Karate ist mehr als nur eine Kampfkunst; es ist ein Weg zur persönlichen Entwicklung. Es unterstützt den Aufbau von Koordination und Körperentwicklung und fördert Disziplin und Selbstbewusstsein. Dies verhilft Kindern und Jugendlichen zu Gelassenheit und innerer Ruhe, sie lernen, Körper und Geist zu kontrollieren und verantwortungsvoll miteinander umzugehen. Karate ist sehr gut geeignet für junge Erwachsene.
So fördert Karate die körperliche, geistige und motorische Entwicklung. Der gesamte Körper samt der Muskulatur wird trainiert. Das Training fördert das Selbstvertrauen und die richtige Selbsteinschätzung. Karate unterstützt auch die emotionale Entwicklung. Unsere Schüler lernen ihre Stärken zu erkennen, aber auch ihre Schwächen ehrlich zu konfrontieren. Sie lernen, Ziele zu setzen und diese durch harte Arbeit zu erreichen.
Für Erwachsene ist Karate ein sehr guter Ausgleich zum hektischen Alltag. Körper und Geist werden gestärkt und bleiben fit für die täglichen Anforderungen. Die Vielfalt an Bewegungen sowie das Einsetzen von Armen und Beinen kräftigen die Muskulatur, fordern den Erhalt der Beweglichkeit und stärken das Immunsystem.
Karate kommt aus dem japanischen und bedeutet wörtlich übersetzt „leere Hand“. Damit soll verdeutlicht werden, dass der Karateka unbewaffnet und frei von negativen Gefühlen ist.
Sensei Udo Woidacki: Ein Leben für das Karate
Sensei Udo Woidacki, 5. Dan, trainiert seit 1992 Kimura Shukokai Karate. Er begann sein Training unter Sensei Mike Moldenhauer in Magdeburg. Seit Beginn seines Trainings nahm er regelmäßig an Lehrgängen von Shihan Shigeru Kimura bis zu dessen Tod 1995 teil.
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1996 zog Sensei Udo nach Berlin und setzte das Training unter Sensei Edmond Horn fort. Seine erste Trainingsgruppe übernahm er 1998 in Zossen. Danach leitete er Dojos in Gommern, Blankenfelde, Rangsdorf und Ludwigsfelde. Heute führt Sensei Udo Dojos im Bereich Teltow-Fläming. Sein Hauptdojo ist im Natursportpark Blankenfelde. Dort hat er eine sehr starke Karategruppe aufgebaut.
Wichtige Stationen im Werdegang von Sensei Udo Woidacki
- 1992 - Trainingsbeginn bei Sensei Mike Moldenhauer (5. Dan)
- 1992-1995 - regelmäßige Lehrgänge bei Soke Shigeru Kimura (10. Dan)
- 1996 - Gashuko USA mit den vier KSI Welt-Chefausbildern
- 1997 - Ushi-Deshi im Honbudojo bei Chefausbilder Sensei Edmond Horn (7. Dan)
- 1997 - Teilnahme an der EM in Finnland
- 1998 - Teilnahme an der WM in Südafrika
- 1999 - Prüfung zum 1. Dan bei Sensei Edmond Horn (7. Dan) bestanden
- 2000 - Teilnahme an der WM in Deutschland
- 2002 - Prüfung zum 2. Dan bei Sensei Edmond Horn (7. Dan) bestanden
- 2003 - Teilnahme an der EM in Deutschland
- 2004 - 1 Wo.Trainingsaufenthalt b. Welt-Chefausbilder Shihan Eddie Daniels (9.Dan)
- 2005 - 2 Wo.Trainingsaufenthalt b. Welt-Chefausbilder Shihan Eddie Daniels (9.Dan)
- 2006 - Prüfung zum 3. Dan bei Sensei Edmond Horn (7. Dan) bestanden
- 2007 - Beginn seiner Tätigkeit als professioneller Karatelehrer
- 2011 - Prüfung zum 4. Dan bei Sensei Edmond Horn (7. Dan) bestanden
- 2017 - Prüfung zum 5. Dan
Erfolge beim Kimura Cup in Leipzig
Am 30. November nahmen die Karatekas vom Kimura Shukokai Karate Wildau e.V. beim alljährlichen Kimura Cup in Leipzig teil. Dort trafen sie auf die starke Konkurrenz aus Leipzig, Magdeburg, Potsdam, Berlin, Blankenfelde, Falkensee und Bad Freienwalde.
Erstmals ist Ben Leo Bakus aus dem Dojo Baruth in der Altersklasse Jungen Nachwuchs bis acht Jahre in der Disziplin Kata an den Start gegangen. Durch seinen Trainer, Sensei Christian Wollatz, ging er gut vorbereitet an den Start und dominierte die Konkurrenz in seinem ersten Wettkampf überhaupt und holte sich verdient den 1. Platz. Die im Wünsdorfer Dojo trainierende Jody Neubacher konnte sich in der Disziplin Kumite durchsetzen und musste sich nur einer Konkurrentin in der Altersklasse Mädchen Mittelstufe geschlagen geben.
Ebenfalls konnte sich Maddox Mentzel zwei 2. Plätze in Kata und Kumite der Altersklasse Jungen Spitze sichern und Emily Wollatz den 2. Platz in Kumite. Zwei dritte Plätze in Kumite gingen an Dean Krägel und Jana Hildebrandt, welche auch den vierten Platz in Kata verbuchen konnte - ebenso wie Moritz Pfeiffer.
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