Die Dortmunder Westfalenhalle hat sich zu einem bedeutenden Schauplatz für Mixed Martial Arts (MMA) in Deutschland entwickelt.
OKTAGON 69 feiert Premiere in Dortmund
Am 5. April 2025 feiert OKTAGON MMA mit der Veranstaltung OKTAGON 69 sein Debüt in der Dortmunder Westfalenhalle. Dieses Event verspricht, ein Meilenstein für die deutsche MMA-Szene zu werden und bietet den Fans eine beeindruckende Mischung aus hochkarätigen Kämpfen und spektakulärer Show. Mit OKTAGON 69 setzt die beliebte MMA-Organisation ihren Erfolgskurs in Deutschland fort - und bringt eines der spektakulärsten Sportevents der Welt erstmals in die Dortmunder Westfalenhalle.
Genau deshalb hat sich RTL Plus die Übertragungsrechte gesichert. Wer also trotz ausverkaufter Halle nichts verpassen will, kann das Event bequem im Livestream auf RTL+ verfolgen.
Mixed Martial Arts zählt zu den dynamischsten und am schnellsten wachsenden Sportarten weltweit - und OKTAGON MMA ist der führende Veranstalter in Europa. Alle Kämpfe, Highlights und exklusive Inhalte findest du jetzt auf RTL+.
OKTAGON MMA ist Europas führende MMA-Organisation, die für ihre spektakulären Events und die Präsentation erstklassiger Kämpfer bekannt ist. Mit über 45 Turnieren in Tschechien, 19 in der Slowakei, 9 in Deutschland und 3 im Vereinigten Königreich hat OKTAGON eine beeindruckende Präsenz in Europa aufgebaut. Die Organisation erreicht über 2 Millionen Fans auf Social Media und verzeichnet eine Reichweite von über 7 Millionen pro Event.
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Highlights des Events
- Flying Uwe vs. Ediz "der Breite" Tasci - YouTube-Star gegen Streamer: Wer setzt sich im Oktagon durch?
- Federgewichts-Showdown - Palokaj vs. Novák: Beide Fighter haben beeindruckende Siegesserien!
- Banger-Fight: Ryšavý vs. Black-Dell - Kann Ryšavý seinen 12. vorzeitigen Sieg feiern?
- Krebskämpfer Aby vs. Mohammed Walid - Kampfgeist trifft auf unaufhaltsame Kraft!
- Afghanischer Star Nazhand - Mit über 500.000 Followern will er auch im OKTAGON siegen.
- UFC-Veteran Khalid Taha - Ein gefährlicher Finisher mit 14 Siegen!
Top Kämpfe bei Oktagon 69
Der Hauptkampf des Abends bringt zwei der talentiertesten deutschen Federgewichtler zusammen: den ungeschlagenen Max Holzer (10-0-0) und Deniz „El Pistolero“ Ilbay (8-1-0). Holzer, bekannt für seine Vielseitigkeit und technischen Fähigkeiten, trifft auf Ilbay, einen ehemaligen Boxchampion, der für seine Schlagkraft gefürchtet ist.
Ein besonderes Highlight ist der Kampf zwischen dem bekannten YouTuber und Fitness-Influencer Uwe Schüder, alias „Flying Uwe“, und dem Streamer Ediz „Der Breite“ Tasci. Schüder, der bereits Erfahrung im professionellen MMA gesammelt hat, trifft auf Tasci, der für seine beeindruckende physische Präsenz und Kampfsporterfahrung bekannt ist.
Ein weiteres Highlight ist das Debüt von Khalid Taha bei OKTAGON MMA. Taha, ein erfahrener Kämpfer mit Auftritten bei RIZIN und der UFC, bringt seine beeindruckende Bilanz und seinen Ruf als harter Finisher mit in den Käfig.
Weitere Kämpfe umfassen Aaron Aby vs. Mohammed Walid, Karol Ryšavý vs., Lucie Pudilová vs., Fedor Duric vs. Predrag Bogdanović und Gjoni Palokaj vs.
NFC Event in der Westfalenhalle
Vor OKTAGON MMA war die Westfalenhalle bereits Schauplatz für Veranstaltungen der National Fighting Championship (NFC). Die NFC ist als Veranstalter in den letzten Jahren stetig gewachsen und hatte selbst in der Corona-Zeit Veranstaltungen - allerdings ohne Publikum - abgehalten.
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Mittlerweile verkauft die Promotion regelmäßig Hallen mit 2000 bis 3000 Zuschauern aus. Die Westfalenhalle soll nun zum "Meilenstein" für MMA Deutschland werden, wie Matchmaker Max Merten gegenüber ntv.de sagt. 5500 von 7000 Karten seien bereits verkauft.
Mit der ersten MMA-Veranstaltung in der Dortmunder Westfalenhalle soll nun ein weiterer Meilenstein gesetzt werden. Max Coga, Khalid Taha und Mert Özyildirim - in der deutschen Mixed-Martial-Arts-Szene sind die Käfigkämpfer bekannte Namen, beim Event der National Fighting Championship (NFC) am Samstag (23 Uhr/Sport1) sollen sie dafür sorgen, dass die Westfalenhalle in Dortmund voll wird.
Für den ehemaligen UFC-Kämpfer und gebürtigen Dortmunder Khalid Taha war sein Auftritt in der Westfalenhalle gegen den Brasilianer Giovanni da Silva Santos ein echtes Heimspiel. "Ich kann es kaum erwarten. Krasser als Dortmund geht gar nicht. Hier ist mein Zuhause. In den letzten Jahren habe ich immer im Ausland gekämpft. Jetzt bereite ich mich hier vor, trainiere hier und mache Gewicht. Das ist alles ungewohnt, aber im positiven Sinne."
