Kampfsport Fitness Übungen für Anfänger

Kampfsport Fitness-Training ist nicht nur gut, wenn du Spaß an körperlicher Betätigung hast. Vielleicht bist du Kampfsportler:in und merkst es nicht einmal? Lernst du gerne neue Fähigkeiten oder willst deinen Körper an neue Grenzen bringen, Dann ist Kampfsport wahrscheinlich etwas für dich! Kombiniere die Möglichkeit in Form zu bleiben mit Körperbewusstsein und Koordinationsfähigkeit!

Wo fängt man bei so vielen Kampfsportarten an? Wir helfen dir dabei, die Grundlagen einiger beliebter Kampfsportarten kennenzulernen. Finde das Passende für dich, so dass es zu deinen Vorlieben und Fähigkeiten passt.

Willst du so gelenkig wie eine Katze und so beweglich wie ein Affe sein oder suchst du nach Möglichkeiten, deine Fitness, Koordination und Flexibilität zu verbessern? Kampfsport hilft! Du verbesserst auch dein Gleichgewicht, indem du Standtechniken von Tai Chi oder Aikido übst. Auch Krav Maga oder Capoeira sind großartige Übungen für die Beweglichkeit. Und da Dehnung in jeder Kampfsportart wichtig ist, kannst du mit Yoga- oder Pilates-Bewegungen ganz einfach Ihre Flexibilität verbessern. Mit diesen mächtigen Fähigkeiten, die dir zur Verfügung stehen, wird du sicher die perfekte Sportart für dich finden! Wir helfen dir dabei.

Kampfstile mit unterschiedlichem Fitness-Anteil

Kampfsportarten unterscheiden sich nicht nur in der Historie oder ihrer Herkunft. Manche Kampfstile sind auf Effizienz ausgelegt. Dabei sollst du möglichst wenig Kraft aufwenden und den Kampf schnell beenden. Hierzu gehören meist die sogenannten Kriegskünste.

Hierbei war es wichtig auf dem Schlachtfeld schnell zu agieren, da die Anzahl der Gegner stark variierte. Auch Kampfkünste mit Waffen haben tendenziell einen geringeren Fitness-Anteil. Es gehört zwar eine Grundkraft dazu, aber meist werden die Waffen so geführt, dass auch hierbei möglichst wenig Kraft zum Einsatz kommt.

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Heutzutage handelt es sich bei der Kampfkunst und dem Kampfsport meist eher um einen Hobby-Sport. Daher erwarten die meisten Neueinsteiger auch eine gewissen Fitness-Anteil. Deswegen wird je nach Kampfkunstschule auch zusätzlich Fitness-Training angeboten. Folgerichtig erfolgt dies oft in Form von Aufwärmübungen oder als zusätzlichen Fitness-Part im Unterricht. Im Fall einer größeren Schule werden auch extra Fitnessklassen oder ein zugehöriges Fitness-Studio angeboten, um die Kampfkunst abzurunden.

Kampfsportarten mit hohem Anteil an Fitness-Training

Im Gegensatz zu den Kriegskünsten ist der heute Wettkampfsport auf Fitness, Kondition oder Kraft ausgelegt. Beim Wettkampf wird meist über mehrere Runden gekämpft, weshalb die Kondition eine sehr große Rolle spielt. Bei manchen Kampfsportarten wie z.B. dem Ringen ist ein hoher Kraftanteil von Vorteil.

Zu den Kampfsportarten, die einen hohen Fitness-Anteil beinhalten gehören beispielsweise:

