Dieser Artikel widmet sich Lukas Reiter und beleuchtet verschiedene Aspekte seines Lebens und seiner Karriere.
Sportliche Aktivitäten und Interessen
Neben seinen akademischen und künstlerischen Interessen ist Lukas Reiter auch sportlich aktiv. Er betreibt Aikido, Contact-Improvisation und Zeitgenössischen Tanz. Darüber hinaus besitzt er einen Führerschein der Klasse B.
Es gibt auch Berichte über sportliche Erfolge von Johannes Reiter, der bei der Stadtmeisterschaft Fußball der Jungen WK II für das Hans-Carossa-Gymnasiums spielte. Ob es sich dabei um dieselbe Person handelt, ist unklar, aber es zeigt die Vielfalt sportlicher Talente im Umfeld von Lukas Reiter.
Akademische und berufliche Tätigkeiten
Lukas Reichert arbeitet derzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Institut für Sportwissenschaften der Goethe Universität Frankfurt im Arbeitsbereich Bewegungs- & Trainingswissenschaft. In seiner Promotion untersucht Lukas primär seitigkeitsbezogene Aspekte als etwaige Leistungsreserve bei professionellen Sportspieler:innen. Hierbei interessiert ihn besonders der Einfluss solcher auf die Leistungsfähigkeit und das Verletzungsrisiko.
Ein spannender Einstieg in die Folge ist die Frage, ob Nachwuchsforscher:innen und Nachwuchsathleten:innen ähnliche Herausforderungen erleben. Beide Gruppen investieren jahrelang in ihre persönliche und fachliche Entwicklung, ohne zu wissen, ob sie letztendlich die höchste Stufe ihrer Laufbahn erreichen. Ein weiteres zentrales Thema ist der Einfluss der Genetik auf die sportliche Leistungsfähigkeit.
Lesen Sie auch: Europapokal-Endrunde mit Patrick Reiter
Veröffentlichungen
Seine Forschungstätigkeit spiegelt sich in diversen Veröffentlichungen wider:
- Reichert, L., Müller, T., Wieland, B., Fleddermann, M. T., & Zentgraf, K. (2023). Upper-body isometric horizontal strength in game sport athletes.
- Reichert, L., Hacker, S., Krüger, K., Mutz, M., & Zentgraf, K. (2025). How much can the genotype predict phenotypical power performance in elite male and female athletes? Journal of Human Kinetics, 95, 95-109.
- Zentgraf, K., Musculus, L., Reichert, L., Will, L., Roffler, A., Hacker, S., Hilpisch, C., Wiedenbrüg, K., Cermak, N., Lenz, C., de Haan, H., Mutz, M., Wiese, L., Al-Ghezi, A., Raab, M., & Krüger, K. (2024). Advocating individual-based profiles of elite athletes to capture the multifactorial nature of elite sports performance. Scientific Reports, 14, 26351.
- Hacker, S., Lenz, C., Reichert, L., Ringseis, R., Zentgraf, K., & Krüger, K. (2025). Vitamin D status and its determinants in German elite athletes.
- Brinkbäumer, M., Kupper, C., Reichert, L., & Zentgraf, K. (2024). Dual-task costs in speed tasks in elite Ice Hockey athletes.
Schauspielausbildung und künstlerische Engagements
Die Schauspielausbildung ist einerseits in Lehrveranstaltungen aufgebaut, die Produktionszyklen in Theater und Film nachempfunden sind. Neben diesen konzentrierten künstlerischen Arbeitsprozessen begreifen wir vier Jahre Ausbildung als kontinuierlichen Entwicklungsprozess hin zur künstlerischen Souveränität. Er wird von den Jahrgangsmentor*innen so-wie den Dozierenden für Theater und Film durch die stetigen Unterrichte Sprechen, Gesang und Körpertraining begleitet.
