Kickboxen in Koblenz: Eine umfassende Betrachtung

Kickboxen ist eine Kampfsportart, bei der sowohl das Schlagen mit den Händen (ähnlich dem Boxen) als auch Tritte mit den Beinen und Füßen erlaubt sind. Seinen Ursprung hat das Kickboxen in verschiedenen Kampfkünsten wie Taekwondo und Karate, aber auch in der Kampfsportart Boxen.

Anders als Sportarten wie Karate oder Taekwondo kann Kickboxen nicht auf eine solch lange Tradition zurückblicken und wurde in den abendländischen Kulturen entwickelt. Kickboxen eignet sich hervorragend, um das körperliche Wohlbefinden, das Selbstbewusstsein, die allgemeine Fitness und die Koordination zu stärken.

Trainiert wird alleine oder mit einem Partner, alles unter Aufsicht eines Trainers. Im Kampfsport werden u.a. Werte wie Disziplin, Kontrolle und Respekt vermittelt. Das heißt unter anderem, dass miteinander und nicht gegeneinander trainiert wird.

Wer sich im Wettkampf messen möchte ist im Kickboxen sehr gut aufgehoben. Ein Sportler kann sich in verschiedenen Disziplinen und Regelwerken des Kickboxens messen und trainiert mit seinem Trainer darauf hin.

Kickboxen als Fitness-Workout

Fitness Kickboxen ist das ideale Workout. Es werden Ausdauer, Flexibilität, Kraft und Koordination trainiert. Explosive Übungen machen es zu einem harten Training, was garantiert jeden schwitzen lässt.

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Trainiert wird alleine oder mit einem Partner, welcher bei verschiedenen Übungen lediglich Hilfestellung geben kann. Körperkontakt durch Schläge und Tritte gibt es kaum bis keinen. Übungen werden grundlegend unter Anleitungen des Trainers durchgeführt und zudem auch selbstverständlich durch Musik begleitet um die Motivation noch etwas zu steigern.

Trainiert wird auch am Sandsack, mit vorhandenen Utensilien und dem eigenen Körper.

Werte im Kampfsport

Kampfsport beginnt nicht mit Schlägen, Tritten und verschiedensten Haltegriffen. Kampfsport beginnt im Kopf und mit der Einstellung, die ein Mensch mit auf die Matte und in seinen Alltag bringt. Werte wie Disziplin, Respekt, Demut, Kontrolle und Weitere werden hier großgeschrieben und immer wieder von den Trainern aufgegriffen.

Das Erlernen verschiedener Techniken des Sports darf dennoch nicht zu kurz kommen. Und so werden diverse Techniken und Grundlagen des Kampfsports mit Koordinationsübungen, Abläufen und Spielen vermittelt.

Der richtige Umgang mit unserem Sport darf selbstverständlich auch nicht fehlen.

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Weitere Kampfsportarten und verwandte Disziplinen

Neben Breitensport und allgemeinem Fitnesstraining gibt es auch die OUTCASTS, den Wettkampfkader von Outcast Fighting e.V. Turnierbegeisterte Sportler, gleich ob jung oder alt, ob Kickboxer oder Luta Livre, sind bei den OUTCASTS besonders gut aufgehoben.

Die Outcasts nehmen an ausgewählten nationalen und internationalen Turnieren und Meisterschaften teil. Hierbei liegt der weitere Fokus (u.a.) des Einzelnen auf der Qualifikation, Nominierung und Teilnahme an Europa- und Weltmeisterschaften.

Trainiert wird in den Vereinsräumen, mit Zusatzeinheiten und individueller Bezugnahme. Outdoor, bei und mit befreundeten Schulen und deren Wettkämpfern.

Escrima

Escrima gehört zu den Filipino Martial Arts und entstand auf den Philippinen. Escrima entstand während der 400-jährigen spanischen Besatzungszeit auf den Philippinen. Ausgangspunkt von Escrima ist der Einsatz von Klingenwaffen.

Bei Verteidigungs- und Angriffstechniken dienen sie als Körperverlängerung. Unsere Kurse umfassen diese Aspekte und basieren vorrangig auf den Konzepten des Escrima von Rene Latosa, welche für ihre Direktheit und Praxistauglichkeit bekannt sind.

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Die Kursteilnehmer lernen konzeptionellen Grundlagen wie Power, Balance, Transition, Speed-Timing-Distance und Focus in der Umsetzung für den Kampf mit und ohne Waffen kennen.