KampfstilBeschreibungArt der Fitness und sportliche Aspekte
AikidoAikido ist ein japanischer Kampfkunststil, bei dem es darum geht, den Angriff vom Angreifer abzulenken. Die Praxis des Aikido kann für Menschen, die Selbstverteidigung lernen wollen, aber auch eine Kunst suchen, die den Frieden fördert, sehr nützlich sein.Beweglichkeit, Flexibilität, Koordination
BoxenBoxen ist eine Kampfsportart, bei der es um kraftvolle Schläge mit den Händen geht. Strategie, Taktik und Ausdauer sind auch wichtig.Ausdauer, Schlagkraft, Einsteckvermögen, Explosivkraft, aerobe Dauerbelastung
Brazilian Jiu Jitsu (BJJ)Brazilian Jiu-Jitsu ist eine brasilianische Kampfsportart, die sich auf den Bodenkampf konzentriert. Ein Kampf beginnt in der Regel auf den Füßen und geht dann in den Bodenkampf über.Ausdauer, Kondition, Flexibilität, Haltekraft, Explosivkraft, aerobe Dauerbelastung
CapoeiraCapoeira ist ein sehr flüssiger und akrobatischer Kampfkunststil aus Brasilien. Er verbindet Elemente des Tanzes, der Musik und der Selbstverteidigung zu einer einzigen Kunstform.Flexibilität, Kondition, Körperkraft, Koordination, Motorik, Gleichgewicht
GrapplingGrappling steht für Bodenkampf oder Ringen mit Aufgabetechniken und wird beim bei vielen Kampfsportarten genutzt. Mittlerweile hat es sich als eigener Kampfsport etabliert.Ausdauerkraft, Kondition, Haltekraft, Koordination
HapkidoHapkido ist ein koreanischer Kampfkunststil, der sich auf Schläge, Tritte, Würfe und Hebel konzentriert. Es kommt in vielen Filmen und Videospielen vor.Beweglichkeit, Kondition
Jeet Kune DoIst ein Kampfstil, der von Bruce Lee (Kampfsportler und Filmstar) entwickelt wurde. Jeet Kune Do war einer der ersten Kampfkunststile, bei der auf alle Formalitäten verzichtete und Techniken anwendete, die auf dem Gefühl des Einzelnen beruhten, am besten zu funktionieren.Schnelligkeit, Kondition, Beweglichkeit
JudoJudo ist eine japanische Kampfsportart, die sich auf das Greifen, das Festhalten von Gelenken und Würfe konzentriert. Es ist auch eine der beliebtesten Kampfsportarten der Welt, da der Schwerpunkt auf dem Werfen des Gegners liegt, anstatt ihn zu schlagen.Beweglichkeit, Motorik, Gleichgewicht, Kondition, Koordination, Herz-Kreislauf wirksam
KarateKarate ist eine der bekanntesten Kampfstile aus Japan. Der Name wird mit “Leere Hand” übersetzt. Der Fokus liegt auf Schlägen, Tritten, Ellenbogen und Kniestößen.Schlagkraft, Kondition, Beweglichkeit, Koordination
KickboxenDie Kampfsportart Kickboxen verbindet Schläge und Tritte mit dem konventionellen Wettkampfsport Boxen. Beim Kickboxen gibt es verschiedene Sportdisziplinen. Es wird als Vollkontaktsport praktiziert, aber auch als Semikontakt (Pointfighting) oder Leichtkontakt.Schlagkraft, Kondition, Beweglichkeit, Herz-Kreislauf wirksam
Kung FuIm Westen wird für chinesische Kampfkünste meistens der Begriff “Kung Fu” verwendet. In China hingegen spricht man eher von “Wushu”, “Gong Fu” und “Quanfa”. Bei der Chinesischen Kampfkunst kommen meist alle körpereigenen Waffen und auch klassische Waffenwerkzeuge zum Einsatz.Hohe Beweglichkeit, Haltekraft, Schnelligkeit
Luta LivreBezeichnet einen brasilianischen Grappling-Kampfsport. Je nach Disziplin wird es mit Schlägen und Tritten ausgeführt oder beschränkt sich auf reines Grappling. Übersetzt aus dem Portugiesischen heißt es “Freier Kampf”.Ausdauerkraft, Kondition, Haltekraft, Koordination
Muay ThaiMuay Thai ist eine alte Kampfkunst, welche sich auf den Werten Respekt, Ehre und Tradition begründet. Ursprünglich ging es darum auch ohne Waffen kämpfen zu können, wenn Schwert oder Speer unbrauchbar wurden oder verloren gingen. Muay Thai ist bekannt für die hohen Tritte oder die Knie- und Ellenbogenstöße.Schlagkraft, Kondition, Beweglichkeit, Einsteckvermögen, Ausdauer
RingenRingen ist ein Zweikampf ohne Tritte und Schläge mit dem Ziel beide Schultern des Gegner gleichzeitig auf den Boden zu drücken. Es gibt zwei verschiedene Disziplin des Ringen als Wettkampfsport. Das sogenannte Freistil Ringen und die Griechisch-Römische Ringvariante.Kondition, Beweglichkeit, Haltekraft
SamboSambo ist eine moderne Kampfsportart aus Russland. Sie wurde ursprünglich dafür entwickelt, die Nahkampffähigkeiten der sowjetischen Arme zu verbessern. Der Wettkampfsport hat sich weltweit etabliert.Schlagkraft, Kondition, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Durchhaltevermögen
SavateDie Kampfsportart Savate aus Frankreich, ähnelt dem Kickboxen oder Boxen. Es wird mit Faustschlägen und Fußtritten gearbeitet. Es unterscheidet sich aber in der Ausführung der Techniken.Beweglichkeit, Schnelligkeit, Kondition, Herz-Kreislauf wirksam
SchwingenSchwingen (auch Hosenlupf genannt) ist eine Ringer-Variante in der Schweiz. Diese wird in traditionellen Trachten auf Sägemehl ausgeübt und ist Schweizer Nationalsport.Kondition, Beweglichkeit, Haltekraft
Sumo RingenDas japanische Sumo Ringen verbindet Wettkampf mit Tradition. Obwohl es einfache Regeln besitzt, können 82 Techniken zum Sieg führen. Die Sumo-Kämpfer:innen müssen aufgrund des Gewichts sehr auf ihre körperliche Fitness Acht geben.Kondition, Beweglichkeit, Haltekraft, Koordination, Herz-Kreislauf wirksam, Schnellkraft
Tae BoTae Bo ist eine Fitness-Konzept, welches sich aus den Techniken asiatischer Kampfsportarten bedient. Dabei werden Kampfsporttechniken mit Fitness-Aerobic verbunden.Aerobic, Fitness, Kondition, Beweglichkeit, Herz-Kreislauf wirksam, Koordination
TaekwondoBeim weltbekannten und modernen Wettkampfsport Taekwondo wird vorzugsweise mit Fußtechniken gekämpft. Die Techniken sind auf Schnelligkeit und Dynamik ausgelegt.Kondition, Schnellkraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Dynamik
VovinamVovinam ist eine vietnamesische Kampfkunst, welche auch mit Waffen trainiert. Es ist unter anderem bekannt für die hohen Sprünge oder die Beinschere zum Kopf.Beweglichkeit, Kondition, Koordination

