Die Geschichte des Catch Wrestling in Norddeutschland ist reich und vielfältig, geprägt von bedeutenden Persönlichkeiten, wegweisenden Organisationen und unvergesslichen Veranstaltungen. Dieser Artikel beleuchtet die Entwicklung dieser Sportart in der Region, von ihren Anfängen bis zu den modernen Entwicklungen.
Frühe Einflüsse und Organisationen
Die Wurzeln des Berufsringkampfes in Deutschland reichen bis ins späte 19. Jahrhundert zurück. Zu dieser Zeit traten Ringer häufig in Künstler-Truppen auf, die durch Europa zogen und das Publikum im Zirkus oder auf Jahrmärkten mit einem bunten Rahmenprogramm bestehend aus Ringern, Seiltänzern, Kraftakrobaten, Zauberkünstlern und Gewichthebern erfreuten.
Französische Einflüsse waren ausschlaggebend für die Entstehung des Berufsringkampfes in Deutschland. Schon Anfang des 19. Jahrhunderts entstanden in Südfrankreich erste Vorstufen eines neuen Kampfstils, den die Franzosen „griechisch-römisch“ nannten. Bis zur Jahrhundertmitte gelang es, die Verbindung zwischen Stand- und Bodenringkampf zu erweitern. 1886 schließlich entwickelte ein französischer Ringkampflehrer namens Jean Doublier die erste professionelle Wälztechnik am Boden. Schnell breitete sich der gr.-röm. Stil über Mitteleuropa aus und blieb bis Mitte des 20. Jahrhunderts die bestimmende Kampfrichtung.
Durch Carl Abs wurde der mitteleuropäische Ringkampf revolutioniert. Er bewirkte zahlreiche Vereinsgründungen, wo sich Sportler aus unterschiedlichen Richtungen sammelten. Der Berufsringer Carl Abs war Vorbild für die erste große Organisation im Amateurringerlager. 1891 gründete sich in Duisburg der „Deutsche - Athleten - Verband (DAV)“.
Im Berufsringkampf dauerte es aber noch bis 1911, ehe auch hier eine große Organisation bevorstand. Ende des 19. Jahrhunderts verschwand allmählich das Bild von einzelnen Kämpfen. 1897 wird in Brüssel ein Turnier mit 80 Ringern durchgeführt. Die 1. Weltmeisterschaft im Berufsringkampf wurde 1898 in Paris ausgetragen. Sog. „Internationale-Ringkampf-Konkurrenzen“ kamen 1900 auch nach Deutschland. München und Berlin veranstalteten erste größere Konkurrenzen.
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Anfang des 20. Jahrhunderts stand der Berufsringkampf in voller Blüte. Eine kämpfte weiterhin auf Rummelplätzen, die andere kämpfte bei den großen Konkurrenzen im Varietétheater. Beide Gruppen nahmen für sich in Anspruch als Berufsringer zu gelten. Die Schaubudenszene war seit Anbeginn ein ständiger Wegbegleiter. Auch jetzt noch bestritten einzelne Ringer Herausforderungen gegen Leute aus dem Publikum. Dabei ging es oft rauh zu und man verzeichnete einige Todesfälle. Sog. Misstände brachten den Berufsringkampf nach 1910 in Verruf. Man verstand darunter etwa das Auftreten bei Jahrmarktsveranstaltungen, das Beilegen falscher Namen oder das Tragen einer Maske. Berufsringer des „stehenden Gewerbes“ leiteten schließlich eine große Reformierung der Berufsringkämpfe ein, die 1911 in der Gründung des „Internationalen-Ringer-Verbandes (IRV)“ im Berliner Kerkaupalast endete.
Heinrich Weber und Carl Jänecke organisierten diese Gründung. Sie waren selbst starke Gegner von Rummelplatz-Kämpfen. Die bedeutendsten Ringer sind im IRV vertreten, dessen Richtlinien richtungsweisend wurden. Man legte eine Satzung und einen Verhaltenskodex fest, welche genau aufführten, wer sich Berufsringer nennen durfte. Der IRV-Gründung folgte 1912 - ebenfalls in Berlin - die Gründung der „Vereinigung der Berufs-Athleten und Ringkämpfer Deutschlands“, die nach dem Ersten Weltkrieg in „Deutscher-Ringer-Verband (DRV)“ umbenannt wurde. Hier versammelte sich die wesentlich kleinere Gruppe der sog. Stabuffringer (Rummel-Jahrmarkts-Budenringer). Der größte Einfluss ging aber vom IRV aus, welcher alle wichtigen Turniere veranstaltete.
