Seit einigen Tagen können Zombie-Fans gemeinsam mit ihren Freunden im Koop-Shooter „Back 4 Blood“ gegen Horden von Untoten in die Schlacht ziehen. Seit einigen Tagen ist der neue Koop-Shooter "Back 4 Blood" erhältlich und darin kommt es nicht nur auf gutes Teamwork an, sondern ebenfalls auf ein vernünftiges Kartendeck.
Das Deck-System in Back 4 Blood
Eine besondere Rolle im Gameplay des Titels nehmen dabei spezielle Karten ein, mit denen ihr euren Spielcharakter ausrüsten könnt. Was sind Decks? Decks und die damit verbundenen Karten sind quasi die Individualisierung in Back 4 Blood.
Jede Karte gewährt einen eigenen Bonus und sorgt dafür, dass ihr nach und nach im Verlauf der Level immer stärker werdet. Die Decks lassen sich frei anpassen und individualisieren, sodass jede Menge unterschiedliche Kombinationen möglich sind. Ihr merkt also schon: Durch dieses System kommt eine schöne Prise Taktik ins Spiel.
Achtet darauf, vor dem Start eines Kapitels euer eigenes Deck zusammenzustellen, damit ihr aus den Karten wählen könnt, die auf jeden Fall zu eurem bevorzugten Spielstil passen. Vor Beginn einer Runde legt der Spiel-Direktor ein Set aus Spezialkarten fest, die euren Überlebenskampf etwas schwieriger gestalten sollen.
Sie regeln beispielsweise, auf welche stärkeren Gegnertypen ihr treffen könnt. Glücklicherweise könnt auch ihr eigene Karten auswählen, die wiederum euch kleine Boni gewähren. Stellt sie euch wie Perks aus anderen Ego-Shootern vor, die beispielsweise eure Nachladegeschwindigkeit oder eure Ausdauer erhöhen können.
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Wie man Karten erhält
Bevor wir uns einige besonders nützliche Karten ansehen, gehen wir noch kurz darauf ein, wie ihr sie bekommen könnt. Für diese erhaltet ihr als Belohnung oft eine neue Karte. Auch für das Abschließen von Levels könnt ihr sie erhalten und manchmal auch in einem der Abschnitte finden. Wenn ihr bereits etwas Zeit mit „Back 4 Blood“ verbracht haben solltet, dürfte euch aufgefallen sein, dass ihr verschiedene Herausforderungen abschließen könnt.
Der Nahkampf-Build
Um was für ein Deck geht es? Beachtet, dass das Deck noch nicht vollständig optimiert ist. Viele Karten in diesem Deck bauen aufeinander auf und verstärken sich quasi gegenseitig. Hohe Synergien sorgen dafür, dass ein steter Strom an Zombies keine Bedrohung ist, sondern den Charakter auch permanent am Leben halten. Die wichtigsten Effekte dabei sind eine Steigerung des Nahkampfschadens sowie eine extreme Erhöhung der Nahkampfgeschwindigkeit.
Diese stapelt sich sogar immer weiter, je mehr Zombies anrücken und bezwungen werden. Kombiniert mit einer massiven Eigenheilung und sogar temporären Lebenspunkten, wann immer ein Zombie in der Nähe stirbt, lässt sich damit fast jede Horde zu Klump prügeln. Gleichzeitig ist der Charakter im Umgang mit den meisten Feuerwaffen ungeübt. Das Deck verzichtet dabei allerdings auf die Fähigkeit zu Sprinten, dafür ist die normale Bewegungsgeschwindigkeit drastisch erhöht.
Das Deck lässt sich übrigens auch solide auf der höchsten Schwierigkeitsstufe „Albtraum“ spielen, aber hier solltet ihr im besten Fall einen Charakter mit Heilfähigkeiten im Nacken haben - denn auch normale Infizierte langen hier ordentlich zu.
Nun wollen wir auf Charaktere eingehen, die die Rolle eines Sanitäters für die Gruppe übernehmen können, also idealerweise Doc oder auch Mom. Natürlich kommen auch Scharfschützen sowie andere Fernkämpfer in „Back 4 Blood“ auf ihre Kosten und sie können eine willkommene Ergänzung für jedes Team darstellen.
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Wichtige Aspekte des Nahkampfs
Nahkampf ist im Koop-Shooter ein eher zweischneidiges Schwert, denn obwohl es sich in gewissen Situationen durchaus lohnen kann, kassiert ihr gegen mehrere Gegner schnell zu viel Schaden. Falls ihr euch auf keine definitive Rolle festlegen, sondern mehr oder weniger auf alles gefasst sein möchtet, könnt ihr euch auch einen Allrounder basteln - also eine Figur, die in keinem speziellen Bereich besonders stark ist.
