Die besten Wrestler aller Zeiten: Eine umfassende Analyse

Wer ist der beste Wrestler aller Zeiten? Diese Frage sorgt immer wieder für Diskussionen unter Wrestling-Fans. Es gibt viele Anwärter auf diesen Titel, und die Kriterien für die Bewertung können sehr unterschiedlich sein. Einige legen Wert auf In-Ring-Fähigkeiten, andere auf Charisma und Mic-Work, und wieder andere auf die Fähigkeit, das Publikum zu begeistern.

Viele Wrestlinghistoriker nennen Jim Londos, da er u.a. der größte Publikumsmagnet war, den das Wrestling jemals hatte. Für mich persönlich ist Austin Aries einer der, wenn nicht sogar der beste. Sein TNA-Run war unfassbar gut und er hat aus absolut allem, was ihm die Kreativabteilung gegeben hat, Gold gemacht.

Top 20 der besten Wrestler aller Zeiten

Eine mögliche Liste der Top 20 der besten Wrestler aller Zeiten könnte wie folgt aussehen:

  1. Lou Thesz
  2. Jim Londos
  3. Hulk Hogan
  4. Frank Gotch
  5. Ed Lewis
  6. Rikidozan
  7. El Santo
  8. Antonio Inoki
  9. Bruno Sammartino
  10. André the Giant
  11. Georg Hackenschmidt
  12. Buddy Rogers
  13. Giant Baba
  14. Ric Flair
  15. Misawa Mitsuharu
  16. Steve Austin
  17. Joe Stecher
  18. William Muldoon
  19. Blue Demon

Top 10 In-Ring-Fähigkeiten

Was rein die In-Ring Fähigkeiten angeht, wären das meine Top 10: (allerdings kann ich wenig über die In-Ring Fähigkeiten von Wrestlern vor 1980 sagen, da hab ich zu wenig gesehen)

  1. Kazuchika Okada
  2. Kenta Kobashi
  3. Kenny Omega
  4. Mitsuharu Misawa
  5. Kurt Angle
  6. Ric Flair
  7. Eddie Guerrerro
  8. Toshiaki Kawada
  9. Bryan Danielson

Die 15 legendärsten Wrestling-Stars aller Zeiten

Seit vielen Jahrzehnten begeistern Wrestling-Stars weltweit die Fans. Viele der besten Showkämpfer erlangten im Laufe der Zeit Kultstatus. Hier kommt ein Ranking, das vor Legenden nur so strotzt:

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  1. The Undertaker
  2. Hulk Hogan
  3. The Rock
  4. Bret "The Hitman" Hart
  5. "The Nature Boy" Ric Flair
  6. "Stone Cold" Steve Austin
  7. "Macho Man" Randy Savage
  8. The Ultimate Warrior
  9. John Cena
  10. André the Giant
  11. Triple H
  12. "The Heartbreak Kid" Shawn Michaels
  13. Bill Goldberg
  14. Sting
  15. Mick Foley aka Mankind aka Cactus Jack aka Dude Love

Nichts in der Wrestling-Welt ist so wichtig wie Stars. Sie sorgen dafür, dass die Hallen bis auf den letzten Platz ausverkauft werden, dass die Zuschauer vor den Fernsehbildschirmen einschalten und T-Shirts, Poster und sonstiges Merchandise an den Mann gebracht werden. Insbesondere die WWE, als unangefochtener Primus, lebte schon immer von diesen „larger-than-life“-Charakteren.

Die Topstars der WWE sicherten der Firma von Vince McMahon den heutigen fast milliardenschweren Jahresumsatz und Möglichkeiten zum Expandieren. Ohne einige dieser Stars würde die WWE wie wir sie heute kennen vermutlich gar nicht existieren.

Mit seinem natürlichen Charisma und seiner einzigartigen Art und Weise Promos zu halten, war der Weg für den „Macho Man“ an die Spitze der WWF der 1980er geebnet. Viel bedeutender als die Rivalität mit Hogan war aber vielleicht die Paarung mit seiner Real-life Ehefrau Miss Elizabeth. Die Liebesgeschichte der beiden vor den Kameras sorgte mit einer Reunion bei Wrestlemania VII für Freudentränen im Publikum.

Bret „the Hitman“ Hart - der beste Techniker aller Zeiten. Auf ihn war immer verlass. Zudem konnte man mit dem Kanadier den ohnehin schon starken kanadischen Markt noch weiter manifestieren. Fast schon tragisch, dass der größte Skandal der Wrestling-Geschichte, der Montreal Screwjob, zu seinen Ungunsten stattfand und in den meisten Gesprächen über diese großartige Karriere als erstes in den Sinn kommt.