Ziel ist nicht, unzählige Techniken zu sammeln, sondern das Kämpfen zu erlernen. Der Waffenkampf wird mit einfachen Trainingsstöcken verschiedener Längen trainiert, aber auch mit Alltagsgegenständen, denn Escrima ist gleichzeitig ein sehr einfaches und effektives System zur Selbstverteidigung.

Sparring

Der Lern- und Erfahrungsfaktor des Sparrings ist immens und nicht wegzudenken. Sparring ist der Trainingsweg und das Trainingsmittel, das dem Kämpfen am nächsten kommt und das es in vielen Kampfsportarten gibt.

Es handelt sich um ein wettkampfähnliches Kämpfen, jedoch mit geänderten Regeln und Vereinbarungen. Das Training im Boxring entwickelt die kämpferischen Fähigkeiten und verbessert sie - und dennoch ist Sparring nicht bloß Kämpfen.

Sparring ist viel mehr als reines Schlagen und Verteidigen. Sparring - ist wohl der wichtigste Teil des Trainings, denn, das echte Kämpfen wird gelernt.

Sparring heißt daher Fähigkeiten entwickeln, sie ausprägen und durch Fehler lernen, die dann im weiteren Training eingehend korrigiert werden können. Sparring zwingt die Sportler zu improvisieren, unter angepasstem Druck zu denken, agieren und die Emotionen unter Kontrolle zu halten.

Thaiboxen (Muay Thai)

Das „Muay Thai“, auch genannt Thaiboxen, ist der Nationalsport Thailands und erfreut sich auch bei uns großer Beliebtheit. Thaiboxen/Muay Thai ist der Nationalsport der Thailänder. Nahezu all Thais haben in ihrem Leben diesen Vollkontaktsport trainiert, sei es in einem der tausenden Gyms überall im Land oder als Pflichtkurs im Sportunterricht.

In den Thaiboxkursen im Outcast Fighting wird dieses authentische Muay Thai unterrichtet, bestehend aus den 8 Waffen des Thaiboxens, nämlich jeweils zwei Fäusten, Knie, Ellbogen und Beinen.

Ein weiterer elementarer Bestandteil des Trainings ist das Clinchen, also der enge Infight mit Knie- und Ellbogentechniken und den sogenannten Sweeps, mit denen der Gegner zu Fall gebracht werden soll. Gerade das Clinchen macht den großen Unterschied des Thaiboxen zum Kickboxen und dem K1 aus.

Das körperlich und koordinativ anspruchsvolle Training richtet sich sowohl an Wettkämpfer als auch an Breitensportler, die diese schöne Kampfkunst erlernen wollen. Sandsack- und Pratzentraining gehören ebenso zum festen Bestandteil des Trainings wie Partnerübungen.

Wer möchte kann auch das Sparring im Ring probieren, für Kämpfer natürlich Pflichtprogramm in der Wettkampfvorbereitung.

Grappling

Grappling - kommt aus dem Englischen “tograpple“ und bedeutet “ringen” oder “raufen”. Das Grappling ist ein Element vieler Kampfsportarten und beinhaltet Hebel, Würfe, Aufgabegriffe, Würgegriffe und andere Haltegriffe jeglicher Art.

Im Wesentlichen geht es darum, den Gegner in eine unvorteilhafte Position zu bringen. Ist dieser dann fixiert und bewegungsunfähig, kann man ihn zur Aufgabe zwingen.

Die meisten Kämpfe enden am Boden, weil das Gleichgewicht gebrochen wird. Im Training werden alle Körperbereiche beansprucht. Als Beginner lernt man seinen eigenen Körper besser kennen, die Grundfitness wird gesteigert und der gesamte Körper kommt zum Einsatz.

Gleichgewicht und Körperspannung sind enorm wichtig, um optimal agieren zu können. Die Muskeln sind in ständiger Anspannung - gibt man nach, kann der Gegner dies zu seinem Zweck nutzen. Somit gehört zum deutlichen Kraftakt auch ein äußerst sensibles Gespür.

Boxen

Boxen ist eine Kampfsportart, bei der sich zwei Gegner nur mit den Fäusten bekämpfen. Ziel ist es, möglichst viele Körper- und Kopftreffer beim Gegner zu erzielen oder diesen durch einen Knockout außer Gefecht zu setzen.

Die Kämpfer sind für gewöhnlich mit Boxhandschuhen ausgestattet und müssen derselben Gewichtsklasse angehören. In einem Boxkampf sind zudem nur Schläge erlaubt, die mit der geschlossenen Faust ausgeführt werden.

