Die Ultimate Fighting Championship (UFC) hat sich als Spitzenreiter im Bereich des Mixed Martial Arts (MMA) etabliert. Das UFC-Ranking spiegelt die Leistungen der besten Kämpfer in diesem Kampfsport wider. Die UFC bietet zwölf Gewichtsklassen, acht für Männer und vier für Frauen. Von Schwergewicht bis Fliegengewicht bei den Männern und von Federgewicht bis Strohgewicht bei den Frauen zeigt sich die Vielfalt des Sports.
Das UFC-Ranking-System
Das Ranking-System der UFC basiert auf einem komplexen Verfahren, bei dem ein Gremium aus Medienvertretern die Leistungen der Kämpfer bewertet. Faktoren wie Siege, Niederlagen und die Art des Kampfausgangs fließen in die Bewertung ein. Aktuelle Leistungen haben dabei mehr Gewicht als ältere Ergebnisse. Titelverteidigungen sind ein entscheidender Faktor im UFC-Ranking. Sie zeigen die Konstanz und Dominanz eines Champions. Das UFC-Ranking dient als Orientierung für Kampfpaarungen, hat aber keinen bindenden Charakter. Die endgültige Entscheidung über Kämpfe liegt bei der UFC selbst.
Aktuelle UFC-Champions (Stand Februar 2025)
Stand Februar 2025 sind die aktuellen UFC-Champions: Jon Jones (Schwergewicht), Alex Pereira (Halbschwergewicht), Dricus du Plessis (Mittelgewicht), Leon Edwards (Weltergewicht), Islam Makhachev (Leichtgewicht), Ilia Topuria (Federgewicht), Sean O’Malley (Bantamgewicht) und Alexandre Pantoja (Fliegengewicht). Jon Jones ist seit dem 4.
Die erfolgreichsten UFC-Kämpfer aller Zeiten
Die UFC beherbergt einige der talentiertesten Kämpfer der Welt. Zu den erfolgreichsten UFC-Kämpfern aller Zeiten gehören:
- Conor McGregor, geboren am 14. Juli 1988 in Irland, ist einer der bekanntesten UFC-Kämpfer aller Zeiten.
- Jon “Bones” Jones, geboren am 19. Juli 1987 in den USA, ist ein herausragender UFC-Kämpfer und gilt als einer der besten MMA-Athleten aller Zeiten.
- Khabib Nurmagomedov, geboren am 20. September 1988 in Russland, beendete seine Karriere ungeschlagen mit einer perfekten Bilanz von 29 Siegen.
- Georges St-Pierre, geboren am 19. Mai 1981 in Kanada, ist einer der angesehensten MMA-Kämpfer aller Zeiten.
- Anderson Silva, geboren am 14. April 1975 in Brasilien, ist eine Legende im MMA. Der Brasilianer dominierte die Mittelgewichtsklasse über Jahre hinweg und hielt den Titel für die längste Zeit in der UFC-Geschichte. Seine 16 aufeinanderfolgenden Siege sind bis heute unerreicht.
- Ronda Rousey, geboren am 1. Februar 1987 in den USA, war die erste weibliche Champion in der UFC und ein Pionier des Frauen-MMA.
- Amanda Nunes, geboren am 30. Mai 1988 in Brasilien, ist eine der dominantesten Kämpferinnen in der Geschichte der UFC.
- Daniel “DC” Cormier, geboren am 20. März 1979 in den USA, ist einer der erfolgreichsten Kämpfer in der UFC-Geschichte.
- Stipe Miocic, geboren am 19. August 1982 in den USA, ist ein außergewöhnlicher Schwergewichtskämpfer und hält den Rekord für die meisten Titelverteidigungen in der UFC-Schwergewichtsklasse.
- José Aldo, geboren am 9. September 1986 in Brasilien, dominierte das Federgewicht über Jahre hinweg und gilt als einer der technisch versiertesten Kämpfer in der UFC-Geschichte.
