GTA San Andreas: Ein brutaler Schlag ins Gesicht für Fans?

Die "Definitive Edition" von San Andreas ist dieselbe Version leicht aufgehübscht und weist dieselben Bugs und (visuellen) Downgrades auf (außer, dass zumindest etwas Vegetation wieder hinzugefügt wurde, aber auch nicht alles, was in der originalen Version vorhanden war).

Um das Ding kurz hochzuholen: Ich rate jedem ab, diese Trilogie zu kaufen. Es ist erwiesenermaßen so, dass diese Trilogie jeweils auf den Mobile Ports der Spiele aufbaut, und (bis auf grafische Verbesserungen wie Lichteffekte, Reflexionen oder hübschere Vegetation) deutliche Downgrades bezüglich der Originalspiele darstellen.

Dazu kommt die bescheuerte Entscheidung, die Draw Distance (Sichtweite) so weit zu erhöhen, dass man von einem Wolkenkratzer aus die ganze Map überblicken kann - so geht das Feeling eines Staates völlig flöten. Man sieht Los Santos und San Fierro, wenn man mitten in der Wüste steht.

Man sieht den Wald hinter Los Santos, wenn man sich in Las Venturas befindet (also eigentlich "weit weg" von Los Santos). Der komplette Art Style und die Immersion des Spiels wurde hops genommen.

Ich frag mich ernsthaft, ob die Entwickler (Grove Street Games) das Original auf PS2/Xbox/PC gespielt haben. Diese Version von San Andreas ist in meinen Augen ein brutaler Schlag ins Gesicht jedes GTA-Fans, und jeder, der noch nie SA gespielt hat, sollte meiner Meinung nach zu einer Originalversion von 2004 greifen.

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Verbesserungsvorschläge für GTA: Mehr Leben und Interaktion

Wie schon erwähnt, sollte es auf den Flughäfen mehr Action geben. Die ganzen Ideen mit dem Flughafen und Hafen sind schon geil... wäre echt cool wenn mal mehr los wäre.

An einem Flughafen sollte mehr Betrieb sein , dass zb. Taxis anhalten , Gepäck abgeladen wird , Die Feuerwehr bei Notfällen ausrückt , das Flüge ausfallen oder sich verspäten , Am besten wäre es wenn man da arbeiten könnte ( Gepäck zum Flieger bringen , also so ahnlich wie bei der Parkboy Mission in GTASA ) Flugzeuge betanken usw. , aber ob sowas vorkommt .

Die Leute sollten auch mit Koffern dort rumlaufen . In GTASA ist ja nichts los am Flughafen , dort landet kein Flugzeug und was noch so zum Flughafen gehört fehlt auch .

An einem Hafen sollte auch mehr Betrieb sein , in GTASA legt dort ja auch kein Schiff an und Leute findet man dort auch nicht findet man dort auch nicht . ich fands auch bescheiden dass 1. man nicht in den flughafen rein kann und 2. Kommt ja auch drauf an wie groß die Stadt ist aber dort ist ja echt nichts los .

Wenn man überlegt das an meinem Flughafen ( Wüste ) genau soviel los ist . wäre ma was anderes als immer nur Polizei usw. Ich würde mir auch einene größeren Seehafen wünschen.

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Klar, belebter sollte der Flughafen schon sein. Nicht, dass die Flugzeuge wie jetzt nur landen, sondern dass vielleicht auch Leute aussteigen.

Wäre gut wenn man dann ein Teil des Flughafens erwerben könnte . Nicht alles . ein Penner wird auch nicht von heute auf morgen zum Millionär .

Ideen für Nebenmissionen und Gameplay-Erweiterungen

Die Idee als Führer von Touristen finde ich sehr gut . Echt ne coole Idee, aber ich denke Flugzeugentfühung wird es so bald, wenn überhaupt nciht geben, wegen dem Terror und so.

Die Idee mit dem reisen hatte ich auch schon. Wäre nicht schlecht, wenn man sich ins Flugzeug setzt und dann auf einer kleinen paradisischen insel oder so landet.

Nebenmissionen auf dem Flughafen sollten aber schon interessanter sein, als Gepäck zum Flieger bringen. Zum Beispiel eine Flugzeugentführung verhindern oder selbst eine machen.

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Das mit dem Urlaub ist auch cool... man sollte sich so fünf Urlaubsziele aussuchen können.

