Das Thema Gürtelprüfungen ist nicht das Wichtigste. An Gürtelprüfungen kann man sehr schnell die Seriosität eines Budo-Vereins oder einer Kampfkunstschule erkennen. Wer fleißig ist und regelmäßig trainiert, macht garantiert genug Prüfungen.
Regelmäßig fallen Shotokan-Gürtelprüfungen an, mit denen das Fortschreiten der Schüler dokumentiert werden soll. Die Trainer des Shotokan Karate Stade e. V. fördern und fordern ihre Schüler gewissenhaft und konsequent.
Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass man niemals eine Prüfung ohne Empfehlung seines Trainers machen sollte. Kein Prüfling möchte sich, seinen Verein oder seine Trainer blamieren.
Die Bedeutung der Gürtelfarben im Karate
Beim Karatetraining tragen die Teilnehmer Gürtel in unterschiedlichen Farben. Denn beim Karatetraining tragen die Teilnehmer Gürtel in unterschiedlichen Farben. Diese geben an, welchen Ausbildungsstand der Karateka bislang erreicht hat. Es gibt neun Schüler (weiß bis braun) und zehn Meistergrade (alle schwarz bzw. Dan Grade).
In unserem Beitrag stellen wir Euch die Gürtelfarben im Karate sowie die Einteilung im Wettkampf vor. In erster Linie werdet Ihr als Karateka danach streben, Euren individuellen Grad zu erhöhen. Es existieren 9 Schülergrade und 10 Meistergrade, welche Ihr durch das Ablegen einer Karate Prüfung erreichen könnt. Die andere Einteilung ist die Bildung von Karate Gewichtsklassen und Altersklassen bei Wettkämpfen, wobei der individuelle Grad unbeachtet bleibt.
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Die Farben der Gürtel bezeichnen die unterschiedlichen Stufen der Träger.
Die verschiedenen Gürtel-Farben haben in Karate eine symbolische Bedeutung.
Die Einteilungen der Gürtel beginnen mit dem weißen Gurt und enden mit dem schwarzen Gurt.
Im Shotokan-Karate gibt es die folgenden Gürtelfarben: Weiß, Gelb, Orange, Grün, Blau, Braun und Schwarz.
Es gibt die folgenden Farben, aufsteigend nach dem Grad angeordnet:
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- weiß
- gelb
- orange
- grün
- blau
- violett (je nach Verband und Dojo werden blau und violett auch gleichwertig verwendet)
- braun
- schwarz
- weiß-rot (nur 10. Dan)
Die Gürtelprüfungen für die unterschiedlichen Gürtelfarben sind vom Aufbau her sehr ähnlich und gliedern sich folgendermaßen:
- allgemeine Grundausbildung (z.B. in Bezug auf Koordination, Dehnung, Ausdauer)
- kickboxspezifische Ausbildung
- soziale Verantwortung (Disziplin, Teamfähigkeit)
- Theorie
- Selbstverteidigung und Gewaltprävention
Voraussetzungen für die Prüfung zum blauen Gürtel
Um aufzusteigen muss eine Prüfung absolviert werden, darin werden Techniken, Trainingsabfolgen abgefragt bzw. über des Wissen der Techniken.
Voraussetzungen - dafür können sich die Karateschüler durch andere Möglichkeiten, wie z. B. Trainingsfleiß auszeichnen.
Es ist ein Unterschied, ob man einmal oder dreimal die Woche trainiert.
Wer unnötigen Zweifel hat kann auch seinen Sensei fragen. Es gibt keine spezielle Prüfungsvorbereitung. Training.
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Deshalb ist es für den Großteil der Mitglieder vollkommen ausreichend immer zum Training zu kommen, dann kann man auch seine Prüfung schaffen. Es gibt aber auch für denjenigen, der sich noch unsicher fühlt, die Möglichkeit, sich selbst vorzubereiten. Z. B. vor oder nach einer Trainingsstunde oder in einem freien Training.
Die Prüfungsordnung im Detail
Seit Januar 2023 gab es eine neue Shotokan-Prüfungsordnung des DKV. Dann wurde sie noch redaktionell am 20.03.2024 geändert. In der Prüfungsordnung wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit auf das Hinzufügen von weiblichen Endungen verzichtet. Die Prüfungsordnung ist in vier Gruppen aufgeteilt. In jeder Gruppe werden besondere Schwerpunkte in der Ausbildung gesetzt.
- Unterstufe (9. - 7. Kyu)
- Mittelstufe (6. - 4. Kyu)
- Oberstufe (3. - 1. Kyu)
- Meistergrade
In der Unterstufe erlernt der Prüfling die Grundform der einzelnen Techniken. Die Prüflinge zum 7. Kyu (Orange) sollen auf die Mittelstufe vorbereitet werden. Prüfer und Prüfling achten vor allem auf sichere Stände, korrekte Techniken und Ausholbewegungen.
