Kickboxen ist eine weltweit beliebte und effektive Kampfsportart, die sich hervorragend für Fitness, Selbstverteidigung und den Aufbau von Selbstbewusstsein eignet. Auch in Mainz gibt es zahlreiche Vereine und Studios, die spezielle Kickboxkurse für Frauen anbieten. Hier erfährst du mehr über die Möglichkeiten, diesen dynamischen Sport in Mainz zu erlernen und auszuüben.
Was ist Kickboxen?
Kickboxen ist eine moderne Kampfsportdisziplin, die Schlag- und Tritttechniken kombiniert. Es vereint Elemente aus verschiedenen Kampfkünsten wie Karate, Muay Thai und Boxen. Aufgrund seiner effizienten Kampftechniken eignet sich Kickboxen auch zur Selbstverteidigung.
Beim Kickboxen sind Tiefschläge sowie unsportliche und gefährliche Aktionen untersagt. Erlaubt sind hingegen Tritte auf die Oberschenkel (Lowkicks), spektakuläre Drehtechniken mit der Faust (Spinning Backfist), Ellenbogen (Spinning Back Elbow) oder Fuß (Spinning Back Kick).
Die Trainierenden können Grade (Kyu und Dan) erreichen, die durch einen farbigen Gurt gekennzeichnet werden. Der Einstieg erfolgt meist ohne Gurt, und durch regelmäßige Prüfungen können weitere Farbgürtel erreicht werden. Der schwarze Gurt (Black Belt) entspricht dem Meistergrad (1. Dan).
Kickboxen in Mainz: Angebote für Frauen
In Mainz gibt es verschiedene Möglichkeiten, Kickboxen speziell für Frauen zu trainieren. Diese Kurse bieten eine ideale Umgebung, um die Sportart kennenzulernen und sich in einer reinen Frauengruppe auszupowern, Stress abzubauen und fit zu werden.
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Trans4mers Mainz bietet beispielsweise Frauenboxkurse an, die von erfahrenen Trainerinnen geleitet werden. Egal, ob Anfängerin, Fortgeschrittene oder Leistungssportlerin, die Trainingsinhalte werden individuell an das Können und die Kondition angepasst.
Auch andere Kampfsport-Gyms in Mainz, wie das FightSportGym in Mainz-Mombach, bieten Kickboxkurse an, die für Frauen geeignet sind. Hier trifft Disziplin auf Spaß am Training, und es wird ein perfekter Ausgleich zum Alltag geboten.
Vorteile des Kickboxen-Trainings für Frauen
- Verbesserte Fitness: Kickboxen ist ein intensives Ganzkörpertraining, das Ausdauer, Kraft und Koordination verbessert.
- Selbstverteidigung: Durch das Erlernen von Schlag- und Tritttechniken können Frauen sich im Notfall besser verteidigen.
- Selbstbewusstsein: Das Training stärkt das Selbstvertrauen und das Selbstwertgefühl.
- Stressabbau: Kickboxen ist eine hervorragende Möglichkeit, Stress abzubauen und den Kopf freizubekommen.
- Spaß und Gemeinschaft: In den Kursen entsteht oft eine tolle Gruppendynamik, die das Training noch angenehmer macht.
Kickboxen Disziplinen
Am meisten verbreitete Kickboxen Disziplinen sind Pointfighting, Leichtkontakt, Vollkontakt und Kickboxen nach K-1 Regeln.
Die Geschichte des Kickboxens
Die Ursprünge des modernen Kickboxens liegen in den 1970er Jahren. 1974 legten Mike Anderson und Georg F. Brückner den Grundstein für das Kickboxen, wie wir es heute kennen. Vor der Entstehung des Kickboxens gab es in der Welt des Kampfsports revolutionäre Bewegungen: Der legendäre Bruce Lee hatte die Vision von modernen Wettkämpfen mit Schutzausrüstung.
Brückner organisierte in Berlin das erste europäische Turnier aller Stile, bei dem 88 namhafte Schwarzgurte gegeneinander antraten. Die Amerikaner, die dabei die ersten Safeties trugen, konnten alle Register ihres Könnens ziehen und waren den Europäern absolut überlegen.
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Zwei Wochen nach der WM gründeten Mike Anderson und Don Quine in LA die Professional Karate Association, kurz PKA.
Entwicklung des Kickboxens in Europa
1975 veranstaltete Brückner das zweite Turnier in Europa; diesmal konnten alle mit Safeties kämpfen. 400 Kämpfer aus mehreren europäischen Ländern nahmen teil - darunter Kämpfer der Disziplinen Karate, Kung Fu und Taekwondo. Man war sich einig: Hier dominierte eine ganz neue Art des Kämpfens - eine gute Mischung aus allen Stilen nach dem Vorbild der USA!
1977 wurde in Berlin der Weltverband World All-Style Karate Organization, kurz WAKO, sowie der Deutsche Verband, WAKO Germany, gegründet. Der Grundstein für die ersten Deutschen und Europameisterschaften im Leicht- und Vollkontakt war gelegt.
Wichtige Meilensteine in der Geschichte der WAKO
- 1991: Kickboxen mit Lowkick wurde als Disziplin neu aufgenommen.
- 2000: Das Angebot an Disziplinen wurde erweitert: Vollkontakt, Lowkick, Thai-Kickboxen, Semikontakt, Leichtkontakt, Musikformen und Aerokickboxing.
- 2006: Die GAISF (General Association of Internationel Sports Federations) erkannte die WAKO als offiziellen Vertreter der Sportart Kickboxen an.
- 2017: Die WAKO Deutschland wurde Mitglied des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).
Das Training
Das Training und die Technikvermittlung orientieren sich an Vollkontakt, wobei das Üben der Techniken mit Partner und Sparring immer kontrolliert und mit Leichtkontakt, dafür an Thaipads, Pratzen und Boxsäcken Vollkontakt praktiziert wird.
Zum Training gehören:
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- Partnertraining
- Pratzentraining
- Boxsacktraining
Fazit
Kickboxen ist eine ideale Sportart für Frauen, die ihre Fitness verbessern, sich selbst verteidigen und ihr Selbstbewusstsein stärken möchten. In Mainz gibt es zahlreiche Vereine und Studios, die spezielle Kurse für Frauen anbieten. Egal, ob Anfängerin oder Fortgeschrittene, hier findet jede Frau das passende Angebot.