Grand Theft Auto: Eine Erfolgsgeschichte

Der Teil 5 dieser brutal unmenschlichen und dabei unheimlich unterhaltsamen Videospielreihe Grand Theft Auto ist endlich in den Läden und Internet-Schwarzmärkten. Die ersten Reviews schießen bereits aus dem Boden wie Schimmelpilze.

Werft euer Tamagotchi aus dem Fenster und hört auf, während Ally McBeal zu onanieren, denn Grand Theft Auto ist da! Dieses brandheiße Spiel für die PlayStation-Konsole von Sony hat rein gar nichts mit der gleichnamigen Ron-Howard-Komödie von 1977 zu tun, obwohl der deutsche Synchrontitel Gib Gas… und lasst euch nicht erwischen das Spielprinzip recht gut beschreibt.

GTA ist moralisch total verkommen und ein feuchter Traum für Amokläufer. Drei fiktive Städte aus der fetzigen Vogelperspektive bieten dir ein Riesenarsenal an Waffen, haufenweise klaubarer Fahrzeuge und Hunderte unschuldige Passanten.

Man kann jederzeit überall hinfahren, alles machen und erschießen, wen man will-ohne die lästig-linearen Level-Unterteilungen! Das ist die Zukunft, sage ich euch.

Hoffen wir, dass wir Y2K überleben, denn es wäre ewig schade um den frischgebackenen GTA-Nachfolger. Im gleichgebliebenen Gameplay erfüllen wir immer noch in Soziopathen-Manier Aufträge, die selbst Tyler Durden zu radikal wären.

Dafür bieten die Städte jetzt noch mehr nichtsahnendes Windschutzscheibenfutter und einen coolen neonfarbigen Hybrid-Look zwischen Retro und Futurismus (der aber nur mit Windows 98 so richtig geil zur Geltung kommt).

Neu dazu kommen crazy Gangs wie die Loonies, die Rednecks und die Hare Krishnas. Ich persönlich finde es ja schon total pietätlos, so kurz nach den kataklysmischen Anschlägen des 11.

Aber das Allerschlimmste ist, dass GTA III dem unsäglichen 3D-Hype erlegen ist, man denke nur an solche schändliche, kommerzorientierte Machwerke wie Earthworm Jim 3D oder Mega Man. Auch wenn alle von der nächsten Dimension begeistert sind, möchte ich lieber kopfschüttelnd in die Ecke kotzen.

Und jetzt plötzlich ein 80er-Revival? Ist das euer Ernst?! Im nächsten Teil sind dann wahrscheinlich die scheiß 90er dran. Aber Spaß beiseite, Vice City ist trotz der schrecklichen Pink- und Neongelbtöne ein Hammer-Spiel.

Tommy Vercetti (gesprochen von Ray Liotta) macht uns den Scarface im Hawaiihemd und sogar „Queen of Porn“ Jenna Jameson ist als Gaststimme von Candy Suxxx dabei. Der aus dem Autoradio schallende Soundtrack ist mehr als genial. Endlich mal Sender ohne Uncle John from Jamaica von den Vengaboys.

Wow, ich darf in diesem Spiel einen Schwarzen spielen, ist das überhaupt noch PC? Wir befinden uns an einer überstilisiert fantasierten West-Coast des GTA-Universums und der Soundtrack ist aus 1992, sprich HipHop en masse, wobei nichts davon gegen meine aktuelle Lieblingsnummer Yeah! von Usher, Ludacris und Lil Jon ankommt (wer Rap hasst, ist übrigens noch nicht im 3. Jahrtausend angekommen).

Einige freaky Freundinnen kann man sich halten und angeblich arbeitet schon jemand an einem sogenannten „Hot Coffee“-Mod, der ein Ficken-Minigame für San Andreas freischaltet!

Samuel L. Jackson spricht einen korrupten Cop und elendes Arschloch. Jetzt fehlt nur noch, dass er sich zu Comic-Verfilmungen erniedrigt oder einen Piraten mit Augenklappe spielt (hahaha).

Verflucht, sieht diese Grafik gut aus! Alles glänzt und läuft wie animiert-geschmiert.

Manche wünschen sich die Möglichkeiten, fett zu werden und die ganzen versteckten, herausfordernden Absurditäten von San Andreas zurück, aber mir gefällt die Ernsthaftigkeit von GTA IV. DLC-Erweiterungen des Spiels mit Geschichten über böse Biker und schwule Club-Besitzer sind auch in Planung.

Das klingt für mich nach einer ähnlich beschissenen Idee wie Heath Ledger als Joker in einem Batman-Film zu casten, aber mich fragt ja keiner.