Jeder kann Kampfsport erlernen

Jeder kann Kampfsport erlernen - unabhängig von Fitness-Level, Gewicht oder Alter. Auch wenn du noch nicht in Topform bist, sollte dich das nicht abschrecken. Dein Körper passt sich mit der Zeit an die neue Belastung an, und schon bald wirst du Fortschritte spüren.

Wichtig ist, dass du in deinem eigenen Tempo trainierst und nur so viel machst, wie für dich gerade möglich ist. Nicht jeder muss einen Spagat beherrschen oder einen Salto schlagen - Kampfsport stärkt Körper und Geist auf vielen verschiedenen Wegen.

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Die richtige Ausrüstung für dein Kampfsport-Training

Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener - mit der passenden Bekleidung fühlst du dich beim Training wohl und hast volle Bewegungsfreiheit. Besonders in Kampfsportarten mit starkem Fitness-Fokus helfen dir spezielle Trainingsgeräte, um Kraft, Ausdauer und Technik gezielt zu verbessern.

Zusätzliche Fitness-Programme für Kampfsportler:innen

Gehörst du zu den sportlichen Typen, die von Fitness nicht genug bekommen? Oder hast du das Gefühl, dass du mehr für deine Grundfitness tun solltest? Schau dir folgende Trainingsprogramme an. Mit wenigen Übungen kannst du dein Fitness-Level steigern oder entsprechend ergänzen. Gerade als Kampfsportler:in mit regelmäßigem Training profitierst du von einer besseren allgemeinen Fitness, Kraft oder Kondition.

Manchmal ist nach dem Kampfsport Fitness-Training Ausruhen auf der Matte nötig. In dem Beitrag Fitness-Bücher für Kampfsportler:innen haben wir dir eine übersichtliche Auswahl an Büchern zusammengestellt. Damit kannst du dein Training theoretisch ergänzen oder hast eine gute Anleitung zur Hand. Zudem lernst du, welche Kraft und Fitnessübungen sich für die jeweilige Kampfsportart eignen oder welche zu besser vermeiden solltest.

