Die Heimat des Valetudo ist Brasilien und basiert auf den Streitigkeiten der verschiedenen Stile und vor allem Familien/Schulen. Den größten Boom jedoch gibt es zurzeit in Japan.
Freefights im Stile der ersten UFCs wären wohl in Deutschland verboten. Kämpfen mit so wenigen Regeln kratzt doch schon arg an der Menschenwürde und würden als gewaltverherrlichend gedeutet.
Ist es eigentlich richtig, dass Frank Shamrock noch nicht so lange Kampfsport betrieben hat, bevor er an Freefights mitmachte? Muss ja echt ein Naturtalent sein, wenn er ein halbes Jahr später (16.12.1994) gleich seinen ersten offiziellen Freefight-Kampf überhaupt gegen Rutten gewinnt.
Frank und Ken haben nie gegeneinander gekämpft und werden das wohl auch nie. Die beiden sind immerhin Brüder und kämpfen außerdem in zwei verschiedenen Gewichtklassen- obwohl Ken in seinem letzten Fight gegen Tito in die LHW division abestiegen ist- was dabei rauskam hat man ja gesehen- und im Gegensatz dazu hat Frank für seinen Sieg gegen Tito zunehmen müssen.
Brüder sind die beiden aber auch nur aufgrund der Adoption durch Bob Shamrock.
Nein, ich glaube auch nicht an einen Fight, würde ich auch irgendwie "komisch" finden.
Wie war das mit Reis und Hühnchen ? Ehrlich gesagt könnte ich mir auch einen spannenderen Fight vorstellen als Frank vs Ken!
Kann das sein das Ken ziemlich an Gewicht zugelegt hat in den letzten 2-3 Jahren?
Vom Boxen ist ja bekannt das die dicke Kohle im Schwergewicht gemacht wird! Ist das bei UFC/Pride genauso oder werden da alle gleich angesiedelt?
Das ist weniger vom Gewicht, als vom Beliebtheitswert abhängig. Matt Hughes verdient als Champion mehr Geld als viele Heavy weights.
Ganz oben angesiedelt sind Tito, Wanderlei und Vitor, die auch mit Werbeverträgen und merchandise (z.B. die Vanderlei Puppe) Produkten ihr Geld verdienen.
Er selber sieht die Pancrase Fights nicht als MMA Fights. Obwohl ich ihn zu dem Zeitpunkt nicht für einen guten Lehrer hielt, würde ich, wenn sich die Gelegenheit bietet, gerne nochmal mit ihm trainieren.
Eine aktuelle Klage rund um die Vertragssituation von MMA-Kämpfern bringt das Geschäftsmodell der UFC ins Wanken. Das bisherige Geschäftsmodell der Ultimate Fighting Championship (UFC) ist auf dem Prüfstand.
Die Verantwortlichen müssen sich derzeit mit zwei Klagen auseinandersetzen, die möglicherweise sogar das bisherige Geschäftsgebaren der Kampfsport-Serie beenden könnten.
Die erste Klage beschäftigt sich mit der Vertragssituation der MMA-Kämpfer, die nicht bei der UFC angestellt sind, sondern als eine Art exklusive Dienstleister fungieren. Sie sind für eine bestimmte Vertragslaufzeit bzw. Anzahl an garantierten Kämpfen gebunden.
Dabei wird im Schnitt ein Kampf in sechs Monaten kalkuliert, die geringe Anzahl beruht vor allem auf dem hohen Verletzungsrisiko.
Da das Vertragswerk aber sehr komplex ist und oft zum Nachteil für die Kämpfer und auch die Bezahlung ein Konfliktpunkt ist, kommt es nun eben zu einer weiteren Klage.
Die Zuffa LLC, Muttergesellschaft der UFC, war zuletzt nach jahrelangem Rechtsstreit bemüht, eine Beilegung der einstigen Klage zu erwirken, aber ein Richter sprach sich dagegen aus.
Demnach sei die Kompensation für die Kämpfer zu niedrig und Klauseln in den UFC-Verträgen hätten laut dem Urteil verhindert, dass sich noch mehr Kämpfer den Klagen anschließen können.
An diese Bedenken des Richters knüpft nun die weitere Klage an. Dabei sollen sich nun vor allem jene Kämpfer beteiligen können und Schadensersatz erhalten, die bislang aufgrund von speziellen Vertragsklauseln daran gehindert wurden.
Somit droht der UFC bald eine noch größere Anzahl an Mitklägern um noch deutlich mehr Schadensersatz. Die erste Sammelklage, die nach zehn Jahre andauernden Rechtsstreit teilweise beigelegt wurde, kostete der UFC bereits 375 Millionen US-Dollar.
Davis kämpft für die Einführung einer Sunset-KlauselEine zweite, im Mai 2025 eingebrachte Klage, hat es ebenfalls in sich und betrifft den ehemaligen Kämpfer Phil Davis.
Dieser will auf juristischem Wege beweisen, dass die Monopolstellung der UFC auch auf die Bezahlung der Kämpfer in anderen Organisationen Auswirkungen hat.
Seine Argumentation lautet, dass das UFC-Vertragswerk andere MMA-Veranstalter daran hindere, die erforderliche Anzahl an Top-Kämpfern akquirieren zu können, um mit der UFC konkurrenzfähig zu sein.
Denn durch die langen Vertragslaufzeiten in der UFC hätten andere Organisationen gar keinen Zugriff auf die besten Kämpfer, weshalb Fights auf UFC-Niveau nicht möglich seien.
Daher geht Davis gerichtlich gegen die UFC vor, die Top-Kämpfer gegen deren Willen langfristig vertraglich zu binden.
Dafür soll die Sunset Klausel angewandt werden. Dies ist eine Vertragsoption, die dafür sorgen soll, dass bestimmte Verpflichtungen nach einem festgelegten Zeitraum automatisch enden bzw. unwirksam werden.
Davis fordert einen einjährige Sunset-Klausel. Dadurch könnten viele UFC-Kämpfer innerhalb weniger Monate bei einer anderen Kampf-Organisation anheuern und jedes Mal auch über ihre Gage frei verhandeln.
Unklar ist derweil, wie die Erfolgsaussichten beider Klagen gegen die UFC sind.