Wie wichtig Stars für die WWE sind, erkennt man ganz besonders in der aktuelle Ära. Zurzeit scheint die Dichte an Stars sehr dünn und die TV-Quoten und Ticketverkäufe erleben einen stetigen Rückgang.

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Einer der noch verbliebenen Draws ist Brock Lesnar. Ein Grund dafür ist mit Sicherheit die Glaubwürdigkeit, die ein Lesnar mitbringt. Der 42-jährige bringt neben einem beeindruckenden Körperbau und Kraftaktionen auch mehrere Erfolge aus dem echten Kampfsport mit.

In was war Shawn Michaels nicht großartig? Im Ring einer der besten. Am Mikrofon authentisch. Und in den Storylines emotional und mitreißend. The Heart Break Kid gilt generell als der kompletteste Wrestler jeher. Alles was er anrührte wurde große TV-Unterhaltung. Das Herabseilen von der Hallendecke, der langersehnte Titelgewinn gegen Bret Hart, das letzte Match von Ric Flair, die Kämpfe gegen Kurt Angle, John Cena oder Undertaker. Shawn Michaels ist aus der Historie der WWE nicht wegzudenken und ist vollkommen zu Recht einer der ganz wenigen Performer, die bereits zweimal in die Hall of Fame (2011 und 2019 als Teil von DX) aufgenommen wurden.

Mit seinem Engagement bei NXT und im Performance Center hilft er zudem den nächsten Mr. Irgendwann wird die WWE ohne Vince McMahon weiterbestehen müssen. So gut wie fest steht nur, dass Triple H dann die Leitung des Konzerns übernehmen wird. Schließlich ist NXT unter Triple Hs Leitung zu einer der besten Wrestling-Shows gereift, die das Herz insbesondere von Hardcore-Wrestling-Fans höher schlagen lässt. Die Rolle des Leaders liegt dem Cerebral Assassin. Angst und Bange muss also niemanden werden, wenn der Tag X tatsächlich eintritt.

Das wohl berühmteste Gimmick der Wrestling-Geschichte. Kein anderer Superstar mit der Reichweite des Takers besaß einen so dermaßen realitätsfernen Charakter. Aber gerade dieses außergewöhnlich Einzigartige machte den Deadman so legendär. In seinen Geschichten gab es keine Grenzen. Innovation ist das Stichwort mit dem sich die Karriere des Takers am besten beschreiben lässt. Egal ob als Bestatter, Sektenanführer oder American Badass. Taker war immer eines der Highlights der Show und brachte meist auch ganz ohne Involvierung eines Titels Brisanz in seine Fehden.

Der wohl bekannteste Wrestler der Welt! Wobei man natürlich sagen muss, dass seine globale Bekanntheit eher auf seinen Werdegang als Schauspieler zurückzuführen ist. Dennoch weiß so gut wie jeder, dass Dwayne Johnson seine TV-Laufbahn in der WWF startete. Zudem gilt The Rock als der beste aller Zeiten am Mikrofon.

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Bei jedem Auftritt von Cena war und ist die Halle am Toben. Manchmal positiv, manchmal extrem negativ, meistens aber gemischt. Hinzu kommt der Anstieg an Zuschauerzahlen sowohl vor den Bildschirmen als auch in der Halle, wenn John Cena angekündigt wird.

Die WWF wurde erwachsener, anstößiger, obszöner. Mit Steve Austin als Speerspitze der kein Blatt vor den Mund nahm, sich in Bier duschte und jeden aber auch jeden seinen legendären Stunner verpasste. Insbesondere Stone Cold wurde zum gefeierten Star. Wohl kein anderer Wrestler wird jemals wieder so over sein wie die texanische Klapperschlange.

Die ultimative Wrestling-Ikone! Der Hulkster hat mit Start der Wrestlemania-Ära die Massen begeistert. Jeder kennt Hulk Hogan. Und im Gegensatz zu The Rock entspringt Hogans Bekanntheit einzig und allein aus seiner Zeit als aktiver Wrestler.

Roman Reigns ist zweifellos einer der Top-Superstars bei WWE. Als „Tribal Chief“ regiert er seit zwei Jahren als Universal Champion und besiegte bei WrestleMania 38 auch Brock Lesnar, um den WWE Championship zu erringen.

Seth Rollins, der erste NXT Champion, ist ein Superstar, der definitiv eines Tages in die Hall of Fame einziehen wird. Ein großer Pluspunkt von Rollins ist seine Fähigkeit, sich im Laufe der Jahre als Charakter weiterzuentwickeln.

