Im April 1951 wurde in der Gaststätte Overborbeck in Steele der Judo-Club Essen-Steele gegründet. Schon ein halbes Jahr im Voraus hatten sich Karl Heinz Bodenbach, Toni Croos, Dr. W. Koditek und Fritz Heinrich bemüht, in einer Hinterstube einer Gaststätte den Judosport für jedermann attraktiv zu machen. Mitglieder wurden erst ab 14 Jahren aufgenommen.
Unter dem Vorsitz von Fritz Heinrich konnte bereits 1951 in der Kreismeisterschaft ein 2. Platz belegt werden. Als sich am 1. Oktober 1952 alle Judovereine in Nordrhein-Westfalen zu einem eigenen Verband zusammenschlossen, fiel es dem Vorstand des Judo-Clubs Essen-Steele nicht schwer, sich vom Schwerathletenverband zu trennen und Mitglied im nordrhein-westfälischen Judoring zu werden.
Im Mai 1953 wurde die Trainingshalle im Steeler Jugendheim zu Notunterkünften für Flüchtlinge aus der Sowjetunion umgebaut. Der Verein zog in die Jugendhalle Kray. Im November 1953 musste der Judo-Club erneut eine neue Halle suchen, denn auch diese konnte wegen Renovierungen nicht mehr benutzt werden. So verschlug es den Verein in die Parkschule nach Steele.
1954 verzeichnete der Verein so wenige Mitglieder, dass ein Werbefeldzug in Steele den gewünschten Erfolg brachte: Die Matte wurde so voll, dass es im selben Jahr zu einem Mannschaftskampf gegen den J.C. Dortmund kam, bei dem der J.C. Steele als Sieger hervorging.
1957 leistete sich der Verein eine neue Matte. Der alte Boxring hatte nun ausgedient. Nun war die Voraussetzung gegeben, ein besseres Training durchzuführen, was mit einem guten Abschluss bei der Ruhrbezirksmeisterschaft der Jugend belohnt wurde. Es folgten ein Mannschaftskampf gegen Dahlhausen (12:0 für Steele), und die Revanche fiel mit gleichem Ergebnis aus. Sechs Steeler Judoka gingen in die Sommerschule nach Köln. Weitere Ereignisse waren ein Mannschaftskampf gegen Wattenscheid (7:5 für Steele), die Einzelmeisterschaft des Ruhrbezirks, die Landesmeisterschaft in Bonn und die Deutsche Meisterschaft in Bremerhafen.
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1959 wurde das Vereinsmitglied Vanhöfen Deutscher Meister. Nach 6 erfolgreichen Jahren des Kampfes lud sich der Verein japanische Judokollegen aus Duisburg zum Training ein. Sie verhalfen den Vereinskameraden zu enormen Leistungen: Mannschaftskampf gegen DJK Adler Frintrop (4:23 für Steele), Leo Masberg wird erster Danträger im Verein; Mannschaftskampf gegen PSV Bottrop (8:4 für Steele); eine gute Platzierung bei der Gebietsmeisterschaft; Mannschaftskampf gegen J.C. Venlo (3:2 für Steele); Mannschaftskampf gegen KSV Bochum (3:1 für Steele); Mannschaftskampf gegen J.C. Kano Mülheim (5:0 für Steele).
Nach 10-jährigem Bestehen schaute der Judoverein mit Stolz zurück und feierte sein Jubiläum im Saale des Stadtgartens in Essen-Steele. 200 Zuschauer sahen ein tolles Jubiläumsturnier, zu dem eine Mannschaft aus Venlo und eine japanische Auswahlmannschaft antraten.
Die Jahre vergingen wie im Flug und der Judo-Club Essen-Steele war nicht mehr aus der Judolandschaft wegzudenken. Der Judosport, der mittlerweile auch die Jugendlichen unter 14 Jahren begeisterte, wurde in den folgenden Jahren immer mehr ausgebaut. Meisterschaften, die über die Landesgrenzen hinaus reichen, sind nicht mehr selten. Landesmeister, Deutsche Meister, Bezirksmeister, Kreismeister, Stadtmeister sind Titel, die Steeler Judokämpfer oft nach einem langen Wettkampftag mit nach Hause nehmen.