1915 veranstaltete Amsterdam mitten im Krieg eine Weltmeisterschaft. Bedingt durch den Ersten Weltkrieg ging es bei den WM erst 1919 in Dortmund weiter.
In den 30er Jahren begann eine neue Blütezeit des Berufsringkampfes, aber auch eine Gleichschaltung durch Nationalsozialisten. Durch das "Gesetz zur Gleichschaltung" waren schon 1934 nahezu alle Vereine, Gewerkschaften und Organisationen dem neuen Regime unterstellt.
Die drei Ringer-Verbände IRV, DRV und Ringer-Union wurden am 21.08.1933 zum „Verband-Deutscher-Berufsringer (VDB)“ gleichgeschaltet. Reichssportführer von Tschammer und Osten und Kurt Frey vom Reichsfachamt für Schwerathletik übernahmen nun die Aufsicht. 1935 wird der VDB in „Deutscher-Ringkämpfer-Verband (DRV)“ umbenannt.
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Als großer Veranstalter von Ringkampf-Konkurrenzen etablierte sich seit 1929 Rudolf Zurth. Nach Kriegsende 1945 kam es zu einer grundlegenden Neuorganisation. Der 1935 umbenannte DRV wurde aufgelöst, und es entstanden wieder die beiden Vorkriegsverbände.
Schon Anfang 1946 setzte eine Neuorganisation ein. Unter Gustl Kaiser, Otto Draber, Georg Thumser und Bruno Mosig organisierten sich alle wichtigen Ringer in Norddeutschland 1947 in Hamburg zum „Internationalen-Berufsringkämpfer-Verband (IBV)“. Dieser setzte offiziell die Traditionen des 1911 gegründeten IRV fort.
Eine Gruppe von Catch-Veranstaltern in Berlin sah den IRV jedoch weiterhin als existent an. 1951 schließlich folgte auch in Berlin die Konstituierung zum „Verband-Deutscher-Berufsringer (VDB)“, welcher die Traditionen des 1912 gegründeten DRV fortsetzte.
Einzelne Catch-Veranstalter sorgten dann für eine Spaltung im Berufsringerlager. Es entstanden die „Freistil-Berufsringkämpfer“ und die „Catcher“. Unter dem Sammelbegriff Catcher fand man anfangs Berufsringer der Vorkriegszeit, Boxer, Rugbyspieler und andere Sportler. Sportredakteure nannten den Freistil hier „Catchen“, als Abkürzung für „catch-as-catch-can“.
Französische, englische und amerikanische Einflüsse begründeten den Aufbau einer mitteleuropäischen Catch-Szene. Ein erster Einbruch kam jedoch schon Mitte der 50er Jahre. Neben den Catchern kämpften im IBV ausschließlich sog. „Freistil-Berufsringkämpfer“. Die IBV-Ringer wollten nicht als Catcher bezeichnet werden. Der Freistil verdrängte allmählich den gr.-röm. Stil. 1951 wird in Frankfurt (Main) die letzte Europameisterschaft im klassischen Stil ausgetragen.
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Gustl Kaiser übernahm nach 1955 das Zepter, als nunmehr größter Veranstalter von „Internationalen-Berufsringkampf-Turnieren“ nach IBV-Richtlinien. Trotz eines überragenden IBV überlebten auch in den 60er Jahren kleinere Catch-Veranstalter. Bis 1976 war Kaiser ein Riese unter Europas Veranstaltern.
Generell waren die 70er und 80er Jahre die erfolgreichste Zeitspanne im Catchen. Dem VDB blieb es schließlich vorbehalten, für einen längeren Zeitraum - als Gegenstück des IBV - große Turniere auszutragen. Bis nach Österreich reichte der Einfluss. Den IBV gibt es nicht mehr. Der VDB hat das Ende des Catchens 1999/2000 überlebt und veranstaltet heute noch Shows im Raum Berlin.