Deutsche UFC-Kämpfer
Mixed Martial Arts (MMA) hat in Deutschland in den letzten Jahren stetig an Popularität gewonnen. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die fünf erfolgreichsten deutschen Kämpfer, die in der UFC gekämpft haben:
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- Dennis Siver ist zweifellos der bekannteste Name unter den deutschen UFC-Kämpfern.
- Der in Köln aufgewachsene Ottman Azaitar machte zunächst in regionalen Ligen auf sich aufmerksam, bevor er 2019 in der UFC debütierte.
- Nasrat Haqparast, in Afghanistan geboren und in Hamburg aufgewachsen, ist ein weiterer aufstrebender Name im Leichtgewicht.
- Abusupiyan “Abus” Magomedov wurde in Dagestan geboren, besitzt aber die deutsche Staatsbürgerschaft und kämpfte lange Zeit in Deutschland.
- Nick Hein, ein ehemaliger Polizeibeamter aus Köln, ging 2014 in der UFC an den Start und machte sich einen Namen als zäher und disziplinierter Kämpfer.
Obwohl Deutschland bislang keinen UFC-Champion hervorgebracht hat, haben diese fünf Kämpfer bewiesen, dass deutsches MMA-Potenzial auf der größten Bühne des Sports existiert.
Die längsten Titelregentschaften in der UFC-Geschichte
Die längste Regentschaft in einem UFC Ranking hat Anderson Silva. Der Brasilianer regierte insgesamt 2.457 Tage im Mittelgewicht. Das schaffte er mit zehn Titelverteidigungen.
| Kämpfer | Tage | Gewichtsklasse |
|---|---|---|
| Anderson Silva | 2.457 | Mittelgewicht |
| Demetrious Johnson | 2.142 | Fliegengewicht |
| Georges St-Pierre | 2.064 | Weltergewicht |
| Amanda Nunes | 1.981 | Bantamgewicht (Frauen) |
Das Fighting MMA Ranking
Beim Fighting MMA Ranking handelt es sich um eine maschinell erstellte Rangliste, die durch einen Algorithmus automatisch berechnet wird. Grundlage der Berechnung sind eine Vielzahl von Daten, wie Bilanz, Bilanz der Gegner, Aktivität, Art der Siege und Niederlagen, Aktualität der Kämpfe, Größe der Organisation u. v. m., die in verschiedener Gewichtung in die Berechnung eingehen und eine Gesamtpunktzahl ergeben, aus der sich der Ranglistenplatz ergibt. Das Ranking soll keine Abbildung der Lebensleistung sein, sondern eine möglichst präzise Momentaufnahme. Aktuelle Leistungen zählen daher mehr als alte. Aktivität wird belohnt. Sieg ist nicht gleich Sieg. Der Algorithmus berücksichtigt nicht nur die Bilanzen der gerankten Kämpfer, sondern auch die Bilanzen von deren Gegnern, die Art und Weise der Siege und Niederlagen sowie die Organisationen, in denen die Kämpfe bestritten wurden. Siege zählen mehr als Niederlagen. Drei Siege in einer kleineren Organisation sind z. B.
Sonderregel Wildcard
Internationale Kämpfer, die dauerhaft im D-A-CH-Raum antreten, können eine Wildcard für das Ranking erhalten (z. B. Chequina Noso Pedro). Dafür müssen sie in einem Jahr mindestens zwei Kämpfe im D-A-CH-Raum bestreiten. Beim „Verlassen“ des D-A-CH-Raums (z. B. durch Unterzeichnen eines UFC-Vertrags) erlischt die Wildcard (z. B.
- Wer ohne erkennbare Kontinuität in mehreren Gewichtsklassen antritt, wird in der Klasse gerankt, in der in den vergangenen zwei Jahren die meisten Kämpfe bestritten wurden.
- Wer einmalig außerhalb der eigenen Gewichtsklasse antritt, etwa weil das Kampfgewicht nicht erbracht oder ein Catchweight-Duell bestritten wurde, wird weiter in der regulären Klasse gerankt.
- Wer in Gewichtsklassen antritt, die in den Unified Rules of MMA nicht anerkannt sind (z. B.
- Wer zwei Jahre lang nicht gekämpft hat oder absehbar längere Zeit nicht kämpfen wird (z. B.
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