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Interessanterweise sind nicht die Schülergrade der ersten Tabelle das, was der wesentliche Inhalt im Leung Ting Wing Tsun ist, sondern es sind die Inhalte, die so kryptisch in der zweiten Tabelle aufgelistet sind - die sogenannten Sektionen bzw. Partnerformen. Sämtliche Wing Chun Bewegungen bzw. Inhalte sind in Sektionen abgelegt. Jedenfalls im LT Wing Tsun.
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Wer glaubt, er hätte mit den Schülergrade selbst als 12. Dieser Block enthält im Wesentlichen alles, was man im LT Wing Tsun lernen kann. Das ist quasi der "Kern" des Ganzen und das sollten gerade Anfänger und Laien verstehen, die sich in den Schülergraden 1-12 aufhalten bzw. in Strukturen trainieren, die sich an eine solche Verteilung ihrer Lerninhalte auf entsprechende Graduierungen halten.
Um diesen Kern gruppieren sich andere Trainingsinhalte wie z.B. Lat Sao oder das sog. Pak-Fauststoß-Spiel. Man muss sich das mal so vorstellen. Früher (zu Yip Mans Zeiten) gab es solche Chi Sao Sektionen überhaupt nicht. Man stand sich vermutlich im IRAS gegenüber mit Man Sao / Wu Sao Haltung. Einer hat angegriffen und der andere hat reagiert. Das Ganze nennt sich bzw. nannte sich "Hongkong Lat Sao". Durch Leung Ting haben die Chi Sao Inhalte "Struktur" bekommen. Er hat sie untergliedert und geordnet - und zwar so, wie oben dargestellt.
Die Ur-Sektionen nach Leung Ting sind recht kurze Abläufe bzw. beinhalten pro Sektion "Kerntechniken" bzw. "Technikpaare", die man erlernen muss.
Beispiel:
- 6. CK Chi Sao Sektion: Lap-Fak
- 4. CK Chi Sao Sektion: Doppelfauststöße
- 5. CK Chi Sao Sektion: Überkopfbong, Rückwärtshandflächenstoß, Langer Schritt
- 1. BT Chi Sao Sektion: Biu Tze Ellbogen (Kap Jarn, Kwai Jarn, Pai Jarn)
- 2. BT Chi Sao Sektion: Pak Sao, Chan Sao
- 1. Holzpuppen-Sektion: Genickzug, Fauststoß
Diese Sektionen wurden in den folgenden Jahrzehnten von etlichen Lehrern der EWTO weiter ausgebaut und teilweise aufgeblasen. Sie enthalten, wenn man es versteht, das übliche, was man im Wing Chun so macht. Man kann die Sektionen natürlich zerlegen und nach Technikpaaren aufspalten und genau so trainieren, wie z.B. die Philipp-Bayer Leute das machen. Die Techniken sind eh alle gleich.
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Man darf sich nur durch die Sektionsstruktur nicht blenden lassen und anfangen, von "weich aufnehmen" oder anderem Quatsch zu reden oder generell butterweich zu arbeiten. Dann kommt man bei relativ großem Quatsch raus. Die Sektionen kann man dumm finden oder gut - ist völlig egal. Ich halte sie für eine sehr gute Sache. Sie bringen Struktur in das ganze.
Dennoch muss man aber wissen, was man damit macht, wie man damit trainiert, ohne im totalen Sektionsnebel/sumpf zu versinken. Das Problem an den Sektionen ist wieder die Art der Perversion, die damit getrieben werden "KANN". Wie schon gesagt, sind im LT Wing Tsun die Sektionen der Kern der gesamten Ausbildung. Man erfährt durch die Sektionen, was man im Prinzip aus den Formenbewegungen machen kann.
Schließlich baut man diese Bewegungen ins Lat Sao ein, trainiert dort mehr oder weniger abgesprochene Drills und müsste das Ganze dann ins Sparring übertragen und die Technikspreu vom Technikweizen trennen. So der Grundgedanke. Jetzt zieht man aber sämtliche 19 Sektion hoch und platziert 18 Stück davon in den Technikergraden bzw. höheren Graden. Die Schülergrade dürfen sich jahrelang nur mit zwei Formen beschäftigen und daddeln in der ersten Chi Sao Sektion (Partnerform) herum.
Das Spiel kann beliebig lange dauern.
