Randy Orton wurde am 1. April geboren und wuchs in einer Wrestling-Familie auf. Sein Vater, Bob Orton Jr., und sein Onkel, Barry Orton, waren beide professionelle Wrestler. Im Laufe seiner Karriere hat Randy Orton eine Reihe von bedeutenden Leistungen erzielt.
Frühe Erfolge und Titelgewinne
Randy Orton blickt auf eine über zwanzigjährige Karriere in der WWE zurück. Im Laufe seiner Karriere hat Randy Orton eine Reihe von bedeutenden Leistungen erzielt. Er ist ein 13-maliger WWE Champion und ein neunmaliger World Heavyweight Champion. Beim SummerSlam 2004 wurde Randy Orton mit nur 24 Jahren der jüngste WWE World Heavyweight Champion.
Viele vermuteten damals, dass diese Änderung vorgenommen wurde, um den Namen Brock Lesnar aus den Rekordbüchern zu streichen, der mit 25 Jahren der jüngste WWE-Champion war, als er beim SummerSlam 2002 Gold gewann.
Die dunkle Seite der "Viper"
Ein Jahr, das sich für ihn besonders eingebrannt hat, ist 2009. In einem aktuellen Interview mit Billboard sprach Orton darüber, wie sich in diesem Jahr für ihn alles veränderte, insbesondere seine Einstellung zum eigenen Charakter. Er erinnerte sich daran, dass es damals zum ersten Mal bei ihm „Klick“ gemacht habe.
Die Art, wie er sich bewegte, sprach, dachte - alles wurde verändert, um eine neue, unberechenbare Persona zu erschaffen. „Ich habe einfach losgelassen und mich ein bisschen verrückter verhalten“, erklärte er rückblickend.
Lesen Sie auch: 2013: Orton an der Spitze der WWE
Was diese Version von Orton jedoch besonders prägte, war seine brutale und gnadenlose Auseinandersetzung mit der Familie McMahon. In einem legendären Segment fesselte er Triple H mit Handschellen an die Ringseile und attackierte vor dessen Augen Stephanie McMahon. Vince McMahon verpasste er einen verheerenden Punt Kick, auch Shane McMahon wurde attackiert - kein Familienmitglied blieb verschont.
„Ich glaube, es ging darum, dass man mir ’2009 eine Chance gegeben hat - und ich habe einen Homerun damit geschlagen“, so Orton. Das Segment mit Stephanie bezeichnete er sogar als einen der stärksten Momente seiner Karriere.
Diese Darstellung von Orton als kaltblütiger Psychopath mit sadistischen Zügen hat sich tief ins kollektive Gedächtnis der Wrestling-Community eingebrannt. Viele Fans bezeichnen den Orton von 2009 noch heute als eine der furchteinflößendsten Figuren in der Geschichte des Pro-Wrestlings. Seine düstere Aura war so überzeugend, dass sie weit über den Sport hinaus wirkte.
"Voices": Mehr als nur ein Entrance Theme
Neben der Reflektion seiner 2009er Heel-Rolle sprach Orton im selben Interview auch über eine andere Konstante seiner Karriere: sein Entrance Theme „Voices“ von Rev Theory. Nach seiner schweren Rückenverletzung und der monatelangen Pause im Jahr 2023 stand Orton kurz davor, einen musikalischen Neuanfang zu wagen.
WWE plante ursprünglich, ihm eine neue Musik zu geben, insbesondere wenn es zu einem großen Storywechsel oder einem Heel Turn kommen sollte. „Ich wollte meine Musik ändern“, gab Orton offen zu. „Es war nie mein absolutes Lieblingslied. Doch dann geschah etwas, das seine Meinung änderte.
Lesen Sie auch: Eine Analyse von Randy Orton
Auf einer WWE-Tour in Frankreich, genauer gesagt in Lyon sang die gesamte Arena das Lied von Anfang bis Ende mit. „Der ganze Ort sang meinen Song Wort für Wort, und von da an sang die Menge an jedem Ort, bei jeder Show, egal wo wir waren, mehr oder weniger meinen Song oder versuchte zumindest, ihn zu singen.“
Dieser Moment war für Orton so kraftvoll, dass er seine Entscheidung revidierte. Er räumte ein, dass er den Song nie so sehr geliebt habe wie andere Stars ihre Themes, aber der emotionale Wert, den er mittlerweile für die Fans habe, sei nicht zu ersetzen. „Rev Theory ist großartig. Mein Song ist großartig. Viele Leute mögen es. Ich habe es aber nie wirklich geliebt“, erklärte Orton.
