Eric Stehfest und der Kampfsport: Einblicke in seine Leidenschaft und Herausforderungen

Eric Stehfest, bekannt aus "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" (GZSZ) und anderen Formaten, hat eine bemerkenswerte Affinität zum Kampfsport. Diese Leidenschaft manifestierte sich nicht nur in seiner Teilnahme am "Fame Fighting", sondern spiegelt auch seine persönliche Entwicklung und den Umgang mit inneren Konflikten wider.

Frühe Einflüsse und sportliche Vielseitigkeit

Schon in jungen Jahren entdeckte Eric Stehfest seine Begeisterung für Sport. Mit 13 Jahren begann er mit dem Thai Boxen. Er war sehr sportlich und machte u. a. Tanzen, Muay Thai Boxen. In seinem Leben gab es immer zwei große Leidenschaften: Auf der einen Seite das Schauspielen und auf der anderen Seite der Tanz.

Er musste sich entscheiden, welche er ausbilden lassen wollte und hab sich fürs Schauspielen entschieden. Dafür gehört der Bereich Tanz jetzt ganz allein mir und ich fühle mich dem sehr verbunden und unbeeinflusst (anders als bei der Schauspielausbildung, wo man ganz viele Einflüsse von außen dazu bekommt). Ins Tanzen habe ich mir nie reinreden lassen. Ich habe mit 12/13 Jahren Breakdance gemacht, bin dann weiter in die klassische Richtung (Standardtänze) gegangen, hab auf allen Partys getanzt und alles ausprobiert.

Wir sind mit Ghettoblastern auf die Straße gegangen und haben coole Shows aufgezogen und somit ein paar Cent nebenbei verdient. Dadurch bin ich ein sehr körperlicher Mensch geworden.

"Fame Fighting": Eine Bühne für persönliche Befreiung

Schauspieler Eric Stehfest (35) ist bei Fame Fighting 2 dabei und lässt im Ring die Maske fallen. Dabei geht er ganz anders an den Kampf heran, als seine Mit-Fighter. Seine Motivation für das Boxen: Die Liebe!

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Für den 35-Jährigen ist das aber "kein Kampf aus Wut oder Hass, sondern aus Liebe zu mir selbst", erklärt er seine Teilnahme gegenüber "Bild". "Und diese Liebe wird mir den Sieg bringen. Ich kämpfe nur für mich und damit kann ich nicht verlieren."

Trotz dieser Einstellung macht Eric seinen Gegnern eine Ansage: "Und wenn der Gegner denkt, dass der Kampf ihm gehört, dann hat er sich geirrt. Das ist mein Moment. Denn dieser Kampf ist mein Befreiungsschlag."

Für Eric hat das Thema Kämpfen schon immer eine große Rolle in seinem Leben gespielt. "Der Moment, in einem Ring zu stehen, steht noch auf meiner Bucketlist.", so Stehfest. Jetzt kann er sich beweisen ...

Allerdings musste Eric Stehfest seine Teilnahme am „Fame Fighting“ aus gesundheitlichen Gründen absagen. Wie die „Bild“ berichtet, haben die Psychologen des Schauspielers dringend von einer Teilnahme abgeraten und ihn für nicht kampffähig erklärt. Es war zuvor schon klar gewesen, dass sich Stehfest in psychologische Behandlung begeben hat.

Nach Stehfests Absage springt der britische Reality-Star Callum Alexandré Izzard ein.

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Herausforderungen und persönliche Entwicklung

Die Einstellung von Stehfest kommt nicht von ungefähr. Seine Jugend war geprägt von Gewalt: „Ich war Hooligan!“, erzählt er. In der Schule und auf der Straße gehörten Prügeleien für ihn dazu. Hemmung zuzuschlagen, hat er also nicht. Seine Erfahrungen und Erlebnisse von früher bei Fame Fighting in einen professionell, sportlichen Kampf zu stecken, ist nun eine Art Bestimmung für ihn: „Es fühlt sich alles ein bisschen wie Schicksal an.“

Stehfest hat eine besondere Motivation: „Das Thema Kämpfen hat in meinem Leben schon immer eine große Rolle gespielt. Der Moment, in einem Ring zu stehen, steht noch auf meiner Bucketlist.“

In seinem Namen Stehfest steckt bereits die Standfestigkeit. Wenn er hinfällt, steht er wieder auf, erzählt der Fighter: „Dass ich diesen Kampf für mich kämpfe, ist bereits der Sieg. Ob ich falle oder nicht, ist egal. Und mit dieser Grundeinstellung gehe ich rein und das wird mir die nötige Ruhe geben.“

Vor einiger Zeit zeigte sich der Darsteller mit einem verschlungenen Feder-Tattoo am Kopf, auch Hals, Arme und Schultern sind mit Tinte verziert. Die gleichen Tattoos und Frisur trägt übrigens auch Erics Frau Edith. Die krasse optische Kehrtwende erklärte der Darsteller im ‚Promiflash‘-Interview. Auf die Anfrage eines Verlages, ein Buch über Feminismus zu schreiben, habe er sich mit dem Thema beschäftigt.

„Dann bin ich schnell dazu gekommen, dass es Zeit wird, Privilegien abzulegen und mich mit meiner Frau gleichermaßen zu verbinden - und das ist dann jetzt letztendlich dabei rausgekommen“, erklärte Eric.

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Die Kämpfe beim „Fame Fighting“ 2 im Überblick

Hier sind die Duelle im Boxring:

  • Diogo Sangre (30) vs. Bobby Chambers (36)
  • Walentina Doronina (24) vs. Hati Suarez (24)
  • Tommy Pedroni (29) vs. Jona Steinig (29)
  • Emmy Russ (25) vs. Eva Benetatou (32)
  • Marvin Manson (30) vs. Callum Alexandré Izzard (29)
  • Aleks Petrovic (33) vs. Chris Broy (35)
  • Jakub Merlan-Jarecki (29) vs. Kevin Njie (28)
  • Tobias Pietrek (34) vs. Juliano Fernandez (26)
  • Bocc Özsu (24) vs. Max Wilschrey (28)