Karate: Ein Überblick für Einsteiger und Trainer

Die Frage "Karate, was ist das?" stellt für jeden ehrlichen Karatelehrer eine fast unlösbare Herausforderung dar: Eine kurze Antwort ist fast unmöglich und auch eine ausführliche wird unvollständig bleiben. Dieser Artikel soll Einsteigern einen gewissen Überblick verschaffen.

Grundlagen und Basiswissen

"Basiswissen Karate" - Erste Schritte und Informationen von Alfred Heubeck ist ein Buch für Karate-Einsteiger. Das Buch liefert dem interessierten Neuling einfache Hilfestellungen und grundsätzliche Informationen. Dabei werden die relevanten Inhalte genau und klar dargestellt und erst für Meister notwendige Hinweise weggelassen.

Techniken und Kata

Eine der Techniken, die im Wettkampf keine Rolle spielen ist Shuto Uke - die Schwerthand. In der absoluten Anfängerkata Heian Shodan kommt diese Technik jedoch bereits viermal vor und auch in den Meisterkata ist sie oftmals Bestandteil. Es ist deshalb davon auszugehen, dass die alten Meister der Technik eine hohe Bedeutung zumaßen.

Allerdings konnte ich eine zufriedenstellende Anwendung in den Büchern diverser Meister und Großmeister selten finden. Auch im Internet bei "Youtube" sind nur ganz vereinzelt brauchbare Beispiele eingestellt. Im alltäglichen Training dürfte der Shuto Uke deshalb wohl überwiegend auch nur entsprechend der nachfolgenden Standardanwendungen geübt werden.

Sanchin ist eine Chi (chin.)/Ki (jap.)-Übung. Die Kata ist mehr Atemübung (Chi-Kung/Qi-Gong) als Training der pragmatischen Kampfbewegungen. Es geht weniger um die Prinzipien des Kampfes, als um die physische und psychische Entwicklung des Übenden.

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Trainerausbildung

Die Schwerpunkte werden jeweils entweder auf die vereinsrelevanten oder - im Hinblick auf die Umsetzung an Schulen - auf die pädagogischen Aspekte gelegt. In beiden Fällen werden die verschiedenen Möglichkeiten vorgestellt, wie man als Lehrer ohne bzw.

Lehrprobe C-Trainer "Breitensport" Fach KARATE von Mike Kern, Thema: „Kata Unsu - Bunkai - Ü18 - ab 3.

Der C-Trainer "Breitensport" entspricht der bisherigen Fachübungsleiter-C Ausbildung. Dem C-Trainer muss ein Grundlehrgang vorausgehen. Der C-Trainer "Leistungssport" kann nach Erlangung des "Breitensports" an einem Wochenende angefügt werden.

Die Ausbildungszeit beträgt 95 Unter-richtseinheiten (1 UE = 45 Minuten). Die Ausbildungsgebühr beträgt € 50,00 pro Ausbildungs-Woche. Insgesamt fallen für eine C-Trainerausbildung € 150,00 an. Die Ausbildung besteht aus einem Lehrgang mit 60 UE (drei Wochen inkl. Samstag / Sonntag) sowie abschließender schriftlicher und mündlicher Prüfung. Das Mindestalter für die Lizenz-Erteilung liegt bei 18 Jahren. ab 4. einer Lehrprobe (inkl.

Der C-Trainer "Leistungssport" entspricht der bisherigen Fachübungsleiter-C Ausbildung. Dem C-Trainer muss ein Grundlehrgang vorausgehen. Der C-Trainer "Leistungssport" kann nach Erlangung des "Breitensports" an einem Wochenende angefügt werden. Die Ausbildungszeit liegt bei 60 Unterrichtseinheiten (1 UE = 45 Minuten). Die Ausbildungsgebühr beträgt € 50,00 pro Ausbildungs-Woche. Insgesamt fallen für eine C-Trainerausbildung € 150,00 an.

