MMA Social Media Strategie: Vom Kämpfer zur Marke

Anfangs schien ein professioneller Online-Auftritt fraglich: Brauche ich das wirklich? Bringt das überhaupt etwas? Zweifel waren an der Tagesordnung.

Im Ring war Max Holzer fokussiert, entschlossen, in seinem Element. Doch vor der Kamera? Ein anderer Mensch. Unsicher, zurückhaltend, ohne Motivation zu performen. Heute? Unvorstellbar.

Keine Lust, keine Ahnung, keine Strategie - so sahen die ersten Videos aus. Es kostete Zeit, Geld, Nerven. Und brachte nichts außer einer netten Vision, die nie Realität wurde. Social Media fühlte sich an wie ein Kampf ohne Plan.

Talent im Ring allein reicht nicht - Social Media spielt nach eigenen Regeln. Es brauchte mehr als nur Siege, es brauchte Strategie.

Drei Jahre später: Über 100.000 Follower und ein YouTube-Kanal, der von Null auf Tausende von Aufrufen pro Video wächst. Gemeinsam haben wir Max Holzers Kanal von Grund auf aufgebaut - 30.000 Abonnenten, zwei Millionen Views. Doch die Zahlen sind nur der Anfang.

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Ein Kampf vor 60.000 Zuschauern im Deutsche Bank Park in Frankfurt war das Highlight. Max Holzer ist längst mehr als ein Kämpfer. Seine Reichweite öffnete Türen - nicht nur im Sport, sondern weit darüber hinaus.

Große Marken wie Smilodox, Peak Performance Products und Fightr setzen auf ihn. Ein Meilenstein? Der gemeinsame Besuch beim Montanablack-Weihnachtsevent 2024. Ein Moment, der zeigt, wie stark sich seine Marke entwickelt hat.

Das dazu produzierte YouTube-Video? 10:0 - Unbesiegt. Auf allen Ebenen. Drei Jahre. Kein einziger Rückschritt. Weder im Käfig noch auf Social Media. Max Holzer ist nicht nur ein Kämpfer - er ist eine Geschichte, die jeden Tag größer wird.

Mit gezieltem Content-Marketing und einer Strategie, die ihn nicht nur sichtbar, sondern begehrt macht, hat er sich seinen Platz an der Spitze erkämpft. Über 120.000 Follower und mehr als 15 Millionen Aufrufe sind das Ergebnis.

YouTube Video: „Ich bleibe unbesiegt! Kein Gerede. Keine Versprechen. Nur harte Fakten. Hier siehst du, was wir erreicht haben - echte Projekte, echte Erfolge.

In sozialen Netzwerken ringen Kampfsportlerinnen um Klicks und Fans. Denn den Marktwert von Mixed-Martial-Arts-Kämpferinnen beeinflussen längst nicht nur deren Kämpfe in der Arena, sondern auch die Leistung im Internet, in sozialen Netzwerken.

"Social Media hatte einen großen Einfluss auf meine Karriere", sagte Profi-Kämpferin Paige VanZant dem SPIEGEL. "Online baut man seine Fangemeinschaft auf - das Internet ist sehr wichtig, um sich als Marke zu positionieren."

Auf Instagram präsentiert sich die 25-jährige Amerikanerin etwa in Fotos und Video-Clips beim Training, aber auch auf Reisen, privat mit ihrem Freund und Hund - und mehr als 2,3 Millionen Abonnenten sehen dabei zu.

"Die Fans wollen nicht nur den Prozess sehen, nicht nur die erfolgreichen Momente - sie wollen hinter die Kulissen blicken", sagte VanZant.

Der weltweit größte MMA-Veranstalter UFC hat in den letzten Jahren massiv in Marketing und Social Media-Formate wie Videoblogs und Serien investiert. Die UFC und ihre Kämpfer produzieren der Digitalexpertin Maya Hampton mittlerweile so viele Inhalte wie eine eigene Medienorganisation.

Die Beliebtheit des lange als brutal geltenden Kampfsports, bei dem verschiedene Kampftechniken zum Einsatz kommen und bei dem es früher kaum Regeln gab, sei auch dank des Marketings "explodiert", schreibt Hampton in einer Analyse.

