Im Herzen des Films „Fighting with My Family“ steht die unkonventionelle und leidenschaftliche Familie Knight. Die Geschichte beginnt in Norwich, England, wo der ehemalige Kriminelle Ricky Knight und seine Frau Julia eine bescheidene, aber lebendige Wrestling-Schule betreiben. Ihre Kinder, Saraya und Zak, wachsen in dieser Welt des Wrestlings auf.
„Fighting with My Family“, ein Film von Stephen Merchant aus dem Jahr 2019, erzählt die inspirierende Geschichte der Wrestler-Familie Knight. Rick und Julia Knight, erfahrene Wrestler, ziehen ihre Kinder Saraya und Zak in der Welt des Wrestlings auf. Die Geschwister, träumend von einer Karriere bei der WWE, bekommen die Chance, sich vor Hutch Morgan, einem erfahrenen Trainer, zu beweisen. Dies geschieht vor einem SmackDown-Event in der O2 Arena, wo sie auf die Wrestling-Ikone Dwayne „The Rock“ Johnson treffen.
Für die Familie Knight ist Wrestling mehr als ein Sport, es ist das einzig Wahre im Leben. Zak und Paige, wie sich Saraya nun nennt, wollten schon immer im großen Geschäft mitmischen. Eines Tages bekommen Zak und Saraya die Möglichkeit an einem Probetraining für die WWE teilzunehmen. Ein Traum scheint wahr zu werden.
Der Weg zum WWE-Training
Paige erhält von Morgan grünes Licht für das WWE-Training, während Zak zurückgewiesen wird. Dieser Rückschlag trifft Zak hart und hinterlässt Paige in einem Zustand der Isolation. Angekommen bei NXT in Florida, stößt Paige auf Herausforderungen.
Ihre Mittrainees sind hauptsächlich Models und Cheerleader ohne Wrestling-Erfahrung. Paige kämpft zudem mit den choreographierten Promos, die ihren Instinkten widersprechen, und wird von Morgan für ihre Fehler kritisiert. Ihre WWE-Premiere bei einer NXT-Live-Veranstaltung endet in Tränen, nachdem sie vom Publikum verspottet wird.
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Morgan enthüllt Paige später den wahren Grund, warum er Zak nicht für die WWE ausgewählt hat. Er wollte Zak vor einem Dasein als Jobber und den damit verbundenen gesundheitlichen Risiken bewahren, eine Erfahrung, die Morgans eigene Karriere beendet hatte. Diese Offenbarung und ein hitziger Streit mit Zak, der Paige für ihre Aufgabe kritisiert, bewirken einen Sinneswandel bei ihr.
Paige kehrt gestärkt nach Florida zurück, um ihr Training bei der WWE fortzusetzen.
Der große Durchbruch
Paiges Geschichte gipfelt in ihrem unerwarteten WWE-Debüt bei Raw, organisiert von Morgan, wo sie gegen die amtierende WWE Divas Champion, AJ Lee, antritt. Trotz anfänglicher Nervosität und eines harten Starts gelingt es Paige, das Match zu drehen und Lee zu besiegen.
„Fighting With My Family“ zeichnet die mitreißende Geschichte der Wrestlerin Saraya-Jade „Paige“ Bevis nach. Inspiriert von einer Dokumentation, die Dwayne „The Rock“ Johnson zufällig sah, beleuchtet der Film die unkonventionelle Familie Knight aus Norwich, England. Der korpulente Vater Ricky, gespielt von Nick Frost, hat seine kriminelle Vergangenheit hinter sich gelassen und betreibt mit seiner Frau Julia eine Wrestling-Halle.
Ihr Leben ist geprägt von der leidenschaftlichen Hingabe zum Wrestling, was den Film mit einer natürlichen Herzlichkeit füllt. Der Film, der eine Mischung aus Drama und Komödie bietet, erzählt eine vertraute Sportler-Underdog-Geschichte, macht sie jedoch durch die sympathischen Charaktere lebendig. Besonders die Darstellung der Eltern durch Frost und Headey fügt eine rau-charmante Note hinzu.
