DAZN bietet Sportübertragungen aus aller Welt an. Werden die Menüs in einer fremden Sprache angezeigt, kann man die Sprache einfach ändern.
DAZN: Sprache ändern - so geht's
Die Menüsprache lässt sich schnell und einfach umstellen:
- Logge dich zunächst in den DAZN-Account ein.
- Drücke dann auf den Button rechts oben, um das Menü zu öffnen.
- Tippe dann auf den zweiten Menüpunkt, um die Kontooptionen aufzurufen.
- Ganz unten findest du die Option für die Spracheinstellungen. Du erkennst sie am „A“-Symbol, falls die Menüpunkte in einer fremden Sprache angezeigt werden.
- Danach wählst du die gewünschte Sprache aus. Aktuell gibt es lediglich „Deutsch“ oder „English“ zur Auswahl.
- Speichere die Einstellung mit dem Button unten. Auch hier stehen „English“ und „Deutsch“ zur Auswahl.
Die Einstellung wird global für alle DAZN-Übertragungen übernommen. Standardmäßig werden Übertragungen dann in der ausgewählten Sprache kommentiert. Dabei solltest du aber Folgendes beachten:
- Es gibt nicht für jedes Spiel verschiedene Sprachoptionen.
- Außer Englisch und Deutsch werden keine anderen Sprachen angeboten. Solche Spiele können dann nur auf Englisch verfolgt werden.
- Es gibt auch keine Möglichkeit, den Kommentator komplett auszuschalten. Du kannst also nicht auf eine reine „Stadion“-Spur umschalten.
Möglicherweise gibt es hier noch eine Änderung und es wird zukünftig auch eine „Stadionton“-Option geben. Schon Ende 2022 wurde ein entsprechendes Feature angekündigt, ohne jedoch einen Release-Termin zu nennen.
Per VPN auf andere Kommentatoren zugreifen?
DAZN kann in verschiedenen Ländern der Welt gebucht werden. Je nach Land gibt es auch andere Tonspuren und Kommentatoren. Es ist aber laut DAZN nicht gestattet, die Region über einen VPN-Dienst zu ändern. Grund hierfür sind die teuren Sportlizenzen, die jeweils nur für bestimmte Länder verkauft werden. DAZN verbietet und verhindert den VPN-Einsatz mit technischen Mitteln.
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UFC 3: Das Spiel im Detail
Während andere Sportserien von EA ihren jährlichen Release bekommen, hält EA Sports bei der UFC Reihe den Rhythmus von 2 Jahren ein. 2014 erblickte der 1. Teil das Licht der Welt, 2016 folgte UFC 2 und jetzt ist UFC 3 seit wenigen Tagen auf dem Markt.
Von den Spielmodi her behält UFC 3 den Umfang des Vorgängers bei und stockt ihn nur marginal auf. Es gibt die üblichen Kampf-Modi, wo man einen normalen UFC Fight nachspielt, es gibt erneut den Knockout-Modus, der mehr einem Beat em up gleicht und diesmal gibt es mit Stand and Bang auch einen Neuzugang, der - wie der Name schon sagte - sich vor allem auf das Gameplay im Stehen beschränkt. In diesem Modus gibt es kein Grappling und keine Submissions, sonst bleibt aber alles wie im normalen UFC Fight, d.h. ihr kämpft über mehrere Runden. UFC Ultimate Team hat es auch wieder ins Spiel geschafft, die Karriere ist natürlich weiterhin vertreten und es gibt auch Trainingsmodi sowie Onlinemodi. Auch die Live Events sowie eigene Events sind weiterhin Teil des Spiels.
Gameplay und KI
In Sachen Gameplay ist UFC 3 gewohnt stark. Das Spiel simuliert das Geschehen im Octagon flüssig und realistisch. Über den rechten Stick am Controller hat man nun jedoch mehr Kontrolle über den Fighter und kann deutlich mehr pendeln und ausweichen. Ansonsten hat sich hier auch nicht viel getan, wer UFC und UFC 2 gespielt hat, wird mit UFC 3 auch warm werden.
