Die Welt des Kampfsports ist vielfältig und aufregend, mit Athleten, die in Disziplinen wie K1 und Mixed Martial Arts (MMA) ihr Können unter Beweis stellen. K1 ist eine Mischung aus Kickboxen, Thai-Boxen, Karate und Taekwan-Do. MMA hingegen steht für Mixed Martial Arts (gemischte Kampfkünste). Dabei kommen dann noch Elemente vom Ringen und Judo dazu.
Einige der Teilnehmer von MBC werden in den kommenden Tagen die Einladung für MWC 2011 im Oktober bekommen.
Die Medwedeff Big Challenge
Am Samstag war ganz Gelsenkirchen in Blau und Weiß getaucht. Schalke gewann den DFB-Pokal und der Pott kochte. Rund 15 Kilometer weiter östlich der Veltins-Arena brodelte auch die Herner Ruhrstadtarena. Dort fand am Tag des Pokalendspiels nämlich die Medwedeff Big Challenge, eine K1 und MMA-Fightnight, statt.
Diese zwei vielseitigen Kampfsportarten bekamen die 500 Besucher in sieben Stunden bei 21 Kämpfen zu sehen. Was nach viel schweißtreibender Arbeit klingt, war es auch. Und das in zweierlei Hinsicht. Nicht nur die Kämpfer kamen ins Schwitzen, auch Topal hatte vor, während und um das Event herum alle Hände voll zu tun.
Nicht nur sportlich war Isa Topal voll zufrieden. Auch einen Tag später war er von der Stimmung noch begeistert: So etwas habe ich in 20 Jahren noch nicht erlebt. Das war bombastisch. Alle Mühen haben sich gelohnt, soviel ist sicher.
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Einige der Kämpfe und Kämpfer, die bei der Medwedeff Big Challenge im Rampenlicht standen:
- Marlon Emmler war sein erster Schützling und der brachte gleich den ersten Sieg.
- Zweimal boten sich auch Kämpferinnen die Stirn.
- Kutluay Ates hob die Stimmung in der Halle schließlich auf ein ganz anderes Level. Die Zuschauer standen auf den Stühlen, als der 35-Jährige sein K1-Comeback feierte. Eigentlich trainiert er ehrenamtlich Jugendliche am Herner Jugendheim Die Wache, aber der Ehrgeiz hat Ates wieder gepackt. Er heizte seinem Gegner besonders durch schnelle, hohe Tritte mächtig ein und gewann klar nach Punkten.
- Die Zuschauer schwammen auf der Welle der Euphorie und mussten nicht lange auf das nächste Highlight warten. Es war allerdings ein kurzes. Alexander Bolschakow vom legendären Golden Dragon Team in St. Petersburg, Nummer Eins seiner Gewichstklasse in Russland, schickte sein Gegenüber aus Erwitte schon in Runde eins auf die Bretter.
- Als der 19-jährige Lokalmatador Sercan Kalfa nach drei explosiven Runden den deutlich Punktsieg errang, brachen bei den Zuschauern alle Dämme. Von einer Woge der Begeisterung getragen, stürmten einige Fans den Ring und feierten ihren Helden, dem mit seiner makellosen Kampfbilanz von sieben Siegen, davon vier Knockouts, die Zukunft gehört.
- Mikail Bajramov gebührte die Ehre des letzten Kampfes. Am Abend der Superlative konnte Topal es dem frisch gebackenen Europameister nicht vorenthalten, eine Woche nach seinem Europmeisterschafts-Fight sein Können vor heimischer Kulisse unter Beweis zu stellen. Und das tat er eindrucksvoll.
Stephan Schneider: Ein weiterer talentierter Kämpfer
Stephan wurde am 8. April 1987 Mindelheim im Unterallgäu geboren. Mit 7 Jahren fing Stephan an die erste Wettkampfluft zu schnuppern und blieb dem Grappling bis zum 14. Die Rückkehr zum Kampfsport erfolgte erst wieder mit 18 Jahren, als Stephan durch einen guten Freund zum Thaiboxtraining animiert wurde. Bevor der erste MMA Kampf bestritten wurde versuchte sich der 198cm große Hüne im Boxen und K1- beide Debüts konnte er erfolgreich bestreiten. Die einzigartige Erfolgsgeschichte im MMA begann am 31.
Ein humorvoller Ausflug in die Welt der Junggesellenabschiede
Neben dem harten Training und den Wettkämpfen gibt es auch humorvolle Anekdoten aus dem Leben der Kämpfer und ihrer Fans. Ein Junggesellenabschied in Hamburg kann beispielsweise zu unerwarteten Situationen führen.
Hier hat mal ein Junggeselle wirklich Angst und Schrecken verbreitet bzw haben sich viele Menschen Sorgen gemacht! Die Junggesellenparty, bzw. JGA Hamburg, war voll im Gange und alle hatten bei einem riesen Besäufniss in einer Kiez-kneipe jede Menge Spaß. Als das ganze sich dem Ende neigte, war der Bachelor auf einmal verschwunden. Seine Jungs machten sich zunächst keine Gedanken, weil sie dies von Ihm schon kannten. Doch irgendwann Mittags riefen uns hier im Büro dann doch die Jungs an, das Sie schon auf dem Heimweg waren und er immer noch nicht auffindbar war. Die Jungs dachten, er ist schon alleine auf dem Heim-weg…
Wir machten uns dann auf die Suche und klapperten das Hotel und diverse Bars ab und fragten, ob hier vielleicht noch jemand versackt ist. In einer Kneipe bekamen wir den Hinweis, das jemand dort ausgebrochen ist, wo eigentlich typischer Weise eingebrochen wird. Als wir dann fragten, welche Kleidung der Ausbrecher trug, sagte man uns, das er ein BORAT-Kostüm an hatte und sonst nichts. Es ist auch nichts geklaut worden, sondern lediglich ein Raum verwüstet worden und zwar die Besenkammer.
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Einige Stunden später rief uns der Trauzeuge an und teilte uns mit, das Christian aus Stuttgart auf dem Weg zur Toilette die falsche Abbiegung nahm und in der Putzkammer eingeschlafen ist :)Er musste, weil niemand mehr morgens in der Kneipe war, weil die ja geschlossen hatte, dort im Dun-keln ausbrechen. Und zu guter letzt im Boratkostüm, ohne Geld, ohne Handy, mit dem Zug zurück nach Hause fahren…:).
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