Du denkst beim Kampfsport Training geht es nur um Sieg oder Niederlage? Falsch gedacht! Bei dieser Sportart lernst du, dich selbst zu verteidigen, deine mentale Stärke zu trainieren und arbeitest an deiner Leistungsfähigkeit. Unabhängig ob du Krav Maga, Kickboxen oder Mixed Martial Arts (MMA) wählst - hinter jedem Training stecken wertvolle Ziele.
Die Vorteile von Kampfsport
Dabei geht es nicht nur um körperliche Überlegenheit, sondern auch um Elemente, die in einem klassischen Selbstverteidigungskurs vermittelt werden. Du verbesserst deine Beweglichkeit.
- Stärkst deine Muskulatur.
- Und das wichtigste: du baust mehr Selbstbewusstsein auf.
Kampfsport ist für jeden was! Als spaßiges Workout oder um sich aus brenzligen Situationen zu befreien.
Sicherheit und Respekt im Training
Du sollst dich nicht nur nach dem Kampfsport Training sicher fühlen, sondern auch währenddessen. Dafür steht dir jeder Zeit ein professionell ausgebildeter Coach zur Verfügung.
Dieser führt dich sorgfältig in die gewünschte Sportart ein und verweist auf die langjährige Tradition, die hinter den Kampfstilen steckt. In den Übungen wird auf ein respektvolles Miteinander sowie weitere individuelle Sicherheitsstandards geachtet. Je nach Sportart und Studio können sich diese unterscheiden.
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Aber bevor es Let´s get ready to rumble heißt, darf ein intensives Warm-up und ausführliche Dehnübungen keinesfalls fehlen.
Die Wahl der richtigen Kampfsportart
Fragst du dich, ob ein Kampfsport Training überhaupt was für dich ist? Grundsätzlich solltest du dich sowohl körperlich als auch geistig weiterentwickeln wollen. Die facettenreiche Sportart basiert auf der korrekten technischen Ausführung der Bewegungen, weswegen mehrere Trainingseinheiten benötigt werden. Außerdem spielt dein Charakter mit rein.
Bist du eher schüchtern und ruhig, eignet sich Krav Maga für dich. Oder würdest du dich vielmehr als energiegeladen beschreiben? In diesem Fall empfiehlt sich Karate, verschiedene Boxstile und bewaffnete Kampfsportarten. Um auch sicher die richtige Sportdisziplin auszuwählen, ist es sinnvoll, vorab in einen Einsteigerkurs reinzuschnuppern.
Kampfsportarten im Detail
Krav Maga
Diese Sportart ist mittlerweile sehr beliebt und wird häufig in Selbstverteidigungskursen eingebaut. Das liegt daran, dass Krav Maga ausschließlich der effektiven Abwehr dient und somit als Angriffsart nichts nützt. Dank der erlernten Kampftechniken bist du in Notsituationen sofort einsatzbereit und kannst mit deeskalierendem Verhalten den Konflikt entschärfen.
Boxen
Das konventionelle Boxen gehört wohl zu den bekanntesten Kampfsportarten Europas. Mit strikten Regeln und dicken Handschuhen trainierst du intensiv deinen gesamten Körper. Und dieses Workout haut wirklich rein! Du lernst nicht nur kraftvolle Schläge zu verteilen oder richtig auszuweichen, sondern verbrennst auch circa 500 Kalorien in einer 60-minütigen Trainingseinheit.
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Kickboxen
Kickboxen kombiniert Boxen mit Elementen aus Taekwondo bzw. Karate. Dabei dreht sich das schweißtreibende Kampfsport Training rund um präzise Schlag- und Tritttechniken am Sandsack. Beide Sportarten charakterisieren sich durch eine lange Trainingsdauer. In dieser lernst du wesentliche Lektionen, die in Gefahrensituationen vorteilhaft sein können. Daher findet sich insbesondere Kickboxen oftmals in Kursen zum Eigenschutz wieder.
