Brock Lesnar gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Wrestling-Superstars unserer Zeit. Aber auch im Octagon der UFC hat er seine Spuren hinterlassen. In diesem Artikel erfährst du, wie du Brock Lesnar in UFC 4 freischalten kannst und erhältst einen Einblick in seine faszinierende Karriere.
Brock Lesnar in UFC 4
Ab sofort steht ein neuer Kämpfer für "EA Sports UFC 4" zur Verfügung: Brock Lesnar. Somit können sich alle Spieler den einstigen UFC Heavyweight Champion Brock Lesnar ins Spiel holen.
Die Verantwortlichen von Electronic Arts haben den ehemaligen UFC Heavyweight Champion Brock Lesnar in den Octagon geholt. Für kurze Zeit ist der neue Kämpfer auch kostenlos erhältlich (bis zum 29. Valentinstag).
Mit seiner enormen Größe, unfassbaren Stärke und seinen Ringerfertigkeiten ist Lesnar einer der gefährlichsten Kämpfer, die jemals den Octagon betreten haben. Im November 2008 konnte er im Rahmen von UFC 91 die MMA-Legende Randy Couture per technischem KO niederstrecken und sich den Titel im Schwergewicht sichern.
Allerdings war seine UFC-Karriere aufgrund einer Krankheit von kurzer Dauer, auch wenn er noch Siege gegen Frank Mir und Shane Carwin verbuchen konnte. In „EA Sports UFC 4“ stehen auch einige Halloween-Kostüme zur Verfügung, die einige Monster zum Leben erwecken.
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Zudem hat Electronic Arts das Update 4.0 veröffentlicht, um weitere Verbesserungen vorzunehmen. Zudem wurden mit Askar Askarov und Jennifer Maia auch zwei weitere Kämpfer hinzugefügt.
„EA Sports UFC 4“ ist seit August 2020 für die PlayStation 4 und die Xbox One im Handel erhältlich. An diesem Wochenende kann man das Kampfspiel auch kostenlos spielen.
Brock Lesnars überraschendes UFC-Comeback
WWE-Star Brock Lesnar kehrt völlig überraschend ins Octagon zurück und steigt bei UFC 200 in den Ring. Das "Beast incarnate" wurde im Rahmen von UFC 199 in der vergangenen Nacht für das folgende Großevent angekündigt.
In einem Video-Trailer bestätigte die bekannteste MMA-Organisation, dass Lesnar am 9. Juli bei UFC 200 ins Oktagon zurückkehren werde. Der Gegner steht noch nicht fest, Lesnar soll im Co-Main Event kämpfen.
Die WWE dämpfte Spekulationen um einen Abschied umgehend ein und gab bekannt, dass Lesnar nur für eine Nacht freigestellt werde, sein Vertrag anschließend aber weiter laufe. Für den Summerslam, das zweitgrößte Wrestling-Großereignis des Jahres am 21. August, soll er wieder seinem regulären Job nachgehen.
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Lesnar, der sich offenbar bereits seit dem Ende von Wrestlemania 32 Anfang April auf den UFC-Kampf vorbereitet, hatte im Frühjahr 2015 seinen Vertrag mit der WWE um drei Jahre verlängert. Dies galt als sicheres Zeichen, dass die UFC-Karriere des 38-Jährigen beendet sei.
Lesnar stieg zuletzt Ende 2011 ins Octagon, als er via TKO gegen Alistair Overeem verlor. Dieser wurde einige Monate später positiv auf Doping getestet. Er ist nach wie vor der Kämpfer mit den meisten Titelverteidigungen in der Heavyweight Division in Folge.
Seinen Rücktritt begründete er mit einer Entzündung des Dickdarms, an der er leidet.
Lesnars MMA-Rücktritt nach Dopingsperre
Brock Lesnar kehrt nach seiner Dopingsperre nach UFC 200 nicht mehr in den Käfig zurück. Den Wrestling-Fans wird der 39-Jährige aber erhalten bleiben.
Der 39-Jährige, der nach seinem letzten Cagefight gegen Mark Hunt im Sommer 2016 positiv getestet und daraufhin ein Jahr lang von der amerikanische Anti-Doping-Agentur (USADA) gesperrt worden war, informierte den Verband über seinen Rücktritt.
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UFC 5: Der nächste Schritt in der Evolution der Kampfspiele
Mehr als drei Jahre ist es her, dass UFC 4 auf den Markt kam. Das Spiel wurde von EA SPORTS kontinuierlich weiterentwickelt und u.a. Die Werbetrommel zu EA SPORTS UFC 5 wurde mit diversen Videos, die über normale Trailer hinaus gingen, in den letzten Wochen gerührt. Dabei immer wieder im Fokus: der Umstieg auf die hauseigene Frostbite Engine, die das Spiel noch realistischer darstellen soll. In eindrucksvollen Clips wurden uns die neuen Inhalte präsentiert.