Boxen und MMA: Ein umfassendes Ganzkörpertraining

Beim Boxen und bei Mixed Martial Arts, kurz MMA genannt, kommt es nicht nur auf eine gute Schlag-, Stoß-, Wurf- und Beinkraft an. Da Kämpfe meist über mehrere Runden gehen, ist auch eine gute Ausdauer zwingend nötig. Hinzu kommt, dass man stets auf den Gegner und seine Angriffe reagieren muss. Ohne entsprechende Schnelligkeit, eine gute Koordination und Beweglichkeit ist das nicht möglich.

Von daher müssen Boxer und MMA-Fighter alle konditionellen Eigenschaften trainieren. Deshalb ist deren Workout auch all jenen zu empfehlen, die Wert auf eine optimale Ganzkörperfitness legen. Millionen von Menschen schauen beim Boxen und bei MMA zu. Doch auch wer sich niemals in den Ring stellt, profitiert von einem Box Workout oder MMA-Training. Eine Topfigur mit stählernen Muskeln und Waschbrettbauch ist nahezu garantiert.

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Für ein optimales Box Workout solltest Du als Anfänger etwa 30 bis 40 Minuten und als Fortgeschrittener und Profi etwa 60 Minuten einplanen. Ideal sind für Einsteiger drei Einheiten pro Woche. Wer schon einigermaßen fit ist, kann auch häufiger trainieren. Aber dann bitte darauf achten, nicht die gleichen Muskeln an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zu beanspruchen.

Beginnen solltest Du immer mit einem fünfminütigem Aufwärmprogramm. Das kann Laufen auf der Stelle sein oder Du machst paar aktive Dehnübungen. Falls vorhanden, kannst Du auch einen Ergometer benutzen. Die Ausdauer trainierst Du dann mit Seilspringen. Schon zehn Minuten sind ebenso effektiv wie 30 Minuten Joggen. Aber bitte immer erst ganz ruhig beginnen.

Auch mit dem Boxsack oder Sandsack lässt sich die Ausdauer trainieren. Hier gilt ebenfalls: Wärm Dich erst ein paar Minuten auf. Für das Ganzkörpertraining und die Core-Fitness kommen dann Hanteln und Kettlebells sowie Medizinball und Gymnastikball zum Einsatz.

Wie schon erwähnt, solltest Du Dich vor dem Seilspringen oder dem Boxsacktraining ein paar Minuten aufwärmen. Beide Varianten sind eine größere Belastung für die Gelenke, also ist es ratsam, sie darauf vorzubereiten. Für das Seilspringen brauchst Du zudem feste Sportschuhe mit guter Vorfußdämpfung. Du kannst entweder normal Seilspringen, also mit beiden Füßen gleichzeitig. Wenn Du koordinativ gut drauf bist, kannst Du aber auch im Wechsel rechts und links springen. Oder Du wechselst beide Varianten immer wieder ab.

Für Dein Boxsacktraining brauchst Du nicht nur gute Sportschuhe, sondern auch Boxhandschuhe und Boxbandagen. Wichtig ist zudem eine gute Technik. Es macht Sinn, sich diese in einem Boxstudio zeigen zu lassen. So kannst Du Verletzungen vermeiden.

Wenn Du zu denjenigen gehörst, die seit längerem keinen oder nur wenig Sport getrieben haben, ist das nun folgende Programm genau das Richtige für Dich. Nur zur Erinnerung: Aufgrund der Belastung für Muskeln, Sehnen und Bänder ist es wichtig, sich ein paar Minuten aufzuwärmen. Entweder auf einem Ergometer oder mit Laufen auf der Stelle. Gut sind auch ein paar aktive Dehnübungen. Dann kannst Du mit Seilspringen oder Boxsacktraining Deine Ausdauer trainieren.

Du legst Dich in Rückenlage auf eine Hantelbank und stellst die Füße fest auf den Boden. Du kannst Dich auch auf den Boden legen und winkelst die Beine an. In beiden Händen hältst Du ausreichend schwere Hanteln. Dann streckst Du die Arme schulterbreit senkrecht nach oben, die Daumen sind zueinander gerichtet. Dann senkst Du abwechselnd den rechten und linken Arm hinab, bis die Oberarme waagerecht sind und streckst den jeweiligen Arm dann wieder.