- 3 Monate - 1. Schülergrad - (SNT 1.
- 3 Monate - 2. Schülergrad - (SNT 2. Teil - ein halbes Jahr NUR für die SNT(!!!), paar Handtechniken, etwas Lat Sao, usw.
- 3 Monate - 3.
- 3 Monate - 4. -------- 1 Jahr trainiert ------- davon etwas Formen, etwas Dan Chi, etwas Lat Sao, Grundsätzliche Theorie ...
- 3 Monate - 5.
- 3 Monate - 6.
- 3 Monate - 7.
- 3 Monate - 8. Schülergrad (1. -------- insgesamt 2 Jahre trainiert ------- davon SNT + CK komplett , erste Sektion komplett, etwas Lat Sao, etwas Bodenkampf und andere Inhalte - keine weiteren Sektionen ...
Ab hier ist die normale Prüfungsdauer (je nach Schüler) 3 oder 6 Monate. In der Regel ist die Wartezeit auf den 9. Grad 6 Monate. Man kann auch (wenn man eine Koordinationspfeife ist, die Prüfung splitten - also 9. Grad - Teil 1 oder 9. Grad - Teil 2 machen. Meiner Meinung nach dürften Leute, die durch solche Prüfungen fallen, eh kein Wing Chun trainieren. Das nur mal nebenbei. Aber nehmen wir jetzt mal die Wartezeit von 6 Monaten pro Grad.
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- 6 Monate - 9. Schülergrad (1.
- 6 Monate - 10. Schülergrad (Formen Wiederholung, 1. -------- insgesamt 3 Jahre trainiert ------- davon SNT + CK komplett , erste Sektion komplett, etwas Lat Sao gegen alles Mögliche, Stilfremde, Judokas, Boxer, Ringer, etwas Bodenkampf etwas Escrima, keine weiteren Sektionen, keine weiteren Formen ...
- 6 Monate 11.
- 6 Monate 12. -------- insgesamt 4 Jahre trainiert ------- davon immer noch nur SNT + CK komplett , immer noch nur erste Sektion komplett, etwas Lat Sao gegen alles Mögliche, gegen Waffen, Mehrere, Stilfremde, Judokas, Boxer, Ringer, etwas Bodenkampf etwas Escrima, etwas Chi Kung, keine weiteren Sektionen, keine weiteren Formen ...
So, man ist also 4 Jahre in dem System dabei, wenn man 12. Schülergrad ist. Dabei muss man sich vorstellen, dass man erstmal ein halbes Jahr für die paar Bewegungen der Siu Nim Tao braucht. Dann nochmal 9 Monate für das bisschen Cham Kiu. Ich persönlich bin ja überzeugt, dass man die Siu Nim Tao in zwei Wochen abgehakt haben muss (bezogen auf den rudimentären Ablauf). Wer das nach 6 Monaten nicht drauf hat, soll lieber Schach spielen gehen. Das Gleiche gilt für die Cham Kiu, bei der ich 9 Monate für absolut übertrieben halte. Das bisschen Form sollte vom Ablauf her nach spätestens einem Monat sitzen. Auch das Dan Chi Sao ist doch mehr oder weniger eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Koordinationsgurken. Wer braucht denn dieses einarmige Zeug? Meiner Erfahrung nach pennen alle Anfänger ein, wenn man sie mit Dan Chi nervt. Am besten gleich ein paar knackige Drills wie z.B. Lap / Da bzw. Lap / Kuen und alles geht tausendmal schneller. Das ganze Programm ist so endlos in die Länge gezogen .... wirklich übel.
Wer schafft es eigentlich bis zum 12. Machen wir uns mal nichts vor - ich habe mich da nämlich auch durchgekämpft. Die meisten kündigen zwischen 1.-4. Schülergrad, dann kündigen die nächsten zwischen 5.-8. Schülergrad. Die Mehrheit der Schüler kommt also nie in der sog. "Oberstufe" an - lediglich die Spitze vom Eisberg kommt dann beim 12. Schülergrad raus. Das ist meistens nur eine Handvoll von Leuten. Und in Wahrheit kommen die wenigsten nach 4 Jahren dort an. Und was hat diese "Creme de la Creme" der 12. Kein Chi Gerk, keine Biu Tze, keine Holzpuppe, kein Langstock, keine Doppelmesser. Man hängt aber schon 4 Jahre im LT Wing Tsun ab. Die ersten zwölf Schülergrade sind einstmals "VOR" das wirkliche System geschaltet worden, ohne dass das wirklich nötig ist. Man lässt die Anfänger 4-5 Jahre mit irgendeinem Zeug trainieren, dass gegen Judokas helfen soll, gegen Ringer, gegen Boxer, usw. und hält sie von den wahren Inhalten des Systems fern.
