Das Karate-Gürtelsystem: Ein umfassender Überblick

Der Gürtel repräsentiert mit seiner Farbe den jeweiligen „Prüfungsstand“ im Karate. Stilrichtungen und Verbände haben jeweils verschiedene Prüfungsordnungen. Diese definieren für jede Prüfung eine bestimmte Menge Techniken, Kata und Kumiteformen, die der Karateka beherrschen sollte.

Im Zuge einer Prüfung präsentiert er seine, durch regelmäßiges Training erarbeiteten Fähigkeiten; im Anschluss entscheidet der Prüfer / entscheiden die Prüfer, ob die Fähigkeiten genügen.

Mudansha nennt man Karateka „ohne Dan“, also solche die einer Kyu Klasse angehören. Yudansha nennt man Karateka die Träger eines Dan sind (bzw.

Nach recht kurzen Prüfungsintervallen zu Beginn, werden die Zeiten zwischen zwei Prüfungen immer länger. Zum Teil wird mit der Verteilung von Klassen bzw. Graden „inflationär“ umgegangen, häufig aus kommerziellen Gründen.

Die Kyu-Grade (Schülergrade)

Die Kyu-Grade sind die Schülergrade im Karate und werden in absteigender Reihenfolge gezählt. Die Reihenfolge der Gürtelfarben kann je nach Stilrichtung und Verband variieren, aber ein typisches System sieht wie folgt aus:

Lesen Sie auch: MMA legal online schauen

  1. 9. Kyu
  2. 8. Kyu
  3. 7. Kyu
  4. 6. Kyu
  5. 5. Kyu
  6. 4. Kyu
  7. 3. Kyu
  8. 2. Kyu
  9. 1. Kyu

Karate basiert auf hochpräzen und Stoßtechniken für den An gleich aber auch Abwehrtechniken, nannte Blocks. Von einem Karatemeister wurden in diesem Buch Verteidigungs- und Gegenangriffstechniken für Ernstfallsituationen zusammengestellt, mit denen man sich gegen Umklammerungen, Würgeangriffe und Fußtritte sowie gegen Angriffe mit Waffen und Attacken durch mehrere Personen erfolgreich wehren kann. Jeder Bewegungsablauf läßt sich anhand genauer Beschreibungen und detaillierter Fotos mühelos nachvollziehen.

Karate ist eine hochpräzise Schlag- und Stoßkunst mit Armen und Beinen. Gleichzeitig lehrt es auch Abwehrtechniken (Blocks) gegen alle Arten von Angriffen. Karate entwickelte sich unter chinesischem Einfluß auf Okinawa und wurde in den letzten 60 Jahren in Japan zu seiner heutigen Höchstform entwickelt Das Hauptverdienst daran kommt Gichin Fu-nakoshi. einem Einwohner Okinawas, zu. der Karate nach Japan brachte und als Vater des modernen Karate gilt.

Karate ist ein japanischer Name und bedeutet Jeere (= unbewaffnete) Hand", d.h., daß man in Karate lernt sich ohne Waffen zu verteidigen.

Die Dan-Grade (Meistergrade)

Die Dan-Grade sind die Meistergrade im Karate und werden in aufsteigender Reihenfolge gezählt. Auch hier können die genauen Anforderungen und Kriterien je nach Stilrichtung und Verband variieren.

Viele Karateka nutzen ihr Wissen auch zur Selbstverteidigung. Eine wirksame Selbstverteidigung ist auf drei Arten möglich:

Lesen Sie auch: Karate im Alter

  1. Durch unsere Maßnahmen bekommen wir den Angreifer unter Kontrolle (Abwehrgriffe. Hebel, Festhaltetechniken)
  2. Aufgrund unserer Verteidigungstechniken sieht der Angreifer von weiteren Tätlichkeiten ab
  3. Der Angreifer ist durch unsere Maßnahmen kampfunfähig.

Hier ist nun KARATE ausgezeichnet geeignet, auch dem Durchschnittsbürger, der nicht allzuviel Zeit zum Üben hat, wirksame Maßnahmen zu vermitteln,die ihm im Ernstfall weit bessere Chancen für die Wahrung von Gesundheit und Leben bieten als dem Laien, der sich nie mit Verteidigungstechniken befaßt hat.

Karate und Jeet Kune Do

Das Karate hat seine Basis genauso wie das Jeet Kune Do. Es macht keinen Sinn Techniken zu variieren und auszutauschen, die einer anderen Basis entspringen. Das Jeet Kune Do hat seine Regeln, welche Techniken ins Konzept passen und welche nicht. Genauso ist es im Karate. Karate hat sein eigenes Konzept und da passen auch nur Techniken mit den selben Prinzipien hinein.

"Shotokan Karate und das JKD-Kampfkonzept", kann ich jedem höher graduiertem (sagen wir ab violett) Karateka empfehlen, findet sich bei Amazon. Er ist 4. Dan Shotokan und associate instructor jun fan gung fu. Das Buch ist in so fern sehr interessant, da es den Karateka an die Techniken des JKD heran führt von einer soliden Basis im Karate ausgehend.

Das Heisst z.B. er erklärt Techniken mit Begriffen, die einem Karateka geläufig sind so dass er die Unterschiede in der AUsführung schnell begreifen und umsetzen kann. Es wird einen 2. Band geben, der sich nur mit JKD-befasst und eine Menge Drills zeigt, aber als Einstieg vom Shotokan zum JKD ist der 1. JFJKDHKRYUBOXEN, vielen Dank für den Hinweis.

Es macht keinen Sinn es zu lesen / kaufen, wenn man keine (gute) Ahnung von Shotokan hat. Ich denke mal, wenn das so auf der Site steht, geht das auch!

Lesen Sie auch: Ultimatives Wrestling-Erlebnis: WWE 2K24