Mit einer beeindruckenden Bilanz hat sich Gunther in kürzester Zeit einen Platz unter den besten Wrestlern bei WWE erkämpft. Nach einem großartigen Jahr 2022 setzt er sein starkes Momentum in der ersten Hälfte von 2023 fort.

Sami Zayn hat sich durch seine bemerkenswerte Rolle in der Bloodline-Storyline als einer der Topstars etabliert. Der kanadische Wrestler gewann rasch die Unterstützung des WWE-Universums und wurde zu einem Fan-Favoriten mit großem Star-Power. Schließlich kommen wir zu dem größten Draw der letzten zehn Jahre - Brock Lesnar.

WWE Superstars 2023

Die Ranglisten sind mathematische Tabellen, die aus den Sieg- und Niederlagenstatistiken der jeweiligen Akteure resultieren. Hier gab es also keine Vor- oder Nachteile für jemanden aufgrund vom gefühlten Ansehen. Jeder kann Wrestler, Wrestlerin oder Tag Team des Jahres werden. Dafür muss man nur eine Sache tun: Gewinnen, Gewinnen und nochmals Gewinnen.

Hier eine Tabelle mit den Top-Performern des Jahres 2023:

Platzierung Name Punktzahl Matches
1 Seth Rollins 2005 31
2 Damian Priest 1852 47
3 Roman Reigns 1817 7
4 Finn Balor 1778 39
5 Cody Rhodes 1767 29
6 Gunther 1759 28

Rollins kann auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken. Er konnte bei „WrestleMania 39“ gegen Logan Paul gewinnen und spätestens seit dem Gewinn der World Heavyweight Championship war er unaufhaltsam. Dazu sind 31 Matches wirklich nicht wenig. Wenn man bedenkt, dass Houseshows nicht in die Wertung genommen werden, bedeutet das, dass er in über der Hälfte der Wochen im TV oder bei PLEs im Ring stand. Ein wohlverdienter Platz 1.

Roman Reigns hingegen war schlichtweg zu selten in Matches, um seinen Platz zu verteidigen. Es ist sogar schon fast überraschend, dass er überhaupt so hoch kommt, aber gewinnt meist gegen gut aufgebaute Gegner bei Premium Live Events, was stets viele Punkte bringt.

Wie im vergangenen Jahr, als die Usos in den Top 5 zu finden waren, hat es erneut ein Tag Team ganz weit nach vorn geschafft. Damian Priest & Finn Balor vom Judgment Day konnten besonders in der zweiten Jahreshälfte in besonderer Dominanz ihre Siege einfahren. Dazu ist Priest neben der Tag Team Championship auch noch aktueller Kofferträger, was einen weiteren Beitrag leistet.

Das deutsche/deutschsprachige Wrestlingherz lacht und weint zugleich. Gunther ist erneut am oberen Ende der Tabelle zu finden. Seine Untertanen, Ludwig Kaiser & Giovanni Vinci, sind aber eher am unteren Ende zu finden. Die beiden haben derart oft verloren, dass sie mit ihrem Anführer bei Weitem nicht mithalten können. So bookt leider die WWE oft ihre Stables. Einen starken Mann an der Spitze und die Geeks dahinter.

Das Workhorse des Jahres ist Damian Priest. Mit 47 Matches bekommt in diesem Jahr Damian Priest diese besondere Auszeichnung. Und erneut: Hier sind Houseshows nicht eingerechnet. Dennoch stand er in fast jeder (!) Woche des Jahres im Ring, um die Fans in der Halle sowie zu Hause zu unterhalten. Hut ab!

Einige positive Überraschungen waren mit Sicherheit Bronson Reed, Dexter Lumis, die Creed Brothers (Julius Creed & Brutus Creed), Pretty Deadly (Kit Wilson & Elton Prince) und Apollo Crews. Obwohl sie eigentlich nur in der Mid Card zu finden sind, gewinnen sie verhältnismäßig viele Matches.

Unerwartet weit hinten sind wohl Ricochet, Braun Strowman und Sheamus gelandet. Selbst ein John Cena findet sich hinter einigen NXT-Talenten wieder. Hier ist wohl das empfundene Standing besser als die tatsächlichen Ergebnisse.

