Dieser Artikel behandelt Informationen zu Bestecken mit 24 Karat Goldauflage und beleuchtet die Lebensgeschichte von Ernst Alsberg, einem Kaufmann aus Hamburg, der während der Zeit des Nationalsozialismus deportiert und ermordet wurde.
Bestecke mit 24 Karat Goldauflage
Auf dem Markt sind verschiedene Bestecke mit 24 Karat Goldauflage erhältlich. Diese Bestecke werden oft als luxuriös und hochwertig beworben.
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Ernst Alsberg: Ein Leben in Hamburg
Ernst Alsberg wurde am 8. Juni 1879 in Kassel geboren. Seine Eltern waren Siegmund Alsberg und Jeanette Alsberg, geborene Rosenstein. Siegmund Alsberg war Kaufmann und Generalagent.
Ernst Alsberg hatte zwei ältere Geschwister: Georg Alsberg und Friederike Elise. Die Familie wohnte in Kassel unter anderem in der Bahnhofstrasse.
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Nach dem Besuch des Gymnasiums absolvierte Ernst Alsberg vermutlich eine kaufmännische Lehre und begann im Oktober 1899 seinen einjährigen freiwilligen Militärdienst beim Train-Bataillon 11. Danach zog er im Alter von 21 Jahren nach Hamburg, wo Verwandte von ihm lebten. In Hamburg lebte Ernst Alsberg unter anderem zur Untermiete in der Grindelallee, am Plan und in der Dammtorstrasse.
Ab 1902 reiste Ernst Alsberg regelmäßig geschäftlich ins Ausland. Ab 1911 war er Prokurist der Textilimport- und Exportfirma Schönfeld & Wolfers. Seine Tante Natalie Wolfers, geborene Alsberg, war die Frau des Firmengründers Eduard Wolfers.
Als Frontsoldat des Train-Bataillons nahm Ernst Alsberg an den Kämpfen des Ersten Weltkriegs teil und wurde mit dem Eisernen Kreuz Zweiter Klasse und dem Ehrenzeichen für Frontkämpfer ausgezeichnet.
Nach seiner Rückkehr aus dem verlorenen Krieg gab er seine bisherige Position auf und gründete im Februar 1919 zusammen mit Richard Katz die oHG Alsberg & Katz (Agentur- und Kommissionsgeschäft). Das Unternehmen wurde im September 1923 liquidiert.
Kurz zuvor, zu Beginn der Hyperinflation, hatte Ernst Alsberg im Juli 1923 seine eigene Firma "Ernst Alsberg" als Chemikalienmakler für Chemiewerke gegründet.
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Im Januar 1920 heiratete Ernst Alsberg Gertrude "Gertrud" Johanna Feiss. Das Ehepaar erwarb im Dezember 1920 das Hamburger Bürgerrecht und lebte in Hamburg in gehobenen Wohngegenden in der Schenkendorffstrasse und der Werderstrasse. Seit 1924 war Ernst Alsberg Mitglied der Deutsch-Israelitischen Gemeinde Hamburg.
Das Paar hatte zwei Töchter: Regina Elfriede Franziska, genannt "Fränzi" Alsberg, später verheiratete Rose (Rosenbaum), und Margot Emmy Alsberg, später verheiratete Jones; beide konnten im Dezember 1938 bzw. Juni 1939 nach Großbritannien emigrieren, wo angeblich bereits einer ihrer Onkel emigriert war.
Nach den systematischen antijüdischen Maßnahmen des NS-Staates und der verstärkten beruflichen und gesellschaftlichen Ausgrenzung zog das Ehepaar Alsberg in die Werderstrasse. In der Fünf-einhalb-Zimmer-Wohnung befand sich auch das Büro des Handelsvertreters Ernst Alsberg, der 1935 die Drogen- und Chemikalienfirma Paul A. G. Scholz übernommen hatte.
Als der Krieg im September 1939 begann, wurde die Auswanderung für Ernst und Gertrud Alsberg noch schwieriger, da viele Länder zu Beginn des Zweiten Weltkriegs ihre Einreisebestimmungen verschärften. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete Gertrud Alsberg wieder als Krankenschwester im Israelitischen Krankenhaus.
Am 13. Juli 1939 zogen sie in die Grubesallee. Schließlich wurden Ernst und Gertrud Alsberg am 19. September 1941 in das ehemalige Siechenhaus der Jüdischen Gemeinde in der Schäferkampsallee eingewiesen, das inzwischen als "Judenhaus" genutzt wurde.
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Deportation und Ermordung
Ernst und Gertrud Alsberg wurden am 15. Juli 1942 in das Ghetto Theresienstadt und von dort am 28. Oktober 1944 in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert, wo sie vermutlich kurz nach ihrer Ankunft vergast wurden.
Nach der Deportation suchten Beamte des NS-Staates in dem Zimmer von Herrn und Frau Alsberg nach Wertgegenständen. Sie fanden zwei kleine Silberlöffel und zwei Silberteelöffel, die sechs Wochen später in einer größeren Auktion im Gerichtsvollzieherbüro angeboten wurden.
Gedenken
Im Jahr 2002 wurde für Gertrud Alsberg in der Schäferkampsallee in Hamburg ein Stolperstein verlegt. Da dies keine frei gewählte Wohnadresse war, wurde Ernst Alsbergs Stolperstein in die Werderstrasse verlegt, eine Adresse, an der er viele Jahre gewohnt hatte. Da diese Adresse aufgrund des Baus der Grindel-Hochhäuser an ihrem westlichen Rand nicht mehr existiert, wurde der Stolperstein im Jahr 2017 in der nächstgelegenen Kreuzungsstrasse, Brahmsallee 39, verlegt.