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Unterrichtseinheiten werden überall angerechnet, wenn es auf der Ausschreibung des jeweiligen Lehrgangs vermerkt ist (zumeist fünf UE). Wichtig ist in diesem Zusammenhang, sich in die dort jeweils ausliegende Liste einzutragen, da der Ausrichter diese direkt an den Lehrbeauftragten weiterleitet. Die Ausrichter derartiger Lehrgänge müssen eine Anerkennung von UE wenigstens zwei Monate vor dem Lehrgangs-Termin mit dem Lehrbeauftragten abklären. Pflicht-Lehrgänge sind Lehrgänge, die ausschließlich für lizenzierte Trainer angeboten werden. Diese sind Fortbildungsmaßnahmen des Landesfachverbandes für seine lizenzierten Trainer. Anerkannt werden diese Lehrgänge mit zehn UE.

Zur Verlängerung der F-ÜL-Lizenz gilt eine Anerkennung der gesammelten UE vor Ablauf der Lizenz innerhalb der vier Jahre der aktuellen Gültigkeit. Dokumentiert werden die geleisteten UE durch eine Unterschrift auf den jeweils bei diesen Lehrgängen ausliegenden Teilnehmerlisten. Weiterhin werden diese Lehrgänge mit Datum, Ort und Anzahl der angerechneten UE auf die Original-Lizenz (Rubrik: Fortbildungen) übertragen, ehe sie an den Lehrbeauftragten zur Verlängerung weitergegeben werden.

Sollten sich Adressänderungen ergeben haben, vermerken Sie das bitte auf der Original-Lizenz. Bei den alten, grauen Falt-Ausweisen ist zudem ein aktuelles Passbild erforderlich. Das Mitsenden des DKV-Passes ist nicht mehr erforderlich. Die Umschreibung einer Lizenz eines anderen Landesverbandes in eine baden-württembergische kostet € 50,00 (inkl.

Sound-Karate

Sound-Karate ist - anders als vielleicht der Name andeutet - viel mehr als nur Training mit Musik. Die drei Elemente, die das Trainingsprogramm charakterisieren, sind der Fitness-/SV-SB-Teil, einschließlich der grundlegenden Motorikschulung, der Kumite-Teil und der Sound-Teil, bei welchem die "4er-Blöcke", bestehend aus verschiedenen Karate-Techniken, geübt werden. Jede dieser Komponenten wird in einer Trainingsstunde trainiert. Dabei orientiert sich die spezielle methodisch-didaktische Vorgehensweise an den folgenden drei Lern-Ebenen (siehe Grafik).1. 2. 3.

Für die Thematik "Kara-Games", also die regionalen und überregionalen Sound-Karate-Wettspiele, ist Helmut Spitznagel verantwortlich. Der langjährige Jugendreferent und DKV-Sound-Karate-Ausbilder hat die Konzeption für die Kara-Games im Wesentlichen erstellt und vielfach in Bezug auf ihre praktische Umsetzbarkeit getestet. Die Konzeption ist bewusst so gestaltet, dass kindgerechtes Trainieren geradezu zum Prinzip wird: Methodik und Didaktik gehen hier bewusst von entwicklungs-bedingten kindlichen Bedürfnissen und Gegebenheiten aus. Auch die pädagogisch so wichtige Entwicklung von Sozialkompetenz ist integraler Bestandteil dieser Konzeption.

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Durch die enge Verzahnung von Lehrprogramm und Prüfungsprogramm ist eine Graduierung der Kinder und Jugendlichen in den Vereinen analog zu den sonstigen Kyu-Prüfungsordnungen im DKV gewährleistet. Dadurch, dass die verbindlichen Inhalte des "Pflichtteils" um die des "Wahlteils" (Selbstbehauptung, Selbstverteidigung, Kata und Kumite mit Partner) erweitert wurden, ist sichergestellt, dass das Kind nach dem Training keine Probleme in Bezug auf das anschließende Vereinstraining hat - ob in einer Stilrichtung oder im stiloffenen Karate.