Die Entscheidung, „Voices“ beizubehalten, ist nicht nur ein Zeichen von Respekt gegenüber den Fans, sondern auch ein Ausdruck dessen, wie sehr sich Orton mit seinem Vermächtnis inzwischen identifiziert. Randy Orton hat über die Jahre viele Facetten gezeigt: vom Youngster in Evolution bis hin zum Veteranen, der heute mit 14 World Championships zu den erfolgreichsten WWE-Superstars aller Zeiten zählt.
Verletzungen und die Ungewissheit der Zukunft
Randy Orton pausiert seit über einem Jahr mit einer schweren Rückenverletzung. Nun berichten neue Einblicke von Vater „Cowboy“ Bob Orton die Beunruhigung. Sohn Randy sei zwar im Training, sagt der einstige Rivale von Hulk Hogan in einem Interview mit dem langjährigen Wrestling-Journalisten Bill Apter, ob es wirklich ein Comeback geben werde, sei aber nicht sicher.
„Ich weiß nicht, ob er das Gefühl hat, dass es zurück in den Ring geht“, führte der WWE Hall of Famer aus: „Wenn er sich bereit dafür fühlt, könnte es passieren. Aber er ist in guten Händen. Ich denke nicht, dass er es braucht - und ich glaube, die Ärzte haben ihm gesagt, dass er es nicht tun sollte. Aber Randy wird machen, was Randy macht, so wie immer.“
Lesen Sie auch: WWE News: Randy Orton
Orton hatte im Lauf seiner Karriere immer wieder mit Schulter- und Rückenverletzungen zu kämpfen. Zum körperlichen Verschleiß trug auch seine berühmte Finisher-Aktion bei - der RKO, bei dem Orton eine eingesprungene Landung auf dem Rücken hinlegt.
„Nachdem ich das ein paar tausend Mal gemacht habe, merke ich das langsam“, berichtete Orton erst im Januar lakonisch in einem Interview mit Fox: „Ich würde schon manchmal ganz gern in der Zeit zurückreisen und mir einen Finisher ausdenken, der nicht von mir abverlangt, so hoch zu springen, wie ich kann und dann auf dem Rücken zu landen.“
Randy Ortons Vater, Cowboy Bob Orton, hat in einem Interview mit Sportskeeda ein Update zum aktuellen Zustand von Randy gegeben. Orton erklärte, dass es aktuell noch unklar ist, ob sein Sohn nochmal in den Ring zurückkehren wird. Er trainiere aktuell wieder und die Entscheidung liege letztlich bei ihm.
Die Ärzte sollen Randy jedoch mitgeteilt haben, dass er besser nicht mehr in den Ring steigen sollte. Ein Karriereende des 43-Jährigen scheint somit nicht ausgeschlossen. Ob Orton ein mögliches Karriereende aber überhaupt in Erwägung zieht, ist noch ungewiss.
Comeback und Vertragsverlängerung
Im November 2024 kehrte Randy Orton nach über einem Jahr Pause zurück. Wie BILD von Randy Orton (44) erfuhr, hat der Wrestling-Superstar eine Vertragsverlängerung mit der WWE unterzeichnet. Stand der zehnfache Champion vor zwei Jahren noch vor dem Karriere-Ende, so hat er nun sich für weitere fünf Jahre verpflichtet.