Bedeutende Persönlichkeiten
Gustl Kaiser
Gustav "Gustl" Kaiser (1907-1989) war eine zentrale Figur im deutschen Berufsringkampf. Er war nicht nur ein erfolgreicher Ringer, sondern auch ein einflussreicher Veranstalter. Er förderte zahlreiche Talente und trug maßgeblich zur Popularität des Sports bei.
Nach der Schulzeit absolvierte er eine kaufmännische Ausbildung und qualifizierte sich gleichzeitig als Fachkraft für Lederherstellung im örtlichen Gerbereibetrieb von Adam Kunel. Er war die treibende Kraft im Hintergrund, wodurch der mitteleuropäische Berufsringkampf neu erblühte. Er organisierte die großen Turniere, an denen bedeutende Catcher wie Otto Wanz, Georg Blemenschütz oder Axel Dieter teilnahmen.
Kaisers Erfolge als IBV-Veranstalter begannen bereits 1948. Damals veranstaltete er die erste "Deutsche Meisterschaft" des IBV in Hannover, welche mit Unterbrechung bis 1975 ausgetragen wurde. Ab 1949 folgten seine regionalen Turniere in Städten wie Krefeld, Mönchengladbach, Lübeck, Karlsruhe oder Münster. Hamburg blieb natürlich eine seiner Hauptstätten.
Kaiser war damals mit über 12 Millionen Besuchern der erfolgreichste Veranstalter im mitteleuropäischen Berufsringkampf. Am 02.05.1989, wenige Monate vor dem Mauerfall, starb Gustl Kaiser im Alter von 81 Jahren.
Karsten Kretschmer
Karsten Kretschmer ist ein weiterer wichtiger Name im Catch Wrestling Norddeutschland. Er ist bekannt für seine Erfolge als Ringer und sein Engagement als Trainer.
Catch Wrestling Norddeutschland (CWN)
II. Catch Wrestling Norddeutschland kehrt mit seiner zweiten Show zurück und wird im Jahr 2007 neu durchstarten. Am 17. Februar 2007 treffen sich die besten Catch Wrestler Europas in der örtlichen Turnhalle in 22889 Tangstedt, direkt vor den Toren Hamburgs und nur etwa 20 Minuten von der Location der ersten Show entfernt. Voraussichtlich 16 internationale Stars werden sich in Tangstedt die Klinke in die Hand geben und in voraussichtlich sechs Einzelkämpfen und einem Teamkampf gegenüberstehen.
Der Hauptkampf wurde von der CWN Leitung bereits festgelegt und war nach den Geschehnissen der erste CWN Veranstaltung zwangsläufig. Schon für die erste Veranstaltung war der Hauptkampf zwischen dem dreimaligen Europameister Karsten Kretschmer aus Hamburg und dem Schweizer Börsentycoon Ares angesetzt, doch der „Hamburger Jung“ verletzte sich knapp eine Woche vor der Veranstaltung schwer und fiel für drei Monate aus. CWN und Karsten Kretschmer konnten jedoch schnell reagieren und schickten den Kanadier Joe E. Legend als Ersatz für Karsten ins Rennen, der Ares durch Disqualifikation nach einem undurchsichtigen und kontroversen Ende besiegen konnte, als der Schweizer seinen Koffer und einen Stuhl mit ins Spiel brachte und dafür von Ringrichter Tassilo Jung disqualifiziert wurde. Ares war mit dem Matchausgang alles andere als einverstanden und erkannte die Niederlage nicht an - viel mehr ließ er über das Hallenmikrofon verlauten, dass er das Match schon gewonnen hatte und der eigentliche Sieger sei. Doch das nächste Mal sei kein Joe E. Legend in der Nähe und dann werde er, Ares, Kretschmer besiegen. Karsten antwortete auf seine unnachahmliche Hamburger Art mit einer Salve an Schimpftiraden und versprach: „Für unser Land, für unsere Stadt werde ich diesen Typen verprügeln und ihn zurück auf seine Scheiß-Alpen schicken.“ Nun bekommt er die Chance dazu, denn am 17. Februar heißt es im Hauptkampf des Abends: Karsten Kretschmer vs.