Nach dem Umzug von der Parkschule in Steele zur Neuholland-Turnhalle, wurden die Räumlichkeiten so groß, dass zeitweise über 200 Mitglieder im Verein zu verzeichnen waren. Zum 25 jährigen Vereinsbestehen feierte der Judo-Club Essen-Steele im Phantasialand mit allen Kindern.
In den 70-igern wurde der Judosport so beliebt, dass der Verein fast aus allen Nähten platzte. Die Halle wurde so voll, dass die damaligen Trainer Herbert Dechant und Johannes Wagner wohl mit "die schwerste Zeit" im Vereinsleben hatten. Viele Sportler auf engstem Raum unterzubringen, muss ein Meisterstück gewesen sein. Trotz allem blieb der Erfolg nicht aus: Manuel Roderigues wurde 2ter bei den Deutschen Jugendmeisterschaften. Ferner starteten 2 unserer Mitglieder in der Kampfgemeinschft Essen, die zur Oberliga aufstieg. Herbert Dechant und Johannes Wagner prägten über lange Zeit die Struktur des J.C. Steele und führten den Verein durch gute und schlechte Zeiten.
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Zum 30-jährigen Bestehen des J.C. Steele lud der Verein seine Mitglieder zu den Festspielen ins Sauerland ein. Alle Mitglieder feierten einen schönen Tag mit Karl-May's Ölprinzen. Wettkampferfolge zeugten immer noch von der Beliebtheit des Judosports. Unsere Kämpfer waren in allen Wettkämpfen gut vertreten und als gute Mitstreiter gerne gesehen.
1980 wurde eine neue Matte gekauft: 10 x 10 Meter Judomatte standen den Mitgliedern jetzt zur Verfügung. Schnell wurden die 40 Jahre Vereinsleben erreicht und die Feierlichkeiten wurden im Clubraum Bürgerhaus Oststadt abgehalten. In diesem Rahmen wurden Johannes Wagner und Herbert Dechant für ihre langjährigen Dienste im Verein geehrt.
1991 schieden Herbert Dechant und Johannes Wagner aus dem Vorstandsbereich aus, und Joachim Jansen bekleidete das Amt des 1. Vorsitzenden, Jürgen Wagner das Amt des Kassierers. Ein Jahr darauf lud der Judoverein alle Eltern der Kinder ein und bot ihnen Judo für Erwachsene an. 20 Eltern trauten sich auf die Matte und erlernten den Judosport. Einige blieben solange dabei, dass sie heute noch im Verein mit einer hohen Gürtelfarbe vertreten sind.
Die Erfolge der Jugendlichen blieben auch in den folgenden Jahren nicht aus. Bis zur Deutschen Meisterschaft ist in den Austragungsorten der Name Judo-Club Essen-Steele ins Mikrofon gesprochen und oft der Titel mit nach Hause genommen worden.
Im Jahr 2001 steht dem Judoverein nun wieder ein runder Geburtstag ins Haus (50 Jahre). Der Vorstand bot mit den vereinten Kräften allen Mitgliedern des Vereins, deren Geschwistern, Eltern und allen Freunden des Judosports einen tollen Tag der offenen Tür auf dem Schulhofgelände (Marienschule), Neuholland.
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Das Jahr 2002 hat auch wieder Erwähnenswertes hervorgebracht. Es war in der bisherigen Vereinsgeschichte noch nie vorgekommen, dass sich mehrere Mitglieder gleichzeitig dazu entschlossen, die Hürde zum "schwarzen Gürtel" in Angriff zu nehmen. Nach über 6-monatiger Vorbereitungszeit schafften es dann fünf, den 1. Dan ihr eigen zu nennen.