Verletzungen spielen im fünften Teil der Serie eine größere Rolle, denn Kämpfe können nun auch von den Ärzten am Octagon unterbrochen und sogar abgebrochen werden, wenn sie feststellen, dass der Fighter nicht mehr weitermachen kann. In Sachen Spielmodi ist UFC 5 auf dem Niveau des Vorgängers. Ultimate Team bleibt weiterhin außen vor und spielt keine Rolle mehr in der UFC Serie und ansonsten bekommt man die Modi, die man bereits kennt.
In Sachen Gameplay versprachen die Entwickler in den diversen Videos vorab, dass es sich durch die Frostbite Engine und Tweaks am Gameplay an sich besser spielen wird denn je zuvor - realistischer, aber auch für den Spieler mit mehr Feedback, d.h. Ein ausführliches Tutorial gibt euch die Möglichkeit, in die recht komplexe Steuerung des Spiels einzutauchen, aber auch Anfänger und „Buttonsmasher“ können Spaß mit dem Spiel haben, wenn sie sich auf den Kampf im Stehen beschränken und das Ground Grappling mehr oder minder links liegen lassen.
Bei Submissions hat man erneut Änderungen vorgenommen und sie komplett simplifiziert. Es gibt keine umständlichen Minigames mehr, sondern man kann sich rein mit dem rechten Stick in der richtigen Position in eine Submission manövrieren und den Gegner zur Aufgabe zwingen, sollte der entsprechende Körperteil schon so bearbeitet sein, dass ihm oder ihr keine andere Wahl bleibt als abzuklopfen. Die Ausdauer spielt natürlich auch weiterhin eine Rolle. Spammt ihr endlos Moves, ist euer Fighter schnell am Ende und hat kaum noch eine Chance, überhaupt Attacken durchzubringen und auch das Blocken wird immer kniffliger.
Allerdings kam es mir beim Zocken so vor als würde die Ausdauer in UFC 5 deutlich langsamer Sinken als in den Vorgängern, sodass man hier doch etwas mehr verzeiht. Ein neuer bzw. stark überarbeiteter Aspekt sind die Verletzungen der Fighter. Schwellungen im Gesicht, Probleme am Körper, den Armen oder den Beinen - all das spielt nun eine gewichtige Rolle und kann sogar - wie bereits angesprochen - dazu führen, dass der Arzt am Octagon in selbiges steigt, den Fighter untersucht und den Kampf vorzeitig abbricht, da eine Verletzung vorliegt. Das ist sehr interessant und meiner Ansicht nach auch fair gelöst. Man merkt eben schon, wann die Treffer sitzen und bekommt auch dank der neuen Grafikengine visuell schnell dargestellt, dass da gerade wirklich ein Auge zuschwillt und Gefahr besteht, dass der Kampf gleich zu Ende ist.
Was die Schwierigkeit angeht, ist UFC 5 meiner Meinung nach wieder recht gut ausbalanciert. Bei der Präsentation und Grafik waren wir sehr gespannt, wie UFC 5 am Ende aussehen wird. Als Testsystem fungierte bei mir die Xbox Series X. Die Frostbite Engine wurde in den Vordergrund der Promotion für das Spiel gestellt und natürlich erwarteten wir da dann auch grafische Sprünge nach vorne - wobei man anmerken muss, dass UFC 4 auch heute noch gut aussieht.
Letztlich stellte sich hier auch schnell etwas Ernüchterung ein. Die meisten Fighter sehen ihren Ebenbildern natürlich wie aus dem Gesicht geschnitten aus, doch sobald die Einzüge vorbei sind, bei denen die Frostbite Engine wirklich die Muskeln spielen lässt, sind die Unterschiede zu UFC 4 wirklich marginal. Die Visualisierungen bzw. das Treffer-Feedback hat man in UFC 5 auf jeden Fall verbessert. Schläge haben - wenn sie denn voll treffen - richtigen Impact und werden mit leichten Bildschirmeffekten sehr gut in Szene gesetzt. Diese wirken auch keineswegs aufdringlich oder störend, sondern fügen sich gut ins Gesamtbild ein. Die imposanten Knockout-Kameras im Kinostil setzen der Präsentation dann wirklich die Krone auf - so macht es Spaß, das Finish des Matches noch einmal präsentiert zu bekommen. Einzig die Soundeffekte dabei empfand ich im Test als etwas drüber.