WWE Superstars Frauen 2023

Hier eine Tabelle mit den Top-Performern des Jahres 2023:

Platzierung Name Punktzahl Matches
1 Rhea Ripley 2007 21
2 Iyo Sky 1865 30
3 Bianca Belair 1676 23
4 Shayna Baszler 1641 21
5 Becky Lynch 1605 24
6 Katana Chance 1589 12

Rhea Ripley steht an der Spitze der Frauendivision und konnte sogar mehr Punkte sammeln als ihr männliches Pendant. Damit löst sie übrigens Bianca Belair ab, die noch im Vorjahr am ersten Platz der Frauen stand. Auch hier konnte also kein Titel verteidigt werden.

Den letzten Platz belegt Natalya. Durch ihre vergangenen Erfolge und Erfahrung im Ring bietet sie sich oft als Gegnerin für junge Talente an. Dementsprechend muss sie aber auch oft verlieren. Noch interessanter ist aber wahrscheinlich Bayley, die nicht viel weiter vor ihr liegt.

Der „Workhorse-Award“ bei den Damen geht an Iyo Sky. Die Japanerin musste lediglich in 30 Aufeinandertreffen ins Seilgeviert, um die Auszeichnung zu gewinnen. Bei den Männern und Frauen sind die Arbeitstiere auch recht erfolgreich gewesen. Harte Arbeit hat sich also ausgezahlt.

Bei den Frauen wird aber auch deutlich, dass sie weniger Sendezeit erhalten als die Männer. Das wird einerseits an der Anzahl der Matches der jeweiligen Frauen deutlich, aber auch an deren Punktzahlen. Lässt man mal Rhea Ripley außen vor, liegen die Punktzahlen in den Extremen deutlich näher am Startwert (1.500) als bei den Männern.

WWE Superstars Tag Team 2023

Hier eine Tabelle mit den Top-Performern des Jahres 2023:

Platzierung Tag Team Punktzahl Gewertete Wrestler
1 Judgment Day 1815 Damian Priest & Finn Balor
2 The Street Profits 1602 Montez Ford & Angelo Dawkins
3 Pretty Deadly 1597 Kit Wilson & Elton Prince
4 The Creed Brothers 1562 Julius Creed & Brutus Creed
5 Indus Sher 1550 Sanga & Veer Mahaan
6 Latino World Order 1539 Rey Mysterio & Carlito

An der Spitze findet sich, wahrscheinlich wie zu erwarten, der Judgment Day. Besonders in der zweiten Jahreshälfte waren sie deutlich dominanter und konnten große Siege einfahren.

Interessanterweise sind ihre Verfolger allesamt Teams, die gut dargestellt wurden und noch existieren. Pretty Deadly (Kit Wilson & Elton Prince) oder die Creed Brothers (Julius Creed & Brutus Creed) sind zwar nicht lange im Main Roster, konnten aber direkt eine wichtige Rolle einnehmen. Ähnliches gilt für das neue Gimmick der Street Profits (Angelo Dawkins & Montez Ford).

Kein Tag Team hat so viel verloren, wie Imperium (Ludwig Kaiser & Giovanni Vinci). Das hat sich auch bei Gunther bemerkbar gemacht. Der Anführer der Gruppierung ist seit Monaten mit beiden unzufrieden, was bedeuten könnte, dass im nächsten Jahresrückblick die beiden schon Geschichte sein könnten.

WWE Superstars Frauen Tag Team 2023

Hier eine Tabelle mit den Top-Performern des Jahres 2023:

Platzierung Tag Team Punktzahl Gewertete Wrestler
1 Damage CTRL 1646 Iyo Sky & Dakota Kai
2 Rousey & Baszler 1610 Shayna Baszler & Ronda Rousey
3 Lynch & Lita 1580 Becky Lynch & Lita
4 KC² 1560 Katana Chance & Kayden Carter
5 Kabukki Warriors 1535 Asuka & Kairi Sane
6 Morgan & Rodriguez 1510 Liv Morgan & Raquel Rodriguez

Interessanterweise sind hier deutlich mehr Teams als in den regulären Ausgaben von Numbers don’t lie.

Wrestler als Schauspieler

Viele Wrestler versuchen es mit der Schauspielerei. Sie können viele Stunts machen, wissen, wie man einen "falschen" Kampf realistisch aussehen lässt, und haben Körper, die sie dazu bestimmt sehen, ergraute Marines und ehemalige Spezialagenten zu spielen, die aus dem Ruhestand kommen, um einen letzten Job zu erledigen.

Nun, wenn man dem Hollywood Reporter glaubt, lautet die Antwort Dave Bautista. Nach einem starken Durchbruch als Drax im MCU hat Bautista seitdem seine Bandbreite und Fähigkeiten in einer Vielzahl von Rollen unter Beweis gestellt.