Vor zwei Jahren sah alles nach Karriere-Ende aus. Orton: „Ein kleiner Teil meines unteren Rückens war wirklich in einem schlimmen Zustand. Der ganze Wirbelkanal wurde immer kleiner. Wenn ich mich bückte, hinsetzte oder zu lange stand, wurden meine Beine taub. Ich hatte einen Schmerz, der in die Rückseite meiner Beine ausstrahlte. Meine Füße wurden taub.“
Orton: „Die Ärzte haben einen Scan von meinem Rücken gemacht. Sie sagte, dass er schlimm aussieht. Es gab einen richtig kaputten Bereich - der Rest war aber okay.“
Orton: „Ja, er sagte: Wissen Sie, Sie hatten eine großartige Karriere. Sie sollten darüber nachdenken, die Stiefel an den Nagel zu hängen - um nach meiner Karriere noch ein Stück Lebensqualität zu besitzen. Ich wollte aber nicht aufgeben.“
Orton: „Sechs Monate glaubte ich, dass meine Karriere wohl vorbei sein. Dann fand ich einen Arzt, der mit half: Dr. Adam Kanter. Er stellte ein Team aus drei Ärzten zusammen, und sie konnten meine Wirbelsäule reparieren - ohne auch nur einen Muskel durchtrennen zu müssen.“
Orton: „Ja, aber jetzt ist mein Rücken so stark wie noch nie. Ich habe Titan in meinem unteren Rücken und werden da unten nie wieder ein Problem haben. Höchstens ein Elefant könnte mir jetzt noch etwas antun. In meinen 30er Jahren wurde der Rücken immer schlimmer. Ich hatte immer Schmerzen. Jetzt sind sie weg. Nicht an Schmerzen denken zu müssen und mit klarem Kopf da draußen auftreten zu können, ist absolut fantastisch.“
Randy Orton feierte im November vergangenes Jahr bei der „Survivor Series“ sein triumphales Comeback. Jetzt steht er zum ersten Mal seit 2020 wieder als Einzelwrestler in einem Main Event eines Premium Live Events - trifft am 31. August bei „Bash in Berlin“ auf World Champion Gunther.
"Bash in Berlin" und die Zukunft
Am Samstag steht er im Hauptkampf von „Bash in Berlin“! Zum ersten Mal veranstaltet die WWE einen Premium Live Event in Deutschland.
Orton: „Oh, wirklich? Ist das vier Jahre her?“ Ja, es war 2020 - „Hell in a Cell“ gegen Drew McIntyre. Orton: „Meine Güte. Verdammt. Mir war das nicht bewusst. Ich habe das Match gegen Gunther schon als extrem wichtig angesehen - aber das gibt ihm noch mal eine ganz neue Bedeutung. Jetzt stehe ich noch mehr unter Druck, die Hütte abzureißen.“
Orton: „Sie werden ausflippen, das verspreche ich. Es wird eine unglaubliche Nacht. Ich kann es selber kaum erwarten.“
Orton: „Voll! Wir waren in diesem Jahr bereits in Australien, Frankfreich, Saudi-Arabien und zuletzt in Schottland beim ,Clash in the Castle‘. Jetzt ist endlich Berlin dran. Zum ersten Mal ein Premium Live Event in Deutschland. Wir sind alle ganz aufgeregt.“
Orton: „Die Fans! Sie sind viel verrückter als in den USA.“
Orton: „Ich habe seit 2009 die gleiche Einzugsmusik. Die Fans haben den Song nie mitgesungen, in all den Jahren. Vor ein paar Monaten waren wir in Wien. Plötzlich sangen da alle meinen Song mit - bei einer ganz normalen Live-Show. Wenige Tage später war der Premium Live Event „Backlash“ in Lyon. Die ganze Halle sang das Lied. Ich war ganz verdutzt, musste mich erst einmal umschauen - und genoss es. Das war Wahnsinn. Da die Show weltweit übertragen wurde, haben dies dann auch die US-Fans mitbekommen. Als wir wieder zurück in den Staaten waren, sangen die Fans dort auch den Song. Bis heute.“
Orton: „Triple H ist so kreativ - er holt das Beste aus allen heraus. Aktuell ist unser Kader extrem stark, aber man muss es auch ausnutzen. Das tut er. Ich liebe es ein Teil dieser neuen modernen WWE zu sein. Die WWE war schon immer mein Leben.“
