VfL Sindelfingen Judo: Informationen rund um den Verein

Als Verein, Judoabteilung und zweite Familie begleitet der VfL Sindelfingen seine Mitglieder und Freunde mit einer Vielzahl an Angeboten, sowohl im sportlichen als auch im nicht sportlichen Bereich, ein Leben lang und für alle Lebensphasen. Hierfür bietet der Verein differenzierte Möglichkeiten und setzt auf ein breites Spektrum im Vereinsleben. Der VfL Sindelfingen möchte seine Mitglieder dabei unterstützen, sich sowohl sportlich als auch persönlich stets weiter zu entwickeln. Hierzu fördert er neben den sportlichen Aspekten (z. B. Wettkampf- und Leistungssport) auch Aspekte am Vereinsleben und die damit verbundenen Entwicklungsmöglichkeiten.

Erfolgsgeschichten des VfL Sindelfingen Judo

Drei der vielen Erfolgsstorys des Vereins sind, dass der VfL Sindelfingen jedes Jahr eines der größten Turniere in Süddeutschland, das ITG im Glasplast, ausrichten kann. Zudem kann der Verein in der JUDO Bundesliga mit einem sehr breiten Kader aus Eigengewächsen an den Start gehen. Darüber hinaus setzt sich der Vorstand der Judoabteilung größtenteils aus Sportlern zusammen, die als Kinder / Jugendliche beim VfL Sindelfingen durch den Judo- und Wettkampfsport geprägt wurden und diese Werte an die kommende Generation weitergeben möchten.

Vielfältige Aktivitäten und Angebote

Neben dem Training in allen Altersklassen, den VfL-Judo Sportevents (z. B. Turniere und Trainingslager) und der Vereinsarbeit, die durch die vielen Ehrenamtlichen unterstützt und getragen wird, gibt es verschiedene Events. Die Schwimmabteilung als größte Abteilung innerhalb des Vereins bietet ein umfangreiches Portfolio im Bereich Schwimmen, Springen und Wasserball an.

Das Internationale Judoturnier im Glaspalast

Der Glaspalast Sindelfingen verwandelte sich beim 23. Internationalen Judoturnier in ein pulsierendes Zentrum des Judosports. Mit 1867 Startern aus 308 Vereinen, darunter Teilnehmer aus allen Bundesländern Deutschlands sowie 21 Nationen, war das Turnier nicht nur quantitativ beeindruckend, sondern auch hochkarätig besetzt. Am Ende sind es wohl 1900 Judoka, die ihre Visitenkarte in Sindelfingen abgegeben haben. Mitte der Woche hatten die Verantwortlichen der Sindelfinger Judo-Abteilung die Reißleine gezogen und nach 1 800 Kämpfern einen Anmeldestopp für ihr internationales Turnier verfügt. Gestern Abend waren es aber wohl dennoch 1 900 Kämpfer, die im Glaspalast auf die Matte gingen.

Für Lena Zein, Finanzreferentin bei der Sindelfinger Judo-Abteilung, keine große Überraschung. „Die Vereine bringen nicht immer die genaue Zahl der gemeldeten Kämpfer mit. Wegen der vielen Teilnehmer wurde allein am Samstagabend bis 22 Uhr auf den Matten gekämpft. Für die rund 100 ehrenamtlichen Helfer des VfL Sindelfingen gab es am Wochenende auch jede Menge Arbeit. Schließlich sorgt die Abteilung unter anderem für die kulinarische Versorgung der Judo-Familie.

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Die Abteilung hat bei diesem Turnier versucht, die Anmeldung zu digitalisieren. „Wir haben auch EC-Geräte zum bargeldlosen Bezahlen und arbeiten an einer Turnier-Software. Das Arbeiten mit der Hand am Arm soll der Vergangenheit gehören. Dem internationalen Turnier schließt sich bis Mittwoch ein Trainingslager der Judoka an. Danach sind die vielen Helfer der Judo-Abteilung wieder gefordert. Dann steht der Abbau an. Schließlich wird im Glaspalast am Samstag Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer verabschiedet.