Schon im Vorgänger brachten wir zur Sprache, dass die KI in Sachen Ausdauer einen großen, unfair wirkenden Vorteil zu haben scheint und dies ist leider auch in UFC 3 wieder der Fall. Teilweise kann sie Kicks und Punches nur so spammen und der Balken bleibt relativ gefüllt. Legt man als Spieler jedoch mal los und bringt ein Schlag- und Trittfeuerwerk vom Allerfeinsten an, wird man sehr schnell an die Grenzen stoßen.
Genauso ist es mit der Schwierigkeit an sich. UFC war noch nie ein Spiel für zwischendurch, aber wir sind der Meinung, dass es für Anfänger bereits auf der Stufe „Leicht“ zu einfach sein dürfte, da die KI dort des Öfteren das Blocken völlig vernachlässigt, der Sprung auf „Normal“ dann wiederum viel zu groß ist, da die KI dort weit aggressiver handelt und zudem auch viel besser blockt. Das kann schon zu Frustration führen.
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Präsentation und Grafik
In Puncto Präsentation und Grafik sollte man bei UFC 3 keine großen Sprünge gegenüber dem Vorgänger erwarten. Uns als Tester fielen jedenfalls so gut wie gar keine Unterschiede auf, was jetzt aber nichts negatives sein muss, denn UFC 2 sah schon stark aus und UFC 3 tut es ebenfalls. Wir haben das Spiel auf der normalen Xbox One getestet, dort läuft es bis auf kleinere Slowdowns in den Einzügen, die bereits in Teil 1 und 2 dabei waren, sehr flüssig und es kommt zu keinerlei Rucklern im Gameplay. Die Ladezeiten haben sich unserer Ansicht nach gegenüber dem Vorgänger verbessert. Die deutschen Kommentatoren wirken leider weiterhin etwas fremd und deplatziert, jedem UFC Fan würden wir raten, gleich auf Englisch umzustellen, um maximale Authenzität zu genießen. Wenn man UFC 2 jetzt nicht die gesamten 2 Jahre durchgespielt hat, wird man sicherlich auch Abwechslung bei den Ansagen bekommen. Dass sich hier und da Lines wiederholen, ist ja völlig normal.
Karrieremodus
Der Karrieremodus war im Vorgänger etwas enttäuschend. Nur wenig Tiefgang, so gut wie keinerlei Zwischensequenzen, nervige Minispiele, um den Fighter zu trainieren - da hatten wir uns mehr erwartet. Anschließend arbeitet man sich in der Nahrungskette nach und nach nach oben mit dem Ziel, der „G.O.A.T“ = Greatest of all Time zu werden. Dies hängt dann natürlich etwas davon ab, wie ihr euch in der Karriere so schlagt. Verliert ihr viele Fights, ist der Aufstieg schwierig. Ihr nehmt anfangs ein Kampfangebot an und habt dann die Wahl, ins Training zu gehen. Je nachdem wie stark ihr euch seht, sind bis zu 4 Trainingswochen vor einem Fight einstellbar. Ihr könnt aber auch nur eine Woche trainieren, wenn ihr meint, dass euch das reicht.
Beginnt ihr dann eine Trainingswoche vor dem Kampf, habt ihr im Gym einige Auswahlmöglichkeiten. Es gibt die Möglichkeit des einfachen Trainierens, des Lernens, der Eigenwerbung und des Sparrings. Um einen Trainingsplan erstellen zu können, wählt ihr eines von vielen verschiedenen Gyms aus, die allesamt andere Fokuspunkte haben. Es da Gyms zu jedem Kampfstil wie zum Beispiel Ringen, Jiu-Jitsu oder Kickboxen. Je nachdem wie ihr euren Fighter ausbilden wollt, solltet ihr euch also für das passende Gym entscheiden, um die passenden Techniken zu erlernen.
