Kickboxen Markt Indersdorf: Kurse für Frauen

Kickboxen ist mehr als nur ein Sport - es ist ein aktives Training für Fitness und Selbstbewusstsein, ideal für Frauen jeden Alters (ab 13 Jahren).

Was ist Kickboxen?

Kickboxen ist eine Kombination aus Schlägen und Tritten. Aber keine Sorge: All das trainieren wir nicht auf den Körper, sondern in Partnerübungen auf Schlagpolster und ein gehaltenes Schild mit Boxhandschuhen.

Die Ursprünge des Kickboxens

Kickboxen entstand in den 70er-Jahren in den USA, wo eine große Zahl traditioneller asiatischer Kampfsportarten vorherrschte. Das Kickboxen ging aus dem Sportkarate hervor und vereinte Techniken des Boxens (mit der Faust) und des Karate (Kicks und Fußtechniken). Im Vietnamkrieg waren die amerikanischen Soldaten in Thailand stationiert, wo Thai-Boxen zum Volkssport zählt.

Mit dieser Sportart ist das Kickboxen eng verwandt; Thai-Boxen wiederum ist die frühe Form des Kung Fu (chinesisches Boxen). Beim Thai-Boxen zählen insbesondere die Kicks, weil die Füße ungeschützt sind, während beim Kickboxen Hände und Füße mit Protektoren bedeckt sind.

Seit 1974 ist Kickboxen in Deutschland und Europa Wettkampfdisziplin und wurde durch den Weltverband WAKO (World All-Style Kick-Boxing Organisation) ins Leben gerufen.

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Warum Kickboxen?

  • Stärkung auf verschiedenen Ebenen: körperlich, mental und psychisch.
  • Hoher Kalorienverbrauch: In keiner anderen Sportart verbrennt man in kürzester Zeit so viele Kalorien!
  • Selbstbewusstsein: Das Selbstbewusstsein wird verstärkt, der Alltagsstress abgebaut.
  • Spaß: Und das mit super viel Spaß!

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Frauen jeden Alters (Mädchen ab 13 Jahren sind willkommen), sodass hier eine besondere Wohlfühlatmosphäre herrscht. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Trau dich, und erforsche deine Stärken mit einer internationalen Meisterin im Kampfsport. Die Dozentin freut sich auf dich / auf Sie!

Kickboxen: Mehr als nur "Prügelei"

Kickboxen wird oft als bloße „Prügelei“ im Sinne von Straßenschlägereien angesehen. Ursächlich ist die fehlende Tradition, weil der Westen die verschiedenen Techniken aller Kampfsportarten übernommen hat, ohne aber die Ethik und Philosophie zu berücksichtigen.

Eine weitere Tatsache ist, dass sich auch kriminelle Menschen der Kampfsportarten bedienen, im Umkehrschluss kann man aber nicht sagen, dass Kickboxer automatisch respektlos und angriffslustig wären. Es kommt immer darauf an, was man mit der Technik macht.

Ein Messer kann im Haushalt ein nützlicher Helfer sein, in den falschen Händen wird es allerdings zur gefährlichen Waffe. Das Kämpfen liegt in der Natur der Menschen, deshalb sind die Kampfsportarten die ältesten Sportarten der Welt. In Ägypten wurde bereits vor 5000 Jahren geboxt, auch aus dem antiken Griechenland kennen wir Boxen und Ringen aus alten Überlieferungen.

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Die Aggression und der Kampfgeist sind Bestandteile des Menschen und der Natur. Unser Gehirn funktioniert noch so wie vor Tausenden von Jahren, werden Aggressionen unterdrückt oder verleugnet, kann das durchaus gefährlich werden. Deshalb ist es sinnvoll, in einer zivilisierten Gesellschaft einen Ausgleich zu schaffen. Die vorhanden Aggressionen müssen kanalisiert werden.

Viele Menschen träumten als Kind davon, so wie Jackie Chan oder Bruce Lee kämpfen zu können. Nur mit eiserner Disziplin und Körperbeherrschung gelingt schlussendlich der erfolgreiche Kampf. Es geht nicht nur darum, den Gegner zu besiegen, sondern auch sich selbst, indem man seine Grenzen erkennt und darüber hinauswächst.

Kickboxer sind keine Schlägertypen. Diesen fehlt meist das Durchhaltevermögen, während Kickboxer hart und lange trainieren, um an ihr Ziel zu kommen.

