WWE auf Sky: Das Programm im Überblick

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zur Ausstrahlung von WWE-Events.

WWE "Money in the Bank" auf ProSieben Maxx

ProSieben Maxx zeigt in der Nacht von Sonntag auf Montag den WWE-Premium-Live-Event "Money in the Bank".

  • Ausstrahlungstermin: 7. Juli ab 22 Uhr
  • Was erwartet Sie: Über vier Stunden Ring-Action
  • Match-Card: Die einzelnen Kämpfe stehen bereits fest.

Sie können "WWE Bad Blood" 2024 im kostenlosen Livestream und im Free-TV auf ProSieben MAXX sehen.

Start-Termin ist am 7. Juli ab 22 Uhr deutscher Zeit.

ProSieben MAXX überträgt das komplette Wrestling-Event "Money in the Bank" aus der Scotiabank Arena in Toronto, Ontario in der Nacht von Sonntag auf Montag (7. auf 8. Juli). Die Übertragung beginnt um 22 Uhr und endet gegen 2:25 Uhr.

ProSieben MAXX überträgt die Show damit nur wenige Stunden nach der Live-Austragung in der Nacht von Samstag auf Sonntag deutscher Zeit.

Hier geht's zum Livestream auf ProSieben Maxx (Übertragung startet am Sonntag, 7. Juli um 22 Uhr).

Hier können Sie die Kämpfe der WWE-Superstars von "Raw" und "Smackdown" in voller Länge und mit deutschem Kommentar ansehen.

Sebastian Hackl und Manu Thiele kommentieren das Geschehen im Ring.

Übrigens: ProSieben MAXX überträgt in diesem Jahr auch den "SummerSlam".

Comeback-Geschichten in der Gaming-Welt

Einige Games haben es nach einem missglückten Start trotzdem geschafft, die Gunst der Spieler zurückzugewinnen.

Viele Entwicklerstudios veröffentlichen ihre Spiele nach dem Bananenprinzip. Ein unvollendetes Spiel wird herausgegeben und reift erst bei den Kundinnen und Kunden zu einem fertigen Produkt heran. Dieser Plan geht nicht immer auf.

Content-arme Shooter wie «Anthem» oder «Evolve» und verbuggte Desaster wie «WWE 2K20» und die «GTA»-Remakes sind Beispiele für grüne Bananen, die ihre Unreife nie überwinden konnten.

Einige Games haben sich nach einem desaströsen Launch aber tatsächlich wieder in die Herzen der Fans zurückgekämpft.

«Cyberpunk 2077»: Comeback dank Netflix

Nach dem von Kritikern und Fans hochgelobten «The Witcher III: Wild Hunt», waren die Erwartungen an das nächste Spiel des polnischen Entwicklerstudios CD Projekt Red ziemlich gross.

Und nach der ausführlichen «Cyberpunk 2077» Gameplay-Demo an der E3 2018 und dem mittlerweile legendären «You’re breathtaking»-Auftritt von Keanu Reeves an der E3 2019 stiegen diese Erwartungen ins Unermessliche.

CD Projekt Red versprach ihren Fans ein einzigartiges Rollenspiel-Erlebnis in einer riesigen, lebendigen Open World, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen soll. Auch die zahlreichen Verschiebungen taten dem Hype keinen Abbruch - ganz im Gegenteil.

Die Aufschübe wurden als weiteres Indiz für den massiven Umfang des Games und die hohen Qualitätsansprüche des Studios gedeutet.

Umso grösser war die Enttäuschung als «Cyberpunk 2077» nach insgesamt vier Verschiebungen im Dezember 2020 veröffentlicht wurde. Statt eines revolutionären Open-World-RPGs bekamen Fans ein unfertiges Game mit unzähligen Bugs serviert, das vor allem auf Last-Gen Konsolen kaum spielbar war.

Sony hat das Game rund eine Woche nach Launch sogar komplett aus dem Playstation Store verbannt.

Abgesehen von den technischen Fehlern, enttäuschte «Cyberpunk 2077» auch aus einer Gameplay-Perspektive. Viele versprochene Features wurden nur teilweise oder gar nicht umgesetzt, was laut Branchen-Insider Jason Schreier vor allem dem turbulenten Entwicklungsprozess des Games geschuldet war.