In dieser Zeit kommen aber Lehrgänge, Lehrgangsgebühren, Prüfungen, Prüfungsgebühren, Mitgliedsbeiträge, Jahresbeiträge, Dachverbandsgebühren, man wird an Chi Sao gewöhnt, auch ans Chi Kung, dann noch ans Escrima, usw. usf. Man wird quasi "warmgemacht" für später ... Die dabei trainierten Techniken, die man im Schülergradprogramm erlernt sind teilweise aus den Sektionen abgeleitet. Muss man überhaupt nicht so machen. Die Schülergrade kann man auch so trainieren, dass selbst die schlaffsten Würstchen hier noch glücklich werden. Sie sind also quasi eine Auffangstation für alles und jeden bzw. für jedermann. Bisschen Pitsche-Patsche im Lat Sao und etwas Gekurbel im Chi Sao. Dann noch seitlich an mehreren Angreifern vorbeilaufen und einen Takedown-Versuch vom angeblichen Ringer mit Gam Sao in den Nacken begegnen. Haken bzw. Schwinger vom angeblichen Boxer dann mit Fook Sao, Fauststoß abwehren. Alles großer Käse, der nie gegen solche Leute funktionieren wird und eine große Illusion.
Wenn ein Judoka einen packt, ist man sofort am Boden. Das ist deren Spezialität. Ein Boxer rammt einem den Haken rein (trainiert der immer und immer wieder) und erst recht ein Ringer (fit ohne Ende) bringt einen schneller runter als man Gam Sao sagen kann. Das Programm der sanften Mittel ist der Versuch, Wing Tsun salonfähig zu machen und bei der Polizei unterzubringen, da denen Wing Tsun zu brutal war. Das hat sogar das bayrische Innenministerium so beurteilt. Die Abwehr gegen Stock und Stichwaffen ist eigentlich Escrimaprogramm und hat im Wing Tsun auch nichts verloren.
Das Schülergradprogramm mag dem einen oder anderen etwas bringen, hat sicherlich ein paar gute Punkte (will ja hier nicht alles schlecht machen) aber aus Systemsicht ist es alles andere als Wing Tsun bzw. "Trainieren im System". Man ist hier mehr ein winziger kleiner Schülergradsatellit, der um die große Sektionserde kreist, nur landet man eben nie. Die Schülergrade bieten aber die Möglichkeit, den Spruch "Wing Tsun kann jeder lernen" für 4-5 Jahre in die Tat umzusetzen. Hier fängt man jede Bratpfanne auf. Alle die im harten Training mit harten Konditionsübungen, Skipping, Seilspringen, Pratzentraining, Takedowns, Sandsack, Sparring, etc. untergehen bzw. pulverisiert werden würden, finden hier eine Heimstatt.
Und überlegt sich, wie die Sektionen jetzt über die TG-Grade bzw. 1. - 12.
1. Technikergrad
- 1.
- 2.
- 3.
- 4.
2. Technikergrad
- 5.
- 6.
- 7.
3. Technikergrad
- 1.
- 2.
- 3.
- 4.
4. Technikergrad
- 1.
- 2.
- 3.
- 4.
- 5.
- 6.
1. Meistergrad
- 7.
- 8.
Dann kommt man bis zum 1. Wenn man nun die Prüfungszeiträume auch nur um einige Jahre verkürzt, kommt man immer noch auf ca. 13-15 Jahre. Übel daran ist auch, dass sich mit dem erlernen jedes Sektionen- oder Formenbausteins auch meistens etliches an den darunter liegenden Programmpunkten ändert. Beispielsweise ändert die in der Biu Tze Form enthaltene Ganzkörperbewegung die ganze Arbeitsweise in den Sektionen 1-7. Die Holzpuppenform verdeutlicht das Arbeiten mit kurzen, schockartigen und kräftigen Bewegungen. Wer nicht merkt, dass alles mit Power ausgeführt wird, anstatt butterweich aufzunehmen, ist vermutlich hirntot. Dann kommen noch alle Tritte dazu - z.B. Huen Bo, der Zirkelfeger oder die Tritte der Holzpuppe und schließlich Chi Gerk. Brechen der Achse, den Gegner am Boden kontrollieren usw. usf. ... ein Augenöffner nach dem nächsten. Leider alles erst ganz zum Schluss.