Als die ersten Kickboxfilme in den 80iger Jahren die Sportart populär machten, konnten nicht schnell genug Sportschulen entstehen, um die gewaltige Nachfrage zu befriedigen. Das mag zum einen an der Traumfabrik Hollywood liegen, welche coole Actionhelden mit Gelfrisur und wilden Kicks über die Leinwand fliegen ließ. Zum anderen vielleicht auch daran, dass schnell das hohe Fitness und Gesundheitspotential dieser Wettkampfsportart erkannt wurde.
Ursprünglich entstand das Kickboxen aus der Vermischung von Karate und Boxtechniken, geschnürt in ein enges Regelwerk, welches einen sauberen und athletischen sportlichen Wettkampf zu generieren vermag.
Mixed Martial Arts (MMA)
Wie der Name schon sagt, werden bei Mixed Martial Arts Kursen verschiedene Kampfsportarten miteinander vermischt. Du findest in der Kampfkunst diverse Boxstile, Wrestling, traditionelle chinesische und japanische Kampflehren wieder. Es handelt sich dabei um eine Vollkontaktsportart, deren Training extrem hart und vielseitig ist.
Kenjutsu
Die Kampfkunst Kenjutsu wird heutzutage mit einem Bokken ausgeführt. Doch was ist das eigentlich? Ein Bokken ist ein Holzschwert, das die Samurai anstatt eines Katanas zur Vorbereitung in den Kampf verwendeten. Ansonsten verursachte das Schwert schon beim Training zu viele Verletzte. Der heutige Ersatz wird nicht mehr als Waffe bezeichnet. Allerdings sind die damit verbundenen Tugenden wie Gerechtigkeit, Mut und Ehre nach wie vor gültig. Und die werden auch bei Samurai Workshops verfolgt. Beim Kenjutsu geht es darum, sein mentales und physisches Potenzial auszubauen. Aber auch um das Erlernen der traditionellen Techniken des Schwertkampfes. Der Schwerpunkt liegt auf den Katas.
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Stabfechten
Beim Stabfechten handelt es sich um eine Kombination aus dem weltweiten Stockkampf und dem europäischen Säbelfechten, bei der ein circa 115 cm langer Holzstab verwendet wird. Bei dieser Sportart übst du vielerlei Grundhiebe, einen Stich und Paraden.
Das Wedding Workout: Fit für den großen Tag
„Ja, ich will.“ - Die Hochzeit gehört zu den schönsten und emotionalsten Tagen im Leben einer Frau und dabei geht es um viel mehr als nur die Trauung an sich. Vom Antrag bis zu den Flitterwochen - die Braut mag es gern durchgeplant und perfekt. Einer der wichtigsten Aspekte dabei ist natürlich das Hochzeitskleid mit dem man alle Anwesenden überstrahlen möchte. Viele Bräute sagen deshalb den Pfunden unmittelbar vor dem großen Tag den Kampf an.
Doch ist es möglich kurz vor der Hochzeit noch die Traumfigur zu erreichen? Die Antwort auf diese Frage ist einfach - ja! Je nachdem welche Ziele man sich setzt und wie zeitig mit dem Training angefangen wird, können Erfolge erzielt werden.
Wann sollte man mit dem Wedding Workout beginnen?
Langfristige Ergebnisse erreicht man, indem man so zeitig wie möglich beginnt. Wenn Du große Ziele hast, solltest du am besten sofort nach dem Antrag starten. Jedoch können auch High Intensity Workouts kurz vor der Hochzeit noch Wunder bewirken. Wichtig ist, dass Du von Crash-Diäten absiehst - deine Erfolge sollen schließlich auch nach dem großen Tag noch sichtbar sein und nicht in einem großen Jo-Jo-Disaster enden. Grundsätzlich gilt, dass eine Gewichtsabnahme von etwa einem Kilogramm pro Woche gesund ist. Höhere Verluste können deinem Körper eher schaden als nützen.
Lieber Sport oder eine Ernährungsumstellung?