Zum einen wird der jüngste CWN Wrestler wieder in den Ring steigen. Er bestritt den ersten Kampf in der CWN Geschichte und setzte sich dort nicht ganz sauber gegen John Kay durch. Sein Motto ist „Wer nicht fehlerfrei ist, ist einfach nicht gut genug.“ Um so schmerzhafter war daher für ihn die Erfahrung einer Niederlage, als er sich im weiteren Verlaufe des Abends im Finale des Norddeutschland Cups gegen den viel umjubelten Baron geschlagen geben musste. Diesen dunklen Fleck auf seiner weißen Weste will er nun ausmerzen, indem er in Tangstedt einen weiteren Sieg gegen einen noch zu benennenden Gegner einfahren will. Zu den drei bereits bekannten Gesichtern gesellt sich nun auch ein Neues bei CWN. Er hat einige Zeit in Hamburg gewohnt, ging dann aber aus verschiedenen Gründen zurück in seine österreichische Heimat. Er freut sich immer, einen Abstecher in seine alte Heimat machen zu können und wartet daher sehnsüchtig auf den 17. Februar und sein CWN Debüt, auch wenn sein Gegner noch nicht feststeht. Neben diesen vieren werden zwölf weitere Catch Wrestling Stars in den Ring steigen, die wir in den nächsten Wochen bekannt geben werden.
Die Tickets werden nur 15 € kosten bei freier Platzwahl. Da wir dieses Mal keiner Altersbeschränkung unterliegen, wird es weiterhin ein begrenztes Kontingent an Tickets à 10 € für Kinder unter 12 Jahre (in Begleitung eines Erwachsenen) geben. Versandkosten erfolgt ab 15. Dezember 2006.
Der lokale Vorverkauf wird voraussichtlich 4-6 Wochen vor der Veranstaltung starten. Hier kommt dann zu den Ticketpreisen noch eine Vorverkaufsgebühr hinzu. Der Großteil des Kaders steht nun fest, weitere Catch Wrestling Stars werden wir in den nächsten Wochen bekannt geben.
Über die Internet-Plattform YouTube kann hier ein Clip angesehen werden, der einige Highlights und alle Catch Wrestler unserer Veranstaltung zusammenfasst, um die Wartezeit auf unseren nächsten Event ein wenig zu verkürzen. Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen, doch für Catch Wrestling Norddeutschland hat das neue Jahr bereits begonnen. Nur noch wenige Wochen und es heißt: Ring frei für die zweite CWN Show.
Bei unserer Debüt-Veranstaltung war er „nur“ in einem Vorkampf zu sehen, wusste jedoch dabei das CWN Team trotz fehlender Größe und Masse komplett mit seinem Können zu überzeugen, so dass sofort klar war: Dieser Mann muss ein fester Bestandteil von CWN werden. In der Zwischenzeit hat er seinen Wohnsitz nach Norderstedt verlagert und wird die Farben Schleswig-Holsteins auf den kommenden CWN Shows würdig zu vertreten wissen.
Ein weiterer junger Mann stößt aus Irland hinzu. Der junge Nachwuchs-Catch Wrestler kann auf erst knapp zwei Jahre Erfahrung zurückblicken. Technisch wurde er von seinem Trainer Darren Burridge hervorragend ausgebildet und wird zum ersten Mal seine Heimat Irland verlassen, um bei CWN seine ersten Auslandserfahrungen zu sammeln und dabei durch Leistung zu beeindrucken, um sich selbst und weiteren talentierten irischen Catch Wrestlern den Weg ins Ausland zu ebnen.
Bei der Debüt-Veranstaltung von CWN trat er im Turnier um den Norddeutschland Cup 2006 gegen den Norderstedter Baron an und verlor nur denkbar knapp im Halbfinale. Mit seinem sehr Ringer-lastigen Stil konnte Wesley Croton aus Amsterdam in den Niederlanden den Baron jedoch trotz seiner Gewichtsnachteile mehrfach auf die Matte zwingen und über weite Strecken des Kampfes dominieren. Eine kleine Unachtsamkeit am Ende des Matches kostete ihm dann doch noch den Sieg. Aber Wesley zeigte den Zuschauern, dass mit ihm immer zu rechnen sein muss. Sein Stil mag nicht der Spektakulärste sein, doch er ist ungemein vielseitig und effektiv.
Der vierte Mann im Bunde der Neuvorstellungen benötigt keine große Vorstellung. Er gehört zur absoluten Spitzenklasse in Deutschland und kann auf über zehn Jahre Erfahrung zurückblicken. Womit wir zum zweiten Kampf kommen, der vom CWN Office offiziell festgelegt wurde.