Man eiert also erstmal 5 Jahre in den Schülergraden rum, lernt quasi nichts, dann stoppelt man über Jahre und Jahre durch die Grade und wird immer älter und älter. Beginnt man - wie bei vielen üblich - so Anfang 20, ist man mit 35 Jahren dann evtl. am Ende vom 4. TG. Das aber auch nur, wenn die Kohle stimmt, man einen guten Draht zum Lehrer hat, etc. ... es ist nicht so einfach, wie man denkt. Aber mit 35 Jahren ist man aus "Sportsicht" bzw. "Kämpfersicht" ja schon ein alter Sack. Also man hat die beste Zeit seiner Jugend mit Sammeln verbracht und dann, erst dann beginnt man erst, die Bausteine der 19 Sektionen miteinander zum funktionieren zu bringen, da man sie dann erst "gesehen" hat. Das muss man dann noch trainieren - ist aber nach 15 Jahren Training vermutlich "saft- und kraftlos", hat keinen Bock mehr und geht eh kaum noch ins Training. Man muss sich also überlegen, dass ein Schüler quasi Krümel für Krümel von dem System einsammeln muss - und das über Jahre. Jedes Jahr kostet, jede Sektion kostet, jede Form kostet, jeder Lehrgang kostet.
Wenn man bedenkt, dass man einen dritten Technikergrad schon für was besonderes gehalten hat, muss man sich überlegen, was der eigentlich wirklich offiziell nach seiner Graduierung beherrscht. Er kann drei Formen, 10 von 19 Sektion (also gerade mal knapp mehr als die Hälfte), hat von der Holzpuppe die ersten drei Sätze gesehen. In meinen Augen ist ein dritter TG also gerade mal mitten im System, quasi halbfertig. Er ist aber schon ca. 10 Jahre dabei. Jetzt kann man sich mal überlegen, was all die 1. und 2. Technikergrade vom Wing Tsun System gesehen haben, die schon Schulen gegründet haben und ihre Schüler unterrichten. Kein Plan von Biu Tze Techniken (bzw. unausgereift), kein Plan von Holzpuppe, Langstock, Doppelmesser ... wieso darf man aus Wing Tsun-Sicht in so einem Stadium eigentlich unterrichten oder Schulen leiten, wenn man nach dem oben gezeigten Block eigentlich so wenig (1. TG gerade mal 4 Sektione, 2. TG gerade mal 7 Sektionen) gelernt hat? Bzw. was heißt das für die Schüler, die als 8. Schülergrad mit der Assistentenausbildung anfangen und z.B. ab 10. Schülergrad unterrichten. Was können die denn eigentlich bzw. wieso sind die eigentlich qualifiziert?
Wenn das mal kein eindeutiges Indiz dafür ist, dass man zum Unterricht von Schülern zwischen 1. und 12. In meinen Augen ist das System aus Schüler- und Technikergraden eine riesige Farce und für die Schüler echt eine Tragödie. Ich habe weiß Gott das ja auch alles trainiert und dann noch jahrelang darüber nachgegrübelt - Endergebnis ist, dass man in Wing Chun Stilen, die Sektionen trainieren definitiv keine Schülergrade mit dem komischen Schülergradprogramm braucht. Die Schülergrade sind nicht die wahren Inhalte im LT Wing Tsun. Die sind quasi damals "aus der Not geboren", weil viele in die EWTO strömenden Mitglieder selbst Boxer, Judokas und Ringer waren. Sie haben die Notwendigkeit aufgezeigt, Techniken gegen diese Stile zu entwickeln. So sind die ganzen Sachen der einzelnen Schülergrade entstanden. Woher kommt wohl Lat Sao? Das ist die Meidbewegung aus dem Boxen, bei dem der Schlag des Gegner mit offener Hand quasi leicht aus der Schlaglinie abgelenkt wird. Darauf folgt der Konterschlag. Pak, Fauststoß im Lat Sao ist also Meidbewegung, Deckung und Konterschlag...