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Die Geschichte von Paige und ihrem Bruder Zak wird ergreifend dargestellt. Zaks enttäuschter Traum und seine Konflikte mit Paige sorgen für Spannung, obwohl dieser Handlungsstrang manchmal überkonstruiert wirkt. Vince Vaughn als Trainer Hutch Morgan bringt eine ehrliche Strenge in seine Rolle.
Die Wrestling-Szenen im Film, unterstützt durch die WWE und mit Florence Pugh in der Hauptrolle, sind authentisch und fesselnd.
Saraya-Jade Bevis: Vom Independent-Namen zum WWE-Superstar
Es gibt Filme und Biografien über Legenden und Helden vergangener Tage und es gibt Biografie-Verfilmungen von aktuellen Top-Stars aus Film, Musik und Sport. Saraya-Jade Bevis ist eine dieser Menschen, die es schafften, den amerikanischen Traum wahr werden zu lassen. Sie wurde eine der besten Wrestlerinnen der führenden Liga WWE und ist nun unter dem Namen PAIGE ein weltbekannter Name im Sports-Entertainment. Kein geringerer als Dwayne „The Rock“ Johnson produzierte diesen Film.
Für ihre Familie ist Wrestling mehr als ein Sport, es ist das einzig Wahre im Leben - Paige ( gespielt von Florence Pugh) und ihr Bruder Zak (gespielt von Jack Lowden), aufgewachsen in Englands Provinz, sehen ihre kühnsten Träume wahr werden, als sie beim Probetraining der WWE (World Wrestling Entertainment) antreten dürfen. Die Wege der Geschwister trennen sich allerdings, als nur Paige einen Platz im hart umkämpften Ausbildungsprogramm erhält. Sie muss ihre Familie verlassen und sich von nun an allein im Ring dieser gnadenlosen Welt des Showbiz stellen.
Anders als im Film, trat sie nach ihrem Debüt in der Liga des Vaters noch in vielen weiteren europäischen Ligen auf und erarbeitete sich einen ausgezeichneten Independent-Namen. In den USA absolvierte sie tatsächlich ein extrem hartes Training und arbeitete sich nach Startschwierigkeiten schnell nach oben. Doch zunächst in der Nachwuchsliga der WWE, besser bekannt als NXT.
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… Der Film endet mit dem ganz großen Triumph und dem Gewinn des damaligen Diva´s Titel am 07. April 2014 in New Orleans. Danach passierte noch ganz viel mehr. Paige verlor den Titel an die damalige Widersacherin AJ Lee und holte ihn sich bei einer späteren RAW Ausgabe (Wochensendung der WWE) wieder zurück. Sie ist eine der Hauptstars der erfolgreichen Serie „Total Divas“ und schwebte lange Zeit auf der Welle des Erfolgs.
Im Jahr 2018 folgte dann die Katastrophe. Eine schwere Nackenverletzung zwingt sie zum Karriereende und unter Tränen verabschiedet sie sich von den Fans des WWE-Universums.
Dwayne „The Rock“ Johnson hat dies wohl ebenfalls in ihr erkannt, denn normalerweise hätte eigentlich auch einige andere Wrestlingkollegen diese Biografie-Verfilmung verdient. Die Story ist aber eben einfach auch toll und man bekommt auch im Film einen genauen Eindruck, wie es damals abgelaufen sein musste. Auch wenn nicht alle Dinge zu 100% der Realität entsprechen, so schafft es „Fighting with my Family“ mich immer wieder zu berühren. Vielleicht, weil wir uns kennen, aber vielleicht auch einfach, weil diese Verwirklichung des American Dreams so greifbar und ehrlich erzählt wird.
Florence Pugh spielt die Hauptrolle und ehrlich gesagt, eine bessere Besetzung könnte ich mir gar nicht vorstellen. Sicherlich ist es von Vorteil, wenn man auch den Wrestling-Sport ein wenig kennt und vor allem nicht abgeneigt ist. Grundsätzlich halte ich diesen Film aber auch für Nicht-Kenner als sehr sehenswert!
Paige hat Talent, jede Menge Ehrgeiz und ein großes Ziel vor Augen: sie will endlich ihren Traum vom Wrestling leben ...