Zum ersten Mal überhaupt kommt es zu dem Aufeinandertreffen dieser beiden deutschen Catch Wrestler. Während Absolute Andy zwar noch relativ neu im Geschäft ist, aber bereits vor seinem ersten CWN-Kampf große Töne spuckt, hält sich Christian Eckstein mit seiner langjährigen Erfahrung vornehm zurück, um dann durch Leistung im Ring zu überzeugen. Tangstedt wird am 17. Februar 2007 Zeuge des Aufeinandertreffens zweier Catch Wrestler, die unterschiedlicher nicht sein können. Vorlaut gegen Zurückhaltend. Neuling gegen Erfahrung. Süddeutschland gegen Norddeutschland.
Vries Kastelein aus den Niederlanden - bei unserer ersten Veranstaltung als Tag Team Partner von Adam Polak in Erscheinung getreten - wird nicht in Tangstedt dabei sein. Er ließ uns Mitte der Woche wissen, dass er zur Zeit mit Motivationsproblemen zu kämpfen und deshalb sein Training vernachlässigt hat, wodurch er sich momentan nicht in der Lage sieht, auf hohem Niveau zu kämpfen. Dementsprechend werde er sich nun erst einmal vom Catch Wrestling zurück ziehen. CWN konnte auf diese Absage jedoch schnell reagieren und bereits heute nacht einen Ersatz verpflichten.
Es sind nur noch knapp vier Wochen bis Catch Wrestling Norddeutschland zum ersten Mal in Tangstedt veranstaltet. Die Werbeoffensive ist gestartet und stößt vor Ort auf großes Interesse, in der lokalen Presse sind bereits die ersten Vorankündigungen zu unserer Veranstaltung zu finden, der Vorverkauf läuft, so dass bereits zu diesem frühen Zeitpunkt die Vorverkaufszahlen unserer Debütveranstaltung übertroffen wurden...
Vor einigen Wochen äußerte sich "Bad Bones" John Kay enttäuscht über den Ausgang seines Matches gegen Jay Phoenix bei der CWN Debütveranstaltung, als Phoenix das Seil zu Hilfe nahm, um Kay zu besiegen. Also trat John Kay an das CWN Office heran und bat darum, einen "richtig guten Gegner" für ihn zu finden, an dem er sich beweisen und seine Niederlage vergessen machen könne.
Wochenlang standen wir mit verschiedenen europäischen Catch Wrestler der Spitzenklasse in Verbindung, um einen wirklich geeigneten Gegner zu finden. Die Suche führte uns quer durch Europa und kam schließlich in Portsmouth, England, zu einem erfolgreichen Ende. Dort hörte ein junger britischer Wrestler davon, dass John Kay einen "richtig guten Gegner" sucht und gab dabei folgendes zu Protokoll: "John Kay... du suchst einen Gegner, gegen den Du Dich beweisen kannst? Wir sind in Frankreich aufeinander getroffen - und ich habe dich besiegt. Wir hatten es in meiner Heimat England miteinander zu tun - wieder war ich siegreich. Es steht 2:0 für mich und Du hast immer noch nicht genug? Dann ist es an der Zeit für mich, in deine Heimat Deutschland zu kommen um Dich vor deinen eigenen Fans zu demütigen und Dir ein für allemal zu beweisen, dass ich der bessere Catch Wrestler bin. Du suchst einen "richtig guten Gegner"? Du hast ihn gefunden!"
Diese Worte kommen nicht von irgendwem, sondern von dem gerade von einer schweren Verletzung genesenen amtierenden IPW:UK Heavyweight Champion Andy Boy Simmonz, der zum ersten Mal in Deutschland aktiv in den Ring steigen wird. Damit heißt es am 17. Februar: ICWA European Champion vs. IPW:UK Heavyweight Champion - „Bad Bones“ John Kay vs.
Komplettiert wird der Kader durch einen weiteren irischen Nachwuchs-Wrestler, der seinen Gegner gegenüber körperlich oftmals unterlegen ist, dies aber durch Kampfgeist und überlegen Technik wieder wettmacht. Er begleitet Sean South und Gary Cassidy nach Deutschland und wird an der Seite von Gary Cassidy in einem Teamkampf zu sehen sein.