Erfolge beim Internationalen Judoturnier

Die Konkurrenz war groß, das Niveau beachtlich - und mittendrin das Judoteam des VfL Sindelfingen selbst, das sich mit 2 Gold-, 3 Silber- und 5 Bronzemedaillen sowie weiteren starken Platzierungen auf den hervorragenden 7. Platz in der Vereinswertung kämpfte.

Herausragende Leistungen der Judoka

  • Hendrik Sommacal (-28 kg): gewann fünf Kämpfe in Folge.
  • Jonas Giogiakas (-25 kg): sicherte sich die Bronzemedaille.
  • Noel Giogiakas (-37 kg): erreichte den fünften Platz.
  • Thiago Moreno (-40 kg): erkämpfte sich ebenfalls Bronze.
  • Srishti Karavadi (-52 kg): holte die Bronzemedaille in der Altersklasse U13.
  • Thomas Marcel Erler (+50 kg): glänzte mit drei Siegen und einer Bronzemedaille.
  • Zoran Todorovic (-66 kg, U18): zeigte eine beeindruckende Vorstellung und gewann mehrere Kämpfe.
  • Isabelle Schühlein (-63 kg, U21): holte Gold im Finale gegen Laura Jurkutat.
  • Jana Bakry (+70 kg): belegte einen respektablen fünften Platz.
  • Aylin Mill (+70 kg): gewann das Poolfinale, musste aber im Finale verletzungsbedingt aufgeben.
  • Fabian Hässner (-60 kg): erreichte das Finale, wo er gegen Thibaud Bassi kämpfte.
  • Leon Koch (-66 kg): zeigte eine starke Turnierleistung und gewann Silber.

Bundesliga-Kämpfe und Teams

Frauen-Bundesliga

Die Frauen der VfL-Judoabteilung kämpfen in der Bundesliga Süd und hatten bekanntermaßen einen recht holprigen Start in die neue Saison. Die Sindelfinger Judofrauen wollen sich in dieser Saison bis in die Playoffs der Liga vorkämpfen. Es ist ein junges Team, das sich dieses ehrgeizige Ziel gesetzt hat. Verstärkt wird es von zwei bis drei Spitzenkämpferinnen, darunter der Olympia-Teilnehmerin von Paris, Pauline Starke, der Schweizerin Alina Lengweiler und der Niederländerin Margit De Voogd. Im Team ist auch Marley Garland, die in der VfL-Jugend ihre ersten Judoschritte gemacht hat, dann außerhalb kämpfte und nun wieder für den VfL startet. Mit dabei auch wieder die Rumänin Oana Nicolaescu, die in der vergangenen Saison keinen ihrer Kämpfe verloren hatte. Neu im Team sind zwei spanische Leicht- beziehungsweise Halbleichtgewichtlerinnen.

Coach Simon Kristen, der das Frauenteam betreuen wird, sieht es realistisch: „Gegen Backnang werden wir die klaren Außenseiter sein und versuchen einfach gut in die Saison reinzukommen.

Männer-Bundesliga

Die Männer der VfL-Judoabteilung fahren am Samstag nach Schwalbach und bestreiten dort als Tabellenvierter ihren zweiten Kampftag in der 2. Seine Aufgabe als Coach der VfL-Männer hat Simon Kristen am Wochenende an Andi Finkbeiner und Daniel Reuf delegiert. Die beiden werden es in Schwalbach mit einer Mannschaft zu tun haben, die sich zum Großteil aus den Kämpfern des JC Wiesbaden rekrutiert, der in dieser Saison nicht mehr in der Bundesliga antritt. Hinzu kommt noch eine starke ukrainische Fraktion.