Beides! Ein gesunder Körper und langfristige Fitness werden zu 20 Prozent von Training und zu 80 Prozent von einer ausgewogenen, reichhaltigen Ernährung beeinflusst. Somit ist die Balance beider Faktoren essentiell. Es gibt nichts Schlimmeres als eine ausgehungerte, schlappe Braut, wenn du deine Kalorienzufuhr zu weit heruntergefahren hast. Doch genauso entscheidend wie der Einfluss von Sport und Nahrungsaufnahme ist die Menge und Art dieser.
Ernährungstipps für die Braut
Bei deiner Ernährung ist es von Bedeutung, dass du Heißhungerattacken vermeidest. Dein Körper benötigt einige Zeit, um sich an einen neuen Lebensstil zu gewöhnen und versucht sich mit Heißhunger aus der gesunden Ernährung zu schummeln. Um dem vorzubeugen solltest du alle drei bis vier Stunden Nahrung zu dir nehmen. Dabei ist nicht sinnvoll, dass du andauernd große Mahlzeiten zu dir nimmst. Jeder Mensch sollte ein ordentliches Frühstück, Mittagessen und Abendbrot essen. Dazwischen gibt es Snacks - jedoch ist Snack nicht gleich Snack! Für die kleine Mahlzeit zwischendurch solltest du eher Obst, Gemüse und kohlenhydratarme Produkte zu dir nehmen. Außerdem ist Alkohol Gift für deinen Abnehmerfolg! Generell gilt es auf eine ballaststoffreiche Ernährung zu achten und sich auf mal etwas Gutes zu gönnen. Keine Diät hält ewig, wenn man nicht mal genießen darf - solange es überhand nimmt.
Wenn Du schon Erfahrungen mit dem Intervallfasten hast, kannst Du auch damit einen neuen Anlauf starten. Allerdings musst Du dann darauf achten, daß Du genügend Energie für Deine Sporteinheiten hast.
Der Trainingsplan für die Braut
Um beim Sport schon erste Erfolge zu erzielen, reichen laut Experten dreimal 20 Minuten pro Woche. Diese sollten eine gute Mischung aus Kraft- und Ausdauer- bzw. Cardiotraining beinhalten. Wer keine 20 Minuten hat, kann diese auch auf die ganze Woche verteilen und mit 10 Minuten täglich beginnen. Doch auch hier kommt es auf die kontinuierliche Disziplin an. Der flache Bauch erscheint nur, wenn man regelmäßig Sport treibt. Jedoch gibt es neben dem Workout noch andere Maßnahmen, um Bewegung in den Alltag zu integrieren - nutze das Fahrrad statt des Autos, die Treppen anstelle des Lifts. Doch bei aller Motivation gilt es den Körper nicht zu überfordern, denn damit erreicht man das genaue Gegenteil. Du fühlst dich ausgelaugt und hast bald keine Lust mehr an deinen Plänen festzuhalten.
Wie sollte der Trainingsplan aussehen?
Der Fokus beim Brautkleid liegt auf schönen Armen, einem straffen Dekolleté und einem flachen Bauch. Die Beine sind durch den zumeist weiten Rock gut bedeckt. Das bedeutet aber nicht, dass du den Unterkörper bei deinem Training unbeachtet lassen solltest, denn nur ein Ganzkörpertraining hilft dir Fortschritte zu erzielen. Jede Übung sollte dabei in ca. drei Sätzen wiederholt werden, wobei jeder Satz aus 30 bis 60 Sekunden besteht.
Beispielübungen:
- Jumping Jacks: Zum Aufwärmen und um gleich den gesamten Körper in Schwung zu bringen.
- High Plank: Für eine Stützposition, aus der sich viele Übungen ergeben.
- Up and Down Plank: Für schöne Arme und ein straffes Dekolleté.
- Low Plank: Für tägliche, kurze Workouts geeignet.
- Bicycle-Übung und Russian Twist: Um den flachen Bauch zu trainieren.
Auch Liegestütze und Kniebeuge eignen sich, um den Körper in Form zu bringen. Von allen grundlegenden Übungen gibt es auch zahlreiche Variationen, um die verschiedenen Muskelgruppen zu trainieren. Zusätzlich fördert auch Joggen oder Schwimmen die Fettverbrennung.