Das einfache Training, das im Vorgänger etwas eintönig und zäh war, hat man in UFC 3 abgeändert. Es gibt hier nun keine langweiligen, immer gleichen Minispiele, wo ihr auf einen Boxsack einprügelt, mehr, sondern dieses Training wird einfach simuliert. Ihr wählt beispielsweise im Gym das Training aus, selektiert dann Clinch-Befreiungen und mit einem Klick verbessern sich die entsprechenden Statistiken eures Fighters. Klingt bezüglich der Interaktivität des Trainings natürlich deutlich reduzierter als zuvor, strafft die Karriere aber gut zusammen, da die Minispiele bei UFC 2 auf Dauer schon sehr gleich und zäh waren.
Beim Menüpunkt „Lernen“ könnt ihr neue Techniken für euren Fighter erlernen. Ihr steigt dabei mit einem Trainingspartner ins Octagon und müsst gewisse Vorgaben erfüllen. Im Menüpunkt „Eigenwerbung“ macht ihr das, was der Menüpunkt schon sagt: ihr werbt für euch selbst. Dadurch steigert sich der Hype eures Kampfes und je höher dieser Hype ist, desto höhere Chancen auf mehr Geld und mehr Fans habt ihr. Setzt ihr zum Beispiel 70 euren 100 Wochenpunkte dafür ein, Motion Capture-Gespräche für ein Videospiel zu führen, steigt eure Beliebtheit und der Kampf-Hype. Last but not least gibt es den Menüpunkt „Sparring“. Dort steigt ihr mit einem Trainingspartner ins Octagon, der den Kampfstil eures kommenden Gegners simuliert, sodass ihr hier schon Taktiken für den Fight ausarbeiten könnt. Das wirkt sich auch auf eure Fitness aus. Kriegt ihr im Sparring nur auf die Mappe, sinkt diese, seid ihr im Sparring richtig gut, steigt diese an. Ihr solltet darauf achten, die Fitness nicht zu sehr absinken zu lassen, sie aber auch nicht überzustrapazieren, denn dann seid ihr am Ende übertrainiert, was auch nicht gut ist. Schaut also immer, dass die Fitness am Ende der Trainingswochen bei ca.
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Habt ihr die Trainingswochen absolviert, geht es zum Fight ins Octagon. Die Karriere wird diesmal wieder durch viel mehr Videosequenzen erzählt. Diese waren im Vorgänger ja Mangelware, daran hat man gearbeitet und man kriegt wieder mehr zu sehen. Das lockert das ganze Spielerlebnis auf und die Karriere wirkt nicht mehr so dröge. Uns fiel beim Testen auch auf, dass man nicht mehr so schnell zum Ende kommt, weil der Fighter nicht mehr kann. Die Karriere ist also deutlich länger und abwechslungsreicher als im Vorgänger.
Ultimate Team Modus
Der Ultimate Team Modus ist auch dieses Jahr wieder an Bord und sollte wirklich isoliert zum restlichen Spiel betrachtet werden. Das Konzept ist bekannt und darauf wollen wir auch gar nicht weiter eingehen. Wir haben seit wir die Testversion bekommen haben auch nicht viel Zeit in den Modus investiert, stellten aber durchaus fest, dass er „verseucht“ mit dem Lootbox-Glückssystem ist und der Fortschritt nur sehr zäh ist. Es gibt zwar etliche Möglichkeiten, dort „Geld“ zu verdienen, aber wirklicher Spielspaß wollte da bei uns nicht aufkommen. Wir wollen den Modus aber auch nicht durch die Bank schlechtreden, dazu haben wir ihn wirklich zu wenig gespielt. Es ist und bleibt aber nur ein Bonus für Fans solcher Spielmodi, die etwas einem „Free-to-play“ Mobile Game gleichen. Der Modus ist sowohl offline als auch online spielbar.