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In Bestbesetzung können die VfL-Männer nicht antreten, weil etliche ihrer jüngeren Kämpfer auf den European-Cups unterwegs sind.

Kampftag gegen das Judo-Team Rheinland

Am Samstag treffen die Zweitliga-Judoka des VfL-Sindelfingen um 16 Uhr in der Sporthalle des Gymnasiums Unterrieden auf das Judo-Team Rheinland. Es ist der dritte Kampftag der Sindelfinger in der neuen Saison. Dem Tabellenstand nach müsste die Begegnung mit dem Judo-Team Rheinland eigentlich eine klare Sache für die Sindelfinger Kämpfer, die auf dem dritten Tabellenplatz rangieren, werden. Ihr Gegner ist Tabellenletzter. Und so geht Coach Simon Kristen mit verhaltenem Optimismus in diese Begegnung und hofft mit einem Sieg noch weiter oben in der Tabelle zu landen.

Weitere Informationen und Angebote des VfL Sindelfingen

Sportschulen

Die speziell konzipierten Sportschulen bieten eine facettenreiche Palette an Aktivitäten, die nicht nur die körperliche Entwicklung fördern, sondern auch Spaß und Begeisterung vermitteln. In den Sportschulen steht spielerisches Lernen im Fokus, um die Leidenschaft für Bewegung und Sport bei den Kinder zu entfachen. Die Fußballschule Fair Play des VfL Sindelfingen ist seit 1997 ein Renner und ist damit eine der ersten Fußballschulen überhaupt. Die Fußballschule ist eine selbstständige Zusatzeinrichtung beim VfL Sindelfingen innerhalb der Abteilung Fußball.

Judo ausprobieren

Interessierte können Judo im Glaspalast ausprobieren. Dafür wird nur eine lange Jogginghose, ein T-Shirt und etwas zu Trinken (am besten Wasser) benötigt. Interessierte sollten ca. 10 Minuten vor dem Training im Dojo erscheinen, die Sportklamotten anziehen und sich die Hände, Füße und das Gesicht mit Wasser waschen. Anschließend kann man einfach den Trainer vor Ort ansprechen und fragen, wie die ersten Schritte ablaufen. Gerne kann man auch die erste Einheit einfach nur zuschauen oder nur Teile der Übungen mitmachen. Das Gleiche gilt auch für die Einheiten beim Frauenfitness oder im Athletikbereich. Eltern können entweder von Draußen oder aus dem Vorraum zuschauen. Im Vorraum des Dojos befindet sich auch der Servicepoint, wo freundliche Damen Fragen beantworten.

Weitere Sportarten

Die Philosophie der Merkert Tennisakademie ist es, die unterschiedlichen Zielvorstellungen der Spieler/innen gemeinsam umzusetzen und das individuelle Potential eines jeden voll auszuschöpfen und den Erfolg zu maximieren. Vor allem für Kinder und Jugendliche bringt der Tennissport neben dem Erlernen von physischen und psychischen Fertigkeiten einen weiteren positiven Effekt mit sich, denn der Tennissport ist zugleich auch eine Art Lebensschulung: Der Mikrokosmos des Tennisplatzes gleicht in vielem den Herausforderungen des (Berufs-)Lebens.

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Allgemeines Grundlagentraining für Kinder mit dem Schwerpunkt Gerätturnen, Erlernen von turnerischen Elementen wie Standwaage, Salto, Überschlag, Aufschwung und Umschwung am Reck, Pflichtübungen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Spielerische Vermittlung von sportlichen Fähigkeiten, Muskelaufbau, Haltungsschulung, Körperwahrnehmung, Koordination, Orientierungsfähigkeit, Beweglichkeit, Schnellkraft, Reaktionsfähigkeit und Gleichgewichtsschulung.

Vermittlung von Teamgeist, Toleranz, Disziplin, gegenseitiges Helfen und Sichern zur Vertrauensbildung und gutem sozialem Verhalten.