Eine echte Taekwondo-Familie: Kim Herzog (44) aus Ramstein ist frisch gebackener Taekwondo-Weltcup-Sieger. Den Titel hat er in Korea geholt, der Heimat dieser Kampfkunst. Sein neunjähriger Sohn wurde Vizeweltmeister in seiner Klasse.
Ein Lebenstraum wird wahr
Seinen Rückzug aus der Turnierwelt hatte der 44-jährige Ramsteiner schon vor ein paar Jahren verkündet. Trotzdem, der eine letzten Wettkampf stand noch aus: ein Wettkampf in Seoul, wo Taekwondo seinen Ursprung nahm. Für Herzog ging dort ein Traum in Erfüllung.
Den Traum von Seoul hatte Kim Herzog, seit er mit neun Jahren auf einer VHS-Kassette einen Bericht über ein koreanisches Mädchen sah. Es war ein Film über die Vorführung von Taekwondo, das bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul als olympische Disziplin präsentiert wurde. „Es war eine wahnsinnige Vorführung!“ Herzog, der zu dem Zeitpunkt schon seit zwei Jahren Taekwondo trainiert, bekommt die Bilder nicht mehr aus seinem Kopf.
Sie verfolgen ihn durch seine lange Karriere. „Der Wunsch, einmal dort im Olympiastadion, im Vaterland des Taekwondo, in Seoul zu stehen, er war da“, erzählt ein überaus glücklicher Herzog nach seiner Rückkehr von ebendort. Seine Chance war da, er musste sie ergreifen.
„Ich war zwar 2010 bereits in Korea, bin aber im Viertelfinale rausgeflogen“, erzählt er, dass der Traum noch immer am Glimmen war. Nun stand er also tatsächlich in Seoul bei den ITF Taekwondo World Games auf dem Olympia-Gelände auf der Matte, und er schrieb Geschichte. Für sich selbst und für die Sportwelt.
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Der Weg zum Gold
Der Ramsteiner gewann die Klasse U45 bis 64 kg, holt sensationell Gold, lehrt im Turnierverlauf die Konkurrenz das Fürchten. Im Halbfinale wirft er Malaysia mit 4:0 raus, lässt im Finale gegen einen mit 35 Jahren vergleichsweise jungen Mann aus Hongkong ebenfalls ein 4:0 folgen.
Sein Finalgegner zollt ihm großen Respekt, versichert, noch nie einem so starken Gegner gegenübergestanden zu haben. So was freut den Ramsteiner natürlich, ist Balsam für den geschundenen Körper, der ihm schon vor Jahren signalisiert hatte, es reicht mit dem Leistungssport. Der Wille im Kopf von Kim Herzog, er war halt stärker, sein Schlusspunkt erst jetzt wirklich erreicht.
Das Gold von Kim Herzog wiegt doppelt schwer, nach 2004 (damals gewann Klaus Nonnemacher aus Karlsruhe) erringt erst zum zweiten Mal ein Deutscher auf koreanischem Boden den Turniersieg im ITF Taekwondo. Ein weltweit sichtbares Ausrufezeichen des Pfälzers am Ende seiner Karriere.
Familienerfolg in Seoul
Mit in Seoul waren Ehefrau Sarah und Sohn Orell. Sarah Herzog, selbst Weltmeisterin, ging in Seoul dann doch nicht auf die Matte. „Aus unerklärlichen Gründen wurden bei den Frauen alle Gewichtsklassen zusammengelegt, obwohl genügend Gegnerinnen anwesend waren“, erklärt Herzog die gemeinsam getroffene Entscheidung, die Meldung seiner Frau letztendlich zurückzuziehen.
„Sarah hat mich in der Vorbereitung immer wieder motiviert und an den Tagen angetrieben, an denen mir die Motivation fehlte, weil mein Körper schmerzte“, sieht Herzog seine Frau an seinem Erfolg nicht unerheblich beteiligt.
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Der Junior Orell Herzog setzte sich in der Klasse der bis Neunjährigen gegen Korea und die USA durch, stand im Finale einem Gegner aus Usbekistan und einer Regeländerung gegenüber. „Wir hatten uns mit Orell auf das Punktstopp-System vorbereitet, so wie es in der Ausschreibung stand“, erzählt Vater Kim von einer Regeländerung.
Plötzlich sollten auch die Kinder durchkämpfen. „Auf das war Orell nicht vorbereitet, und es fehlte ihm die Erfahrung“, sind Kim und Sarah Herzog stolz auf die Silbermedaille, die Orell am Ende mit aus Korea nach Ramstein brachte.
Abschied vom Leistungssport
„Jetzt ist wirklich Zeit für mich, mit dem Wettkampf abzuschließen. Gibt es was Schöneres, als mit einem Sieg im Geburtsland des Taekwondo seine Karriere zu beenden?“ Kim Herzog blickt mit einem lachenden und einem klein bisschen weinenden Auge nach vorne. 33 lange Jahre war er aktiver Turniersportler, hat alles erreicht, was zu erreichen ist.
In all den Jahren hat er zudem seine Sportschule „Kampfkunst Herz“ aufgebaut, hat große Sportler aufgebaut und viele Kinder durch den Kampfsport Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit tanken lassen. Dafür wird er weiterkämpfen, als Trainer.
„33 Jahre Leistungssport. In Korea ist die Drei eine Glückszahl. Und drei mal drei ergibt das höchste Glück. Deshalb gibt es im Gürtelsystem neun Dan-Graduierungen“, nimmt Kim Herzog endgültig Abschied von seiner aktiven Zeit.
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