Claudius Dreilich: Die Fortsetzung einer musikalischen Legende nach dem Tod von Herbert Dreilich

Claudius Dreilich trat in die Fußstapfen seines Vaters Herbert Dreilich als Frontmann der ostdeutschen Kult-Rockband Karat. „Du sollst es tun und kein anderer“, sagte Herbert Dreilich (verstorben 62) kurz vor seinem Tod zu Sohn Claudius, 34. Und so wird es jetzt sein.

Der Beginn einer neuen Ära

Schon einige Monate vor dem Tod von Herbert Dreilich (starb am 12. Dezember an Leberkrebs), hatte sich die Band geschlossen für Claudius entschieden. Claudius zur „Super Illu“: „Ich selbst glaube, daß es mit einem gänzlich fremden Sänger, der die Höhen und Tiefen der Gruppe nicht wirklich miterlebt hat, gar nicht funktionieren würde.“

„Ich bin mit den Jungs von der Band groß geworden. Für mich ist das jetzt wie ein Nachhausekommen. Mein neues Leben beginnt quasi im Schoß der Familie, “ so der Junior. Der eigentlich gelernter Hotelfach- und Einzelhandelskaufmann ist. Bis vor kurzem arbeitete er als Leiter einer IKEA-Niederlassung in Salzburg.

Seinen ersten öffentlichen Auftritt als „Karat“-Sänger hat er am 8. April in Erfurt.

Musikalische Wurzeln und die Entscheidung für Karat

Musikalisch ambitioniert wie sein Vater war Claudius Dreilich ursprünglich nicht. Das änderte sich erst, als Herbert Dreilich im Sommer 2003 schwer an Krebs erkrankte. Als Herbert Dreilich wegen seiner Krankheit das Bett nicht mehr verlassen konnte, ermutigte er seinen skeptischen Sohn, der keine Banderfahrung besaß, den Part von ihm zu übernehmen.

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Er wollte, dass die Band auch ohne ihn weitermacht. „Das war eine schwere Entscheidung, auch wenn mein Vater meinte, ich sei eine Rampensau und könne das“, erzählt Claudius Dreilich beim Interview in seinem Berliner Büro. Sein Wagnis sollte sich lohnen. Seit 2005 singt er nun schon bei Karat, die am Wochenende in Berlin eine große Tournee anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens starten. Zugleich präsentieren sie ihr neues Album „Hohe Himmel“.

Mehr als 70 Konzerte sind bis zum Spätherbst geplant.

Erinnerungen an die Anfänge von Karat

Claudius Dreilich erinnert sich an die Anfänge der Band: Ständig gaben sich bei uns Bandkollegen meines Vaters die Klinke in die Hand. Manchmal wohnte auch einer bei uns. Oft probten sie bis weit in die Nacht, wurden Platten gehört, über Songs und Texte diskutiert. Bei mir hinterließ das insofern tiefe Spuren, als dass ich beispielsweise nie eine Langspielplatte mit Kindermusik besaß, sondern nur die Platten von Karat hören wollte.

Die erste Platte in meiner Sammlung war auch die des gleichnamigen Debütalbums „Karat“, unter anderem mit dem Titel „König der Welt“.

Erstmals bei einem Konzert seines Vaters war er noch nicht in der Schule. Ich war wahnsinnig stolz, dass meinem Vater tausende Menschen zujubelten. Wo die Jungs auftraten, wurden sie wie Superstars gefeiert. Das Größte für mich aber war, dass ich beim Konzert hinter die Bühne durfte. Oh Gott, da habe ich mich gefühlt wie ein Riese!

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Musikalische Entwicklung und familiäre Verbindungen

Ich war aber sieben Jahre in Halle am Konservatorium, lernte dort Violine und Klavierspielen. Gitarre brachte ich mir selbst bei. Erst als ich 18, 19 war, fing das an, dass mein Vater und ich uns musikalisch austauschten. Ich schrieb eigene Songs, die er hören wollte, woraufhin wir dann gelegentlich miteinander gejammt haben.