Orton: „Ja, aber nur als Team, zusammen mit Riddle. Ohne ihn hätte ich das körperlich nicht geschafft. Er hat mich durch dieses Jahr gebracht. Dafür werde ich ihm ewig zu Dank verpflichtet sein.“
Orton: „Ein Match gegen Cody bei WrestleMania steht definitiv auf meiner Wunschliste.“
Orton: „Derzeit bin ich froh, dass ich meine Karriere zu meinen eigenen Bedingungen beenden kann. Aber an den Ruhestand denke ich noch nicht. Ich habe gerade eine Verlängerung meines Vertrags um fünf Jahre unterschrieben. Wenn der ausläuft, bin ich bereits 49 Jahre alt.“
Orton: „Meine eigenen (lacht). Ich bin bei mehr Premium Live Events angetreten, als jeder andere WWE-Superstar - über einhundert! Verrückt. Ich trat allein beim ,SummerSlam’ 20 Mal auf.“
Orton: „Ich habe einen eigenen Stil entwickelt, der mir die Möglichkeiten gibt, länger als viele andere in den Ring zu steigen. Ich kämpfe nicht so riskant, fliege nicht durch die Lüfte. Ich gehe raus und erzähle im Ring eine Geschichte.“
Orton: „Es gab Zeiten da hatte ich das Gefühl, ich würde bei jeder Show antreten. Es war eine Übersättigung“
Orton: „Genau. Aber Triple H ist ein kluger Kerl. Er und sein Team finden immer den besten Weg, um die Talente im TV frisch zu halten - und wie man junge Stars fördert.“
Orton: „Ja, er ist 36 Jahre alt. Als ich so alt war, hatte ich den Titel bereits 1000 Mal gewonnen. Gunther hält den World Titel jetzt zum ersten Mal. Das wertet sowohl ihn als auch den Titel auf.“
Orton: „Abwarten! Ich weiß, dass die Deutschen ihn lieben. Aber sie lieben mich auch. Das wird interessant, wem die Herzen zufliegen.“
Orton: „Ja, ein Herz ist mir daher sicher.“
Panikattacken: Der Kampf außerhalb des Rings
Er hat alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. als 20 Jahren zählt er zu den beliebtesten Superstars im Wrestling. eigene Identität. Your Story?
„Ich fing an, mir selbst den Kopf zu zerbrechen. nachdem ich [meine Ehefrau] Kim kennengelernt hatte. und zwei Töchter. aber scheiß drauf. Was soll’s? Wir sind alle Menschen! Es fiel mir immer schwerer, zu fliegen und in fremden Betten zu schlafen. lag die ganze Nacht wach, es war wirklich hart.“
„In dieser Zeit geriet ich an einen dunklen Ort. irgendwann konnte er die Symptome nicht mehr ignorieren. die schlimmsten Dinge. nicht hinlegen, weil meine Gedanken anfingen zu rasen. heiß und ich musste aufstehen. gehe ich im Garten spazieren und atme tief durch.“
Seine Frau Kim bemerkte die Veränderung. sich ärztliche Hilfe zu holen. SSRI (Selektive Serotonin-Rückaufnahmehemmer). richtig anfühlte. „Ich weiß nicht, ob die Medikamente jemals gewirkt haben. ein, um den Panikattacken zu entkommen. spreche. Ich wusste einfach nicht, ob ich diesen Job noch machen kann. mit der Angst umzugehen. wieder stabil.
Mittlerweile versuche er, anders zu denken. Weg finden, jeden Tag für sich zu nehmen. Umgebung. terrible. Wutausbrüche. „Ich war wahrscheinlich der unsicherste Typ im ganzen Gebäude. Kollegen. bewusst zu sein.
Beispiel Edge nach seinem Comeback. Und ich merke, wie ich mich schäme. Menschen. Wenn er überreagiert hat, spricht er es an. wäre ihm früher nicht über die Lippen gekommen. Signal zu setzen. Gerade im Beisein seiner Kinder. Erinnerung an seinen eigenen Vater. wie sein Vater Bob Orton immer wieder wütend wurde. grundlos.
Dies wolle er bei seinen eigenen Kindern vermeiden. seiner besten Seite. Und die Fans lieben ihn dafür!
Wie Orton aber BILD verriet, hat sich sein Körper seit 15 Jahren nicht mehr so gut angefühlt. Daher habe er sich entschlossen, weitere fünf Jahre aktiv im Ring stehen zu wollen.