Nach 12 Jahren Vorstandstätigkeit stellte sich Joachim Jansen 2003 nicht mehr zur Wahl. Eine Ära der Neuerungen und der Umstellungen ging zu Ende. Mit seinem Vertreter Ottmar hat er unser Vereinsjudo so umsetzen können, dass es in die heutige Zeit passt, doch nicht ohne die "alten Werte" zu vernachlässigen. Dies hat viele Kinder dazu veranlasst, nicht nur kurzfristig mal Judo auszuprobieren, sondern lange Zeit dabei zu bleiben. Denn das Wichtigste im Sport - den "Spaß an der Sache" - nicht zu vergessen, ist immer noch Joachims Devise. Wir hoffen, dass uns seine Frohnatur trotz allem noch lange, lange erhalten bleibt.
Doch wenn die eine Ära zu Ende geht, beginnt auch immer eine neue. Zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins wurden mehr Frauen als Männer in den Vorstand gewählt. Die Emanzipation ließ grüßen. Denn der 1. Vorsitz (Birgit Carsten), das Kassiereramt (Eva Schäfer) und die Schriftführung (Monika Schwarzenberger) wurden weiblich belegt. Somit ist der alte und neue 2. Vorsitzende (Ottmar Wackergut) natürlich Hahn im Korb!
Rückblickend auf das Jahr 2004 hat sich im Vereinsleben nicht viel verändert: Die Kinder und Jugendlichen sind mit Herz und Seele dabei, wenn es heißt den JC Steele bei Wettkämpfen sehr erfolgreich zu vertreten. Die Erwachsenen stehen dem im Zuwachs durch Anfänger und Wiedereinsteiger nicht nach; nur die Teilnahme an Wettkämpfen ließ bei ihnen nach. Der Vorstand hatte das erste Bewährungsjahr über die Runden gebracht und wurde auch gleich wiedergewählt, um noch ein bisschen weiter zu üben.
Im Jahr 2005 stand das Mammutprojekt "Neue Prüfungsordnung" auf dem Programm. Es wurden noch nie so viele Prüflinge in einem Jahr auf eine Prüfung vorbereitet. Trotz allem konnten es sich zwei Mitglieder nicht verkneifen, sich auf eine Dan-Prüfung vorzubereiten. Mit intensivem Zusatztraining in den Ferien in einem Mehrfamilienhaus-Trockenkeller konnte dieses Vorhaben dann auch erfolgreich abgeschlossen werden. So hatten wir einen 1. und einen 2. Dan mehr in unseren Reihen. Die Stadtmeisterschaften im Dezember waren, neben allen anderen Turnieren und Meisterschaften, besonders erfolgreich. Mit nur 21 Kämpfern gelang es uns, den 4. Platz in der Vereinswertung zu erreichen. Dies bestätigte wieder einmal, dass unser kleiner Club immer wieder für eine große Überraschung gut ist.
2006 war ein erfolgreiches Jahr. Wir haben auf vielen Turnieren zugeschlagen und uns immer gut verkaufen können. Die neue Prüfungsordnung wurde gut umgesetzt und die Prüfungen wurden wieder gut besucht. Unsere neuen Prüfer Joachim und Birgit hatten ihre ersten Einsätze, natürlich unter Aufsicht "altbewährter" Hasen. Sie mussten auch niemanden durchfallen lassen.
Das Jahr 2007 sollte zeigen, ob wir es schaffen konnten, ein großes Turnier mit zu organisieren. In Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Essen wollten wir das 10. BAGIRA-Turnier für geistig behinderte Menschen ausrichten. Alles lief besser als erwartet. Am Kampftag kamen über 250 Kämpfer aus ganz Deutschland und den Niederlanden in die Halle des TVK in Kupferdreh. Der Tag war sehr lang, aber so vollgestopft mit neuen Eindrücken, dass er uns lange in Erinnerung bleiben wird. Ganz nebenbei hatten über 50 Prüflinge an unseren Prüfungen teilgenommen und bestanden. Seitdem verstärken 6 Blau- und 4 Braungurte unsere jugendlichen Reihen.