Du nimmst eine ausreichend schwere Hantel in die Hand, stellst Dich schulterbreit hin, beugst die Beine und führst den Oberkörper dann gerade nach vorne. Mit der freien Hand stützt Du Dich auf dem Oberschenkel ab. Aus dieser Position heraus ziehst Du die Hantel nach oben. Den Ellbogen bewegst Du dabei die Rippen entlang. Den Oberkörper hältst Du ganz ruhig.

Du nimmst in jede Hand eine Hantel, stellst Dich hüft- bis schulterbreit hin und führst die Hanteln in Höhe der Schultern. Aus dieser Position heraus gehst Du in die Kniebeuge. Kurz halten und dann kontrolliert nach oben drücken bis in den Zehenstand.

Du begibst Dich in Rückenlage, die Beine sind angewinkelt, die Füße stehen auf dem Boden. Dann legst Du Dir eine Hantelscheibe oder eine Kettlebell auf Deinen Bauch, drückst die Füße in den Boden und hebst das Becken so hoch, dass sich Oberschenkel und Rücken in einer Linie befinden.

Du setzt Dich mit leicht gebeugten Beinen hin. Die Fersen sind in den Boden gedrückt. Du nimmst einen Medizinball in die Hände (es geht auch mit einer Hantelscheibe) und führst die Arme fast gestreckt nach vorne. Dann begibst Du Dich mit möglichst geradem Rücken leicht in Rücklage.

Du stellst Dich schulterbreit hin und nimmst eine Hantel in die rechte Hand. Du spannst die Bauch- und Gesäßmuskeln an und lehnst den Oberkörper dann zur rechten Seite und zwar ohne die Hüfte zu verschieben.

Für alle, die schon regelmäßig mindestens mehrere Monate trainieren, eignet sich das nun folgende Fitnessprogramm. Da Muskeln, Sehnen und Bänder ordentlich gefordert werden, solltest Du Dich unbedingt ein paar Minuten aufwärmen. Du kannst auf der Stelle laufen und leichte Seit- und Hüpfbewegungen machen. Wer hat, kann auch zehn Minuten einen Ergometer benutzen. Mit ein paar aktiven Dehnübungen bereitest Du Dich dann optimal auf die nachfolgende Belastung vor.

Seilspringen: 12 x 1 min mit 30 Sekunden aktiver Pause in der Du trippelst.

Du legst Dich in Rückenlage auf einen Gymnastikball und stellst die Füße fest auf den Boden. In beiden Händen hältst Du ausreichend schwere Hanteln. Dann streckst Du die Arme schulterbreit senkrecht nach oben, die Daumen sind zueinander gerichtet. Dann senkst Du abwechselnd den rechten und linken Arm hinab, bis die Oberarme waagerecht sind und streckst den jeweiligen Arm dann wieder.

Du hältst in beiden Händen eine Hantel, stellst Dich etwas mehr als schulterbreit hin, beugst die Knie, schiebst den Po nach hinten und beugst den geraden Oberkörper nach vorne. Die Arme hängen leicht gebeugt nach unten. Dann baust Du Spannung auf und führst die Arme kontrolliert und ohne Schwung seitlich nach oben, bis sich die Oberarme in Verlängerung der Schultern befinden. Kurz halten und dann kontrolliert wieder absenken. Trainiert die Oberschenkel-, Gesäß- und Wadenmuskulatur sowie durch die Rotation auch die Coremuskeln.

Du stellst Dich etwa schulterbreit hin und hältst einen Medizinball mit ausgestreckten Armen in Brusthöhe vor dem Körper. Dann machst Du bei geradem Oberkörper einen Ausfallschritt nach vorne, wobei Du den Oberkörper seitlich über das nach vorne geführte Knie führst. Kontrolliert wieder in die Ausgangsposition zurückkommen. Dann mit dem linken Bein in den Ausfallschritt gehen und den Oberkörper nach links rotieren.

Du nimmst entweder eine Hantel in jede Hand oder umfasst eine Langhantel und stellst Dich schulterbreit hin. Dann beugst Du die Beine leicht und führst den geraden Oberkörper nach vorne und schiebst das Gesäß nach hinten. Die Hanteln führst Du die Beine entlang nach unten bis die Hanteln knapp unter dem Knie sind. Gleichzeitig streckst Du ein Bein nach hinten. Kurz halten, wieder in die Ausgangsposition zurückkehren, von vorne beginnen und das andere Bein nach hinten strecken.