Im Main Event des Abends standen sich Özyildirim und Coga gegenüber.
Die NFC positioniert sich klar als Sprungbrett für Käfigkämpfer. Sollte der Anruf einer der großen Promotionen wie UFC, Bellator oder PFL kommen, legt die NFC den Kämpfern keine Steine in den Karriereweg, sondern nutzt die Geschichte für Eigenwerbung.
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Jüngst war das beim Niederländer Jarno Errens der Fall. Der Federgewicht-Fighter war NFC-Champion, der Titel, den am Samstag Max Coga und Mert Özyildirim unter sich ausmachen. Errens hatte den Gürtel gegen Coga gewonnen, gegen Özyildirim aber wieder verloren. Seinen letzten Kampf in der NFC konnte der Niederländer wieder gewinnen, daraufhin kam ein Vertragsangebot von der UFC. "Das ist ein gutes Zeichen für uns. Auch die große UFC schaut auf unsere Kämpfer", so Merten. Diese Bühne möchte die NFC seinen Kämpfern auch weiterhin bieten.
Lokale Kämpfer und ihre Geschichten
Khalid Taha: Verletzungen können im Profisport zur Geduldsprobe werden. Davon kann Khalid Taha ein Liedchen singen. Las Vegas, Melbourne, Jakarta oder das japanische Saitama - Khalid Taha hat die weite Welt der Mixed Martial Arts und die größten Organisationen bereits gesehen.
Doch keine der genannten Städte ist mit so vielen Emotionen verbunden wie seine Heimat Dortmund. Dort wird "The Warrior" bei Oktagon 69 (am Samstag ab 17.30 Uhr auf RTL+) auf die große MMA-Bühne zurückkehren - und gleichzeitig eine lange Leidenszeit beenden. Zwei Jahre hat man vom ehemaligen UFC-Kämpfer nur wenig gehört, im Käfig nichts gesehen.
"Ich habe mir einen Bruch nach dem anderen geholt", blickt Taha im Interview mit ntv/RTL zurück. Dazu hatte er eine langwierige Augenverletzung. "Die letzten zwei Jahre waren von Verletzungen bestimmt." Umso erfreulicher ist es für den 33-Jährigen, dass er dort weitermachen kann, wo er seinen vorerst letzten Kampf hatte: in Dortmund.2023 stieg er nach seinem Aus in der Elite-Liga UFC in der Westfalenhalle unter dem Banner von NFC, einer kleineren deutschen Organisation, in den Käfig.
Mit seinem Engagement bei Oktagon erfolgt nun die Rückkehr zu einer internationalen Top-Organisation, dazu in gewohnten Gefilden. Auch wenn Taha mehrere Angebote von anderen Organisationen hatte: Oktagon habe am meisten Sinn ergeben. "Ich bin froh, Teil davon zu sein und will einschlagen wie eine Bombe", sagt er.
Das Heimspiel hat für ihn viele Vorteile. Allen voran: Kein Reisestress für den Federgewicht-Kämpfer, der es gewohnt war, im Ausland anzutreten. Doch auch andere profitieren. "Ich will in Deutschland kämpfen, meiner Familie und meinen Fans zuliebe. Die sollen nicht um die halbe Welt reisen, um mich zu sehen. Dazu ist das eine Riesenbühne und ich freue mich, diesen Zuspruch zu erleben. Für mich ist das eine große Motivation, beim Einlauf, die Leute zu hören. Das gibt mir Energie", sagt der Dortmunder, der in einer ausverkauften Westfalenhalle mit 15.000 Zuschauern einen Hexenkessel erwartet.
Eine Komponente, die Taha an Oktagon neben der großen Inszenierung und den vollen Arenen so schätzt, ist deren Terminkalender. "Die Events für das Jahr stehen schon fest. Das bedeutet, wenn man gewinnt und unverletzt ist, kann man schon schauen, wo man eventuell als Nächstes kämpft. Das ist in anderen Organisationen nicht so." Vor allem die Events in Deutschland hat der Deutsch-Libanese ins Auge gefasst: Hamburg, Frankfurt, Köln und München stehen nach der Ruhrmetropole noch an.
Über den Kampf in Dortmund und seinen Gegner José Zarauz will Taha aber noch nicht hinausschauen. Der Peruaner habe gegen einige starke Leute gekämpft, die mittlerweile in der UFC sind. "Wenn du 26 Siege auf dem Buckel hast, kannst du kämpfen. Ich wollte eine solche Herausforderung. Er hat sogar mehr Erfahrung als ich, was die Zahl der Kämpfe angeht."
Die zwei Jahre ohne Kampf hat Taha genutzt, um sich in vielen Bereichen weiterzuentwickeln. "Ich habe an allem gearbeitet. Striking, Ringen, Jiu-Jitsu. Und so wird das im Kampf auch ablaufen. Ich werde meinen Gegner drei Runden lang unter Druck setzen - ein Kugelhagel über 15 Minuten oder er fällt vorher um." Ein Sieg würde auch bedeuten, dass ihm danach ein Gegner aus Deutschland gegenübersteht. Max Holzer und Deniz Ilbay, die bei Oktagon 69 den Hauptkampf bestreiten werden, wurden im Vorfeld ebenfalls als Kontrahenten für den Dortmunder gehandelt.
"Ich habe von Anfang an gesagt: Ich kämpfe gegen Holzer, ich kämpfe gegen Ilbay. Aber noch habe ich eine andere große Herausforderung vor mir.