2011 wurde das 60jährige Bestehen des Vereins "mit alle Mann" in der Gruga gefeiert. Würstchen und gutes Wetter sorgten für allseits blendende Laune.
Mitte 2014 wurde dem Verein die Turnhalle an der Marienschule (Neuholland 38a in Steele) aufgrund der generellen Schließung der Schule gekündigt. Nach vielen Diskussionen mit der Stadt und diversen Zeitungsartikeln im Steeler Kurier konnte unsere 1. Vorsitzende Birgit jedoch erreichen, dass der Verein erst Anfang 2015 die Halle verlassen musste. Glücklicherweise war sie zudem trotz der in Essen bzgl. Sporthallen schwierigen Sitzuation in der Lage, Hallenzeiten in der Turnhalle Brembergstr. / Wattenscheider Str. in Essen-Leithe zu bekommen; leider war die Halle mittwochs allerdings schon vergeben, weswegen die Trainingszeiten am Mittwoch ersatzlos aufgegeben werden mussten. Die relativ gute Erreichbarkeit der Halle mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie die Tatsache, dass der Umzug nicht allzu weit aus Steele heraus führte, hielt den folgenden Mitgliederschwund in Grenzen. Die Halle selbst erwies sich als eindeutige Verbesserung in punkto Größe und Pflege im Vergleich zur Turnhalle der Marienschule.
Aufgrund des gesunkenen Interesses der Jugendlichen an Wettkämpfen hatte sich der Verein seit den 2000ern allmählich in einen Breitensportverein gewandelt. Aufgrund der engagierten Arbeit unserer ersten Vorsitzenden Birgit war zudem eine gute Integration von Sportlern mit Behinderungen gelungen.
2020 hielt die Covid-19-Pandemie die ganze Welt in Atem und führte in Deutschland zum Verbot vieler sportlicher Betätigungen. Auch Judo als Kontaktsport blieb davon nicht verschont, so dass wir unser Training zwischen März und Juni komplett einstellen mussten. Erst kurz vor den Sommerferien gab es wieder einige wenige Trainingseinheiten und nach den Sommerferien ging es langsam wieder in den gewohnten Betrieb über - wenngleich mit vielen Hygiene-Auflagen. Dasselbe wiederholte sich zwischen November 2020 und Juni 2021.
Die Dubois Arena verdankt ihren Namen Ernst Dubois, der in Essen und Umgebung viele Jahre lang untrennbar mit dem Boxsport verbunden war. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann Ernst Dubois seinen Traum von einer Box-Kampfstätte in die Tat umzusetzen. Mit Hilfe der Mitglieder seines Boxclubs entstand in rund 15.000 freiwilligen Arbeitsstunden die Dubois Arena“, die einst „größte Sportstätte Westdeutschlands“, wie es in dem 1997 vom Bürger- und Verkehrsvereins Borbeck herausgegebenen Buches über die Geschichte der ehemaligen Box-Arena heißt. 16.000 Kubikmeter Boden mussten bewegt werden, um den früheren Waldschenkenteich trockenzulegen. Berge von Stein- und Mauerschutt aus der zerbombten Stadt wurden dazu nach Borbeck geschafft. Doch die Idee vom Arenabau stieß nicht nur auf Begeisterung. „Eine Welle der Ablehnung lief durch Borbeck“, heißt es in dem BVV-Buch weiter. Die Clubmitglieder setzten sich jedoch durch. Die Aktiven verzichten zugunsten der Arena auf Spesen, der Verein auf die Ausrichtung von Festen, Borbecker Firmen packen mit an und die Vereinsmitglieder brachten knapp 70.000 Mark an Spendengeld zusammen. Schulkinder verdienten sich nachmittags beim „Putzen“ der Steine ihr Taschengeld, auch Frauen und Mädchen packten mit an. Dubois selbst war ebenfalls häufig auf der Baustelle anzutreffen.