Nach dem desaströsen Launch schraubte CD Projekt Red ihre öffentliche Kommunikation auf ein Minimum zurück und konzentrierte sich vor allem auf die Behebung der dringendsten Fehler. Mittlerweile befindet sich das Game technisch gesehen in einem akzeptablen, wenn auch immer noch nicht perfekten Zustand.

Das grosse Comeback hat «Cyberpunk» aber nicht den Bugfixes, sondern vor allem dem Start der Netflix-Anime-Serie «Cyberpunk: Edgerunners» zu verdanken.

«Cyberpunk Edgerunners» ist nicht nur in Bezug auf die Zuschauerzahlen ein voller Erfolg, sondern gehört auf Review-Portalen wie Metacritic, Rotten Tomatoes und IMDb auch zu den bestbewerteten Netflix-Serien überhaupt.

Die positive Resonanz auf die Serie hatte auch Auswirkungen auf das Game. Nach der Ausstrahlung des Animes hat «Cyberpunk 2077» mit über 130 000 gleichzeitig spielenden Steam-Usern den CD-Projekt-Red-Rekord von «The Witcher III: Wild Hunt» geknackt. Zudem konnte das Game bei den Verkaufszahlen die 20-Millionen-Grenze überschreiten.

Trotz des neuerlichen Erfolgs und der gefixten Bugs bleibt ein fader Nachgeschmack. Die grossen Ambitionen und revolutionären Konzepte, die CD Projekt Red während der Entwicklungsphase präsentiert hat, wurden auch nach zahlreichen Updates nicht realisiert.

«GTA Online»: Vom technischen Abgrund an die kommerzielle Spitze

Eine Gaming-Welt ohne «Grand Theft Auto V» ist kaum mehr vorstellbar. Der fünfte Teil von Rockstars Gangster-Epos hat sich seit dem Launch 2013 mittlerweile über 170 (!) Millionen Mal verkauft. Damit gehört «GTA V» gleich nach «Minecraft» zu den meistverkauften Games aller Zeiten.

Den langlebigen Erfolg hat das Spiel vor allem dem Online-Multiplayermodus «GTA Online» zu verdanken. Auch zehn Jahre nach Release begeistert Rockstar seine Fans immer wieder mit neuen Updates für die chaotische Open World.

Zum Launch von «GTA Online» sah die Gangster-Welt aber noch nicht so rosig aus. Der Multiplayer-Modus wurde rund zwei Wochen nach dem Release von «GTA 5» per kostenlosem Update nachgeliefert. In den ersten Tagen und Wochen war der Modus fast unspielbar.

Aufgrund des riesigen Andrangs waren die Rockstar-Server masslos überfordert - unendlich lange Wartezeiten in der Spiele-Lobby und Spielabbrüche waren das Ergebnis.

Wer tatsächlich ins Spiel gekommen ist, musste sich mit einer verbuggten Alpha-Version des Games herumschlagen, die nicht nur nervige Glitches hatte, sondern auch ganze Spielstände vernichten konnte.

Viele Spieler berichteten davon, dass ihr Spielcharakter aus unerklärlichen Gründen unwiderruflich gelöscht wurde. Einige Spieler haben hingegen «nur» ihre Fahrzeuge und In-Game-Geldreserven verloren.

Mit ihrer transparenten Kommunikation und regelmässigen Bugfixes sowie grossen inhaltlichen Updates, konnten sie die Gunst ihres Online-Publikums nach und nach zurückgewinnen.

Und spätestens mit dem «Heists»-Update Anfang 2015, konnte Rockstar selbst die grössten Skeptiker überzeugen.

Mit dem «Heists»-Update konnten GTA-Spieler erstmals komplexe Banküberfälle planen und zusammen durchführen. Ein Meilenstein in der Update-Historie des Games.

Das Comeback von «GTA Online» war mehr als ein Comeback. Mit der Zeit entwickelte der Online-Modus ein Eigenleben.

