Alfred Heubeck ist eine bedeutende Persönlichkeit im Bereich Karate, dessen Wirken und Engagement vielfältig sind.Im Folgenden werden einige Aspekte seiner Biographie und seines Beitrags zum Karate beleuchtet.
Engagement im Bayerischen Karate Bund (BKB)
Um in den Bayerischen Landessportverband aufgenommen werden zu können, wurde am 1. Mai 1982 der "Bayerische Karate Bund" (BKB) gegründet.Für den BKV verhandelte Karlheinz Braun, prominente Vertreter der BKU waren damals Peter Langer, Hilmar Fuchs, Sepp Schäfer und Peter Förster.Gründungspräsident des BKB wurde Karlheinz Braun aus Nürnberg, damals noch Student.
Der BKB wurde am 1. März 1983 als ordentliches Mitglied in den BLSV aufgenommen.Am 1. Juli zählte man 84 Vereine mit etwa 7000 Karateka.Die Mitgliederversammlung vom 30. April 1983 in Ingolstadt war der erste offizielle Verbandstag des BKB.Es wurde die Neufassung der Satzung des "Bayerischen Karate Bundes" beschlossen.
Der Sitz wurde von Schweinfurt nach München verlegt.Als Präsidenten bestätigt wurde Karlheinz Braun.Der "Start" des BKB wurde vergoldet von einem sportlichen Großereignis, der Europameisterschaft der European Amateur Karate Federation (EAKF) in der Münchner Rudi-Sedlmayr-Halle.In der überfüllten Halle feierten die Starter des DKV Triumphe und schrieben Sportgeschichte.
Am 29. September 1985 trafen sich Vertreter aus 43 von 221 wahlberechtigten Vereinen zum zweiten ordentlichen Verbandstag in Ingolstadt. Präsident Karlheinz Braun konnte auf die stolze Bilanz von knapp 13.800 Mitgliedern in über 200 Vereinen verweisen.
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Schon damals war der BKB offenbar richtungsweisend, denn Braun klagte, dass durch "die noch nicht vollzogene Fusion auf Bundesebene der Sportbetrieb nicht optimal ausgenutzt werden kann," und forderte, dass die "DKV-Oberen dem Bayerischen Pilotprojekt" folgen sollten.Positiv registriert wurde, dass der BKB in die Großgeräte - Förderung aufgenommen worden war.
Zum Präsidenten wieder gewählt wurde Karlhein Braun (3 Gegenstimmen), einstimmig gewählt wurde als Vizepräsident Klaus Schilz, zum Schatzmeister Peter Förster, als Landessportwart Roland Lowinger, als Kampfrichterreferent Josef Schäfer, als Referent für Öffentlichkeitsarbeit Thomas Schreyer und als Revisoren Hilmar Fuchs und Helmut Cornielje.
Am 19. November 1995 trafen sich Vertreter aus 59 von 264 stimmberechtigten Vereinen zum siebten ordentlichen Verbandstag in Regensburg.Als erster BKB-Präsident ging Albert Schindler jun. in eine dritte Amtsperiode.In seinem Rechenschaftsbericht wies Schindler auf die gelungene Integration des Fachverbands BKB in den Bayerischen Landessportverband hin, wo Karate mit 31.600 Mitgliedern nach elf Jahren zu den mittelgroßen Fachverbänden gehört.
Albert Schindler jun. erklärte, den Verband bis zum vollständigen Abschluss der WM 2000 führen zu wollen und wurde einstimmig ohne Gegenstimmen und Enthaltungen gewählt.Für weitere zwei Jahre mit ihren Aufgaben betraut wurden die 1993 gewählten Vizepräsidenten Evi Silhavy und Fritz Oblinger.Oblinger wurde auch zum Landessportwart eingesetzt, diese Aufgabe hatte er zwei Jahre kommissarisch erfolgreich betreut, wofür ihm Schindler ausdrücklich dankte.Zum siebtenmal mit den Aufgaben des Geschäftsführers und Kassiers betraut wurde Peter Förster.Er und Alfred Heubeck sind die einzigen Funktionäre, die seit Gründung des BKB in denselben Positionen tätig sind.
Bestätigt wurden weiterhin Landeskampfrichterreferent Klaus Sterba , Schulsportreferent Andreas Schölz , der Referent für den traditionellen Lehrbereich, Josef Schäfer und Medienreferent Franz Probst.Neu im Amt war Breitensportreferent Uwe Chszaniecki der Helmut Cornielje ablöste.Der Hammelburger arbeitet weiter als Lehrbeauftragter des BKB.Als Frauenwartin aktiv war Sylvia Berreth, als Prüferreferent Alfred Heubeck und als Landesjugendleiter Reiner Hager.
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Der Bunkai-Code
Kata ist das zentrale Element des Karate.Bezüglich des Bunkai der Katas gibt es genaugenommen nur eine Sicherheit: Die ursprünglich für eine beliebige Kata-Technik vorgesehene Anwendung ist nicht überliefert!
Weil es über die Art und Weise, wie Katas im Allgemeinen entstanden sind, nur spärliche Hinweise gibt, ist es noch nicht einmal klar, ob einer konkreten Bewegung überhaupt jemals ein bestimmtes Bunkai zugeordnet war. Die alten Karateschulen haben früher ihre Techniken und oft auch die Katas selbst generell nicht öffentlich gemacht. Sie wurden wie militärische Geheimnisse gehütet. Und dies sehr wirksam!
Wenn wir daher heute Katas auf ihre Selbstverteidigungs-Anwendungen hin untersuchen möchten, also in dieser Richtung Bunkai betreiben, sind wir auf einige Grundregeln und allgemeinlogische Überlegungen angewiesen.Alfred Heubeck hat solche Regeln und Überlegungen gesammelt und ausgewertet.Auf dieser Grundlage hat er einen Schlüssel zum Kata-Verständnis entwickelt, den „Bunkai-Code“.
Alfred Heubeck als Autor
Alfred Heubeck hat mit seinem Werk "Der Bunkai-Code" einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Karate-Kata geleistet. Darüber hinaus hat er an zahlreichen Veröffentlichungen des Verlages schlatt-books mitgearbeitet und diese mit herausgegeben. Zu diesen gehören unter anderem:
- "Karate-Dô Nyûmon" von Funakoshi Gichin (dt. Günter Burckart (Lauda 2001)
- "Karate- Die Kunst der leeren Hand" von Nishiyama Hidetaka (dt. Lauda 2001)
- "Pinsel und Schwert" von Dave Lowry (dt. Terry Dobson (dt. Lauda 2007)
- "Masters" (Sammelband, dt. Distelhsn. 2008/9)
- "Karate. Über den Kampf" von Michael Ehrenreich (Distelhsn. 2011)
- „Masters, Bd. 3“ (Sammelband, dt. Distelhsn.
- „Nur wer stirbt wird leben“ von Pfr. Dr. Siegfried Schwemmer (Distelhsn. 2012)
- „Kanazawa. (Distelhsn. 2015)
- „Mitten im Leben. Karate-dô mit Leib und Seele“ von Pfr. Dr. Siegfried Schwemmer (Distelhsn. 2017)
- "Ki und Karate" von Pfr. Dr. Siegfried Schwemmer (Distelhsn. Hanskarl Rotzinger. Ein Urgestein des deutschen Karate" (Hrsg. Markus Rues, Distelhsn.
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