Dabei sind Barrierefreiheit und Inklusion, die Schnittstellen zwischen Theater und Digitalität sowie Nachhaltigkeit wichtige Grundlagen der Ausbildung. Die Arbeit der Schauspielstudent*innen überschneiden sich regelmäßig mit den Ausbildungs-jahrgängen Regie, Dramaturgie und Bühnenbild/Kostümbild. Regie-, Dramaturgie- und Schauspiel-student*innen belegen zu Beginn der Ausbildung die-selben Basisunterrichte. Ab dem 2. Studienjahr wirken sie gemeinsam in den künstlerischen Teams der gemeinsamen Projekte und Arbeiten mit.
Die Schauspielausbildung Film ist integrativer Bestandteil des Schauspielstudiums. Die Filmschauspielausbildung reicht von Grunderfahrungen vor der Kamera, über Filmkunde, Einsatz von digitalen Medien bis zum Mitwirken in professionellen Fernseh- oder Kinofilmformaten. Durch Begegnungen mit den Student*innen der Filmakademie werden Arbeitszusammenhänge gezielt gefördert und initiiert, die über die Ausbildung hinaus Bestand haben.
Studieninhalte
Das Studium umfasst vielfältige Inhalte:
Lesen Sie auch: Was ist der Unterschied?
- Körpertraining: Aikido, Tanz, Kontaktimprovisation, Sprech- & Musiktraining, Körperstimmtraining, Sprechen, Gesangsunterricht ⁄ Chor, Stimme & Gesang
- Mediendramaturgie & -theorie: Theater und Digitalität, Vergleichende Mediendramaturgie, Theater und Medien, Drehbuch
- Schauspieltraining: Grundlagen I - Einführung in die schauspielerische Arbeit, Grundlagen II - Szenische Improvisation, Grundlagen III - Terminologie des Bühnenhandwerks, Grundlagen IV - Spielen - Form und Freiheit, Szenische Werkstatt, Szenenstudium Sprache I, Szenenstudium Bewegung, Szenisches Singen, Szenisches Spieltraining, Grundlagen V - Zeitgenössische Performance, Szenenstudium Sprache II, Wahlrolle, Szenenstudium Dialog ⁄ Biomechanik, Performing Body, Ensemble & Persönlichkeit, Szenenstudium Kompakt, Szenen & Monologe, Nomadische Recherche, Szenische Projekte (Themenmodul A und B), Gesangswoche, Absolventen*innen-Vorspiel. Solo, Hörspiel-Workshop, Reflexion (DasArts-Methode), Tanz
- Filmschauspieltraining: Film I: Einführungskurs, Film II: Meisner Technik I, Filmcoaching I, Vorbereitung und Dreharbeiten, Film III: Ein Schauspieler berichtet, Filmcoaching II und Chubbuck-Technik, Szenische Arbeiten, Meisner Technik II, Drehbuch und Schnitt, Film IV: Meisner Technik III, Filmcoaching III, Dreharbeiten, Casting, Filmisches Rechercheprojekt mit der Filmakademie
- Theorie & Geschichte des Theaters: Theatergeschichte im Überblick, Lektürekurs Theatergeschichte, Lektürekurs Gegenwart, Aufführungsanalyse
Produktionen
Lukas Reiter war an verschiedenen Produktionen beteiligt, darunter:
- »freibaden (AT)« Ein kollektives Eintauchen | Stückentwicklung des 3. Studienjahrs Schauspiel
- »Everything | Wirklich alles« Kurzfilm
- »HAZE« Kurzfilm
- »Conny- Drake ist auch nicht glücklich« Musikvideo
- »My body is not your temple« Performative Eigenarbeit
- »Seelen« Kurzfilm
- »Lina« Dokumentarfilm
- »Herz Seele Kniekehle« Kurzfilm
- »Auf der Kippe« Kurzfilm
- »Mahagonny« von Berthold Brecht
- »DEADLINE« Unart, Deutsches Theater
- »Sommernachtstraum.a«
- »YOU CAN´T DO IT« Werkstatt
- »The Effect« von Lucy Prebble
Lesen Sie auch: Exploring Precht's Philosophy