Der früheren UFC-Kämpferin und Titelträgerin im Federgewicht Cristiane "Cris Cyborg" Justino zufolge beeinflusst die Social Media-Strategie heute maßgeblich die Präsenz im Ring: "Social Media hat einen großen Einfluss bei der Vermarktung von Kämpfen und dem Markenaufbau", sagte die Brasilianerin dem SPIEGEL.

Justino hat ein eigenes Social Media Team, das sie dabei unterstützt, Inhalte für die jeweiligen Plattformen zu erstellen. "Es ist viel Arbeit, aber ich behalte alles im Blick und ich mag es, weil ich mit meinen Fans in Kontakt sein kann", sagt die 34-Jährige.

Die Amerikanerin Paige VanZant bespielt ihre Social Media-Kanäle allein - ein Kraftakt, der sich für sie aber ebenfalls bei Deals mit Sponsoren und anderen Unternehmen auszahlt.

Social Media ist auch die Plattform für VanZants derzeit größten Kampf - gegen den sogenannten Gender Paygap, die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen, in der Kampfsportszene.

VanZant war in den letzten Jahren beim UFC unter Vertrag und verhandelt gerade neu. Verlängern will sie aber nur zu deutlich besseren Konditionen. Denn obwohl sie eine der populärsten Kämpferinnen des UFC sei, verdienten männliche Einsteiger mehr, kritisiert sie - und prangert das Gehaltsgefälle immer wieder öffentlich an.

"Ich verdiene leider mehr Geld auf Social Media als bei Kämpfen, obwohl Kämpfe meine eigentliche Karriere sind", sagt VanZant dem SPIEGEL.

Tipps für Social Media Anzeigen:

  • Kenn Deine Zielgruppe!
  • Halte Dich an Dein Design!
  • Halte Dich an Dein Budget!
  • Verwende A/B Testing!
  • Tracke Deine Conversions!

Qualität ist das A und O für jegliche Art von Content - auch bei Social Media Ads. Achte also darauf, hochwertige und ansprechende Anzeigen zu erstellen, der die Aufmerksamkeit Deiner Zielgruppe weckt und ihnen einen Mehrwert bietet.

Das Social-Media-Marketing hat sich zu einer eigenen Wissenschaft entwickelt, die verschiedene Aspekte wie Content-Produktion, Profilgestaltung und Werbemanagement umfasst.

Als Experten im Bereich Social-Media-Beratung verstehen wir die einzigartigen Herausforderungen, denen KMUs gegenüberstehen. Unsere Social-Media-Beratungsdienste sind darauf ausgerichtet, Ihre Zielgruppe effektiv anzusprechen und Ihre Marke zu stärken. Wir beginnen damit, Ihre aktuellen Social-Media-Praktiken zu analysieren und mögliche Verbesserungen zu identifizieren. Unser erfahrenes Team kümmert sich um alle Aspekte Ihres Social-Media-Marketings.

Mit Multimedia Atelier an Ihrer Seite können Sie sich auf Ihre Kernaufgaben konzentrieren, während wir uns um Ihre Social-Media-Präsenz kümmern.

Die MMA ist die richtige Plattform für Marketingverantwortliche, um Know-how und Erfahrungen miteinander zu teilen. Hiervon profitiert das gesamte Ökosystem in Deutschland und darüber hinaus.

Erklärtes Ziel des Verbandes ist es, durch mobile Endgeräte entstandene Innovationen zu fördern und Unternehmen bei der mobilen Transformation im Marketing zu unterstützen.

"Durch das internationale Netzwerk, das Engagement der großen Marken und den spitzen Fokus auf Mobile Marketing ist die MMA eine wertvolle Ergänzung zu bestehenden Verbandsstrukturen.

Klar ist: Neben dem Sport geht es vor allem um Entertainment. Welche Rolle spielt Sichtbarkeit in der Vermarktung und warum heißt es nicht ohne Grund: „Wir kämpfen auf einer Werbefläche“? Welche zentralen Bausteine machen das Geschäftsmodell so erfolgreich?

Das Marketing hat sich in den letzten Jahren rasant gewandelt - ausgelöst durch Digitalisierung, datengetriebene Systeme und vor allem durch den Durchbruch der Künstlichen Intelligenz (KI). Unternehmen, die heute vorne mitspielen wollen, brauchen nicht nur kreative Ideen, sondern datenbasierte Entscheidungen, automatisierte Prozesse und personalisierte Kundenerlebnisse in Echtzeit.