Die Zeit im Westen und die Verbindung zum Vater

Ich wollte damals partout nicht in den Westen ziehen. Ich tat es meiner Mutter zuliebe. Nur deshalb gab ich ihr auch meine schriftliche Einwilligung, die sie für die Ausreise benötigte, weil ich zu dem Zeitpunkt bereits 14 war.

Im Osten hatte ich meinen Vater, nachdem er nach der Trennung von meiner Mutter Ende der 70er-Jahre von Halle nach Berlin gezogen war, jedenfalls viel seltener gesehen als in jenen Jahren vor dem Mauerfall, als meine Mutter und ich in Saarbrücken wohnten. Weil Karat in der Bundesrepublik die gefragteste Ost-Band war, konnte ich meinen Vater oft auf den Tourneen sehen.

Karat bekam dort als einzige DDR-Band nicht nur eine, sondern sogar zwei goldene Schallplatten und die Goldene Europa und war Gast bei „Wetten, dass..?“.

Zensur und kreativer Umgang in der DDR-Zeit

Man musste die Texte einem sogenannten Lektorat vorlegen und oft musste man in den Argumenten kreativ sein, warum der Text so ist, wie er ist. Bei „Albatros“, einem Lied über grenzenlose Freiheit, argumentierte die Band, dass es eine Hommage an Pablo Neruda sei, es um den chilenischen Freiheitskampf ginge. Solche Anekdoten gibt es etliche.

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Auf Druck der Kulturfunktionäre musste die Band damals in der zweiten Zeile das Wort „Dämonen“ durch „Neutronen“ ersetzen. Die globale Kritik an der Aufrüstung wurde somit umgemünzt in eine Kritik am Westen und der damals von den USA entwickelten Neutronenbombe. Seit dem Mauerfall singen Karat wieder die ursprüngliche Version mit den „Dämonen“.

Die Entscheidung für die Musik

Ich wollte niemals Musiker werden. Das Einzige, was ich mir hätte vorstellen können, wäre gewesen, bei Karat einzusteigen. Doch das war abwegig, da die Band bestens besetzt war. Trotzdem beschäftigte ich mich mit Musik - und zwar mit dem Texten und Komponieren.

Damals besaß ich bei einem schwedischen Möbelkonzern als Projektleiter einen sehr gut dotierten Job, hatte deren Geschäft erst sechs Jahre lang in Russland aufgebaut, dann in Österreich, wo ich seinerzeit in Innsbruck wohnte. Ich sollte dann für die Firma nach Shanghai gehen. Das reizte mich sehr. Doch als mein Vater erkrankte und nicht abzusehen war, wie lange er ausfallen würde, kam die Anfrage von Karat, ob ich ihn nicht vertreten könnte, bis er wieder fit ist.

Nach seiner Gesundung wollten sie dann auch mit uns beiden als Sänger weitermachen. Dazu kam es aber nicht mehr.

Der Weg zum Frontmann

Zum einen hatte ich einen sehr engen Kontakt zu ihnen. Wann immer ich konnte, tourte ich mit der Band, ich war schließlich ihr größter Fan. Einen nachhaltigen Eindruck hinterließ ich aber auch, als ich mit den Kindern der anderen Bandmitglieder unsere Väter anlässlich des 25-jährigen Bandjubiläums in der Berliner Wuhlheide mit einem Auftritt überraschte, bei dem ich den Song „Abendstimmung“ sang.

Ich brauchte ein halbes Jahr, bis ich mich nach unzähligen schlaflosen Nächten endlich entschieden hatte. Ausschlaggebend war ein Gespräch mit Micha Schwandt, dem damaligen Schlagzeuger. Ihn fragte ich, was ich machen soll. Woraufhin er antwortete: Es wäre nicht schlimm, wenn ich mich gegen Karat entscheide, ich werde trotzdem immer bei ihnen sein.

Er war schwerstkrank, bettlägerig und sagte: „Hilf der Band, mach es.“ Er gab mir noch mit auf den Weg, dass ich es so gut machen soll, wie noch nie etwas anderes im Leben. Das versprach ich ihm.