Allerdings kann das nicht darüber hinwegtäuschen, dass ich in ausnahmslos jeder Session in Back 4 Blood vor allem eines hatte: Spaß. Back 4 Blood macht einfach auf unkomplizierte Weise Spaß.
Weitere Tipps und Strategien für Back 4 Blood
- Bereits vor Beginn der Mission sprichst Du Taktiken und Strategien mit Deinen Mitspielern und Mitspielerinnen ab.
- Wenn Du Dich vor dem Sprach-Chat scheust, nutze einfach die Ping-Funktion.
- Wichtig ist nur, dass Du Dein Team auf dem aktuellen Stand hältst und sie auf gefährliche oder hilfreiche Dinge aufmerksam machst.
- Markiere sie für Dein Team: Kommt ein gefährlicher Gegner auf Dich zu? Oder liegen nützliche Waffen in der Nähe?
- Während der gesamten Runde herrscht Friendly Fire.
- Das bedeutet, dass Deine Schüsse den Teammitgliedern Schaden zufügen können.
- Sonst schadet das Deinem Team: Gehe schlau vor und schieße nicht wie ein Wilder um Dich.
- Schätze vor der Bewegung Deine Laufwege ab, damit Du Teamkameraden und -kameradinnen nicht vor die Linse rennst: Kommt eine ganze Horde Zombies auf Deine Gruppe zu, solltest Du als Vordermann oder Vorderfrau in Deckung gehen. Mitspieler und Mitspielerinnen schießen dann leichter über Deinen Kopf hinweg.
Nach einigen Spielen hast Du bereits neue Karten für Dein Deck gesammelt. Während Du anfangs noch mit dem Standard-Deck klarkommen musst, kannst Du Dich im späteren Spiel spezialisieren und das Deck an Deine Stärken und Schwächen anpassen. Werde zum Supporter, indem Du mit Deinem Deck mehr Heil-Items trägst und eine höhere Heilung bewirkst. Sei ein Nahkämpfer oder eine Nahkämpferin und lasse Dich von Deinen Karten mobiler und ausdauernder machen.
Versuche außerdem einzuschätzen, welche Karte Du wann im Spiel benötigst. Ist Deine Schadensanfälligkeit gerade zu Beginn des Matches sehr hoch, wähle als Erstes lieber eine Karte mit Schadensreduktion aus. Fühlt sich der Waffen- oder Munitionswechsel am Ende einer Runde besonders wichtig, aber schwerfällig an?
Trotz Lautsprecher oder Headsets ist es schwierig, gegnerische Kreaturen zu hören. Deshalb sind Untertitel hilfreich. Sie machen Dich zusätzlich auf die Anwesenheit eines gewissen Gegnertyps aufmerksam. Stören Dich die Untertitel während der Dialoge, kannst Du die Optionen auf „Ambient“ stellen.
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In Back 4 Blood gibt es insgesamt sechs verschiedene Waffen, die jeweils einen bestimmten Munitionstypen benötigen. Damit Du Dich mit Deinen Mitspielern und Mitspielerinnen nicht um die wertvollen Patronen streiten musst, sollte jede Person vor Beginn der Runde eine individuelle Waffe mit einem eigenen Munitionstypen auswählen.
Hebst Du versehentlich einen anderen Munitionstypen auf oder möchtest Deine Munition mit jemand anderem teilen, wirf sie ganz einfach aus dem Inventar. Wähle dazu die Option „Abwerfen“, um sie wieder in die offene Spielwelt zu befördern.
Die besten Tipps zu Back 4 Blood bringen Dir nichts, wenn Du mit schlechten Waffen herumläufst. Denn Du kannst mit ihr Alarmanlagen deaktivieren, Medizinschränke öffnen und verschlossene Türen öffnen: Mit der Pick-Gun ist Schluss mit schlechtem Loot.
Gerade in abgesperrten Räumen solltest Du Dich umschauen. Denn da gibt es oftmals guten Loot wie besonders starke Waffen, neue Karten und hilfreiche Verbrauchsgegenstände. In den Safe-Rooms gibt es rote Händlerkisten, in denen die soeben aufgezählten Goodies auf Dich und Dein Team warten. Um die Items zu erhalten, benötigst Du Kupfer.
Vorrangig findest Du es kreuz und quer in der Spielwelt verteilt. Erreichst Du Sekundärziele, wirst Du ebenfalls mit etwas Kupfer belohnt. Es ist in Back 4 Blood möglich, Kupfer untereinander zu teilen. Teile das Zahlungsmittel mit Deinem Team, wenn es notwendig ist: Immerhin handelt es sich um ein Koop-Spiel - und da ist Zusammenarbeit gefragt.
Vor allem, wenn Du einige Rücklagen hast, solltest Du das Geld aufteilen. Auch Sparsamkeit ist wichtig in Back 4 Blood. Sei also nicht zu verschwenderisch und gib das Kupfer lieber für besonders wertvolle Team-Upgrades aus.