Vom 2. bis 6. August 1950 wird die Arena offiziell eingeweiht. Das Finale der Deutschen Amateurboxmeisterschaft findet aus diesem Anlass in Borbeck statt. Oberbürgermeister Hans Toussaint nimmt die feierliche Übergabe vor. Auf 3.100 nummierierten Sitzplätzen und 16.000 Meter langen Stehplatzrängen bietet die Arena 25.000 Menschen Platz. Auch im großen Rund des Innenraums können bei Bedarf noch einmal 1.000 Sitzplätze geschaffen werden. Doch das Wetter, so ist es in der Chronik über die Einweihungsfeierlichkeiten nachzulesen, spielte nicht mit. Es beginnt die große Zeit der Dubois Arena. Die wird in der „Essener Woche“ vom 14. bis 21. Juli 1951 sogar mit der Berliner Waldbühne verglichen. Auch sportlich setzt Dubois-Boxverein Aktzente, wird dreimal hintereinander Niederrhein Mannschaftsmeister und kehr 1953 sogar als Zweiter von den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften zurück. Im Sommerhalbjahr beginnen jeden Sonntag um 11 Uhr Kämpfe in der Borbecker Arena. Nationale und internationale Mannschaften sind zu Gast. Aber auch andere Vereine, Verbände und Organisationen nutzen das Veranstaltungsrund. Der Rheinische Turnerbund veranstaltet 1951 beispielsweise ein Schauturnen gegen Finnland. Dr. Kurt Schumacher spricht dort im gleichen Jahr anlässlich des 50jährigen Bestehens des SPD Ortsvereins Borbeck. Basketball, Handball, Kinderfeste, Ringkämpfe, Tischtennis, Rollschuhlauf oder Gewichtheben - die Dubois-Arena ist in den 50er Jahren ein echter Publikumsmagnet. Auch Musikveranstaltungen gewinnen immer breiten Raum.
Mit dem Tod von Ernst Dubois im Februar 1957 verliert auch die Arena als Sportstätte mehr und mehr an Bedeutung. So sehen den Kampf zwischen Weltmeister Archie Moore und Hans Kalbfell gerade noch 10.000 Interessierte. Mitte der 60er Jahre reift bei der Stadt Essen der Plan, das Gelände in eine Grünanlage umzuwandeln. Die Arena soll zugekippt werden. Stattdessen jedoch liegt sie viele Jahre brach. Bis die Borbecker Bürger sich selbst um das Rund bemühen. 1967 begannen die Arbeiten zum Erhalt der vorhanden Bausubstanz. Pater Wenzel aus dem Kloster Maria Immaculata möchte dort eine Begegnungsstätte für die Jugend entstehen lassen. Der Bürger- und Verkehrsverein Borbeck sitzt mit im Boot und auch die Stadt zieht mit. Borbecker Kaufleute geben zinslose Darlehen. Im Juli 1967 gründete sich ein Förderkreis für die offene Jugendarbeit. Bereits am 8. August des Jahres geben das Schönebecker Jugendblasorchester (SJB) und die englische Sunderland Youth Brass Band ein Gemeinschaftskonzert.
