Die Größe eines Diamanten wird anhand seines Gewichts bestimmt. Maßzahl hierfür ist das Karat (aus dem englischen "Carat"). Das Gewicht von einem Karat entspricht nach heutiger Festlegung 0,2 g. So hat ein Halbkaräter-Diamant (= 0,5 ct.) ein Gewicht von 0,1 g.
Manchmal wird die Karatzahl in "Punkten" ausgedrückt. 0,01 Karat sind dann 1 Punkt.Beispiel: ein Diamant mit 0,99 ct. ist nicht dasselbe wie ein Diamant mit 1,00 ct. Grund: Der Diamant mit 0,99 ct. wird niemals als "Einkaräter" bezeichnet werden. Ein Diamant mit 1,01 ct. wird hingegen schon als Einkaräter bezeichnet.
Hier eine Übersicht über gängige Karatgrößen:
- 0,10 ct.
- 0,25 ct. (= Viertelkaräter)
- 0,50 ct. (= Halbkaräter)
- 1,00 ct.
Die Qualitätsmerkmale von Diamanten
Diamanten haben sehr kleine natürliche Merkmale, die als Einschlüsse bezeichnet werden. Dies sind Punkte bzw. Unreinheiten innerhalb des Diamanten. Das Spektrum reicht hier von Lupenrein über kleine Einschlüsse bis hin zu deutlichen Einschlüssen. Keine Einschlüsse sichtbar.
Die klassische Farbe eines Diamanten ist weiss bzw. farblos. Es treten jedoch auch verschiedene Farb-Abstufungen auf. Die Farbe eines Diamanten wird hauptsächlich durch Verunreinigungen in der Kristallstruktur beeinflusst. Im Wesentlichen sind dafür folgende chemische Elemente zu nennen: Stickstoff und Bor. In geringen Mengen können diese zu einem gelben oder gelbbraunen Farbton führen.
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Grundsätzlich gilt: Je näher der Diamant an der absoluten Farblosigkeit liegt, desto seltener und wertvoller ist er. Um die exakte Farbe zu bestimmen, gibt es eine internationale gültige Einteilung. Hierbei wird jeder Farbstufe ein Buchstabe zugeordnet um eine Vergleichbarkeit zu erzielen.
Bitte beachten Sie: Die Internationale Farbskala beginnt mit dem Buchstaben D. Die Buchstaben A-C sind nicht vergeben. Der Grund für diese Konvention ist nicht genau bekannt. Man kann sich als Gedächtnisstütze auch leicht merken: Die Skala beginnt mit "D" wie Diamant.
Die Farbgrade "D" bis "H" sind nur sehr schwer zu unterscheiden und sehen für einen Laien farblos aus. Die feinen Abstufungen können oft nur mit einer Lupe im direkten Vergleich der Steine auf einem weißen Papier erkannt werden. Erst ab der Stufe "I" kann auch der ungeübte Betrachter eine leichte Tönung feststellen. Farbstufen ab "M" aufwärts haben eine sehr unschöne und auffällige Tönung, die den Wert des Diamanten merklich mindert.
Neben den oben aufgeführten Diamanten gibt es auch Diamanten mit Farbvarianten. Die sogenannten Fancy-Diamonds können verschiedene Farbtöne aufweisen. Im Besonderen zu nennen ist hier die Farbe schwarz.
Der Schliff eines Diamanten
Der Schliff eines Diamanten gibt eine Aussage darüber, wie qualitativ gut dieser geschliffen ist. Dabei erfolgt eine Beurteilung der Schliff-Ausführung und der Proportionen des Diamanten. Symmetrie und Polierung bestimmen in großem Maß das Leben - Feuer und Brillanz - eines Diamanten.
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Je akkurater der Schliff ist, desto ausgeprägter kommt die Brillanz zum Vorschein. Aus Symmetrie und Polierung resultieren das Feuer und die Brillanz des Steins. Fehler bei der Polierung beeinträchtigen die Strahlkraft und können gegebenenfalls zu Wertminderungen führen.
Die exakte Anordnung und Ausführung der Facetten ermöglichen einen Lichteinfall, der idealerweise das Optimum des Steins sowohl an Brillanz als auch an Feuer freisetzt.
Weitere Aspekte
Erscheinungsbild und Wirkung eines Diamanten werden nicht unwesentlich durch die Polierung bestimmt. Dementsprechend fließt sie bei einer Expertise in Beurteilung und Bewertung mit ein.
Diamanten haben sehr kleine natürliche Merkmale, die als Einschlüsse bezeichnet werden. Dies sind Punkte bzw. Unreinheiten innerhalb des Diamanten.
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