Sie versorgen die ganze Truppe beispielsweise mit einer höheren Maximalgesundheit oder Extra-Slots für Nutzitems. Neben der normalen Gesundheitsanzeige gibt es auch noch den sogenannten Traumaschaden. Er entsteht bei jedem erhaltenen Treffer.
Je mehr Du bereits eingesteckt hast, desto höher wird auch der Traumaschaden. Er reduziert die maximale Gesundheit, die Dein Charakter besitzt. Um nicht gleich ganze Zombie-Ansammlungen auf Dich und Deine Gruppe aufmerksam zu machen, solltest Du ein paar Dinge beachten.
Auf einigen Türen findest Du ein rotes Symbol. Diese Symbole markieren die sogenannten Alarmtüren. Ihren Alarm löst Du aus, indem Du die Alarmtür öffnest oder einschlägst. Den Alarm kannst Du mit einer Pick-Gun deaktivieren.
Auch kannst Du ein paar Schüsse abfeuern - denn Zombies machst Du mit Krach aufmerksam, wodurch sie die Tür selbst öffnen. Der Unterschied dabei: Öffnen die Zombies die Tür gewaltsam von außen, bleibt der Alarm deaktiviert.
Vogelschwärme kannst Du ebenfalls auf die Liste Deiner Feinde schreiben. Werden sie einmal durch Deine Anwesenheit oder einen abgefeuerten Schuss in der Nähe aufgeschreckt, veranstalten sie einen höllischen Lärm und locken eine Horde wild gewordener Zombies an.
Am besten ist es, sie zu eliminieren, bevor sie für einen nervtötenden Krach sorgen. Schieße sie mit Deiner Truppe ab, noch bevor sie den Himmel erreichen. Wenn Du schon etwas länger im Spiel bist, sind Dir sicherlich die gesperrten Cleaner und Cleanerinnen aufgefallen.
Zu Beginn gibt es gerade einmal vier spielbare Cleaner und Cleanerinnen. Mit Voranschreiten der Kampagne wirst Du vier weitere freischalten. Jeder Charakter besitzt eine andere Startausrüstung und unterschiedliche Boni.
In „Back 4 Blood” setzt Du nicht nur auf Muskel- oder Feuerkraft, sondern auch Köpfchen. Der Horror-Shooter besitzt ein ausgereiftes Kartensystem, das Überlebende im Kampf gegen Infizierte unterstützt. Neue Karten findest Du in den Leveln oder erhältst sie für den Abschluss von Herausforderungen.
Jeder Charakter kann in Back 4 Blood jede Rolle einnehmen. Einige von ihnen besitzen jedoch Boni, die sie für bestimmte Rollen effizienter machen. Die Waffen von Holly und Evangelo eignen sich vor allem für den Nahkampf. Neben Hollys Baseballschläger als Startwaffe befindet sich in ihrem Inventar noch ein Taser.
Beides Waffen, die eine gewisse Körpernähe zu einem Infizierten erfordern. Auch ihre Boni sprechen für einen Nahkampf-Build. Hollys Schadenswiderstand ist immer um zehn Prozent erhöht. Zudem erhält sie für jeden getöteten Infizierten zehn Prozent Ausdauer zurück. Evangelos besitzt durchgehend 25 Prozent mehr Ausdauerregeneration.
Daher ist es ihm jede Minute möglich, sich aus den Klauen seiner Gegner:innen zu befreien. Die Befreiung erfolgt zudem 75 Prozent schneller. Walker und Jim eignen sich durch ihre Boni am besten als Scharfschützen mit einem Fernkämpfer-Build.
Walkers Genauigkeit erhöht sich nach einem Präzisions-Kill für fünf Sekunden um 20 Prozent. Außerdem steckt er zehn Prozent mehr Schaden ein. Für den Fernkampf-Build ist Jim neben Walker die etwas bessere Wahl.
Pro Präzisions-Kill erhält er +2 stapelbaren Schaden, bis er selbst Schaden erleidet. Zielt Jim durch das Visier, erhöht sich seine Geschwindigkeit beim Zielen um 25 Prozent. Mom und Doc sind die beiden einzigen Charaktere mit den passenden Boni als Unterstützerin oder Sanitäterin.
Mom besitzt bereits Schmerzmittel im Inventar und belebt pro Level einen Spieler oder eine Spielerin wieder. In ihrem Unterstützungsinventar befindet sich außerdem ein weiterer Slot. Noch bessere Heilkräfte besitzen die Boni von Doc.
Einmal pro Level heilt sie einen Spieler oder eine Spielerin der Gruppe um 25 Punkte, ohne dafür ein zusätzliches Item zu verwenden. Die Wirkung von Heilgegenständen ist um ein Vielfaches effektiver, wenn Doc sie an einem Teammitglied anwendet.