Im Jahr 1970 entdeckt das SJB die Dubois Arena für sich und seine Gäste. Neben zahlreichen Konzertveranstaltungen gibt es Wettkämpfe im Boxen und auch im Judo. 1971 ist allerdings Schluss. Die Arena wird wegen Baufälligkeit durch die Bauaufsichtsbehörde der Stadt Essen geschlossen. Zehn Jahre später soll das Gelände in die Bundesgartenschau miteinbezogen werden. Damit ist der Vorstand des SJB jedoch nicht einverstanden. 1973 beginnt der Förderkreis, die verfallene Dubois-Arena wieder herzurichten. Von der Stadt gibt es einen Startzuschuss. In fünf Wochen und mehr als 2.000 Arbeitsstunden werden die Stehplätze ausgebessert, 2.000 Sitzbänke instand gesetzt und gestrichen. Ein 6 mal 13 Meter großes Konzertpodium wird errichtet. Zur Wiedereröffnung der Arena kommen mehr als 3.000 Besucher. Wie immer sorgt das SJB musikalisch für Stimmung. Doch schon im Mai 1976 erfolgt im Rahmen der Umgestaltung der Residenzaue eine erneute Sperrung. 1976 wird wieder umgebaut, die Dubois-Arena deutlich verkleinert. Ende der 70er Jahre geht es in Sachen Veranstaltungen aber wieder rund: mit KiKaBo, den SJK Konzerten und Veranstaltungen anderer Vereine und Verbände. Im März 1984 genehmigt die Bezirksvertretung eine Überdachung der Orchestermuschel.
Der JC DJK Frintrop war ebenfalls aktiv. Beim Kreisturnier der Altersklasse U 14 sahnt der JC DJK Frintrop wieder ab. Das Kreispokalturnier richtet wieder der JC sen aus. In der Altersklasse U 11 erreicht Timo Spors Platz zwei, Lea Spieker Rang drei. Auf den Mülheimer Stadtmeisterschaften erreichen die U 11-Kämpfer Timo Spors und Samuel Höfer jeweils Rang zwei. Rang zwei erkämpfen sich in der Klasse U 14 Laura Pomplun und Güler Danagöz. Erfolgreich startet die U 14-Mädchenmannschaft bei der Bezirksmannschaftsmeister- schaft. Den ersten Kampf gegen PSV Duisburg gewinnt Frintrop mit 5:3. Der JC Oberhausen-Holten richtet ein Bezirkswanderpokalturnier aus. Die Mädchenmannschaft U 14 scheitert bei der Westdeutschen Vereinmannschafts-meisterschaft in Leverkusen knapp. Der erste Kampf gegen den späteren Sieger geht deutlich verloren. Duisburg richtet das bezirksoffene Optik Hoppe-Turnier aus. In der Altersklasse U 14 belegt Irem Yurdakal Platz zwei, Celina Gimenez-March, Sara Gust, Güler Danagöz, Frederik Plücker und Daniel Hoppe-Alvarez erkämpfen sich ebenso wie Marina Gust in der U 17 dritte Plätze. Bei der Kreiseinzelmeisterschaft U 14 stellen die Frintroper mit Sara Gust, Güler und Gülten Danagöz sowie Laura Pomplun und Celina Gimenez-March fünf der zehn Sieger. Alicia Gimenez-March, Angelina Köster und Frederik Plücker erreichen Platz zwei, auf Platz drei landet Irem Yurdakul. Überwiegend mit Anfängern startet der Verein beim Günter Hensel-Gedächtnisturnier für die Altersklasse U 11 in Altenessen.
Bei der Bezirkseinzelmeisterschaft der U 14 schlagen sich Sara Gust, Celina Gimenez-March und Frederik Plücker hervorragenden. Pech hat Güler Danagöz, die sich im vorletzten Kampf eine Bänderdehnung zuzieht und zum Endkampf nicht antreten kann. Sie belegt Platz zwei. Beim Bezirkspokalturnier der U 14 erreicht der JC DJK Frintrop Platz drei in der Gesamtwertung. Bei den Westdeutschen Einzelmeisterschaften erreicht zwar kein Teilnehmer aus Frintrop einen Platz auf dem Treppchen, aber alle kämpfen ein tolles Turnier. Güler Danagöz hat Pech und scheidet aus. Der JC Oberhausen-Holten richtet das Kreiseinladungsturnier der Altersklasse U 11 aus. „Ein Superergebnis“ lautet das Fazit der Stadtmeisterschaft 2008. In der Altersklasse U 14 fahren Laura Pomplun, Gülten und Güler Danagöz, Sara Gust, Celina Gimenez-March und Frederik Plücker als Stadtmeister nach Hause.