Wie schon im Vorgänger ist das Spiel auf deutschen Konsolen erstmal standardmäßig auch mit deutschen Kommentatoren eingestellt. Die Qualität dieser möchten wir auch dieses Jahr wieder nicht beurteilen, da der erste Schritt ins Menü führte, um die englischen Kollegen zu aktivieren. Diese machen auch wieder einen passend guten Job. Wie schon in UFC 4 hat auch in UFC 5 die Einstellung der Kommentatorensprache keine Auswirkung auf die Sprachausgabe in der Karriere: diese bleibt dabei deutsch.
In Sachen Präsentation setzt UFC 5 wirklich noch mal eine Schippe gegenüber UFC 4 drauf. Die Stärken spielt das Spiel hier aber vor allem in Einzügen und Zwischensequenzen aus, wo es dank der Frostbite Engine wirklich hervorragend aussieht. Auch in UFC 5 darf ein Karrieremodus natürlich nicht fehlen. Entweder ihr importiert euch einen bereits vorhandenen Fighter oder ihr erstellt jemand neues, mit dem ihr dann eure Reise beginnt. Die Karriere kann sowohl mit männlichen als auch mit weiblichen Kämpfern gespielt werden.
Zu Beginn werdet ihr zur Social Media Sensation, da ihr einen imposanten Sieg in einem Hinterhof-Kampf einfahrt. Ab diesem Punkt hat sich die Karriere nicht grundlegend verändert und gerade zu Beginn durchlauft ihr viele, viele Trainings, die euch als Tutorial dienen, um die verschiedenen Gameplay-Aspekte des Spiels kennenzulernen. Diese Trainings könnt ihr auch überspringen, wenn ihr bereits firm mit dem Spiel seid. Für Neulinge sicherlich ganz interessant. Wir müssen aber zugeben, dass es doch ziemlich zäh wirkte und man letztlich an der Karriere nur marginale Änderungen vorgenommen hat.
Wir haben nun mehr als drei Jahre auf den Nachfolger von UFC 4 gewartet. Im Vorfeld war die Frostbite Engine der Aspekt, den EA SPORTS besonders in den Vordergrund stellte und der UFC 5 besser den je machen sollte. Was ist dabei nun am Ende heraus gekommen? Böse Zungen würden schreiben: Copy & Paste auf eine neue Engine. Noch nie hatten wir das Gefühl, dass UFC innerhalb der Serie so wenig Fortschritte gemacht hat wie dieses Mal. Das klingt jetzt nach vernichtender Kritik, so ist es jedoch nicht gemeint, denn UFC 4 war ein hervorragendes Spiel und auch UFC 5 ist wieder ein hervorragendes Spiel.
Sieht man allerdings von kleineren Tweaks hier und da, etwas Adjustierungen drüben und dort ab, spielt es sich mehr wie ein UFC 4.5 als wie wirklich UFC 5. Die Frostbite Engine beschert dem Spiel eine wirklich eindrucksvolle Präsentation in Zwischensequenzen, grafisch ist das Spiel damit über jeden Zweifel erhaben, darüber müssen wir nicht reden. Sobald der Fight dann aber beginnt, sieht es nahezu 1:1 aus wie UFC 4. Gerade mit Blick darauf, dass UFC 5 jetzt nur noch für die Current-Gen, also PlayStation 5 und Xbox Series S|X erscheint, schon ein kleiner Wermutstropfen.
Performance Probleme gibt es dieses Jahr jedoch absolut keine. Alles in allem ist UFC 5 aber der neue König unter den MMA Spielen von EA SPORTS. Entsprechend werten wir es gegenüber dem Vorgänger auch leicht auf. Gespannt sind wir jetzt, wie das Spiel in den nächsten Wochen und Monaten von EA SPORTS versorgt wird. Bis dato hat die UFC Serie immer wieder Verbesserungen basierend auf Community-Feedback erhalten und bekam sogar kostenlose DLC Fighter.
Brock Lesnars WWE-Comeback und die Kontroverse
Zwei Jahre lang war der Hüne nicht mehr im WWE-Ring zu sehen. In den vergangenen Jahren hat sich Brock Lesnar immer wieder monatelange Auszeiten genommen, um nach einer Pause kräftiger und bedrohlicher als zuvor zur WWE zurückzukehren. So lange war seine Pause aber schon ewig nicht mehr. Fast jeder hat damit gerechnet, dass seine WWE-Karriere vorbei sei. Doch das Gegenteil scheint der Fall zu sein.
Zwei Jahre nach seinem letzten WWE-Auftritt bei Summerslam 2023 im Match gegen Cody Rhodes ist Brock Lesnar am zweiten Summerslam-Abend am Sonntag zurückgekehrt. Nach dem Titel-Match zwischen Cena und Rhodes tauchte Lesnar aus dem Nichts auf und brachte John Cena mit einem F5 zu Boden. Danach verschwand er wortlos in den Backstage-Bereich und der zweite Summerslam-Abend endete.
