht, mit den Füßen und Fäusten zu schlagen. Es entstand im 19. Jahrhundert in der Tradition des französischen Fechtens, von dem es das Vokabular und den Geist übernimmt. Von Anfang an als “savate” oder “art de la savate” bekannt, wurde es im Laufe des 20. Jahrhunderts als “französisches Boxen” bezeichnet und schließlich im Jahr 2002 offiziell in “savate boxe française” umbenannt. Es ist heute eine internationale Disziplin, die zur Gruppe der Faustkämpfe gehört. Savate” bedeutet auf Französisch “alter Schuh”.
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Wir üben Savate auf spielerische und gutmütige Weise, ohne Konkurrenzdenken, wo jeder so kommt, wie er ist. Sie müssen keine Erfahrung mit Kampfsportarten haben, um an Training teilzunehmen. Wir freuen uns jedes Jahr über Anfänger, wie auch Fortgeschrittene.
Eine typische Trainingseinheit beginnt immer mit einer Stunde körperlicher Vorbereitung, d.h. Cardio- und Kräftigungsübungen. Die zweite Stunde des Trainings fokussiert sich auf das Ausüben der Techniken des Savate und des “Sparring” mit den Schutzausrüstung, die hauptsächlich aus Boxandschuhen, Beinschutz und Tiefschutz bestehen. Es steht jedem frei, seine eigene Ausrüstung mitzubringen.
Kampfsportarten im Vergleich
Zwar ähneln sich beide Kampfsportarten, unterscheiden sich aber in einigen Details. Im Gegensatz zu vielen anderen japanischen Kampfsportarten wird der Fortschrittsgrad der Trainierenden nicht durch unterschiedliche Gürtel-Farben gekennzeichnet.
Andere Sportarten und Kampfsport
Neben den spezifischen Kampfsportarten gibt es auch verwandte Bereiche wie:
- Fitnessgymnastik: Eine Gymnastik, die hauptsächlich aus Kampfsportelementen besteht. Integriert Techniken aus Taekwondo, Aerobic und Boxen.
- Piloxing: Ein Fitnesssport, in dem auch Boxtechniken enthalten sind und der darauf abzielt, einen Traumkörper zu bekommen.
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