Die Grade im Kickboxen

Beim Kickboxen gibt es, ähnlich wie bei Karate, verschiedene Grade, die dann einem unterschiedlich farbigen Gurt entsprechen. Den weißen Gurt hat man von Anfang an, danach steigert sich die Schwierigkeit Stück für Stück und man erhält die nächsten Gurte. Der schwarze Gurt ist der Meistergrad (Dan), im Anschluss sind noch weitere Meistergrade möglich, meist bis zum 4.

Kampfarten im Kickboxen

Es gibt verschiedene Kampfarten im Kickboxen:

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  • Semikontakt: Beim Semikontakt wird der Kampf nach jedem Treffer unterbrochen und die Kämpfer gehen in ihre Ausgangsstellung zurück. Die Treffer werden von drei Kampfrichtern beurteilt, stimmen diese nicht überein, gibt es keinen Punkt, weil die saubere Ausführung der Techniken von zentraler Bedeutung ist. Die Kämpfe der Semifights finden meist auf Matten statt, die 6×6 oder 8×8 Meter groß sind. Während leichte Treffer einen Punkt zählen, werden komplexere Techniken, z.B.
  • Leichtkontakt: Der Leichtkontaktkampf findet in der Regel auf Matten statt, mit dem Ziel, möglichst viele Treffer zu landen. Es wird beständig weitergekämpft, Unterbrechungen wie beim Semikontakt gibt es nicht, dafür muss eine Schutzausrüstung getragen werden. Leichtkontaktkämpfe sind technisch anspruchsvoll und gehen stark auf die Kondition, deshalb zählen diese Kämpfe bei Turnieren zu den Höhepunkten.
  • Vollkontakt: Der Vollkontaktkampf wird in einem Boxring ausgetragen, wobei neben dem Sieg nach Punkten auch ein KO (technisch oder körperlich) möglich ist.

Altersklassen im Kickboxen

Bei den Herren sind dies alle Sportler von 18-40 Jahren, bei den Damen von 16-40 Jahren. Junioren sind männliche Kämpfer zwischen 16 und 18 Jahren, Jugendliche im Semikontakt alle, die noch nicht 16 Jahre alt sind.

Wie ein Kampf beendet werden kann

Ein Kampf kann beendet werden, wenn ein Niederschlag erfolgt, KO gibt es nur bei Vollkontaktkämpfen. Außerdem ist ein Sieg verzeichnet, wenn einer der Kämpfer aufgibt oder ein Abbruch wegen einer Überlegenheit in der Technik erfolgt (nur bei Semikontakt). Der Kampf kann auch abgebrochen werden, wenn der Gegener Verteidigungs- und Kampfunfähig oder sportlich deutlich unterlegen ist.

Abbrüche erfolgen darüber hinaus bei Verletzungen, Siege können außerdem durch Punktewertung oder Disqualifikation des Kontrahenten erfolgen. Unentschieden sind nicht im Turnier, sondern nur bei Mannschafts-, Freundschafts- oder Einzelkämpfen möglich. Tritt ein Kämpfer nicht an, hat automatisch sein Gegner gewonnen.

Wichtige Hinweise zu den Kursen

Kickboxen bitte beachte auch: die A-Z Hinweise Boxen-Kickboxen für alle Kampfsportarten-Kurse gilt:

  1. Hinweis: die Anwesenheit in einer der ersten beiden Kursstunden ist erforderlich
  2. Hinweis: keine metallenen Gegenstände am Körper (ansonsten ist die Teilnahme nicht möglich)!

Voraussetzung: Basic-Ticket (Studierende 12,00 Euro / Beschäftigte und sonstige Statusgruppen 22,00 Euro) Keine weiteren Voraussetzungen

Kurzinfo: Kickboxen ist eine körperbetonte Kampfsportart, bei der die Kämpfer*innen Boxschläge und Fußtechniken ausführen, wie man sie beispielsweise vom Karate kennt. Im Wettkampf sind ausschließlich Schläge und Tritte erlaubt, nicht aber Griffe, Würfe oder Hebel.

Ausrüstung: Handschuhe, Schienbeinschoner und eine begrenzte Anzahl Kopfschützern können nach Möglichkeit sowie unter geeigneten Voraussetzungen bereitgestellt werden.