Selbstverteidigung

Die Ausbildung umfasst zwei zwei Wochenenden mit insgesamt 40 UE (davon ca. 20 Theorie und 20 Praxis) und beinhaltet alle Themen einer realistischen, auf die allgemeinen äußeren Bedingungen abgestimmte Selbstverteidigung. Wie andere Programme im Rahmen des DOSB-Qualitätssiegels "SPORT PRO GESUNDHEIT" wurde mit dem Kursangebot Budomotion ein qualitativ hochwertiges Angebot geschaffen. Es soll Neu- und Wiedereinsteigern ("35+") den Einstieg und Zugang in den Sport erleichtern. Deshalb setzt das Programm auch auf die Förderung von Eigeninitiative und Selbstverantwortung. Außerdem werden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen dazu motiviert, ihren Alltag und ihren Lebensstil zu überprüfen und ggf. zu ändern.

Die Ausbildung erstreckt sich über 16 Lerneinheiten (je 45 Min.) für das Basismodul und mindestens ein Schwerpunkt-Modul über 16 Lerneinheiten (je 45 Min.) Sie schließt mit dem Zertifikat "Gewaltschutz-Trainer/in für Fachbereich X" nach insgesamt 32 Lerneinheiten ab. Über weitere Schwerpunkt-Module können sich die Gewaltschutz-Trainerinnen / Gewaltschutz-Trainer weiter qualifizieren. Mindest-Graduierung 3.

Die Ausbildung erstreckt sich über 32 Lerneinheiten (je 45 Min.) für das Basismodul und mindestens ein Schwerpunkt-Modul über 16 Lerneinheiten (je 45 Min.) Sie schließt mit dem Zertifikat "Selbstverteidigungs-Lehrer/in Grundstufe" nach insgesamt 32 Lerneinheiten ab. Das erweiterte polizeiliche Führungszeugnis (nicht älter als maximal ein Jahr) kann nachgereicht werden. Gefährdungslagen Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter im Kundenkontakt, Verletzungsminimierung, wirksame Selbstverteidigungs-Techniken bei körperlicher Unterlegenheit, Aspekte und Aufbau einer Trainingseinheit/Kurses Selbstverteidigung für Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter im Kundenkontakt.

Kooperation Schule und Verein

Das Aktionsprogramm für die Zusammenarbeit von Schule und Sportverein wird in fast jedem Bundesland durchgeführt. Die Veranstaltungen und Maßnahmen der Kooperationsgruppen sind Schulveranstaltungen und werden nach entsprechender Genehmigung durch die jeweilige Landesschulbehörde bzw. die zuständigen Standorte durchgeführt. Vertragspartner sind in der Regel die allgemein- oder die berufsbildenden Schulen, der Sportverein, der Mitglied im Landessportbund ist, sowie die Kooperationsleiterin bzw. der Kooperationsleiter mit DOSB-Lizenz.

Zum Beispiel sollen in Niedersachsen an den Veranstaltungen und Maßnahmen der Kooperationsgruppen grundsätzlich mindestens zehn Schülerinnen oder Schüler teilnehmen. Die Vergütung des Vereins an die Leiterin bzw. an den Leiter darf € 20,00 pro UE mit 45 Minuten Dauer nicht überschreiten. Diese Regeln können aber in den jeweiligen Bundesländern unterschiedlich gehandhabt werden. Pro Schulhalbjahr werden die Kooperationen mit € 200,00 gefördert (ohne Gewähr). Für die Bemessung der Förderung gibt es tabellarische Vorgaben nach unterschiedlichen Programmen, Zielgruppen und Schwerpunkten. Weitere und nähere Informationen erteilen Schulsportreferenten, die jeweiligen Landesschulbehörden bzw.

In die Lehr- bzw. Die Kultusministerien der Bundesländer sind bereit, Sound-Karate als Beitrag des DKV in diesem Kontext zu akzeptieren.