Verpflichtung gegenüber der Musik

Ich fühle mich der Musik von Karat verpflichtet und möchte auf keinen Fall, dass die vielen großartigen Songs die Bühne verlassen, sie eines Tages nur noch von Coverbands vorgetragen werden. Mein Anspruch ist es, das musikalische Niveau zu halten, was es mehr als verdient hat.

Karat ist auch für mich ein Glücksfall. Im Vergleich zu meinem Vater, der introvertiert und kein großer Redner war, bin ich das genaue Gegenteil, was in der heutigen Zeit sehr hilft. Das Entertainment auf der Bühne ist heute wesentlich schwergewichtiger, als es das in den 1970er-Jahren war. Ich fühle mich in dieser Rolle auch wohl. Dass mich das Publikum nach jetzt 20 Jahren als Frontmann noch immer so akzeptiert wie ich bin, tut meiner Seele gut. Sicherlich liegt es aber auch daran, dass ich der Sohn von … bin, und in der Stimmlage sowie im Aussehen meinem Vater ähnle.

Vor allem aber wäre er dankbar, dass er auch nach 20 Jahren noch auf der Bühne stattfindet. Solange ich vorne stehe, wird das auch so bleiben. Er war für viele Menschen eine Identifikationsfigur. Er prägte Karat mit seiner Stimme, seinem Habitus, seinen Liedern.

Er wird auch immer seine zwei, drei persönlichen Minuten von mir auf der Bühne bekommen, indem ich den Song „Mich zwingt keiner auf die Knie“ singe. Es war eines seiner Lieblingslieder, daran hat er auch mitgeschrieben.

"Über sieben Brücken" und der Erfolg

Egal, wo wir gastieren, das Lied ist ein Muss. Wir würden das Publikum verärgern, wenn wir es nicht spielen. Den Text kennt jeder und selbst jene, die uns nicht leiden können, singen mit.

Als ich Peter Maffay damit das erste Mal im Radio hörte, war ich stinksauer, weil es eben nicht mein Vater war, der den Song sang. Ich verstand das damals nicht. Heute sehe ich das natürlich anders. Es war ein großes Glück, wie sich alles durch Peters Interpretation entwickelte, wobei der Mauerfall noch mit reinspielte. Vermutlich wäre der Song sonst nie ein gesamtdeutscher Kult-Hit geworden.

Das Geheimnis des Erfolgs von Karat

Es ist wie in einer Ehe, irgendwann funktioniert es eben nicht mehr und man trennt sich. Segensreich war dabei, dass Karat trotz diverser Turbulenzen nie zerbrochen ist. Was daran liegen dürfte, dass es immer zuerst um die Qualität der Musik ging.

Zudem gab es beim Songschreiben immer einen poetischen Anspruch, das Texten in Metaphern gehört dabei zu unseren Vorlieben. Wenn man sein Repertoire dann auch noch so rüberbringt, dass die Leute mit Gänsehaut vor der Bühne stehen, hat man viel gewonnen.

Ein Ende von Karat ist längst nicht abzusehen. Die Stones haben für uns Vorbildwirkung. Sie gibt es nun schon über 62 Jahre. Und noch etwas verspreche ich. Von Karat wird es immer handgemachte Musik geben. Künstliche Intelligenz hat bei uns keine Chance. Wir lehnen sie strikt ab, sie würde uns unsere Seelen nehmen. Würden wir uns darauf einlassen, käme das einer Selbstaufgabe, einer Selbstverleugnung gleich.

Für zwei Songs auf unserem neuen Album „Hohe Himmel“ hat unser Produzent sogar in New York ein altes Keyboard ersteigert, nur um den Sound zu kreieren, den wir uns vorgestellt hatten.

Meine Kollegen und ich sind uns strikt einig, dass Karat nie eine politische Band war und auch nie eine sein wird. Wir sprechen auch nicht darüber, wer was wählt. Unsere Haltung ist eine andere. Wir wollen die Finger immer in jede Wunde legen können und das auch wertfrei, ohne in eine Ecke gestellt zu werden.