Im Netz wird das Comeback kontrovers diskutiert. Auf der einen Seite gibt es zahlreiche Fans, die sich über seine Rückkehr freuen. Auch die Halle in New Jersey tobte, als das Einmarsch-Lied von „The Beast“ erklang. Gleichzeitig gibt es aber viel Kritik und Unverständnis, schließlich stehen immer noch schwere Vorwürfe gegen Lesnar im Raum.
Es gibt zwar noch keine Informationen zum laufenden Verfahren, Experten aus der Wrestling-Szene vermuten aber, dass sich nicht alle Vorwürfe gegen Lesnar bestätigen. Das Unternehmen TKO, zu dem WWE gehört, hat schließlich eine Verantwortung gegenüber Sponsoren und Werbetreibenden zu tragen und dürfte wenig Interesse haben, einen großen Skandal auszulösen.
Zwei Jahre lang fehlte jegliche Spur von Lesnar bei der WWE. Das betraf nicht nur seine Abwesenheit bei den Shows, auch im aktuellen WWE-Spiel WWE 2K25 gibt es Lesnar nicht. Zuletzt kamen aber wieder Gerüchte über ein mögliches Comeback auf, als das typische Lesnar-Hemd als neuer Artikel im WWE-Shop aufgenommen wurde.
Angeheizt wurde das Comeback-Gerücht durch Paul Heyman, der Brock Lesnar öffentlich in seinen sozialen Kanälen Geburtstagswünsche gesendet hat.
In einem Interview wurde der ehemalige UFC-Heavyweight-Champion Demetrious Johnson gefragt, ob es ein Aufeinandertreffen von ihm und Lesnar in einem WWE-Ring geben könnte. Ihm zufolge befindet sich Brock Lesnar auf einer Verbotsliste. Seinen Aussagen zufolge war er nicht bei WWE erwünscht. Weiterhin sprach er von großen Problemen, in denen Brock steckt, führte aber nicht weiter aus, um was es sich handelt.
Anfang Februar 2024 wurde sein Part jedoch durch LA Knight ersetzt. Auch an anderen Stellen wurde Lesnar nach und nach „ausgelöscht“. So war er kurz nach der Ankündigung des Spiels WWE 2K24 noch auf dem Cover der „40 Years of Wrestlemania“-Edition zu sehen, wurde aber nachträglich entfernt.
Auch als spielbarer Charakter wurde er weitgehend gestrichen. Er ist in WWE 2K24 lediglich im „Showcase“-Modus spielbar, kann jedoch nicht in anderen Spielmodi ausgewählt werden. Im aktuellen WWE-Spiel wurde er ebenfalls nicht zum Roster hinzugefügt.
Zwar gab es keine offiziellen Angaben darüber, was mit Brock Lesnar passiert ist und auch nie eine Aussage der WWE oder von TKO, dass Brock Lesnar entlassen wurde, Experten rechneten aber noch zu Beginn des vergangenen Jahres damit, den mehrfachen Champion nie wieder in einem WWE-Ring zu sehen. Grund hierfür ist ein Sex-Skandal rund um den langjährigen WWE-Boss Vince McMahon, in den auch Brock Lesnar verwickelt sein soll.
Da Lesnar und McMahon allgemein ein enges Verhältnis hatten, McMahon aber ebenfalls nicht mehr in der WWE-Geschichte erwähnt werden soll, schien ein Comeback von Brock Lesnar in der WWE nahezu ausgeschlossen.
Ursprünglich sollte er bereits zum Royal-Rumble-Match im Januar 2024 zurückkehren, zudem gab es Gespräche über eine Storyline mit einem Match gegen Gunther bei Wrestlemania 40. Alvarez gab auch an, dass er ihn aufgrund der schwebenden Anschuldigungen nicht zurückholen würde, gleichzeitig führt er aber an, dass es innerhalb der WWE immer wieder Bestrebungen gab, Lesnar wieder als Superstar zu aktivieren.
Der stets gut informierte Kenner Sean Ross Sapp schloss noch im Oktober 2024 aus, dass Brock Lesnar zurückkehren könnte. Demnach berichtete er bei Fightful, dass es keinerlei Pläne für den mehrfachen WWE-Champ geben würde. Zudem wurde dort auf eine interne Regel verwiesen, nach der Brock Lesnar von WWE-Superstars und Offiziellen nicht in Interviews, Kommentaren, Clips oder anderweitig namentlich erwähnt werden sollte.