Er wurde so populär, dass Rockstar den geplanten Einzelspieler-DLC komplett gestrichen hat. Auch die Arbeit an «Grand Theft Auto VI» wurde depriorisiert - wieso an einem komplett neuen Spiel arbeiten, wenn der Online-Modus eines alten Games so viel Umsatz macht?

Schätzungen zufolge macht Rockstar Games pro Jahr fast eine Milliarde Umsatz mit «GTA Online». Ich bin gespannt, wie lange sie ihre Cashcow noch melken können und hoffe, dass wir dennoch nicht mehr allzu lange auf den sechsten Teil warten müssen.

«Final Fantasy XIV»: Ein kompletter Reset

«Final Fantasy XIV» gehört aktuell zu den meist gespielten MMOs und bricht mit jedem Update neue Spieler-Rekorde. Millionen von Final-Fantasy-Fans loggen sich täglich ein, um neue Abenteuer in Eorzea zu erleben. Dabei ist es fast schon ein kleines Wunder, dass das Game überhaupt existiert.

Die ursprüngliche Version des Online-RPGs wurde 2010 für Windows veröffentlicht. Das Spiel wurde sowohl von Kritikern als auch von Final-Fantasy-Fans regelrecht zerrissen.

Die Reaktionen auf das Game waren so schlecht, dass die ursprünglich geplante PS3-Version nie das Licht der Welt erblickte und die Server der PC-Version bereits nach zwei Jahren komplett abgestellt wurden.

Ein Jahr nach seinem Tod wurde das Fantasy-Epos als «Final Fantasy XIV: A Realm Reborn» wiedergeboren - mit neuer Engine, neuem Entwicklerteam und einem neuen Game Director: Naoki Yoshida.

Neben den instabilen Servern - zu Spitzenzeiten wurden bis zu 400 Server-Crashes pro Tag vermeldet - litt das Originalspiel laut Yoshida vor allem an den zu grossen grafischen Ambitionen, die das Entwicklerteam hegte.

Unwichtige Assets, wie die berühmt-berüchtigten Blumenvasen, waren so detailliert modelliert, dass andere Aspekte des Games darunter litten. So musste die Anzahl an Objekten in der Spielwelt auf ein Minimum reduziert werden und es konnten nur maximal 20 Spielcharaktere auf einmal dargestellt werden - für ein MMO definitiv zu wenig.

Gameplay-technisch war das Spiel ebenfalls eine einzige Enttäuschung. Richtig spannende Geschichten, Quests oder eine Welt, die zum Erkunden einlädt, suchte man in Version 1.0 von «Final Fantasy XVI» vergebens.

Auch das Kampfsystem war ein unfertiges Chaos, das scheinbar von Leuten designt wurde, die noch nie ein MMO gespielt haben.

Als Yoshida im Dezember 2010 beauftragt wurde, das Game zu retten, sah er nur eine Lösung: Das Spiel muss von Grund auf neu entwickelt werden.

Mit der Priorisierung von wichtigen Aspekten des Games, einer offenen Kommunikation mit dem Zielpublikum und mit der Implementation von Spieler-Feedbacks, schaffte Yoshidas Team dieses Kunststück in etwas weniger als drei Jahren. Das ist für ein so ambitioniertes MMO eine sehr kurze Zeit, vor allem wen man bedenkt, dass sie die Originalversion bis zum Abschalten der Server parallel mit Updates versorgt haben.

«No Man’s Sky»: Harte Arbeit zahlt sich aus

Ähnlich wie «Cyberpunk 2077» war auch «No Man’s Sky» ein Opfer seines eigenen Hypes. Auch hier wurden im Vorfeld zu ambitionierte Features und Konzepte angekündigt, die zum Start des Games nicht umgesetzt werden konnten. Im Gegensatz zu «Cyberpunk 2077» ist die Schuld am Launch-Debakel aber nicht ausschliesslich beim Entwicklerstudio zu suchen.

Vor «No Man's Sky» war das kleine Indie-Studio Hello Games vor allem für die 2.5D-Arcade-Rennspielserie «Joe Danger» bekannt.

Umso erstaunter war ich, als Hello Games an den VGX Awards 2013 den ersten Trailer zu «No Man's Sky» vorgestellt hat.