Mit diesen beiden Verpflichtungen ist der CWN Kader komplett. Nach der verletzungsbedingten Absage der "deutschen Rakete" Christian "Ecki" Eckstein kann CWN nun, zwei Wochen vor der Veranstaltung, seinen Ersatz bekannt geben. "Made in Germany" Eric Schwarz wird seine CWN-Rückkehr feiern und Christian Eckstein's Platz 1:1 übernehmen, was bedeutet, dass es nun zu dem Kampf Absolute Andy vs. Eric Schwarz kommen wird. Beide Kämpfer gehen einen ähnlichen Stil und kennen sich seit langer Zeit - beste Voraussetzungen also für einen spannenden Kampf.
Weiterhin bekamen wir einen Anruf aus England von Roxi, die vor wenigen Wochen auf der Insel La Reunion im Indischen Ozean den ICWA Women's Title gewann. Roxi sagte, sie sei ein "Fighting Champion" und wolle daher ihren Titel in ganz Europa verteidigen und ihn daher in Tangstedt gegen Jersey aufs Spiel setzen!
Aktuelle Entwicklungen: Die DWA
Auch heute noch gibt es aktive Organisationen, die sich dem Catch Wrestling in Norddeutschland widmen. Ein Beispiel dafür ist die DWA (Deutsche Wrestling Allianz), die regelmäßig Veranstaltungen organisiert.
Am Samstag den 02. September findet der nächste Event der DWA statt. Unter dem Motto "International Wrestling Invasion" werden über 20 Fighter aus 6 Nationen antreten. Die Show findet im Sport- und Schützenhaus in Rottorf am Klei (bei Helmstedt) statt. Der Einlass ist für 18:30 Uhr vorgesehen, die Show beginnt um 19:30 Uhr.
Die ersten 4 Teilnehmer sind bekannt!Der DWA ist es gelungen, einen der besten italienischen Cruiserweight Wrestler für die Show zu verpflichten. Niemand geringeres als der amtierende ICW Italian Champion, Red Devil, wird sein DWA Debüt geben.
Red Devil konnte sich Anfang Juni den wichtigsten Titel der ICW sichern. In einem packenden Triple Threat Match besiegte er den damaligen Champion Kaio. Dritter Teilnehmer in dem Match war der der ICW Interregional Champion Mr. Excellent.
Red Devil wird sein Deutschland Debüt feiern und hat versprochen, die Fans mit seinen atemberaubenden Highflying Aktionen zu begeistern.
Teilnehmer Nr. 2 und 3 sind VIP Platinum. Risin' Kid und sein neuer Tag Team Partner Lazio Feé, möchten sich bei International Wrestling Invasion weiter für die Tag Team Titel empfehlen.
Der Frust über die Niederlage im 4 Team Elimination Match bei DWA Bash or be Bashed! sitzt bei den VIP Platinum Mitgliedern noch immer tief. G-Spot sind die amtierenden DWA Tag Team Champions und diesen Titel möchten VIP Platinum um jeden Preis gewinnen. Die Egos der beiden sind mehr als nur angekratzt, denn mit Platz 2 wollen sich VIP Platinum nicht begnügen!
Aber damit nicht genug... nachdem Lazio Feé bei einer DWA Promo Show in Bremen, seinen Cruiserweight Titel erneut erfolgreich gegen Mot van Kunder verteidigten konnte, deute er dem DWA Office an, dass er sehr enttäuscht über die DWA Cruiserweight Division sei. Der einzige Wrestler der ihm seinen Cruiserweight Titel streitig machen könnte, sei sein Tag Team Partner. Feé forderte vom DWA Office, endlich internationale Gegner für ihn zu holen und kein Fallobst, wie es bisher der Fall war.
Ob das Office den Forderungen von VIP Platinum nachkommen wird, bleibt abzuwarten. Die Fans dürfen jedenfalls gespannt sein gegen wen VIP Platinum antreten werden und es gibt nicht wenige Stimmen die darauf hoffen, dass die beiden endlich von ihrem hohen Roß heruntergeholt werden.
Der 4te Teilnehmer ist ein DWA Rückkehrer. Nach fast 1 1/2 Jahren kehrt Absolute Andy in die DWA zurück. Ob Absolute Andy einen seiner 3 Titel bei DWA International Wrestling Invasion aufs Spiel setzen wird, ist momentan noch nicht geklärt.
