Bekannte Wrestler und Filmstars der 1980er Jahre

Seit vielen Jahrzehnten begeistern Wrestling-Stars weltweit die Fans. Viele der besten Showkämpfer erlangten im Laufe der Zeit Kultstatus.

Mit seinem charakteristischen Schnurrbart und seinen auffälligen Kopftüchern macht ihn unverwechselbar: Hulk Hogan, eine Wrestling-Größe der 80er. Aus dem Wrestler wurde schnell ein Schauspieler: Hogan mischte schon 1982 im Film-Business mit, als er in „Rocky III - Das Auge des Tigers“ passenderweise den Wrestling-Champion Thunderlips mimt.

Hogan gilt als einer der bekanntesten Profi-Wrestler der Geschichte. Er wurde in den 1980er-Jahren bekannt und trat später auch in Filmen und im Fernsehen auf.

Als eine der bekanntesten Figuren der Popkultur verhalf Hogan der WWE in den 1980er-Jahren zu weltweiter Anerkennung, so World Wrestling Entertainment (WWE) auf X.

Zum Markenzeichen des gut zwei Meter großen Muskelmanns gehörten halblange blonde Haare und ein Schnäuzer.

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Allerdings gab es auch Kritik an Hogan aufgrund seiner Nähe zum Trump-Lager, unter anderem gab es Rassismusvorwürfe und zeitweilig ging die WWE deshalb auf Distanz.

Hogan war dabei so erfolgreich, dass er als erster Wrestler der Welt in Form einer Actionfigur Einzug in die Kinderzimmer wrestlingvernarrter Menschen hielt. Er ist fünfzehnfacher World Heavyweight Champion und seine Moves wie der „Immortal Legdrop“ gingen gefühlt in den täglichen Sprachgebrauch über.

Die 15 legendärsten Wrestling-Stars aller Zeiten

  1. The Undertaker
  2. Hulk Hogan
  3. The Rock
  4. Bret "The Hitman" Hart
  5. "The Nature Boy" Ric Flair
  6. "Stone Cold" Steve Austin
  7. "Macho Man" Randy Savage
  8. The Ultimate Warrior
  9. John Cena
  10. André the Giant
  11. Triple H
  12. "The Heartbreak Kid" Shawn Michaels
  13. Bill Goldberg
  14. Sting
  15. Mick Foley aka Mankind aka Cactus Jack aka Dude Love

Die Anfänge und der Aufstieg des Wrestling

Die Anfänge des Wrestlings selber liegen im 19. Jahrhundert. Es diente schon hier dem reinen Entertainment, etwa auf Jahrmärkten usw. Der Showcharakter war schon immer da, jedoch bei weitem noch nicht so ausgeprägt wie in den 80er oder 90er Jahren des 20. Jahrhunderts.

In den 80ern erlebte das Wrestling seine absolute Hochzeit. Vor allem die Gründung der WWF gab dem Show-Sport einen unfassbaren Popularitätsschub. Eng damit verknüpft ist der Name Terrence Gene Bollea, der als „Hulk Hogan“ für das Wrestling das leistete, was Schwarzenegger kurz zuvor für das Bodybuilding geleistet hatte: Er machte es über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Wrestling im Film

Sylvester Stallone erkannte als einer der Ersten, dass Wrestling auf der großen Leinwand gut kommen kann. Einer der ersten Wrestler, der ins Filmbusiness strebte, war Tor Johnson, sein Kämpfername deutet sein Herkunftsland an: „Super Swedish Angel“.

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Wesentlich interessanter für uns ist das Jahr 1964, als ein gigantischer Asiate Sean Connery das Leben schwer machte und bevorzugt mit seinem todbringenden Zylinder um sich warf. Die Rede ist freilich von „Goldfinger“, in dem Harold Toshiyuki Sakata als „Oddjob“ einen der einprägsamsten Schurken-Sidekicks im Bond-Franchise verkörperte.

1982 nahm er eigenmächtig und ohne Absprachen mit der WWF eine Rolle in „Rocky III - Eye of the Tiger“ an und flog dafür aus der berühmtesten Liga der Welt. Damit begründete er gleichzeitig seine Filmkarriere, die entgegen seiner parallel laufenden Wrestling-Karriere nur wenige Highlights aufzubieten hat.

Während Hogan mit seinen Komödien und „Rocky III“ sogar kurzzeitig A-Luft schnuppern durfte, buk Roderick George Toombs (geboren am 17. April 1954 in Saskatoon, Saskatchewan) alias Rowdy Roddy Piper deutlich kleinere, dabei aber deutlich unterhaltsamere Brötchen.

Thomas „Tiny“ Lister junior (geboren am 24. Juni 1958 in Compton, Kalifornien) hat unter Wrestlingfans kein sonderlich gutes Standing. Dabei muss er Hulk Hogan aufgefallen sein, der ihm eine Rolle in seinem Wrestling-Streifen „Der Hammer“ (1989) vermachte. Bei den Dreharbeiten überredete Hogan Lister dazu, eine Karriere als Wrestler zu starten.

Die Attitude Era und ihre Stars

Wir befinden uns am Ende der 90er Jahre. Die WWF ist drauf und dran in den Monday Night Wars den Anschluss an WCW Nitro zu verlieren. McMahon muss sein Produkt dringend neu ausrichten um irgendwie fortbestehen zu können. Was folgt war die Attitude Era. Bis heute gilt sie als die glorreichste und erfolgreichste Ära der WWE-Geschichte.

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Zwei wichtige Stars dieser Zeit waren Dwayne „The Rock“ Johnson und „Stone Cold“ Steve Austin.

Steve Austin (geboren am 18. Dezember 1964 in Austin, Texas, USA) war unter anderem in der WCW und WWF engagiert und Hauptprotagonist der soeben angedeuteten Attitude Phase: Er war der Wadenbeißer des Systems, er legte sich sogar mit den Bossen der Liga an und leerte gerne volksnah im Ring ein Glas Bier.

Dwayne „The Rock“ Johnson kann wohl mit Fug und Recht als erfolgreichster Wrestler im Filmgeschäft angesehen werden. Geboren am 2. Mai 1972 in Hayward, Kalifornien begann dieser 1995 mit dem professionellen Wrestling - in der United States Wrestling Association, einer Talentschmiede der WWF.

Auch filmisch gesehen ist die Karriere von The Rock ein ständiges Auf und Ab. Mal wollte er Actionfilme drehen: „Welcome to the Jungle“ (2003) und „Walking Tall“ (2004), mal nicht: „Be Cool“ (2005). Dann wieder doch: „Doom“ (2005), dann wieder nicht: „Southland Tales“ (2006), „Spiel auf Bewährung“ (2006) …

2002 kam McMahon auf die Idee, dass man das Starpotential der eigenen Wrestler doch vorzüglich für Filme nutzen könnte. „WWE Films“ wurde ins Leben gerufen und kurz darauf in „WWE Studios“ umbenannt. Als solche co-produzierte man die The Rock Vehikel „The Scorpion King“, „Welcome to the Jungle“ und “Walking Tall” sowie eine der Direct to Video Fortsetzungen von „Behind Enemy Lines“.