Der Tod von Ed Swillms

Der frühere Keyboarder und Mitgründer der Ost-Berliner Rockband «Karat», Ed Swillms, ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Demnach ist der Musiker bereits am 27. Juni gestorben. Am Montag sei er im engsten Kreise seiner Familie beigesetzt worden. Dem Management ist die Todesursache nicht bekannt.

Der 1947 in Berlin geborene Ulrich «Ed» Swillms hat 1975 «Karat» mitgegründet. Er komponierte zahlreiche Lieder, unter anderem «Über sieben Brücken» oder «König der Welt». 1987 verließ er «Karat» - er sei seiner Band aber auch danach noch verbunden geblieben, hieß es weiter vom Management. «Unsere Gedanken sind bei Eds Familie und Freunden.

Der Krieg um Karat

Herbert Dreilichs Tochter Christina, 41 Jahre alt, schaut aus dem Fenster, sucht nach den richtigen Worten. Es fällt ihr nicht leicht, über ihren Vater zu sprechen. Sie hat sich lange, sehr lange zurückgehalten. Noch nie hat sich die Krankenschwester aus Erfurt öffentlich über ihren berühmten Vater geäußert. Doch jetzt ist alles anders.

Christina will loswerden, was ihr sehr am Herzen liegt. Und sie sagt es gleich am Anfang des Gesprächs: „Mein Bruder ist der legitime Nachfolger meines Vaters. Ihr Bruder, das ist Claudius Dreilich, der Sohn aus Herbert Dreilichs zweiter Ehe mit Uta Schnelle (starb 2003). Er hat die Nachfolge seines Vaters nach dessen Tod (am 12. Dezember 2004) als Lead-Sänger der Gruppe Karat angetreten.

Mit „dieser Frau“ meint sie Susanne Dreilich, mit der Herbert seit 1994 verheiratet war. Sie hat der Band verboten, ab dem 1. Januar 2006 den Namen „Karat“ zu benutzen. Mit anderen Worten: Karat darf ab Neujahr nicht mehr Karat sein. Herbert Dreilich und Karat, so die Auffassung der Witwe, seien untrennbar verbunden.

„Ich habe die neuen Karat mit Claudius als Sänger in Erfurt gesehen“, sagt Christina, „das Konzert war einzigartig. Ich war begeistert, wie sehr mein Bruder das Publikum gefesselt hat. Auch deshalb, weil er in Stimme und Aussehen meinem Vater sehr ähnelt.“ Dieses Konzert am 9.

Wenn Christina darüber spricht, von den Briefen ihres Vaters, in denen er zu erklären versucht, warum er nie für seine Tochter Zeit hatte, dann versagt ihre Stimme, sie starrt die Wand an, wirkt traurig. Und verletzt. „Er verschwand aus meinem Leben, ich aus seinem“, sagt sie lakonisch.

Susanne Dreilich hatte zu den Kindern ihres Mannes kaum eine Beziehung. „Vom Tod meines Vaters habe ich aus der Zeitung erfahren“, sagt Christina.

50 Jahre Karat

Längst hat es die Runde gemacht: Die Berliner Kultband KARAT feiert 2025 ihr 50jähriges Jubiläum. 50 Jahre - das sind zwei Generationen und fast ein Leben. Es gibt nur wenige Bands von Rang, die auf eine solche lange Geschichte zurückblicken. Die meisten davon - seien wir doch ehrlich - sind dabei längst zu nostalgischen Coverbands ihrer selbst geworden.

KARAT sind einen anderen, ihren eigenen Weg gegangen: Dem der permanenten Suche, der ständigen Bewegung und Selbstbefragung. Es hat in diesem fünf Jahrzehnte währenden Prozess einige Brüche gegeben. Musiker, die jahrelang Kurs und Klang der Band maßgeblich prägten, machten Platz für neue Charaktere und neue Ideen. Eine permanente Frischzellenkur, ein ständiger Verjüngungsprozess.