Du legst Dich auf den Rücken und umfasst einen Medizinball. Dann spannst Du die Coremuskeln an, hebst Kopf, Schultern und die fast geraden Beine vom Boden hoch. Anschließend führst Du den Medizinball mit fast ausgestreckten Armen nach oben, drehst den Oberkörper zur linken und zur rechten Seite, wobei Du den Ball leicht auftippen lässt.

Du nimmst eine Kettlebell in die Hand und stellst Dich etwas mehr als schulterbreit hin. Dann schwingst Du die Kettlebell mit den Beinen nach hinten und gehst gleichzeitig in die Knie. Anschließend die Hüfte nach vorne bringen und die Kettlebell bis in Kinnhöhe nach oben schwingen und den Körper gleichzeitig aufrichten.

Wenn Du schon längere Zeit regelmäßig trainierst und Dich auf einem hohen Fitnessniveau befindest, kommen nun noch vier weitere sehr anspruchsvolle Übungen. Bevor Du damit loslegst, solltest Du Dich gut aufwärmen. Laufen und Hüpfvariationen auf der Stelle eignen sich ebenso wie zehn Minuten auf dem Ergometer.

Seilspringen: 6 x 2 min mit 30 Sekunden aktiver Pause. Das Seilspringen kannst Du beidbeinig oder im Wechsel machen.

Du stützt Dich mit den beiden Händen auf einem Boden liegenden Medizinball ab und stellst Deine Füße auf eine Hantelbank oder eine andere stabile Erhöhung. Dann hebst Du das Gesäß möglichst weit nach oben. Aus dieser Position heraus beugst Du kontrolliert die Arme, bis der Kopf fast den Ball berührt.

Du legst Dich gestreckt auf den Rücken. Mit den nach hinten gestreckten Armen umfasst Du den Gymnastikball und drückst ihn zusammen. Dann Oberkörper und gestreckte Beine nach oben führen und den Ball an die Beine übergeben. Die Beine drücken den Gymnastikball zusammen, während Du Dich wieder in die Streckung begibst, ohne Beine und Oberkörper ganz abzulegen.

Du stellst Dich schulterbreit hin und nimmst einen Medizinball in beide Hände. Dann streckst Du die Arme hoch über den Kopf und gehst gleichzeitig auf die Zehenspitzen. Aus dieser Position heraus schleuderst Du den Ball auf den Boden und gehst dabei gleichzeitig in die Kniebeuge.

Du begibst Dich in die Liegestützposition wobei Du mit beiden Händen eine Hantel umgreifst. Dann in gerader Position in den Liegestütz gehen, kurz halten und wieder nach oben drücken. Oben angekommen die rechte Hantel in einem Halbkreis gerade nach oben führen.

Du begibst Dich auch hierbei wieder mit Hanteln in die Liegestützposition. Deine Arme sind ausgestreckt. Gehe jetzt in gerader Position in den Liegestütz und wieder nach oben. Dabei streckst Du in einer flüssigen Bewegung Deinen Arm mit der Kurzhantel nach oben in die Luft. Dein Körper dreht sich dabei mit nach oben, sodass dieser eine T-Form bildet.

Trainingsplan für Boxer

Ohne Struktur kein Fortschritt. Ein durchdachter Trainingsplan für das Boxen bildet die Grundlage für deine Entwicklung im Kampfsport. Statt wahllos zu trainieren, weißt du genau, wann du Technik, Kraft oder Ausdauer verbessern solltest. Egal ob du Einsteiger bist oder bereits Erfahrung mitbringst: Ein personalisierter Trainingsplan für Boxer sorgt für Übersicht, Motivation und Nachhaltigkeit. Ein erfolgreicher Trainingsplan Boxen berücksichtigt diese Aspekte gleichermaßen. Ein durchdachter Trainingsplan für Boxer ist immer dynamisch - er wächst mit dir mit. Jeder Körper ist anders - und jede Woche läuft anders. Deshalb funktioniert ein „One-size-fits-all“-Ansatz nicht.

Ein Trainingsplan fürs Boxen ist effektiv - ein Trainer macht ihn unschlagbar. Boxen ist mehr als nur Schläge - es ist eine Disziplin des Kampfsport München. Ja - wenn du weißt, worauf du achten musst. Starte mit Technik, baue Ausdauer ein und ergänze Kraft. Struktur. Absolut.