Alice Weidel, die Vorsitzende der AfD, ist eine bekannte Persönlichkeit in der deutschen Politik. Sie ist oft in den Medien präsent, und ihre Aussagen sorgen regelmäßig für Diskussionen.
Weidel und die Kritik an erneuerbaren Energien
AfD-Chefin Alice Weidel hat mit ihrer Aussage zu Windkraftanlagen für Wirbel gesorgt.
Die ablehnenden Äußerungen zur Windkraft von AfD-Chefin Alice Weidel stoßen beim Oldenburger Energieversorger EWE auf Widerspruch.
Zu behaupten, erneuerbare Energien würden nicht gebraucht, sei „fundamentale Volksverdummung“, sagte der EWE-Vorstandsvorsitzende Stefan Dohler dem NDR in Oldenburg.
„Das ist purer Populismus, der die Fakten einfach negiert und den Wirtschaftsstandort Deutschland massiv schädigen würde“, sagte Dohler, der auch Präsident des Bundesverbandes der deutschen Energie- und Wasserwirtschaft ist.
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Knapp 60 Prozent der deutschen Stromerzeugung entfielen im vergangenen Jahr auf erneuerbare Energien etwa aus Wind und Sonne.
Weidel hatte auf dem AFD-Parteitag am Wochenende in Riesa gesagt: „Wenn wir am Ruder sind, wir reißen alle Windkraftwerke nieder. Nieder mit diesen Windmühlen der Schande.“
Weidel erläuterte später am Rande des Parteitages, die Sätze hätten sich auf ihre Aussagen kurz davor bezogen, bei denen es um den Reinhardswald in Hessen ging.
Dieser werde im CDU-geführten Hessen für Windmühlen abgeholzt.
Die AfD und der Vorwurf des Rechtsextremismus
Schüler des Albertus-Magnus-Gymnasiums in Friesoythe organisierten einen Politik-Talk mit Politikern.
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Bereits am Vortag hatte die Talk-Veranstaltung für Wirbel gesorgt.
Am Dienstag hingen mehr als zehn Plakate mit dem Titel „Keine AfD am AMG“ in der Schule aus.
Darauf standen unter anderem mehrere Zitate von AfD-Größen wie Parteichefin Alice Weidel.
„Dass unsere Schule einer in Teilen gesichert rechtsextremen Partei eine Bühne gibt, ist abscheulich. Redet mit euren Lehrern über die AfD, stellt Fragen und informiert euch“, hieß es auf dem Flyer.
Schulleiter Peter Stelter meldete die Aktion sicherheitshalber bei der Polizei.
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Während des Politik-Talks kam es aber zu keinen Störungen in dieser Hinsicht.
Kampfsport und die rechte Szene
In den vergangenen fünf Jahren hat sich Kampfsport für die Neonazi-Szene zum wichtigsten Aktionsfeld neben RechtsRock entwickelt.
Bei Veranstaltungen wie dem »Kampf der Nibelungen« kommen hunderte Neonazis, Hooligans und Rocker zusammen.
In Deutschland finden jedes Wochenende dutzende Kampfsportveranstaltungen im Bereich Kickboxen, Muay Thai und Mixed Martial Arts (MMA) statt.
Die Entwicklung des Kampfsportes in der extremen Rechten ist eng mit der Geschichte des Hooliganismus verknüpft.
Bei beiden sind internationale Netzwerke entstanden.