Dabei wurden die größten Erfolge der Band gefeiert, er hat ihnen quasi ein Gesicht gegeben. Seit zwei Jahrzehnten steht sein Sohn an seiner Stelle. Er brachte die Skeptiker längst zum Schweigen und hat den Beweis angetreten, dass er seinem Vater nicht nur äußerlich ähnlich sieht, sondern auch dessen kreative Energie geerbt hat. Doch keineswegs ist Claudius Dreilich eine Kopie, sowohl mit seinem Gesang, als auch mit seinem Charisma und seiner dennoch nahbaren Extrovertiertheit avanciert er zu einer Künstlerpersönlichkeit. So kann er der Band heute genauso Motor sein, wie es sein Vater 30 Jahre lang war.

Gleich im ersten Jahrzehnt entstehen etliche Meilensteine, in der BRD ehrt man sie mit Goldenen Schallplatten, sie sind Gast bei „Wetten dass…“ und Peter Maffay feiert seinen bisher größten Hit mit dem Karat-Cover „Über sieben Brücken musst du gehn“ - das alles war nicht nur höchst erfreulich, sondern eine Sensation - für eine Band aus dem Osten.

Das dritte Jahrzehnt vereint Highlights wie einen Auftritt beim „Rockpalast“ und eine Tournee mit dem Filmorchester Babelsberg, aber es endet tragisch: Herbert Dreilich erliegt 2004 seinem Krebsleiden. Eine neue Ära beginnt mit der vierten Dekade, denn mit Claudius Dreilich als neuem Sänger erleben KARAT den Glücksfall, dass die Band den schweren Abschied zur Chance für die Zukunft umgedeutet hat.

Und sie bleiben erfolgreich: Neben vielen eigenen Tourneen sind sie Teil der „Ostrock Klassik“-Konzerte, holen sich für eine Weihnachtstour ein A cappella-Frauenquintett dazu, kollaborieren mit den Kieler Philharmonikern und freuen sich über die Interpretationen ihrer Songs von (u.a.) Helene Fischer, Chris de Burgh und Max Raabe. Nicht zuletzt gibt es mal wieder eine Goldene Schallplatte (2010 für „Vierzehn Karat“) und fünf Jahre später die Goldene Henne.

Die fünfte Dekade steht ebenso für einen weiteren Besetzungswechsel: Daniel Bätge sowie Heiko Jung sind die Neuzugänge an Bass beziehungsweise Schlagzeug. Man kennt die gestandenen Musiker beispielsweise aus ihrer Zusammenarbeit mit Udo Lindenberg, Wolfgang Niedecken, Jan Josef Liefers oder Clueso. Nun sorgen sie mit Groove, Leidenschaft und musikalischem Können für ein neues Energielevel bei KARAT.

Mit einer umfangreichen Tournee, die mindestens so viel Konzerte wie die Band an Jahren hat, mit einem neuen Album, einer TV-Doku, einem neuen Buch und einer großen Jubiläums-Kreuzfahrt mit der AIDAdiva nach Norwegen im nächsten Mai werden KARAT fünf Jahrzehnte Revue passieren lassen und damit auch an die verstorbenen Musiker Herbert Dreilich, Thomas Kurzhals sowie Ed Swillms erinnern.

Trennung von seiner Frau

Sieben Jahre lang waren sie ein Paar, fünf davon verheiratet. Nun ist die Liebe von Musiker Claudius Dreilich und seiner Belinda zerbrochen. Es sei Liebe auf den ersten Blick gewesen, als Claudius Dreilich seine spätere Ehefrau zum ersten Mal traf. "Von dem Moment an, als ich sie 2015 im Fahrstuhl auf Rügen kennenlernte, hat sie mich fasziniert", schwärmte der Sänger der DDR-Kultband Karat damals im Gespräch mit dem Magazin "Superillu".

"Leider haben wir auf dem Weg, den wir gemeinsam gehen durften, unsere Liebe verloren." Den Trennungsschmerz bekämpft Claudius Dreilich mit seiner Leidenschaft, der Musik. Aktuell tourt er mit Karat durch Deutschland, steht mehrmals pro Woche auf der Bühne.