Wer nicht im Boxring stehen möchte trifft eine perfekte Wahl mit Boxen als reines Fitnesstraining.

Das Boxtraining stärkt fast alle Muskelgruppen und verhilft u.a. zu mehr Körperspannung.

Die Bedeutung von Trainern und Team

Über erste Schritte im Judo und klassischen Boxen gelangte Marco dann im Alter von 13 Jahren zum Kickboxen. Mit seinem Fachwissen trainiert er die Kickboxgruppen und leitet auch die Outcasts, den Kickbox-Wettkampfkader von OUTCAST FIGHTING e.V.

Durch seine Zielstrebigkeit und hohe Zuverlässigkeit ist er maßgeblich am Erfolg des Wettkampfkader von OUTCAST FIGHTING e.V. beteiligt.

Slawa blickt auf 40 Jahre Kampfsportserfahrung im olympischen Boxen, Taekwondo und Kickboxen. Unser Allrounder Slawa - ist 48 Jahre alt und blickt auf insgesamt 40 Jahre Kampfsporterfahrung im olympischen Boxen, Taekwondo und Kickboxen zurück.

Wenn Slawa "Attacke", "letzte Runde" oder "piano" sagt, sind Schweiß und Spaß klares Programm…

Fragt man Trainingsteilnehmer nach seinem Training, so fällt auf, dass alle sein Training als sehr anstrengend und schweißtreibend beschreiben, er sich auf unterschiedlichste Trainingsniveaus einstellen kann und jedem das Möglichste beibringt.

Sein Training gilt als hart aber angemessen.

OUTCAST FIGHTING e.V. Über das regelmäßige Training hinaus bestritt Chris später auch Wettkämpfe auf regionaler und nationaler Ebene. ebenso wie seine Lizenz zum Masterinstructor.

Durch die Vielfältigkeit seiner Interessen rund um die Kampfkunst folgten für Chris auch Ausflüge in das klassische Muay Thai und olympische Boxen. Sein soziales Engagement führte Chris letztlich über entsprechende Weiterbildungen dann 2016 zum Masterinstructor-Zertifikat.

Seit 2017 ist Chris zudem regelmäßig auch im Luta Livre Training tätig.

Bei OUTCAST FIGHTING e.V. ist Diana seit ihrem 6. Lebensjahr sportlich aktiv. Jahrzehntelang spielte sie Volleyball und hält sich mit Kickboxen, Joggen und Radfahren fit. Über Ihren Sohn gelangte Sie zum Kickboxen.

Beeindruckt von der Ganzkörperfitness dieser Sportart begann sie selber zu trainieren und sich in dem Bereich gezielt weiterzubilden. Ihre bis dahin vorhandenen Fähigkeiten und ihr umfangreiches Wissen erweiterte Diana, bis heute anhaltend, durch lizensierte (LSB-) Trainer- und (DBV-) Cutmanausbildung(en).

Für Diana zählt in ihrem Training die Ganzheit grundlegend. Frei nach dem Motto"Fitness vor Technik"bietet sie sehr viele abwechslungsreiche, schweißtreibende Möglichkeiten, die für das Kickboxen und Boxen notwendige Fitness zu erlangen - und zu halten.

Diana ist überdies der „frühe [Sport-] Vogel“ zur Morgenzeit, ebenso für die reine LADIES ONLY-Gruppe und die powergeladenen ZIRKEL bei OUTCAST FIGHTING verantwortlich.

Über Jahre verbrachte Alex sehr viel Zeit am Sandsack oder im Ring. Alex Leidenschaft für Südostasien führte ihn, bis heute, auch nach Thailand, wo er in Muay Thai Camps trainierte.

1993 gründete Alex den Muay Thai Koblenz e.V. und 2006 kam für ihn das klassische Boxen dazu. Seine größte Leidenschaft jedoch ist das -Escrima-, was er bei OUTCAST FIGHTING e.V. auch als Advanced Escrima Instructor (4th Level) lehrt.

Hier bringt Alex sein Wissen und seine Erfahrung aus bald 30 Jahren in das regelmäßige Training ein.

Sportphysiotherapie

Die Sportphysiotherapie ist ein Bereich innerhalb der Physiotherapie. Zielgruppe sind aktive Sportler während der Aufbauphase, des Trainings oder in der Rehabilitation nach Verletzungen oder Operationen.