Halle Berry hat immer wieder Anlass zur Bewunderung gegeben, nicht nur durch ihre schauspielerische Leistung, sondern auch durch ihre unglaubliche Fitness. Für ihren Netflix-Film „Bruised“ trainierte sich die 55-Jährige nicht nur in die Form ihres Lebens, sondern brach sich bei Kampfszenen sogar zwei Rippen. Immer wieder macht Halle Berry mit ihrem sportlichen Body und ihrer herausfordernden Workout-Routine von sich reden. Eine ihrer sportlichen Leidenschaften ist das Boxen.
Netflix hat einen ersten Trailer zu Halle Berrys Regie-Debüt veröffentlicht. Mit "Bruised" feiert Halle Berry (55) ihr Regie-Debüt. Netflix hat nun einen ersten Trailer zum Film veröffentlicht, der ab dem 24. November 2021 abrufbar sein wird. Die ersten Szenen machen bereits deutlich: Die Trainingseinheiten, die Berry mit UFC-Meisterin Valentina Shevchenko (33) für den Film hinter sich gebracht hat, haben sich gelohnt. Der Trailer zeigt die Schauspielerin als knallharte MMA-Kämpferin, die um ihr Comeback im Ring kämpft und dafür vor keinen Blessuren zurückschreckt.
Um ihre Figur in „Bruised“ glaubhaft darstellen zu können, absolvierte Halle Berry ein hartes MMA-Training mit UFC-Champion Valentina Shevchenko. In ihrem neuen Film spielt die Oscar-Preisträgerin eine ehemalige, erfolgreiche MMA-Kämpferin, die erneut in die Welt, die sie hinter sich gelassen hatte, hineingezogen wird. Die Schauspielerin musste also nicht etwa eine Anfängerin, sondern eine Profi-Sportlerin glaubhaft verkörpern können. Und dafür war der zweifachen Mutter kein Training zu hart.
Um sich optimal auf die Dreharbeiten vorzubereiten und im Ring bestehen zu können, übte sich Berry in der asiatischen Kampfkunst. Neben Boxen lernte und meisterte sie Schlag-, Tritt-, Stoß-, Wurf- und Würgetechniken aus den Disziplinen Judo, Taekwondo, Muay Thai (auch Thaiboxen genannt) und brasilianischem Jiu-Jitsu. Abgerundet wurde das Kampfsport-Workout durch Kickbox-Elemente.
Was für andere sicherlich nach Tortur klingt, hat Halle Berry dagegen regelrecht beflügelt. „Ich bin am besten, wenn ich hart arbeiten muss und wenn ich vor Herausforderungen stehe“, verriet sie, „in meinem Alter zu sein und meinen Körper an seine Grenzen zu bringen, hat mich daran erinnert, dass das Alter nur eine Zahl ist. Wir können selbst bestimmen, wie wir uns definieren, und ich war noch nie gesünder und habe mich noch nie stärker gefühlt.
Lesen Sie auch: Halle Berry in "Bruised"
Perfekt in Form und auf die Kampfszenen vorbereitet ging es für Berry dann während der Dreharbeiten gemeinsam mit Shevchenko in den Ring. Beim Dreh von Kampfszenen geht es bekanntlich darum, alles so echt wie nur möglich aussehen zu lassen. Berry schoss dabei wohl etwas über das Ziel hinaus. Denn obwohl sie und ihre Ringpartnerin eigentlich „nur“ einen choreografierten Stunt durchführten, ging es so heiß her, dass sich Berry direkt zwei Rippen brach. Und das ist ihr tatsächlich nicht zum ersten Mal passiert. Bereits beim Training für „John Wick 3“ brach sie sich drei Rippen, wie sie 2019 im Interview mit „Extra“ offenbarte. Damals wie jetzt bei „Bruised“ (was treffender Weise der englische Begriff für „gequetscht“ bzw. „verletzt“ in Bezug auf Knochen ist) war das für sie aber kein Grund zum Aufgeben.
Das Ergebnis von Halle Berrys MMA-Training und vollem Körpereinsatz bei den Dreharbeiten können Filmfans auf Netflix bestaunen. Dort ist „Bruised“ ab dem 24. November 2021 abrufbar.
Der Film handelt von der in Ungnade gefallenen MMA-Kämpferin Jackie Justice. Am Tiefpunkt ihrer Karriere sieht sie sich auf einmal mit ihrem mittlerweile sechsjährigen Sohn Manny konfrontiert, den sie vor Jahren für den Kampfsport zurückgelassen hatte. Um ihn nicht noch einmal zu verlieren, muss sie wieder in den Ring steigen. Ihre Gegnerin: eins der wildesten Box-Sternchen der Szene. Auf die körperlich anspruchsvolle Rolle hatte sich Berry akribisch vorbereitet, wie sie vor und während dem Dreh mit Fitnessstudio-Besuchen und Trainingskämpfen auf Instagram zeigte. In weiteren Rollen sind unter anderem Adan Canto (39), Adriane Lenox (65), Sheila Atim (30) oder Valentina Shevchenko zu sehen. Das Drehbuch stammt von Michelle Rosenfarb.
Jackie Justice (Halle Berry) war früher eine erfolgreiche Kämpferin in der Sportart Mixed Martial Arts (MMA). Doch nach ihrem unrühmlichen Abgang bei einem Spitzenturnier der Ultimate Fighting Championship fiel sie in Ungnade und zog sich aus dem Sport zurück. Nun schlägt sie sich als Putzfrau durch und wohnt mit ihrem manipulativen Lebensgefährten und Ex-Trainer Desi (Adan Canto) zusammen. Als dieser sie zur Teilnahme an einem illegalen Frauen-Kampf ohne Regeln verleitet, eröffnen sich ihr unverhofft neue Chancen: Ihr energischer Einsatz zieht die Aufmerksamkeit des Promotors Immaculate (Shamier Anderson) auf sich, der sie einlädt, in sein Sportstudio zu kommen und mit der Trainerin Buddhakan (Sheila Atim) zu arbeiten.
Weitere Beispiele für Stars, die BJJ praktizieren
Das Brasilian Jiu Jitsu (BJJ) ist eine der Kampfsportarten, die in den letzten Jahren vermehrt Relevanz bekommen haben. Diese Nachfrage ist auch in Hollywood bei vielen Schauspielern und anderen Personen aus dem Show Business angekommen, die diese Disziplin ausprobiert haben. Im Folgenden werden drei Beispiele weltbekannter Stars vorgestellt, die BJJ praktiziert haben oder es auch heute noch tun:
- Ashton Kutcher: Kam 2012 in Kontakt mit BJJ und erhielt 2019 seinen braunen Gurt.
- Ed O'Neill: Betreibt seit mehr als 25 Jahren Kampfsport und erhielt 2007 den schwarzen Gurt im BJJ.
- Paul Walker: Entdeckte BJJ durch Royce Gracie und begann 2004 mit dem Training.
Lesen Sie auch: SG Motor Halle Judo: Was ist los?
Lesen Sie auch: Judo-Vereine in Halle