In der Mittelstufe (6. - 4. Kyu) sollen sich die Grundtechniken, die jetzt häufig in Kombinationen gezeigt werden, von der Grundform zur Feinform entwickeln. Bei der Ausführung der Kombinationen ist wichtig, dass sich die Qualität der Einzeltechnik nicht verschlechtern darf. ( BUNKAI ) als auch in der Flüssigkeit ( Rhythmus ) des Vortrages zeigen. Kontrolle ausdrücken.
Die Grundschule der Oberstufe zeichnet sich durch eine Vielzahl schwieriger Kombinationen aus. Einzeltechniken, Rhythmus in den Verbindungen, Standfestigkeit und nicht zuletzt Ausdauer zu zeigen. In Kata und im Bunkai muss der Prüfling ein fortgeschrittenes Verständnis des Zusam-menhangs von Kata und sinnvollen Anwendungen zeigen können.
Inhalte der Prüfung zum blauen Gürtel
Die Gürtelprüfungen der Erwachsenen sind ebenfalls vom Aufbau her gleich und gliedern sich in folgende Prüfungsblöcke:
- Kampfstellung und Fortbewegen sowie Schattenkickboxen
- Grundtechniken (Hand- und Fußtechniken)
- Kombinationen der Grundtechniken
- Abwehrkombinationen
- Modellsparring
- Freies Sparring
- Selbstverteidigung
- Theorie
1. Blauer Gurt
Der 5. Kyū trägt je nach Verband den violetten oder blauen Gürtel (manchen Verbänden ist das auch egal) und besteht im Kihon ausschließlich aus Kombinationen. Die benötigte Kata nennt sich Heian Yondan und im Kumite findet Ihr die Sonderform, dass der Partner, welcher den ersten Angriff ausführt, auch den Treffer landet. Ab dem 5. Kyū kann der Prüfer alle vorher gelernten Kata auf Wunsch vorführen lassen.
2. Blauer Gurt
Der zweite blaue Gürtel, der 4. Kyū, muss für seine Prüfung den aus Filmen bekannten Rückwärtstritt Ushiro-Geri lernen und die Kata Heian Godan beherrschen. Das Kumite bleibt unverändert und im Freikampf werden nun erstmals Tritte eingesetzt.
Die Gürtelprüfungen von grün-blau und blau müssen von einem Regionalprüfer abgenommen werden (in unserem Fall erfolgt die Prüfung meist in Darmstadt).
Weitere Aspekte des Karate-Gürtels
Material und Pflege
In der Regel sind die Karategürtel aus reiner Baumwolle gefertigt, können in einigen Fällen allerdings auch Seide beinhalten. Für die Haltbarkeit macht das keinen Unterschied, da dem Gürtel während des Karatetrainings keine große Belastung zukommt.
Euer Karategürtel ist nicht auf häufiges Waschen ausgelegt, was sich auch in den meisten Waschanleitungen widerspiegelt. Normalerweise steht hier ausschließlich die Handwäsche und selbst diese ist nur kalt zu empfehlen.
Traditionell werden Karategürtel nicht gewaschen, da der Gürtel mit dem Schüler zusammen „an Erfahrung gewinnt“.
Individualisierung
Diverse Shops bieten die Möglichkeit, natürlich gegen Aufpreis, persönliche Schriften, Zeichen oder sogar Bilder auf den Gürtel aufzusticken. Hier bestimmt in der Regel die Menge der Schrift oder die Komplexität des Bildes den Preis. Wenn Ihr handwerklich geschickt seid und gute Utensilien zum Nähen habt, könnt Ihr dies natürlich auch selbst übernehmen.
Die richtige Länge
In erster Linie müsst Ihr Eure Gürtellänge bestimmen, was einfach über die Körpergröße geschieht. Die Hersteller halten hier Tabellen bereit.
Der Obi im Karate besteht aus vielen Lagen an Material, ist normalerweise etwa 4 cm breit und muss lang genug sein, um ihn zweimal um den Körper zu wickeln und an der Vorderseite mit einem traditionellen Knoten zu binden.
Im Wesentlichen hat der Gürtel (jap. Obi) zwei Funktionen.
Die Bedeutung von Karate
Karate ist eine Kampfkunst, die aus Japan stammt und weltweit bekannt ist. Eine wichtige Komponente des Karate-Trainings ist das Tragen eines Gürtels oder Obi, der den Fortschritt und die Entwicklung des Schülers symbolisiert.
Die Selbstverteidigung ist ein natürlicher Bestandteil des Karate. Das Erlernen der Sportart soll den Karateka zur Selbstbehauptung und zur Selbstverteidigung befähigen.
